Ich kann nicht mehr loslassen

    • (1) 28.03.16 - 18:25
      Blackworld

      Hallo,

      Auch wenn das Thema nichts mit Partnerschaft zu tun hat, so bitte ich doch es nicht zu verschieben.

      Ich weiß gar nicht ob ich es als Problem bezeichnen soll. Es geht um folgendes, wenn mich ein Thema interessiert oder gar betrifft, dann versuche ich möglichst viel darüber in Erfahrung zu bringen, zu recherchieren, Bilder anzusehen, Techniken, Filme usw.

      Das Problem ist nur, es lässt mich nicht mehr los. Wisst ihr was ich meine?

      Aktuell ist es massiv das Thema Beschneidung bei Kindern. Seit über einem halben Jahr beschäftige ich mich mit der Thematik. Und umso mehr ich lese, sehe, höre, umso schlimmer finde ich das ganze. Ich könnte kotzen (sorry der Ausdruck).

      Ich sehe Videos und heule mir dabei die Augen aus, wenn ich sehe, wie die Babys schreien. So etwas habe ich in meinem
      Leben noch nicht gehört. Ich will auch gar nicht weiter darauf eingehen. Fakt ist, es beschäftigt mich den ganzen Tag. Diese Fassungslosigkeit, diese Traurigkeit, dieses Unverständnis warum Eltern und Ärzte solche Grausamkeiten zulassen. Es wirft mich total aus der Bahn und ich empfinde tiefsten Ekel dabei.

      Wenn ich könnte würde ich alle retten.

      Genauso ging oder geht es mir mit dem Thema Tiere und Schlachten. Ich esse kein Fleisch mehr seit einiger Zeit. Schäme mich für meine Naivität, das ich ernsthaft dachte, so schlimm sei das alles nicht und ja, kann es nicht fassen, das wenn Menschen offensichtlich gesagt bekommen, was in einem Schlachthof passiert, sie dann mit den Schultern zucken und trotzdem weiter ihr Schnitzel essen!

      Ich kriege das in meinen Kopf nicht rein und muss auch sagen, das ich nicht weiß wie ich solchen Menschen neutral gegenüber treten soll.

      Man könnte jetzt sagen "leben und leben lassen", aber genau das ist doch der Punkt, in diesen beiden Fällen sind die Opfer ja unmündige.

      Falls jemand fragt warum ich mich denn dann mit den Thema Beschneidung beschäftige, wir sind Moslems, mein Mann würde unseren Sohn sofort beschneiden lassen, ich spreche mich ganz klar dagegen aus.

      Und obwohl ich alles, was ich recherchiert habe, auch meinem Mann vorgetragen habe, ihm gebeten habe, Videos zu sehen usw. Trotzdem würde er seinen Sohn beschneiden lassen.

      Vor ein paar Tagen habe ich ihm den Link von der Seite "pro kinderrechte" gegeben z.b. Dort ist auch alles super erklärt und zusammen gefasst.

      Und er sagt, unser Sohn wird nicht beschnitten, weil ICH dagegen bin, würde es nur nach ihm gehen, würde er es trotzdem machen lassen! Versteht ihr, und das ist ein Punkt, wo ich nicht klar komme. Dieses Argument "macht man so, hat mir nicht geschadet, Tradition etc" ich kann es nicht mehr hören.

      Ich würde mir wünschen, das er auch aus seinem Herzen sagt "stimmt, WIR tun das unserem Kind nicht an" und nicht nur weil er mir quasi einen "gefallen" damit tun will! Und mir geht es eben nicht nur um unseren Sohn, kein Kind auf der Welt sollte so etwas erleben müssen.

      Manchmal würde ich die Menschen am liebsten schütteln oder mit dem Kopf gegen die Wand schlagen. Ich habe in manchen Dingen einfach keine Toleranz Grenze.

      Steigere ich mich hinein? Ich weiß es nicht. Mich nimmt das einfach alles mit, wenn ich könnte würde ich alle retten und beschützen wollen, aber es geht nun mal leider nicht. Und das macht mich total traurig.

      Sorry für den langen Text

      • Du verlangst von deinem Mann, dass er deine Meinung teilt (übrigens genauso wenig, wie du seine) Es reicht nicht, dass er sagt "ok, ich hätte es zwar gerne aus Glaubensgründen (wird das in D nicht trotzdem unter örtlicher Betäubung gemacht?), aber ich respektiere deinen Wunsch, deshalb lassen wir es nicht machen".

        Man sollte doch schon jedem seine Meinung lassen.

