Urteil meiner Eltern bezüglich unserem Kind

    • (1) 14.03.16 - 08:10
      crescentmoon

      Guten Morgen,

      bitte nicht verschieben, ich schreibe dies gerne anonym, da mich diese Sache sehr aufregt.

      Mein Mann und ich mussten geschäftlich für zwei Tage verreisen.
      Während dieser Zeit waren unsere Kinder für zwei Tage/zwei Nächte bei meinen Eltern.

      Wir sehen uns nicht so oft, ca. alle drei Monate.

      Unsere Große (5) kennen sie auch erst seit ca. 1,5 Jahren, davor hatten wir aus familiären Gründen keinen Kontakt.

      Meinen Eltern gegenüber ist unsere Tochter immer schon etwas verhalten.
      Bei den Schwiegereltern hingegen ist sie deutlich offener und ungehemmter.
      Nur ging es dieses Mal aus zeitlichen Gründen nicht, die Kinder dort unterzubringen.

      Beim Abholen fing mein Vater nun wieder mit dem Dozieren an, was meine Tochter wann und wo gemacht hat und welches Verhalten ihm aufgefallen ist.

      Das ist nicht das erste Mal.
      Als sie gerade vier geworden war, kam von ihm schon mal die Aussage, dass sie gemalt hat und einen "Kopffüßler" gezeichnet hätte. Also einen Menschen, aber eben nur der Kopf und am Kopf die Beine dran.
      Das gäbe ihm "zu denken".

      Auch gäbe es ihm zu denken, dass sie auf einem Waldspaziergang an einer dunkleren Stelle etwas ängstlich reagierte.

      Nun ist ein Jahr rum und er dozierte gestern wieder weiter.
      Sie war krank (Fieber und Husten).

      Sie wäre so abwesend gewesen, hätte morgens geweint, vor sich hingenuschelt und auf mehrfaches Nachfragen "wo ist meine Mama?" gefragt.
      --> Warum sie sich nicht deutlich artikulieren könnte? Und dass sie mit 5 Jahren auch mal alt genug sein soll, sich klar auszudrücken und verstehen sollte, dass die Eltern nicht da sind.

      Sie hätte das Frühstück abwesend und lustlos in sich hineingemümmelt.
      Auf seine Frage, ob sie was bräuchte, hätte sie nur "Trinken!" gesagt.
      --> Warum sie nicht einen ganzen Satz zusammengebracht hätte?

      Zu Mittag hatte sie Hunger aber am Tisch hatte sie keinen Hunger.
      Hätte aber dann nochmal ein zweites Stück Fleisch verlangt und war zickig, als ihr Bruder ihr ein Stück vom Teller nahm.
      --> "Was das soll?"

      Er hätte ihr eine DVD "Ice Age" eingelegt, bei der sich "alle Kinder" immer kaputtlachen.
      Sie hätte die DVD lustlos angeschaut und wäre irgendwann aufgestanden.
      --> "Warum lacht sie da nicht, das sei eine Szene, bei der alle anderen Kinder sich kaputtlachen würden"

      Dabei ist das Gespräch sehr eskaliert, da mein Vater irgendwann steif behauptete, sie sei nicht normal!
      Auf unseren Hinweis, dass sie a) in einer fremden Umgebung sei, b) meine Eltern nur wenige Male im Jahr sieht und c) zudem krank war ging er nicht ein.
      Er bliebt auf seiner Meinung bestehen und sagte mir eiskalt ins Gesicht "Die ist anders!"
      Die ist anders als andere Kinder!

      Als wir gestern wieder zuhause waren, war sie sofort wieder die "alte".

      Sie war fröhlich, spielte mit ihren Puppen, half in der Küche beim Kuchenbacken, plauderte und plapperte, später kamen noch Nachbarskinder zu Besuch und sie lachte und tollte mit ihnen durch das Haus.

      Auch Kindergarten und Kinderarzt konnten bisher noch nie was Negatives feststellen.
      Es gibt mal die typischen Phasen (weinerlich, anklagend,herausfordernd), aber das ist das typische Kommen und Gehen wie bei anderen Kids auch.

      Ich finde das Verhalten meines Vaters sehr vermessen, dass er nach wenigen Malen, wo er sie sieht, so ein schweres Urteil über sie fällt.
      Meiner Meinung nach sieht er sie wie ein dressiertes Äffchen, dass fröhlich tschiekend durch die Reifen springen soll, die er ihr hinhält.
      Er akzeptiert nicht, dass sie uns vermisst hat, dass sie obendrein krank war und sich vielleicht in der ungewohnten Umgebung nicht wohl gefühlt hat.

