Ist " Mann" immer noch für die Finanzierung einer Familie verantwortlich?

    • (1) 08.03.16 - 22:33
      ohne Moos nix los

      Ist bei der Familien Planung immer noch die finanzielle Möglichkeit des Mannes entscheidend?
      Also wenn noch ein Kind geplant wird, ist es dann immer noch wichtiger ob der Mann das finanzieren kann?
      Muss ein Mann immer noch die Familie ernähren können und ist es so dass der Mann seine finanzielle Verantwortung für die Familie immer noch stärker wahr nimmt als die Frau?

      Oder anders: ist ihm wichtiger als ihr dass er sich ein weiteres Kind auch leisten kann?
      Und denken Frauen da weniger drüber nach?

      Un wie weit wird die Verdienstmöglichkeit der Frau in die Überlegung mit einbezogen ob ein weiteres Kind finanzierbar idt?
      Und: sind die Frauen auch bereit bei wachsender Kinderchor mehr zu arbeiten?
      Meist beobachte ich das Gegenteil.

      Dabei kosten mehr Kinder ja auch mehr Geld und eigentlich müssten die Frauen ja dann schauen dass sie mehr verdienen und arbeiten.
      Ansonsten lautet ja die ganze finanzielle Verantwortung nur auf dem Mann....das ist doch eine unlogische Schieflage. ..

      • (2) 08.03.16 - 22:37

        Was ist das für ein sinnloser, unstrukturiert Text und was ist die Frage oder Aussage?

        (3) 08.03.16 - 22:48

        Wie bitte?

        "Dabei kosten mehr Kinder ja auch mehr Geld und eigentlich müssten die Frauen ja dann schauen dass sie mehr verdienen und arbeiten.
        Ansonsten lautet ja die ganze finanzielle Verantwortung nur auf dem Mann....das ist doch eine unlogische Schieflage. .. "

        Auf den ersten Blick schon, aber wenn man bedenkt, dass die Frau mit jedem Kind weitere Ausfallzeiten im Job hat, dann ist die Schieflage gar nicht mehr sooooo unlogisch. :-)

        Davon abgesehen verstehe ich Dein Anliegen nicht. Nur so viel dazu von mir: das Haushaltseinkommen muss passen. Also das Geld, das für die Familie zur Verfügung steht, wer auch immer das nun verdient hat.

        • (5) 08.03.16 - 23:29
          ohne Moos nix los

          Anscheinend habe ich mich nicht klar ausgedrückt.

          Mein Anliegen besteht darin, ob es immer noch so ist dass der Mann der Hauptverdiener ist und daher die Finanzierung der Kinder auch von seinem Einkommen abhängt. Und damit auch ein Stück weit die Frage, wie viele Kinder sich ein Paar leisten kann.
          Und wenn es so ist, warum dieses Modell gewählt wird ,bzw.ob und warum viele Frauen es sogar bevorzugen dass der Mann der Ernährer ist und damit auch Risiken eingehen, die vermeidbar wären wenn auch Sie einen Job hätte der die Familie ernähren kann.
          Also letzten Endes: wird das klassische Modell immer noch bevorzugt oder entsteht hier evtl. nur ein verzerrtes Bild?

          • Ja natürlich gehen die Frauen Risiken ein, ist doch klar. Sie begeben sich in große finanzielle Abhängigkeit die nur marginal durch private VOrsorge aufgefangen werden und ausgeglichen werden kann.
            Aber das ist doch offensichtlich, oder?#kratz

          • Ich kenne sehr viele Familien in denen beide Eltern arbeiten . Mehr als solche die das klassische Modell leben .
            Und wenn das klassische Modell gelebt wird dann auch nur für eine gewisse Zeit .
            Von welchem Gehalt man nun allein leben kann ist doCh am Ende egal. Als Familie wirtschaftet man zusammen .

            ICh finde nicht das man durchrechnen muss ob ich mit meinem Einkommen allein Kinder finanzieren kann, denn ein Kind hat 2 Elternteile. Also kann ich auch das Gehalt des Partners dazu ran ziehen .
            Es ist nur oft so das der mann bessert verdient . Also bei uns ist das zumindest so .

            Und in Positionen in denen man sehr gut verdient kann eine längere Elternpause halt auch von Nachteil sein

            Bei uns ist der Vater hauptverdiener , ich arbeite dazu quasi habe aber einen Job von dem ich auch gut leben kann und der ausbaufähig ist.
            Ziel ist das wir in naher Zukunft beider ein gutes überdurchschnittliches Gehalt haben werden ( also er hat das ja schon )

            Sobald die Kinder größer sind wird auch so sein. Irgendwer muss die Kinder ja auch betreuen.

