Hilfe bei Trennung

    • (1) 28.03.16 - 13:44
      farfa50

      Hallo zusammen,

      da ich von Euch neulich schon einmal vor Augen geführt bekommen hatte, dass mein Mann ein ... ist und ich mich schon gedanklich damit beschäftige, wann wie usw. ich die Trennung vollziehe, ist es gestern mal wieder eskaliert.

      Er hat den gesamten Nachmittag sich zusammen mit den Kindern gegen mich "verschworen" und blöde Sticheleien und Witze auf meine Kosten losgelassen, dass ich ihm irgendwann FREUNDLICH gesagt habe, ich möchte das nicht, weil die Kinder das nicht verstehen, sondern richtig Aggressionen gegen mich entwickeln.

      Darin ergötzt er sich dann und stellt sich auch überhaupt nicht auf meine Seite.

      Jedenfalls ging das Ganze dann genauso weiter, dass ich irgendwann sauer geworden bin.

      Das Ende vom Lied: ich bin wieder die Blöde, die keinen Spaß versteht und die ihn keine Scherze machen lässt. Er ist nun abgehauen und wir sehen uns dann erst morgen wieder, weil ich noch mit den Kindern im Urlaub bin.

      Gestern Abend habe ich dann den Link von re-empowerment hier im Forum gefunden und mich in das Thema etwas eingelesen.
      Und ich finde mich an 8 von 10 Argumenten wieder. Nämlich dass er mich manipuliert, mir immer den schwarzen Peter zuschiebt und mich für alles schuldig fühlen lässt. Dass er mich und die Kinder "beherrscht" und alle nach seiner Pfeife tanzen müssen.

      Natürlich stelle ich mir die Frage, warum ich so einen Egozenten eigentlich geheiratet habe. Es war anfangs nicht so ausgeprägt und ich habe es nur unterschwellig wahrgenommen. So richtig schlimm ist es erst seit ein paar Monaten geworden (seit er berufliche Schwierigkeiten hat). Er interessiert sich null für mich und meine Belange, im Februar hat er ein Diskussionsgespräch beendet, indem er zu mir sagte: "sei still oder ich hau Dir eine runter"...
      Er lässt mich nichts wirklich machen, weil er mich immer in die Situation bringt, dass die Durchführung unmöglich ist. Ich habe im entscheidenden Moment dann die Kinder oder sonst etwas.

      So, das als Vorgeschichte, warum ich so nicht weitermachen kann. Er entwickelt sich immer mehr zum Psychopathen und langsam bekomme ich auch Angst vor ihm, weil er so unberechenbar geworden ist.

      Nun zu meinen Fragen:

      Ich wohne weit weg von meiner Familie, zu der ich nun aber gern wieder ziehen würde. Mein Mann sagt immer, ich kann jederzeit und immer mit den Kindern dorthin gehen. Und genau das ist der Punkt: ich traue ihm nicht, dass er mich im Falle des Falles so einfach gehen lässt. Er wird die Kinder zu manipulieren versuchen und uns einen "normalen" Abschied unmöglich machen.

      Im Juni, wenn die Schule zu Ende ist, fahre ich sowieso dorthin für 2 Wochen.

      Nun gibt es die Alternativen, dass ich bis Juni warte und nicht wieder komme oder in den nächsten Tagen irgendwann "abhaue", wenn er z.B. auf Geschäftsreise ist.

      Ich weiß, dass er die Kinder niemals behalten wollen würde, aber ich kann und möchte mir den Psychoterror nicht vorstellen, wenn ich ihm meine Entscheidung mitteile, weil er ja dann die "Kontrolle" über mich verliert.

      Die Kinder hängen sehr an ihrem Papa und würden auch nicht mitkommen wollen, wenn ich sie frage. Aber ich bin mir sicher, dass sie sich dennoch schnell in die neue Situation einfinden werden. Ich muss das halt irgendwie "durchziehen". Dafür brauche ich nun ein paar Tipps.

      Hier wohnen bleiben, ist unmöglich, da ich ganz alleine bin und mein Mann alle gegen mich aufhetzen wird. Er ist ein Meister darin, sich als Opfer hinzustellen und andere zu manipulieren.