      Bitte - reagiere ich hier über?
      Ich war so wutentbrannt, als ich gefahren bin.
      Es war für mich ein Schlag ins Gesicht. Auch, dass er sich trotz unserer Anmerkungen (krank, ihr sei vl langweilig, ungewohnte Umgebung, etc) nicht von seiner Meinung hat abbringen lassen und mir richtig übers Maul gewischt hat, dass es so sei, dass die Große "anders" ist und da was im Argen liegt.

      Danke für Eure Zeit und liebe Grüße

      • (2) 14.03.16 - 08:39

        hallo und guten Morgen,

        belass es einfach dabei... dein Vater hat seine eigenen Vorstellungen und Theorien, scheint leider wenig empathiefähig zu sein und für ihn ist eure Tochter auch etwas fremd... Punkt. Denk nicht weiter darüber nach, das bringt nichts.

        Ein Kind sprach im Kindergarten NIE ein Wort, war zu Hause ungewöhnlich redegewandt - er hat sich dort einfach nicht wohl gefühlt. Und ich kann mich auch gut an Situationen als Kind erinnern, wo ich einfach alles runtergefahren habe und nur auf Sicherheit bedacht war, weil ich mich unwohl gefühlt habe. Und die Gastgeber mühten sich eins ab, mich irgendwie aus der Reserve zu locken, herauszufinden, was ich essen möchte, etc...

        Fazit wäre für mich: das Kind hat sich unwohl gefühlt, kombiniert mit der Krankheit - alles klar. Und für längere Zeit würde ich das Kind dort nicht mehr dort abgeben. Und vielleicht (sofern ihr die Nerven habt), öfter die Eltern besuchen - um zu beobachten, ob sich von beiden Seiten etwas entspannt und lockert. Oder auch nicht...

        Haken dran und weitermachen!

        LG

        Hallo!
        Was sagt denn deine Mutter dazu?

        Ich denke, ich verstehe dich sehr gut. Ich habe keinen Kontakt mehr zu meiner Ursprungsfamilie. Meine Schwester wohnt noch im Heimatort, bekam zuerst ein Kind. Ich wohne weit, weit weg und habe etwas später meine bekommen. Mein Vater hat also das eine Enkelkind jeden Tag um sich, meine Kinder hatte er nur sehr sehr selten. Lag in der Natur der Sache. Es hätte ganz sicher Möglichkeiten gegeben, zu allen Enkeln eine Beziehung aufzubauen, aber so flexibel war er nicht.

        Probleme bekamen wir als er anfing, das Kind mein Schwester als alleinigen Vergleich heranzuziehen. F. war und ist das Non-Plus-Ultra, alle anderen Verhaltensweisen waren unnormal. Er hat völlig außer Acht gelassen, dass meine Kinder 1. einiges jünger sind und 2. bei meinem Vater nicht in ihrer gewohnten Umgebung waren. Damit standen meine immer in der Schusslinie und waren "nicht normal". Waren und sind sie wohl, sie sind nur anders als meine Nichte.

        Meine Nichte war jeden Tag bei Opa und sie lieben sich sehr, meinen Kindern war er eher fremd. Lag ebenfalls in der Natur der Sache, hätte man einfach andere mit umgehen können. aber das hieß es nur: "Aber ich bin doch der Opa!"
        Ja, aber das wussten die Kinder ja nicht, so klein wie sie waren und so selten sie ihm sahen. Die hätten da rein wachsen müssen, die Zeit hat er ihnen und mir aber nicht gegeben. Mich hat das zum einen wütend gemacht, aber ich konnte kaum ertragen, wie auf meinen kleinen "Babys" rumgehackt wurde. und auf mir, wenn ich was anders machte als meine Schwester. Das war ziemlich verletzend und übergriffig.

        Ich würde meine Kinder nicht längere Zeit allein bei meinem Vater lassen. Wenn er Kontakt wollte, könnte er ihn haben, aber sie würde nicht ohne ihre Einverständnis allein bei ihm bleiben. (Mittlerweile sind sie ja schon sehr viel größer und man könnte ganz anders damit umgehen. Damals ging das aber nicht.) An eurer Stelle hätte ich das mit deinen Eltern auch nicht gemacht. Weißt du genau, was an dem Wochenende mit deiner Tochter passiert ist? Wie sie das empfunden hat? Wenn du schon so wütend bist, wie muss es ihr erst gehen? Ihr hattet ja wahrscheinlich nicht ohne Grund zwischendurch eine Sendepause.

