Krise nach Geburt des ersten Kindes

    • (1) 25.03.16 - 20:17
      Romeo und Julia

      Hallo,
      Mein Mann und ne ich hatten nach der Geburt unserer Tochter ein ziemliches Tief.
      Es war für uns beide eine große Umstellung und wir mussten erst mal ankommen im Eltern sein.
      So weit ja noch okay und das kennen sicher viele.
      Mein Mann und ich haben aber oft gestritten , weil ich seiner Meinung nach meiner Mutterrolle nicht gerecht geworden bin.
      Das fing schon in der Schwangerschaft an: ich hab eigentlich alles gegessen wie vorher, gerade Sushi habe ich verschlungen.
      Ich hab das immer selbst gemacht.
      Mein Mann kam mir dann immer mit erst freundlichen dann immer gereizter Hinweisen dass ich dies und das nicht essen darf....ich sagte dann , Fassung Empfehlungen, keine Verbote.
      Ich hab auch Kaffee getrunken zum Frühstück und nachmittags und auch Salami gegessen.
      Er hat ständig gegoogelt, ich war da immer sehr entspannt.

      Ich bin im 6. Monat nach Amerika zu meiner Schwester geflogen, auch da hat er sich aufgeregt, von wegen Strahlung aus dem Weltall.
      Als das Kind dann da war, ging es weiter.
      Ich hatte mich entschlossen nicht zu stillen, das war schon am Ende der Schwangerschaft ein Riesen Streitthema.
      Er wollte unbedingt das beste für sein Kind und ich sollte stillen.

      Ich konnte mir das aber nicht vorstellen, und hab es daher auch konsequent abgelehnt.

      Dann das Thema Fremdbetreuung.
      Ich habe unsere Tochter 9 Monate zu Hause betreut, dann kam dein die Kita und nach 1 Jahr Elternzeit bin ich wieder arbeiten gegangen für 30 Stunden.

      Das War auch so abgesprochen , aber als unsere Tochter dann da War, wollte mein Mann auf einmal dass ich drei Jahre zu Hause bleibe...er fand es auf einmal nicht mehr on ein Kind so früh weg zu geben .
      Insgesamt gibt es immer wieder Stress, da ich vieles locker sehe und er mir immer verwirft ich wäre keine fürsorgliche Mutter.
      Ich gebe zu dass ich die Babyzeit nicht schön fand, und sehr froh War als unser Kind größer wurde.
      Aber auch das soll es geben.Er möchte seit Jahren ein zweites Kind.
      Ich auf keinen Fall. Auch da immer wieder Streit.
      Vor der Geburt war mein Mann ein lockerer Typ, für alles zu haben und man konnte viel Spaß mit ihm haben.
      Seit unsere Tochter da ist, hat er sich zur Glucke entwickelt, sieht vieles in Bezug auf das Kind sehr verbissen und kommt mir immer mit irgend welchen Ratschlägen um die Ecke , wie Mütter sein sollen usw.
      kennt das jemand?

      • Nein. Aber ich würde ihm vorschlagen, dass er beim 2. Kind zu Hause bleibt (3 Jahre natürlich) und die perfekte Mutter wird, die er eurem Kind wünscht.

        Ist er dazu nicht bereit, dann würde ich ihn fragen, wieso er etwas von dir fordert, was er selbst nicht leisten möchte.

        LG

        Ich kann deinen Mann sehr gut verstehen.

        Von deinem Verhalten bin ich allerdings schockiert.

        Warum bitte isst man in der Schwangerschaft lauter Sachen, die man nicht essen sollte weil sie eine Gefahr fürs Ungeborene darstellen könnten. Ich kann es nicht verstehen, dass man nicht wenigstens die paar Monate das Kindeswohl über das eigene stellt.

        Dein Mann hat sich informiert, sich mit der Schwangerschaft und den Bedürfnissen des Ungeborenen auseinandergesetzt. Es ist genauso auch sein Kind, nicht nur deines und ich finde es einfach nur schändlich von dir dass du ihn deshalb als nervig und unlocker darstellst. Wie alt bist du bitte? 16?

        Ebenso ist es nichts Ungewöhnliches, sein Kind zu stillen oder länger als ein Jahr zuhause zu bleiben...

        Sorry aber wenn ich deinen Post lese dann frage ich mich warum du eigentlich ein Kind bekommen hast....

        O Gott o Gott - willst Du nun allen ein schlechtes Gewissen machen, die arbeiten gehen müssen oder die in der Schwangerschaft ein paar Rädl Salami essen? Noch vor wenigen Jahren hat man das garnicht gewußt, was man angeblich alles nicht essen soll - und es gab z.B. weitaus weniger Frühchen als heute mit den vielen Ernährungsvorschriften - seltsam, oder ?!?!
        Beim Rauchen und Trinken könnte ich es ja noch verstehen, aber Dein Verbalerguß ist komplett melodramatisch und überzogen.
        Der Ausdruck "schändlich" ist von DIR unpassend, nicht das Verhalten der TE.
        #klatsch

        • STOP! Ich denke ich wurde missverstanden.

          Ich bin selbst nach 14 Monaten wieder arbeiten gegangen. Gestillt habe ich "nur" ein halbes Jahr.