      Ich weiß nicht mehr, ob ich noch 2,5 Monate "aushalten" und die Kinder die Schule beenden lassen soll oder ob es besser ist, sofort zu gehen. Aber mitten im Schuljahr zu wechseln, stelle ich mir noch schwieriger für die Kinder vor!

      Bitte gebt mir Tipps als Außenstehende, wie ich am besten vorgehen kann. Was muss ich alles beachten?

      Danke und viele Grüße

      Farfa

      Musst oder willst Du denn Sachen mitnehmen, z.B. Möbel, Sommersachen, Küchenutensilien?

      Grundsätzlich würde ich noch aushalten bis zu den Ferien und dann dort bleiben. Das ist für die Kinder sicher einfacher, weil dann wenigstens das Schuljahr abgeschlossen ist.

      • (5) 28.03.16 - 14:39

        Ja, ich will natürlich irgendwann, wenn ich eine Wohnung gefunden habe, auch gerne ein paar Möbel und Einrichtungsgegenstände mitnehmen wollen. Ich gehe davon aus, dass irgendwann eine vernünftige Kommunikation möglich sein wird, daher hoffe ich, dass wir uns dann einigen werden, was das angeht..

        • davon würde ich nicht ausgehen. wenn der mann wirklich so manipulativ ist, wie du beschreibst und so sadistisch, wird er es dir dauerhaft versuchen so schwer wie möglich zu machen.

          wenn du es dir irgendwie vorstellen kannst, würde ich im interesse der kinder versuchen, bis zu den ferien aus zu halten.

          und in der zeit sämtlcihe situationen, in denen er die vor den kindern auflaufen lässt, vermeiden, um der kinder willen. enfach schlucken, lächeln und winken und daran denken, das das bald vorbei ist...

          ich würde es dann so machen: in der zeit schonmal eine wohnung suchen, die anfang juni frei ist.
          und dann ist es eine frage der organisation:

          du brauchst helfer. eltern, geschwister, alte freunde.

          als erstes die kinder von oma oder so abholen lassen, in die heimat fahren und da vielleicht einen schönen ausflug, freizeitpark etc.

          dann kommen die helfer mit kartons und packen das wichtigste ein (das kannst du ja im vorfeld schon unauffällig vorsortieren, zb. "alles in dieser schublade" die anziehsachen aus dem linken fach" etc. du genauso. möbel ins auto (da kann man professionelle leute angagieren)
          und ab in die heimat. kinder erstmal 2 wochen bei oma und opa, in der zeit könnt ihr dann reden, gemeinsam die neue wohnung einrichten etc.

          ich weiss nicht, ob das realistisch ist, du entsprechende möglichkeiten hast, menschen zu hilfe zu ziehen oder dafür zu bezahlen. ich würde es so machen, wenn ich in deiner situation wäre.

          ich wünsche dir alles gute.

          lg bb

    Wenn keine Gefahr in Verzug ist, würde ich den Kindern eine Nacht- und-Nebel-Aktion ersparen und eine geordnete Trennung durchziehen .

    Dann hast Du Zeit,eine Wohnung zu finden, einen Job, die Kinder können das Schuljahr nornal beenden und der Umgang kann besprochen werden.

    Nur weil du Angst hast , umzukippen, solltest du deinen Kindern nicht ein Trauma des plötzlichen Verschwindens zumuten. Du musst stark sein für deine Kinder.

    • (8) 28.03.16 - 14:49

      Danke für Deine Antwort.

      Es ist nicht so, dass ich Angst habe, umzukippen. Es ist eher so, dass ich Angst vor der Reaktion meines Mannes habe, weil ich nicht einschätzen kann, wie er es aufnehmen wird. Er wird aber mit Sicherheit versuchen, mich fertig zu machen. Und das vor den Kindern, so, dass sie nicht mit mir mitkommen wollen werden.

      • Wenn die Trennung mit Verlust des Umfeldes einher geht, dann ist das ja auch sehr hart für die Kinder. In der Hinsicht ist es doppelt schwer und du solltest überlegen, ob die Trennung auch unbedingt mit einem Ortswechsel einhergehen muss.