        Engagiert einen Babysitter, der übers Wochenende zu euch kommt und dafür bezahlt wird. Fertig. Schafft euch ein Netz unabhängig vom Miesepeter-Vater/Opa. Bei einem bezahlten Babysitter sind die Grenzen klar.

        LG

        (4) 14.03.16 - 09:03

        Hi
        Ich möchte mir kein Urteil bilden, kann mich da nicht so reinführen. Aber ich würde wahrscheinlich mein Kind das nächste mal bei einer Freundin übernachten lassen, oder einen Babysitter organisieren. Denke dass sie sich vielleicht dort auch nicht wohl fühlt.
        Lg
        So

      • (5) 14.03.16 - 09:15

        Hallo,

        so ein Verhalten, wie dein Vater es an den Tag legt, kenne ich von meiner Mutter. Ich kann mich da auch furchtbar drüber aufregen. Sie sieht meine Kinder allerdings nicht oft, weil sie weit weg wohnt.

        Dein Vater scheint mir wenig empathisch, sieht sich als das Maß aller Dinge und glaubt, jeder, der nicht seinen Vorstellungen entspricht, sei irgendwie unnormal - dahinter stecken möglicherweise noch andere Merkmale oder gar Störungen seiner Persönlichkeit. Diese haben sich sicher auch in deiner Kindheit negativ auf dich ausgewirkt, deshalb regst du dich vielleicht besonders auf.

        Wie auch immer, du wirst deinen Vater und seine Einstellung nicht ändern können. Lass dich davon nicht verunsichern. Falls dich das irgendwie beruhigt: Das Verhalten deiner Tochter scheint mir ganz normal, so wie du es beschreibst.

        LG

        Hier wird von nahezu allen die mangelnde Empathie Deines Vaters dem Kinde gegenüber erwähnt. Nun frage ich mich, wo Deine Empathie Deinem Vater gegenüber auf der Strecke geblieben ist #gruebel ?

        Deine Schwiegereltern hatten kein zeitliches Kontingent - also Deine Eltern schon mal ein "Notnagel" - ist bestimmt ein super Gefühl für die gewesen - , der Kontakt zu Deinen Eltern war längere Zeit abgebrochen, es scheint nur um die Tochter zu gehen - mit dem Sohn scheint es ja geklappt zu haben. Möglicherweise hat Deine Tochter sich tatsächlich etwas schräg benommen? Krank oder nicht.

        "Normal" ? halte ich übrigens nicht für ein Kompliment. Meine Kinder sind alles - aber bestimmt nicht "normal". Ich weiß das und mich verunsichern solche Äußerungen meiner Schwiegereltern hinsichtlich meines Sohnes echt nicht. Dich scheinbar schon.

        Immer im Hinterkopf behalten, daß Deine Eltern Dich ja auch erzogen. Findest Du Dich so scheiße? Hier wird immer nach Ehrlichkeit gerufen. Sind Großväter dann mal auf ihre Art ehrlich sind es "unangehneme Körperöffnungen" ohne Empathie. Tja... - was macht man denn da? (Nächstes Mal einfach Schokolade mitgeben, Kinder verwöhnen lassen und dem Großvater auch ein Stück geben - Glückshormone. )

        Abgesehen davon:
        Wenn ich meinen Eltern/Schwiegereltern nicht trauen würde, würde ich mein kränkelndes Kind dort schon mal nicht abladen.

        Ich kann Deinen spontanen Ärger durchaus verstehen..... - aber bei nochmaligem Nachdenken, kommst Du vielleicht zu einem milderen Urteil.

        • (7) 14.03.16 - 10:02

          Hallo Frieda,

          meine Eltern wussten schon seit längerem, dass sie die Kinder da nehmen könnten.
          Es war kein Muss, es war ein Kann.

          Meine Schwiegereltern haben eine Reise gebucht, das stand schon letztes Jahr fest.

          Es war also kein Notnagel, sondern es war länger vereinbart.
          Ansonsten hätten wir die Kinder halt mitgenommen. es wäre etwas stressiger gewesen aber trotzdem machbar.

          Leider muss ich sagen, dass das Verhältnis zu meinen Eltern nicht sehr innig ist.
          Wir hatten schon öfters Auszeiten.