          Was mich störte war, dass die TE ihren Mann als nervig dargestellt hat nur weil er insgesamt andere Dinge wollte. Ich finde das nicht fair und wäre ich der Mann wäre ich sehr gekränkt.

          Du hast recht, früher wusste man nichts von der Gefahr von Sushi, Salami etc.
          Doch HEUTE weiß man es. Und ja, ich finde es schändlich, wenn man in der Schwangerschaft Dinge tut, von denen man bereits weiß dass es fürs Baby schädlich sein könnte. Alkohol und Zigaretten sind tabu, und für mich eben auch Sushi, Salami etc....
          Ich kannte eine Schwangere mit Listerien-Infektion, war nicht schön glaub mir...

          Eine Mutter stellt das Kindeswohl IMMER über ihr eigenes. Wer das nicht mal in der Schwangerschaft schafft, ja, dessen Mutterqualitäten stelle ich sehr wohl offen in Frage.

          • Ich esse nach wie vor Salami. Muss aber jeder selber wissen.

            • (10) 26.03.16 - 14:05

              Das Ansteckungsrisiko bei Salami ist geringer als zB bei rohem Frischfleisch, ja. Aber es ist vorhanden. Ich kenne sogar persönlich einen Fall von Ansteckung über Salami.
              Bitte verlinke seriöse Quellen und nicht irgendwelche Mami-Magazine ("Erdbeerlounge" ist nicht gerade eine seriöse Quelle für medizinische Angelegenheiten) hier. Das Robert-Koch-Institut zB. empfiehlt, auf Salami in der Schwangerschaft zu verzichten.

        Und wer lesen kann ist klar im Vorteil... bitte schau nochmal worauf sich das "schändlich" genau bezieht....

        Sorry, aber wenn man nicht informiert ist, sollte man sich nicht einmischen.
        Bitte vergleiche mal die Statistiken zur Kindersterblichkeit der "guten alten Zeit" zu heute. Da werden dir massive Unterschiede auffallen.

        Nur, weil man es damals nicht besser wusste, heißt das nicht, dass es diese Gefahren nicht gab. Oder gehst du nach dem Motto "ignorance is bliss"? Dann hoffe ich mal, dass die Realität dich auch weiterhin nie einholt.

        Es geht hier übrigens nicht nur "um ein paar Raderl Salami", wie du wissen solltest. Das Risiko, an Toxoplasmose oder Listeriose zu erkranken, steigt natürlich, je öfter man ihm sich aussetzt. Wobei es natürlich Leute gibt, die es beim 1. kleinen "Raderl" Salami erwischt und andere, die ohne Auswirkungen täglich Mettwurst essen in der Gartenerde herumgraben. So ist das eben.

        (14) 26.03.16 - 14:28

        Willst du damit sagen, dass deine Tochter selbst Schuld ist, dass sie ein Frühchen geboren hat?
        Oje, hat sie sich etwa daran gehalten, dass man kein Sushi essen soll? Ich bin schockiert!!! Da musste das ja so kommen *Ironie off*

        Früher hatten die Frühchen wie deine Enkelin überhaupt keine Chance zu überleben, also ist es kein Wunder dass du in deiner Generation keines kennst. Stimme den anderen zu, dem Baby zu Liebe kann man sich ja wohl ein paar Monate zusammenreißen.

        • Ich bin während meiner ersten Schwangerschaft im Kongo gewesen.
          Habe damals für eine Hilfsorganisation dort gearbeitet.

          Und ich bin nicht in Panik nach Hause geflogen, nur weil ich schwanger war.
          Die Frauen da bekomme ändern auch Kinder und haben nicht mal sauberes Wasser.
          Und hier werden Luxusdiskussionen über angeblich schädliche Lebensmittel geführt.

          Die Frauen haben gar nichts zu essen.
          In Deutschland ist einfach alles überzogen und schwangere Frauen hysterisch.

          Überall wird Toxoplasmose oder Listeriose vermutet.
          Und wenn schon.
          Was soll passieren. ..schlimmsten falls hat man eine Fehlgeburt.

          [... Beitrag vom urbia-Team editiert. Keine Generalbeleidigungen an alle verteilen]

          In Afrika ist ein Kind gar nichts wert und hier wird jede Schwangere zum Zombie weil sie ständig Panik schiebt.
          Ich habe da Dreck gefressen.

          Durchfall gehabt..hohes Fieber, Malaria....das Kind hat es nicht geschafft. ..Pech gehabt.

          Ein paar Jahre später War es wieder so weit .
          Ich war diesmal in Indien. ....auch kaum sauberes Essen oder Trinkwasser.

          Auch hier wieder Durchfall , Fieber.
          Diesmal ging alles gut.
          Man muss nicht unbedingt in einem gepamperten Umfeld leben...bloß nix falsches essen.
          Bloß nichts heben...bloß nicht anstrengen.
          Ich habe jeden Tag 20 km zu Fuß gelaufen und habe in meiner 3.Schwangerschaft in der 20. Woche noch einen Marathon absolviert.
          Da frag ich nicht groß ob das geht...ich mache es einfach

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