        Du könntest mit dem Wissen, dass das neue Schuljahr getrennt beginnen soll, anfangen zu organisieren. Wohnung suchen, Stunden aufstocken bzw. bei Ortswechsel brauchst du vermutlich auch einen neuen Job. Ein Umzug in eine weitere Entfernung muss ja auch bezahlt werden. Wie sieht es dann mit Unterhalt aus? Wie mit Umgang, wenn ihr weiter entfernt wohnt? Die Mehrkosten sind ggf. von dir zu tragen, wenn du die Entfernung schaffst.

        Plane und überlege dir, wann das Konzept fest genug steht. Hab einen Plan B in der Tasche, falls er sich dann doch gegen den Auszug der Kinder sperrt.

        LG

        • (10) 28.03.16 - 16:29

          Danke auch Dir. Es muss ein Ortswechsel stattfinden, weil ich an dem Ort nicht bleiben werde, an dem mein Mann zu Hause ist. Ich fühle mich allein und mein Mann nutzt das zu meinem Schaden aus.

          Ich möchte gern wieder frei sein und nicht von ihm manipuliert werden, er manipuliert auch unsere Umwelt. Da möchte ich weg.

          Und von meiner Familie werde ich wenigstens Unterstützung bekommen, hier unterstützt mich niemand außer der Putzfrau.

          Bewerben werde ich mich jetzt, ich warte noch auf ein Zeugnis, die Bewerbungen sind fertig. Derzeit bin ich bei meinem Mann in der Firma tätig, daher steht in jedem Fall ein Jobwechsel an.

          Im Grunde weiß ich auch, dass es am besten wäre, wenn die Kinder noch die Schule beenden. Mir kommen die 2,5 Monate nur wie ein unüberbrückbarer Zeitrahmen vor. Und ich will einfach nicht mehr diesem Psychterror meines Mannes ausgesetzt sein.

(11) 28.03.16 - 17:37

Ich würde die paar Wochen noch aushalten, aber im Stillen bereits den Umzug in die Wege leiten.

Du musst ALLES an Papierkram kopieren und sichern, also Bankauszüge deines Mannes, insbesondere Guthaben, Lebensversicherungen, Lohnabrechnungen, Steuerunterlagen etc.

Du solltest, sofern du deinen Eltern vertraust, sie einweihen, sodass sie dich unterstützen können. Aber nur, wenn du dir sicher bist, dass sie dichthalten können.

Auf der Empowerment-Seite findest du viele Tipps dazu.

Alles Gute, thyme

(12) 28.03.16 - 17:49

Hallo!
Ich habe das Gleiche erlebt wie du. Mein Mann hat innerhalb von 8Ehejahren nach und nach seine Maske abgelegt und mich mit psychischer Gewalt fertig gemacht. Dass es psychische Gewalt ist, ist mir auch erst im Nachhinein bewusst geworden dank er-empowerment. An dem Morgen, an dem er mir spontan am Frühstückstisch in Anwesenheit unseres Kindes (noch kein Jahr alt) schilderte, wie er mich umbringen und entsorgen möchte (!) habe ich,nachdem er zur Arbeit gegangen ist, das Haus verlassen mit nichts mehr als einem Koffer und wenigen persönlichen Unterlagen. Zuvor habe ich mit der Telefonseelsorge und dem Jugendamt alles besprochen. Denn indem du deine Kinder "einfach so" aus ihrem gewohnten Umfeld reißt (vor allem mitten im Schuljahr in einer Nacht und Nebel Aktion) kann er dir auch Kindeswohlgefährdung unterstellen! Das wird dir in späteren Gesprächen und Verhandlungen mit Sicherheit auf die Füße fallen. Zudem kann er verlangen, dass du mit den Kindern umgehend zurückkehrst! Der Vater muss nämlich, sofern gemeinsames Sorgerecht besteht (also immer wenn die Kinder ehrlich geboren wurden oder wenn man bei unehelichen Kindern dies beim Jugendamt geltend gemacht hat) einem Umzug zustimmen! So aufgebracht du jetzt bist, so überlegt solltest du jetzt handeln, damit du dich nicht angreifbar machst!