          Auch meine Vergfangenheit war aufgrund dieser Sturheit meiner Eltern nicht einfach, ich hatte da wirklich viel mit ihm zu kämpfen. Was für andere normal war, war für mich manchmal schwierig.

          Einfach, weil sie nichts akzeptieren, was von ihren Maßstäben, Erwartungen und Vorstellungen abweicht und sehr dominant sind.
          Vor 1,5 Jahren haben wir es nochmal versucht, den Kontakt wieder aufzbauen.

          Als wir an Weihnachten von dem Termin erzählten, boten sie von sich aus an, die Kinder zu nehmen.
          Wir haben zugestimmt, obwohl ich schon bei den letzten Besuchen immer diese Kritik an unserer Großen einstecken durfte (Kopffüßler, usw).
          Der Kleine ist nun 1,5 und sie kennen ihn, seit er neugeboren ist.

          Weisst Du, was mich einfach so aufregte war, dass mein Vater hier knallhart mir ins Gesicht sagt "Die ist anders!" und auch keinerlei Begründung (vermisst die Eltern, kränkelt, ungewohnte Umgebung) gelten lässt.
          Es ist seine Meinung. Punkt.

          Es wäre was anderes, wenn er nochmal in sich gegangen wäre und hier auch etwas zurückgerudert wäre.
          Aber er blieb stur.

          Sogar als wir ihn fragten, welche "anderen Kinder" er denn bitte meint, die sich bei dem Film totlachen oder die sich "anders" benehmen würden.
          Er kennt keine Kinder.
          Er konnte uns auch konkret keine anderen Kinder nennen.

          Ich machte ihn vorsichtig darauf aufmerksam, dass er bei anderen Kindern (z.B. in der Stadt oder auf dem Spielplatz) nur Momentaufnahmen sieht.
          Aber er hat diese Kinder nicht 24 Stunden 7 Tage die Woche um sich rum, daher hinkt dieser Vergleich.

          Er hatte sture Erwartungen an das Verhalten meiner Großen.
          Zum Beispiel: Sie soll sich Ice Age anschauen und den gefälligst lustig finden.
          Sie fand ihn aber nicht so lustig (sie kann mit Ice Age einfach nicht so viel anfangen), aber mein Vater erwartet dass sie lacht, weil "andere Kinder" und auch er da auch lachen müssen.

          Und das ärgert mich so sehr.
          Diese Erwartungen hatte er auch stets an mich.
          Wenn ich irgendwas nicht erfüllt habe, war er gekränkt.
          (Beispiel Familienfeier einer entfernten Verwandten: ich war 18, hatte aber nicht wirklich Bock, kam aber trotzdem mit. Einige tanzten auf einer kleinen Bühne, war aber absolut nicht meine Musik, also tanzte ich nicht (so wie viele andere Gäste auch nicht tanzten). Später war er beleidigt, weil ich nicht getanzt habe. Das hat er erwartet!)

          Verstehst Du, was ich meine?

          Liebe Grüße

          • ja - ich verstehe absolut was Du meinst und kann das auch nachvollziehen.

            Objektiv an Deinen Beispielen gesehen ist es allerdings so, daß ein Kind, welches Frühstück mümmelt auch tatsächlich mit 5 einen deutschen Hauptsatz zustande bringen können sollte, oder?

            Wenn ein Kind mittags Hunger bekundet, dann am Tisch wieder keinen Hunger und sich dann beschwert, wenn der Bruder das !zweite! Stück Fleisch klaut - mmmhhhh..... - ohn Qutsch jetzt - meine Eltern habe meine Kinder ständig, doch da würden beide sagen "ey, gehts noch?" und dies nicht zu Unrecht.

            Deine Tochter war schwierig, Deine Eltern überfordert. Ganz einfache Geschichte. Für meine Begriffe vielleicht ein Grund sich zu ärgern und auch zu motzen, aber kein Drama.

            Die Erwartungshaltung der Altvorderen ist nun mal eine völlig andere als die der meisten jetztigen Eltern. Da kann man mal in Ruhe außerhalb der Eskalationsphase drüber schnacken. Wenn Du ihm sagst, er wäre Deiner Tochter vielleicht "zu langweilig" gewesen.... - wunderst Du Dich echt darüber, daß der dicht macht? Ich nicht.

            Da gibt es nicht schwarz und weiß - und keiner hat nur Recht - auch Du nicht.