            Hallo!

            ich habe keine Ahnung wovon Du redest!

            Bei Kind 1 habe ich bis auf 2 Wochen vor Entbindung gearbeitet, und nach 3 Monaten wieder eingestiegen. Bei Kind 2 habe ich bis 1 Woche vor geplanter Entbindung gearbeitet und 2 Monate später wieder Vollzeit.

            Mein Mann hätte es auch alleine stemmen können - locker, aber unglaublich komfortabel ist es schon wenn beide arbeiten ..... Es hätte auch mehrere Kinder geben können - Geld war nie ein Argument für oder gegen ein Kind, vielmehr der Lebensstil, das Alter, etc.
            Unter unseren FREUNDEN gibt es nur Doppelverdiener mit 1-4 Kinder. Unter Bekannten bevorzugt die Mehrheit das klassische Modell - wir leben allerdings auf'm Dorf.

            LG, I.

            Bei mir im erweitereten Bekanntenkreis ist jegliches Modell vertreten. Familien mit einem Einkommen, wobei es sowohl Hausfrau als auch Hausmann gibt bis zu zwei Vollzeit-arbeitenden Elternteilen.

            Die Regel ist allerdings, dass der Mann 80-100% arbeitet und die Frau irgendwas zwischen 20 und 80 Prozent. Bei uns selber ist es auch so, wobei bei uns auch schon mal ich die Hauptverdienerin war. Mir war es immer wichtig, dass ich mich und meine Kinder notfalls selber durchbringen kann.

            lg thyme

      Ob der Mann der Hauptverdiener ist oder die Frau ist doch Wurst.

      Jeder muss für seine Familie ein Modell finden das passt. Er verdient voll und sie ein bisschen oder umgekehr,t beide arbeiten voll und Kinder werden hauptsächlich fremdbetreut, beide arbeiten 50%...gibt so viele Möglichkeiten.

      Warum noch so häufig das "klassische" Modell gewählt wird in dem die Männer bei 100% Arbeitszeit bleiben und die Frauen in Teilzeit gehen? Ich vermute, weil in den meisten Beziehungen noch immer der Mann mehr verdient als die Frau und es somit (selbst bei Elterngeld) eine reine Rechenaufgabe ist, sich auszumalen was lohnenswerter ist. Eine Schieflage sehe ich da nur bedingt denn normalerweise ist es so, dass die Männer nur die 100% arbeiten und gleichzeitig Familie haben können, weil die Partnerinnen den Familienpart zum größeren Teil wuppen.

      Ich bin grundsätzlich Fan der Familienarbeitszeit. Das ist ein Modell das ich fair finde aber letztendlich wählt jeder das womit er sich wohl fühlt.

      • "beide arbeiten voll und Kinder werden hauptsächlich fremdbetreut"

        so eine Aussage ärgert mich immer. Es stimmt doch nicht, dass automatisch bei zwei Vollzeitarbeitenden Menschen die Kinder hauptsächlich fremdbetreut werden,

        Da gibt es genug andere Optionen.

        • Welche denn? Ehrlich interessiert. Wenn ich meinen Job und den meiner Ex anschaue, dann fällt mir außer Fremdbetreuung nix ein womit wir das hätten organisieren können und ich denke, in den meisten dieser Konstellationen läuft es ebenso.
          Ich finde übrigens Fermbetreuung nicht grundsätzlich schlecht.

          • Es geht mir um die Formulierung "HAUPTSÄCHLICH fremdbetreut"

            Ich kenne viele Menschen, die nicht klassisch von 8 bis 5 arbeiten und flexiblere Arbeitszeiten haben. Da fängt der eine früher an um die Kinder früh abzuholen, die der andere morgens fertig gemacht hat und in die Betreuung gebracht hat.
            Meine Kinder waren, als sie sehr klein waren max. 6 Stunden am Tag fremdbetreut. das ist nun wirklich nicht "hauptsächlich" . Dazu einzelne Tage, die ein Elternteil komplett zuhause ist, wegen WE Arbeitszeiten usw.

            Hier wird es immer so dargestellt, als wenn alle Kinder berufstätiger Eltern 8 Stunden plus fremdbetreut werden.

            • Naja, zum einen gehe ich bei einem Vlllzeitjob von mehr als acht Stunden täglich aus und zum anderen zähle ich ehrlich gesagt nur die wachen Stunden.
              Wenn also ein Kind von 24 Stunden 10 Stunden schläft und von den verbleibenden 14 Stunden 7 Stunden in der Kita ist, dann ist das schon eine Menge.
              Meine Ex und ich wären halt mit sechs Stunden Betreuung nicht hingekommen.

              Aber letztendlich einfach ne individuelle Entscheidung und wie schon gesagt, Fremdbetreuung ist nicht per se schlecht.