Vorerst bin ich in der gleichen Stadt geblieben, habe ihm aber sehr schnell klar gemacht, dass aus diversen Gründen (Job, familiäre Unterstützung) ein Wegzug notwendig ist.
Da der Vater der Kinder einem Wegzug zustimmen muss, haben wir eine notarielle Vereinbarung getroffen, in der alles bezüglich Aufenthalt, Sorgerecht, Vermögen geregelt wird. Erst danach bin ich tatsächlich umgezogen.

Ich würde dir empfehlen, dich an eine Beratungsstelle (Caritas z.B.) zu wenden. Womöglich ist ein "kontrollierter Rückzug" im Sinne von: erstmal aus der gemeinsamen Wohnung raus in eine eigene und dann Wegzug aus der Stadt, falls er zustimmt, eine Möglichkeit. Du kannst dir alternativ auch die Familienwohnung zuweisen lassen, so dass die Kinder vorerst im gewohnten Umfeld bleiben können. Das fände ich persönlich zumindest optimaler, da sie so nicht zwei mal umziehen müssen.

Im Alter von 10 Jahren wird dein ältestes Kind, Evt auch das 8jährige, womöglich vom Jugendamt dazu befragt werden, bei wem es in Zukunft leben möchte. Ein Wegzug über viele 100km Entfernung nimmt deinen Kids ihr gesamtes soziales Umfeld und ein Stück weit sicher auch den Vater/Familie. Zudem ist so ein Ortswechsel für das Kind auch schwer vorstellbar. Du solltest dich mit dem Gedanken auseinandersetzen, dass ein oder mehrere Kinder womöglich bei deinem Mann bleiben. Alternativ wäre es doch vielleicht auch eine Variante, in dem Ort oder Nachbarort wohnen zu bleiben, so dass weiterhin zu Freunden und Familie der Kontakt bestehen bleiben kann. Die Frage ist ja auch, inwiefern du tatsächlich familiäre Unterstützung bekommst. Da sind viele mit dem Mundwerk ganz weit vorn...aber wenn es hart auf hart kommt, stehst du allein da.

Noch ein Tipp...egal was dein Mann mit dir tut, es interessiert das Jugendamt nicht! Euer persönliches Verhältnis hat nichts mit seinem Verhalten den Kindern gegenüber zu tun. Die drei scheinen ihn ja sehr zu mögen und gut mit ihm auszukommen. Für das Jugendamt wird es also nicht so sein, dass sie vor ihm geschützt werden müssen. Auch bleiben Kinder nicht mehr zwangsläufig bei der Mutter. Auch ein Vater kann diese betreuen und großziehen. Du musst an euch alle denken! Wenn du meinst, dass der Einfluss des Vaters so schlecht ist auf die Kinder, solltest du also womöglich in den sauren Apfel beißen und in der möge wohnen bleiben, um das auszugleichen.

Alles Gute

  • (13) 28.03.16 - 19:28

    Vielen lieben Dank für Eure Antworten. Leider habe ich keinen Zugang zu seinen Konten, Steuerangelegenheiten etc., daher fällt das Kopieren leider flach. Ich habe eine ungefähre Ahnung von seinem Vermögen, aber so wirklich weiß ich nix.

    Es geht mir auch nicht darum, dass ich ihn jetzt ausnehmen muss. Ein Familienrichter wird mir schon das Angemessene zuteilen, so hoffe ich...

    Mir geht es einfach darum, in Frieden und ohne Psychostress zu leben. Ich kann und will das nicht mehr.

    Die Nacht- und Nebelaktion werde ich dann mal nicht durchführen, aber ich versuche, mir einen Job und eine Unterkunft zu suchen in der Zwischenzeit.

    Dass die Kinder bei ihm bleiben könnten, halte ich für sehr unwahrscheinlich, da er der große "Manager" ist und sich alle an seinen Zeiten orientieren müssen. Zudem ist er häufiger unterwegs, so dass er also einen Babysitter organisieren müsste. Ich denke, er würde das nicht mal wollen.

    Es ist klar, dass ich im Falle einer Trennung mit den Kindern in meine Heimat ziehen würde, auch für meinen Mann.