        Und ja, ich esse Fleisch, aber nein, nicht aus dem Supermarkt und nicht aus dem Großschlachthof. Ja, zum Schlachten muss man ein Tier töten - das geht aber auch in Ruhe, ohne Hektik und nach Vorschrift mit Betäubung und sauberem Entblutungsschnitt. Nicht alle über einen Kamm scheren!

        • (3) 28.03.16 - 21:00

          Hallo,

          Auch dir danke für deine Antwort.

          Nein, leider ist es in Deutschland sogar so, das jeder Hinz und Kunz im Prinzip deinen Sohn bis zu einem Alter von sechs Monaten beschneiden darf. Das geschieht zu 99% ohne Betäubung.
          Ich setze dir gerne eine YouTube Link rein, wenn du denkst du verkraftest es. Für mich war es das schlimmste Geschreie was ich jemals gehört habe und mir kommen jetzt wieder die Tränen wenn ich nur daran denke.

          Und diese fehlende Empathie meines Mannes, dieses eiskalte, das ist es eben, wodurch ich mich angewidert fühle. Und das ist es auch, was ich nicht begreifen kann. Verstehst du, für mich ist das so schlimm, ich kann da auch nicht raus. Wie soll ich es dir erkören?? Schwierig...

          • dir ist schon bewußt das zb im judentum am siebten tag beschnitten wird

            und es erwiesen ist das das schmerzzentrum in dem alter nicht so entwickelt ist das das kind sich erinnern kann ( zu mal es durch einen arzt gemacht wird )

            sorry dein armer mann

            denn du schimpft auf sein Mitgefühl aber du bist selber militant bis in die letzte haarspitze

            hoffe er sucht sich was normales

            • (5) 29.03.16 - 06:45

              Tut mir leid, aber deine Aussage ist Blödsinn. Selbst Embryonen im Mutterleib empfinden und spüren schmerzen! Warum sollte es auch nicht so sein?

              Und solche Menschen wie du, laufen traurigerweise immer noch mit dieser vollkommen veralteten Sichtweise durch die Gegend.

              Und auch ein Baby vergisst nicht, das Gefühl des Schmerzes, der Hilflosigkeit etc brennt sich tief in das Unterbewusstsein ein.

              Bei jedem Pups sagt man, es würde die Babys und Kinder prägen für die Zukunft, aber für eine schmerzhafte Beschneidung sollte das plötzlich nicht mehr gelten? Aha. So kann man sich die Welt natürlich auch schön reden.

              Und ja, dann bin ich militant. Kinder, Babys und Tiere, sind die hilflosesten Geschöpfe auf diesen Planeten, sie brauchen unseren Schutz und nicht die brutale Willküre mancher Eltern, die einfach ein Stück vom Körper Ihres Kindern amputieren lassen. Nein, da habe ich kein Verständnis und werde ich es auch niemals haben.

              Wie kann man so etwas verteidigen?? Kleinen Jungs am Penis, am Penis rumzuschnippeln!!!! Zum Haare raufen ist das, ehrlich

      Hallo,
      Die Suche nach Elend im Netz wird dich nicht zur Ruhe kommen lassen. Hat es begonnen, seit dem du ein Kind hast? So war es bei mir. Ich konnte letztlich einige Jahre über Kinderschicksale nichts mehr aufnehmen. Es hat mich zu sehr aufgewühlt. Man ist machtlos. Ich habe daraufhin ehrenamtlich bei der Caritas angefangen, Spielzeug zu reparieren und säubern (mit Baby dabei.)
      Es ist letztlich besser geworden, als ich wieder mit arbeiten angefangen habe.

      Ich möchte dich nicht zu einer ehrenamtlichen Arbeit überreden, jedoch erinnern, dass die überschlagenen Emotionen dir und anderen nichts helfen. Vielleicht findest du einen Bereich, in dem du etwas verändern kannst. Im Kleinen beginnen oder sogar auch professionellen Rat suchen (?!) Letzteres vor allem, wenn du allein keinen Weg heraus findest. Suche dir Hilfe. Die negativen Gefühle müssen "umgeleitet" werden.

      Zur Beschneidung kann ich nicht viel sagen. Ich würde es nicht wollen, dass mein Sohn beschnitten wird. Jedoch kann ich mir vorstellen, dass ich in dem Punkt der Traditionen folgen würde, wenn es dem Partner enorm wichtig ist. Aber anscheinend ist es ihm nicht so wichtig? Bis wann muss es entschieden werden? Wartet die Verwandtschaft auf das Fest?

      LG, alles Gute

      • (7) 28.03.16 - 20:55

        Danke für deine Antwort.

        Nein, ich denke nicht, das es begonnen hat seitdem wir Kinder haben.
        Wobei einem das dann doch irgendwie nochmals ganz anders trifft. Und ja du hast recht, das Elend wird einem nie zur Ruhe lassen kommen. Das ist eben auch ein Punkt. Es beschäftigt mich mehrere Wochen, Monate.