    Du limitierst dich gerade selber.

    bei der Frage, ob ein weiteres Kind nur von dem Mann finanziert werden soll, oder ob eine Frau bei einem weiteren Kind mehr mitarbeiten soll, blendest du völlig aus, dass es doch nicht nur Familien mit der Papi versorgt die Familie Aufteilung gibt.

    Es gibt Frauen, die können alle ihre Kinder locker selber finanzieren, ihren Mann noch dazu und wenn es ganz gut läuft, sprechen die beiden nicht von ihrem und seinem, sondern vom gemeinsamen Geld.

    Ich würde sagen: In vielen Familien ist es so das der Mann die Hauptlast dafür trägt das genug Geld reinkommt. In den meisten dieser Familien fällt mir aber auch auf das diese Männer dann so gut wie keinen Finger bei der Hausarbeit/im Haushalt krumm machen (müssen?). Auch die Kinderbetreuung hält sich dort bei den Männern in Grenzen.

    Müsste man nun fragen: "Ist "Frau" immer noch für den Haushalt und das Versorgen der Kinder/der Familie zuständig? Ist Hausarbeit weniger wert da sie nicht bezahlt wird?"

    Viele Grüße

    Das ist doch einfach Einstellungssache ... wir haben drei Kinder (6,4 und 3 Monate) und gehen beide arbeiten. Mein Mann ist natürlich Hauptverdiener, aber auch ich verdiene nicht schlecht.

    Für mich ist es wichtig, auch für mich selbst sorgen zu können. Ich möchte nicht abhängig sein und meinen Kindern ein gutes Vorbild sein können. Ein Job bedeutet ja nicht nur Geld , sondern auch Weiterentwicklung und soziale Kontakte.

    Es ist auch noch nicht so sehr verbeitet, dass Männer in Elternzeit gehen usw ... daher ist es schon meist so, dass der Mann für das Geld und die Frau für die Kinder zuständig ist. Auch wenn das nicht mein Familienkonzept ist.

    Im Haushalt und der Kinderbetreuung packt mein mann genauso an wie ich ... das gibt es gar keine Diskussion.

    Hallo!

    Es hat vor allem anatomische Gründe, dass viele Familien das "klassische" Familienmodell wählen. Sorry, aber so sehr sich Männer auch anstrengen: weder das Kind alleine austragen noch Stillen können sie.

    Die Frau hat also auf jeden Fall Ausfallzeiten durch eine Schwangerschaft, schon währenddessen oft mehr Kranktage und geringere Belastbarkeit, in vielen Berufen ein BV, dann noch der Mutterschutz. Und wenn einem dann noch wichtig ist, sein Kind wenigstens die dringend empfohlenen ersten sechs Monate zu stillen, dann gibt es ja auch recht wenig Optionen, wer anfangs in Elternzeit geht.

    Nebenbei sind Frauen ja auch von den Schwangerschaftshormonen viel stärker gelenkt, die ja auch eine Funktion beim Aufbau der Bindung haben. Hormonell gesehen ist es für viele Frauen undenkbar, ihr Kind schon "zu früh" abzugeben.

    Auch nach der ersten Zeit wenn das Kind in die Kita geht - es ist schon Zeit notwendig mit dem Kind. Wenn man es erst um 17 Uhr von der Kita holt bleibt wirklich nur sehr wenig Zeit für Abendessen und zu Bett gehen, wenn es am nächsten Morgen um 7 mit Frühstück im Bauch in der Kita abgegeben werden muss. Also wenn zumindest ein Elternteil ein wenig die Stunden reduziert wird es gleich deutlich entspannter. Und oft sind es eben eher die Arbeitgeber der Frauen, die Teilzeit ermöglichen.

    Wie viele Männer fallen Dir denn so spontan ein, die nur 30 Stunden arbeiten? Und wie viele Arbeitgeber, die das aktiv unterstützen?

    Also gerade die Biologie braucht man nun wirklich nicht Wegdiskutieren wollen, die ist einfach da. Bei aller Emanzipation.

    • (19) 11.03.16 - 09:28

      Sorry, aber das ist Bullshit. Wenn nicht gerade gröbere Komplikationen auftreten, muss eine Schwangere überhaupt keine Ausfalltage haben.

      Ich habe bis 2 bzw.4 Tage vor der Geburt gearbeitet und "dank" dem kurzen Schweizer Mutterschaftsurlaub nach 14 Wochen wieder angefangen zu arbeiten. Eine schlechtere Bindung zu meinen Kindern könnte ich deswegen sicher nicht bestätigen, im Gegenteil.