    Ich werde es so machen, dass ich wie geplant im Juni in meine Heimat reise und dann dort bleibe. So ist es auch für die Kinder nicht so ein Schock. Es wird schon schlimm genug werden. Und wenn dann der Große bei seinem Vater leben wollen würde (der Zweite ist nur Mamakind, weil ihm mein Mann von Anfang an vermittelt hat, dass er ihn blöd findet), dann müssen wir da eine Lösung finden. Der Große ist der Einzige, den mein Mann bisher "eingelullt" hat, aber ich will das meinem Kind nicht antun, von einem Psychoterroristen groß gezogen zu werden, auch wenn es für mich häufiger Situationen gibt, in denen mein Sohn den Respekt mir gegenüber verliert, weil er es ja von seinem Vater so vorgelebt bekommt. Das wird ein hartes Stück Arbeit, aber ich will das Kind nicht an einen Manipulator verlieren.

    So rühmlich ist mein Mann zu den Kindern auch nicht. Er erkauft sich ihre Liebe und Aufmerksamkeit (z.B. Videospiele), es gibt aber auch genug Situationen, in denen er sie richtig fertig macht. Es kommt ebenso häufig vor, dass sie bitterlich weinen, weil er so unfair zu ihnen ist.

    Mein Mann durchlebt mit Sicherheit eine schwierige Phase momentan, aber ich schaffe das nicht mehr, mich deswegen terrorisieren zu lassen und immer nur Verständnis für ihn aufbringen müssen.

    • (14) 28.03.16 - 21:31

      Wenn du im Juni in deine Heimat reisen und dann dort bleiben willst, klärst du dann alles vorher? Ansonsten fände ich das schon arglistig...zumal er, wie gesagt, dich zurückzuziehen kann. Da wird ihm jedes Gericht der Welt sofort recht geben. Wenn's so ist wie du sagst, dass er die Kinder ohnehin nicht behalten möchte, kann Mandats ja vorher gütlich klären. Auch könnten deine Kinder dann von Freunden Abschied nehmen und wären nicht einfach entwurzelt.

      Zu dem Punkt. Mit dem Geld: bekommt ihr niemals Kontoauszüge? Ihr werdet doch irgendwelche Unterlagen irgendwo haben. Steuerbescheide u.ä. Gerade selbständige können sich mal eben arm rechnen, um wenig Unterhalt für die Kinder zu zahlen. Das ist Geld, das deinen Kinder zusteht!
      Ich kann es nachvollziehen, dass Geld nicht die oberste Priorität hat, denn in deiner Situation geht es für einen um das Seelenheil. ABER wenn du jetzt nicht finanziell das mitnimmst, was dir zusteht, wirst du in Zukunft mit drei Kindern und Alleinerziehend kaum auf einen grünen Zweig kommen! Ich habe den Fehler gemacht und auch auf alles Vermögen zugunsten des Kindes und einer geordneten Trennung verzichtet. Während er mit >150000€ Jahresbrutto und Riesenhaus im Wert von mehr als ner halbe Million dasteht, habe ich inkl unterhalt 2000€. Das ist ok. Aber irgendwie unfair wenn man bedenkt, dass wir das Haus z.b. Gemeinsam erwirtschaftet haben.... Diesen Betrag werde ich mir mein Leben lang nie mehr erarbeiten können. So gesehen bereue ich es, damals so dumm gewesen zu sein.

      Es geht nicht darum, jemanden auszunehmen, sondern nur darum das fair zu teilen, was einem zusteht. Bedenke auch, dass du Evt in seinem Unternehmen weniger verdient hast als auf dem freien Arbeitsmarkt und ihm den Aufstieg bzw die Wertsteigerung des Unternehmens erst ermöglicht hast usw. Sofern ihr keinen Ehevertrag mit Gütertrennung habt, steht dir auch daran etwas zu. Du solltest dir einen sehr guten Anwalt nehmen!

      Wieso hast Du keine Informationen ueber Euer Vermoegen?
      Habt Ihr Guetertrennung? Wenn nicht, ist sein Geld auch Dein Geld.
      Lass Dich von einem Anwalt beraten.
      Und wegen des Psychoterrors wuerde ich mich von der Polizei beraten lassen.

Top Diskussionen anzeigen