        Ehrenamtliche Arbeit wäre vielleicht eine gute Idee.

        Nein niemand drängt auf ein Fest und es muss auch nichts entschieden werden. Das ist eben ein Punkt, ich empfinde tiefste Verachtung, das man ein Fest feiert, wo man quasi stolz drauf ist, einem kleinen Jungen ohne seine Einwilligung, ein Teil seines Körpers entfernt zu haben!
        Wie kommt man auf diesen Kranken und abstoßenden Gedanken, kleinen Jungs an penis rumzufummeln?!? Damit komme ich nicht klar.

        Für mich macht es das ganze auch schwer, da ich mit diesen Müttern, Omas usw auch nicht mehr an einem Tisch sitzen will und kann. Ich habe keinerlei Respekt vor diesen Menschen mehr.

        Es ist für mich einfach nur pervers und ekelig. Davon wie sinnlos das ganze ist, davon spreche ich noch nicht einmal.

        Es macht mich zunehmen wütend und aggressiv. Und wie schon gesagt, wir lassen unseren Sohn nicht beschneiden, da gibt es auch nichts zu diskutieren. Aber, ich würde mir eben wünschen, das mein Mann eben auch die Augen öffnet und nicht mit einem totschlag Argument aller "macht man so" daher kommt. Ich würde mir einfach wünschen, das er die gleiche Empathie empfindet!
        Dieses eiskalte und abgebrühte, womit er seinem Sohn das zufügen wollen würde, das ist etwas womit ich nicht fertig werde. Wir reden hier nicht von einem Haarschnitt. Sondern von einem nutzlosen, irreparablen Eingriff in einem gesunden Körper! In einem Körper, der weder mir noch ihm gehört, sondern einzig und allein unserem Sohn! Schwierig meine Gefühle in Worte zu fassen, aber dadurch hat sich komplett die Sichtweise auf meinen Mann verändert, ja und auch auf seine Familie.

        Und ehrlich gesagt ist es mir Scheiss egal was die Verwandschaft denkt, da braucht sich niemand trauen über den penis meines Sohnes mit mir zu diskutieren.

        Ich bin ehrlich gesagt entsetzt, das du schreibst du würdest dich der Tradition beugen! Kann ich nicht verstehen

    Das Problem ist, dass du eigentlich missionieren willst. Du hast eine Überzeugung und die willst du durchsetzen.

    Das Problem ist, dass die wenigsten Menschen sich missionieren lassen wollen. Und umso intensiver du das versuchen wirst, desto mehr machen die "Opfer" dieser Missionierung dicht.

    Ich würde daher versuchen, meinen Standpunkt darzustellen und dabei akzeptieren zu lernen, dass andere Menschen andere Standpunkte haben. Insbesondere in der Erziehung des Kindes wirst du früher oder später auch mal nachgeben müssen. Wenn vielleicht auch nicht an so einem heiklen Thema wie Beschneidung.

    LG

    • (9) 28.03.16 - 21:08

      Hallo,

      Ja du hast recht. Bestimmt will ich bei diesen Themen missionieren, eben weil ich auch denke, das viele es eben machen, "weil man es so macht" oder eben weil "ist halt so". Verstehst du was ich meine??

      Für mich ist das etwas so offensichtlich Unrechtes, sei es jetzt die Beschneidung oder das schlachten etc das ich mich frage, wie oder bzw warum andere Menschen das nicht sehen!

      Mein Mann ist Akademiker, ich setze schon eine gewisse Intelligenz voraus, aber bei solchen Themen, habe ich manchmal das Gefühl ich rede mit dem dümmsten der dummen.

      Und dieses in meinen Augen herzlose Verhalten macht es mir eben auch schwer weiterhin mit solchen Menschen mein Leben oder meinen Alltag zu teilen. Denn ich will nicht mit Menschen am Tisch sitzen, die ihren Kindern absichtlich Schmerzen zufügen, oder denen es egal ist, wie das Fleisch dort auf dem Teller gelandet ist.

      Ja da bin ich vielleicht "verbohrt" -keine Ahnung. Aber wie gesagt, ist das ja auch mein Problem, ich finde nicht mehr "hinaus".

      Oh man....

      • Ja das verstehe ich. Ich hätte mich bei meinem Kind auch gegen eine nicht medizinisch indizierte Beschneidung gewehrt.

