Job der Freundin

    • (1) 18.03.16 - 07:01
      Mussichdasunterstützen

      Es geht um eine Freundschaft.

      Meine Freundin nimmt ein Jobangebot an, welches ich nicht gut finde. Und sie wusste im Vorfeld das ich das scheiße finde. Hat sie sich jetzt automatisch gegen mich entschieden?

      Wir sind über 10 Jahre gut befreundet.

      Seit sie seit 2 Jahren einen Freund hat sehen wir uns sehr selten, da sie sich so in die Beziehung stürzt. Ok, dass ist dann eben so.

      Und nun das mit dem Job. Ich bin echt enttäuscht und weiß nicht was ich ihr dazu jetzt sagen soll. Was würdet ihr tun?

      >>Was würdet ihr tun? <<
      Mich nicht einmischen! #nanana

      Es ist ihr Leben, oder nicht? Du hast ihr deine Meinung dazu gesagt und sie ist anderer Meinung. Punkt.

      Sie hat sich damit überhaupt nicht automatisch gegen dich als Freundin entschieden. Nur hat sie für sich und ihr Leben einfach einen anderen Weg bestimmt.

      Ich frage mich immer wieder, mit welchem Recht sich manche Leute einfach in das Leben anderer einmischen?! #kratz

      Muss sie jetzt genauso leben, wie du es möchtest? Das wäre ja die logische Konsequenz: Du sagst, der Job ist doof, d.h. sie darf ihn nicht annehmen? Du sagst, ihr Freund ist doof, sie muss sich trennen? Du sagst, orange steht ihr nicht, sie darf kein orange mehr tragen? #kratz

    • Was ist denn an dem Job so schlimm für dich?
      Hat sie sich entschieden sich zu prostituieren?

      Also grundsätzlich defiiniere ich Freundschaft offenkundig nicht so wie du. Warum ist deine Meinung so wichtig, dass sie sich gegen dich PERSÖNLICH entscheidet, wenn sie beschließt einen anderen Weg zu gehen?

      Freunde sollten Menschen sein, die sich auch dann unterstützen, wenn der andere einen Weg geht, den man selbst nicht gut findet. Natürlich gibt es da auch Grenzen (Drogen, Alkohol) aber selbst hier sollte man als wirklich gute Freundin zuerst versuchen, da zu sein und zu helfen. Irgendwann besteht die Hilfe bei Sucht tatsächlich darin zu gehen, aber dann auch wieder da zu sein, wenn sich derjenige Hilfe sucht. Ok, anderes Thema.

      Du müsstest uns auf jeden Fall sagen um welchen Job es sich handelt, sonst wirst du hier vermutlich böse Kommentare ernten.

      Freundschaft besteht nicht darin, das zu tun, was ein Anderer auch tun würde oder für diesen als das Beste empfindet.
      Freundschaft ist, wenn man zu jemandem steht und ihn weder angreift noch verurteilt, wenn derjenige eine Entscheidung trifft, die einem Bauchschmerzen bereitet.

    • (7) 18.03.16 - 08:13

      Vielen Dank für eure Antworten. Da Sie einstimmig gegen meine Denkweise gehen, werde ich sie tatsächlich nochmal überdenken. Manchmal sieht man ja tatsächlich nicht ganz klar, vor allem morgens.

      Nochmal zur Info, sie fängt bei einem großen us-unternehmen an, gegen welches ich schon öffentlich auf der Straße demonstriert habe.

      • >>> sie fängt bei einem großen us-unternehmen an, gegen welches ich schon öffentlich auf der Straße demonstriert habe. <<<

        Ja, und ... sie fängt dort an ... Du hast dagegen demonstriert ... zwei verschiedene Menschen ... KEINE siamesische Zwillinge ... sie will ja nun nicht Vorsitzende der Afd werden.

        Das ist natürlich ein Konflikt. Würde meine beste Freundin mit Vorliebe Pelz tragen, hätte ich auch ein dickes Problem. Ich muss mich Ostern auch mit jemandem an einen Tisch setzen, der bewusst und voller Absicht die Afd gewählt hat.

        Manchmal hilft nur hart schlucken und gewisse Themen ausgrenzen. Sie kennt Deine Einstellung ja - aber offenbar ist es halt einfach nicht die ihre.

        Ich dachte ihr neuer Partner schickt sie auf den Strich oder so, dann würde ich deine Reaktion natürlich verstehen. Man will ja nicht, dass sich ein geliebter Mensch ins Unglück stürzt.

        In meinen Augen solltest du dich raushalten. Es ist ihre Entscheidung und sie hätte dir das nicht mal erzählen müssen. So selten wir ihr euch seht, hättest du das nicht mal mitbekommen.

        LG

        Doch, ich kanns schon verstehen...
        Wenn einer meiner Freunde bei Monsanto z.B. anfangen würde... dann würde ich unsere Freundschaft auch noch mal überdenken.

        LG

        Nochmal zur Info, sie fängt bei einem großen us-unternehmen an, gegen welches ich schon öffentlich auf der Straße demonstriert habe

        --------

        Ja und? DU hast dagegen demonstriert. Wer bist DU, dass du anderen Menschen deine Überzeugung aufdiktieren willst? Selbst wenn sie sich vor 5 Jahren noch selbst auf der Demo irgendwo angekettet hätte, dürfte sie trotzdem ohne deine Zustimmung ihre Meinung ändern.

        Oder dürfte sie kein Fleisch essen, weil DU Vegetarierin bist, darf sie nicht rauchen, weil DU militante Nichtraucherin bist, darf sie nicht trinken, wenn du Alkoholikerin warst.............usw. usw.

        In meinen Augen hast du eine veritable Macke.

    >>> Hat sie sich jetzt automatisch gegen mich entschieden? <<<

    Na, hoffentlich ... so ne übergriffige wichtigtuerische "Freundin" wie Dich braucht kein Mensch ...

    Lol...
    Also sorry...Aber DAS ist NICHT dein Ding.Meiner Meinung nach hast du NICHT einen Grund enttäuscht sauer oder sonst was zu sein weil sie einen Job annimmt den du nicht toll findest.

    Ich glaube nicht, dass dir deine Freundin Rechenschaft schuldig ist. Nicht einmal, wenn sie ab sofort eine Festanstellung im Escort-Service haben sollte.

    lg thyme

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