            Hallo Liebes,

            kann es denn nicht sein, dass dich die ganze Situation nur so nervt und wütend macht, weil dein Frust deinem Vater gegenüber nach sehr tief sitzt?
            Er zeigt die selben Verhaltensweisen auf, die er dir damals schon gegenüber aufgezeigt hat. Ich kann das total nachvollziehen, wenn es so sein sollte.
            Mein Mann hat auch manchmal die Verhaltensweisen meines Vaters und wenn ich diese erkenne, werde ich unbewusst wütend, weil es mich an meine Beziehung zu meinem Vater erinnert, welche alles andere als gut war.
            Kann das bei dir vielleicht auch der Fall sein?

            LG

        Wie kommt es eigentlich, dass über den dümmsten Beiträgen immer dein Name zu finden ist?

    Denkst du dein Kind fühlt sich sicher und geborgen bei deinen Eltern?

    Nein? Warum ums himmelswillen gibst du sie denn dorthin, ausgerechnet wenn sie auch noch krank ist?

    Darüber würde ich mich ärgern, nicht darüber, dass dein Vater eine andere Wahrnehmung von deinem Kind hat als du.

    • (12) 14.03.16 - 10:11

      Hallo Bambuswald,

      ja da hast Du im Nachhinein recht.
      Ich ärgere mich auch über mich selber.

      Ich wollte eine Großeltern-Kind Beziehung aufrecht erhalten und meinen Eltern auch die Chance geben, zu ihren Enkeln einen Draht aufzubauen.
      Nicht nur den Schwiegereltern.

      Ich gebe zu, ich habe innerlich schon etwas gezögert, als sie sich anboten, die Kinder zu nehmen.

      Bei den Schwiegereltern hätte ich da weniger gezögert.
      Aber ich sagte mir "Na, versuchst es halt, sie haben Interesse also gib ihnen die Chance!".

      Nur finde ich nicht okay, dass quasi jeder quersitzende Pups meiner Großen gleich als "bedenklich" eingestuft wird.

      Sie ist sehr aufgeweckt und quirlig, hat hier viele Freunde aber sie ist auch manchmal ein kleines Träumerle und braucht etwas Zeit für sich.
      Beim Essen ist sie immer eher der Spatz, der wenig isst.
      Aber ihre Werte sind absolut okay.

      LG

Ich glaube nicht, dass sie den Satz nicht zustande gebracht hat, sondern dass sie einfach keine Lust hatte auch nur ein Wort mehr als nötig zu sprechen. Und der Bruder hätte ja auch nach dem Fleisch fragen können. Da hat sie wahrscheinlich nur rumgezickt, weil sie übergangen wurde.

Sie scheint ja keinen schaden genommen zu haben, wenn sie zu Hause wieder völlig normal war.
Mein Fazit: nicht weiter drauf eingehen und das nächste mal den babysitter mit den Kindern gemeinsam bestimmen.

  • (14) 14.03.16 - 11:52

    Danke Dir!

    Ich weiß, dass sie anders kann.
    Sie kann hier sehr klare Sätze reden, sie schwingt Reden wie ein Bundeskanzler, sie erzählt bei Freunden und im Kindergarten wie aus einem Buch.

    Ich denke, auch sie hate keine Lust.

    Der Kleine kann ausser seinen ersten Worten noch nicht so viel reden.
    Er handelt halt lieber, in dem er sich holt, was er will. ;-)

    LG

    • a) wir haben noch eine Bundeskanzlerin, und wenn Du davon begeistert bist, wie sie redet.... - ist ja alles gut

      b) damit, daß du hier bestätigst, daß sie kann, wenn sie will und erzählen kann wie aus einem Buch....

      wer hat da - Deiner Meinung nach - versucht wen zu manipulieren und auszubooten? Dein "armes krankes Kind", welches sich Nachmittags bei Dir wieder benommen hat wie "normal" oder die Großeltern, die nicht wirklich in der Lage waren dieses Gebaren einer aufsässigen 5-jährigen einzuordnen?

      Glaubst Du denn wirklich, dieses Kind hätte Deine Zweifel an der Richtigkeit der Entscheidung, die Kinder dort zu belassen nicht wahr genommen? Meine Erfahrung zeigte mir, daß Kinder da sehr feine Antennen haben. Weder Dein Vater noch Du scheinen diese auch zu haben - oder jeder eben nur in eine Richtung

      Ich denke nicht, daß Dir hier zu helfen ist, denn Du willst die Sichtweise anderer genausowenig sehen wie die, die Deine. Damit wird der Weltfrieden immer unwahrscheinlicher.

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