      "Stillen" konnte mein Mann durchaus auch - man kann heutzutage abpumpen. Die Schwangerschaftshormone beuteln einen auch nicht monatelang durch.

      Väter können das alles auch, wenn Supermami sie denn läst. PS Mein Mann hat in 10 Jahren Vaterschaft den 3. Arbeitgeber. Seinen Vatertag konnte er bei jedem Wechsel behalten.

      lg thyme

      • (20) 11.03.16 - 10:51

        Vielleicht ist es in der Schweiz anders, aber in Deutschland ist es die absolute Ausnahme, dass Frauen die gesetzlichen Mutterschutzfristen auch vor der Geburt nicht ausnutzen, von recht großzügigen Regelungen hinsichtlich des Beschäftigungsverbots mal abgesehen - das kann ja auch ein Arbeitgeber ausstellen, ohne jede Vorgabe, wann das wirklich erforderlich ist. Sonst müsste jeder Bäcker für Schwangere Verkäuferinnen Sitz- und Liegegelegenheiten vorhalten, drauf achten, dass sie nicht zu viel stehen etc. Das macht es oft einfacher, der Schwangeren gleich ein BV auszustellen, das Gehalt holt sich das Arbeitgeber unkompliziert von der Krankenkasse wieder, und eine Nicht-Schwangere als Ersatz einzustellen. Die Vorgaben des Mutterschutzes sind ziemlich streng, da ist so eine fehlende Liege gleich ein Problem. Oft lohnt es einfach nur für etwas größere Betriebe, da was anzubieten, und außerhalb des Büros wird es wirklich schwer gemacht, Schwangere weiter zu beschäftigen, weil zu viel gestanden wird oder etwas gehoben wird das schwerer als lächerliche 5 Kilo ist.

        • (21) 11.03.16 - 11:02

          Ja, das ist hier sehr anders. In der Regel ist Schwangerschaft über das Krankentaggeld versichert, die meisten Arbeitgeber dürften da die ersten 30 Tage Lohnfortzahlung selber berappen. 14 Wochen Mutterschaftsurlaub ist Gesetz, manche geben 16 Wochen Thats it.

          • (22) 11.03.16 - 15:39

            Na wenn man im Krankheitsfall kein Geld verdienen würde, dann würden sich viele Leute drei mal überlegen krank zu sein. Nachdem man in Deutschland aber sechs Wochen lang den vollen Lohn weiter bekommt, gibt es kaum bedenken, die meisten Arbeitgeber verlangen wegen 1-2 Tagen nicht mal eine Krankschreibung vom Arzt.

            Da meldet man sich eben schon leichter krank. Sicher gibt es auch Fälle, wo man "eigentlich" sich schon in die Arbeit schleppen könnte, aber lieber zu Hause bleibt statt einen Rüffel zu riskieren, weil man an dem Tag nicht so leistungsfähig ist wie sonst.

            Das kann man dann auch nicht wirklich vergleichen, ist zu anders.

            • (23) 11.03.16 - 16:59

              Bei, in den meisten Branchen gibt's schon 70-80%, nur geht das zu Lasten des Arbeitgebers, weil die Versicherung meist erst nach einer Karenzfrist greift.

              • (24) 13.03.16 - 12:16

                Hier in Deutschland zahlt der Arbeitgeber die ersten 6 Wochen, erst danach bekommt man von der Krankenkasse eben das geringere Krankengeld.

                Mutterschutz nach der Geburt gibt hier verpflichtend für 8 Wochen, alle die sich eine Elternzeit nicht leisten können oder möchten gehen also ab der 9. Woche wieder arbeiten.

                Der 6 wöchige Mutterschutz vor der Geburt ist freiwillig, wird aber von vielen Schwangeren gerne angenommen.

                Gruß

                Andrea

(25) 09.03.16 - 08:21

Mein Mann und ich haben gleich viel verdient bevor unser Sohn kam. Ich verdiene jetzt weniger, weil ich meine Arbeitszeit reduziert habe um unseren Sohn zu betreuen.

Selbstverständlich hätte auch mein Mann seine Arbeitszeit reduzieren und dafür den Haushalt schmeißen und unser Kind betreuen dürfen. Das wollte er aber nicht.

Weitere Kinder verursachen ja nicht nur weitere Kosten sondern machen auch mehr Arbeit. Deshalb ist es für die Person die hauptsächlich die Betreuung übernimmt nicht so einfach das durch aufstocken der Erwerbstätigkeit aufzufangen.

Es sei denn, die Person wird an anderer Stelle entlastest, z.b. durch eine Umverteilung der häuslichen Aufgaben.

Für mich klingt das als wärst du ein Mann der keine weiteren Kinder mehr möchte weil er vor den Kosten zurückschreckt. Dann erklär das deiner Frau.

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