        Aber ich denke auch, man muss lernen, dass andere Menschen den eigenen Standpunkt nicht teilen. Beispiel: in meinem weiten Umfeld ist eine Kampfveganerin. Mir ist das völlig schnurz wie sie sich ernährt. Und ihre Sicht der Sache ist auch durchaus interessant. Aber für mich nur bis zu einem gewissen Punkt und dann gehe ich damit nicht mehr konform. Und dann nervt es, "wenn auch ich irgendwann die Weitsicht haben werde, dass diese Form die einzig akzeptable Form der Ernährung ist". Und dann endet für mich auch das Gespräch.

        Das ist deinem Thema "schlachten" ganz nah. Es gibt so viele Themen, bei denen man sehr konträre Meinungen haben kann. Abtreibung, Rollenverteilung, zB.. sicher kann man darüber auch diskutieren. Fakt ist, solange sich jemand im legalen Rahmen bewegt, besteht kein Recht eines Dritten sich aus moralischen Gründen darüber zu erheben, weil einfach jeder über Dinge entscheiden muss, wie sie in sein Leben passen.

        LG

        • (11) 29.03.16 - 07:01

          Guten Morgen,

          Ja ich weiß, das ich versuchen sollte auch andere Meinungen zu akzeptieren. Und würde es nicht um solch heftigen Themen gehen, wäre das auch kein Problem. Aber da kann ich eben nicht aus meiner Haut. Ich verachte diese Handlungen zutiefst und kann nicht so tun als wäre nichts.

          Vor zwei Tagen, habe ich auf YouTube die damalige Bundestagsdebatte von 2012 zum Beschneidungsgesetz nochmals gesehen, da stellen sich mir die Haare auf. Das einem kleinen Kind einfach sämtliche Rechte abgesprochen werden, das ein Kind durch diese Schmerzen durch "muss", weil sie nicht einmal vom Gesetzgeber geschützt werden. Das raubt mir den Atem und macht mich so wütend.

          Ich besuche auch keine "Beschneidungsfeste" oder gratuliere zu diesem Spuk. Nicht das jetzt jemand meint, das ich so etwas dann mitfeiere. Auch werden meine Kinder niemals auf solchen Feiern vertreten sein.

          Ich weiß auch, das ich mir nicht den ganzen Weltschmerz auf den Rücken laden kann, aber ignorieren kann ich es eben auch nicht. Wie schon gesagt, ich würde am liebsten allen helfen und alle schützen :(

          Solche Themen beschäftigen mich dann von morgens bis abends.

          Die Welt wird einfach immer schlechter und grausamer.

          Ich danke dir für deine Antworten. Ich weiß nämlich nicht wirklich mit wem ich über diese Themen reden soll. Beim Thema Beschneidung stoße ich auf Unverständnis und beim Thema Fleisch, auf Ignoranz. Da kann ich mir dann Sprüche anhören wie "ja, die Kuh würde ja so oder so geschlachtet werden" usw. Ach es ist unglaublich einfach.

Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, warum du dich auf diese beiden Themen gerade so eingeschossen hast. Warum wetterst du nicht auch gegen die Verstümmelung der Frauen, denen man die äußeren Geschlechtsmerkmale praktisch amputiert?? Weil es weit weg ist und eure Familie aktuell nicht betrifft????

Trägt eure Familie Lederschuhe? Ledertaschen etc.?

An deiner Stelle würde ich mir professionelle Hilfe suchen, wenn dich ein Thema derart umtreibt. Fanatikern wird nicht gern zugehört und sie bewirken i. d. R. nichts und können meist auch keine Traditionen durchbrechen. Oberlehrerhaft und militant aufzutreten statt durch Überzeugen und auch Verständnis für andere Kulturen und Bräuche etwas verändern zu wollen ist m. E. keine Alternative. Und dadurch dass du diesen Menschen deine Verachtung spüren lässt und nicht einmal mit ihnen an einem Tisch sitzen würdest, machte dich zu einer schlechten Missionarin. Mit Ignoranz und Missachtung ändert man nämlich auch nichts.

Deshalb rate ich auch von ehrenamtlicher Arbeit ab. Du kannst dich nicht abgrenzen und bist fanatisch in deinem Denken. Meine Schwester ist Dipl. Sozialpädagogin und hat sehr viel in der Kinder- und Jugenarbeit gearbeitet. Da erlebt man so viel Elend, das Kinder in ihrem kurzen Leben schon erfahren.......Wenn einen das 24/7 beschäftig und man es mit nach Hause trägt, geht man daran zugrunde und hilft letztlich niemandem. Ein Freundist Arzt und verbringt einen Großteil seines Urlaubes in Äthiopien, um den Menschen dort medizinisch zu helfen. Auch da kann er nur akut helfen und immer wieder an die Menschen appelieren. Er sieht auch Dinge, die er verabscheut. Aber wenn er sich wie du verhalten würde und bockig darauf beharrt, man müsse nur allein seine Meinung akzeptieren sonst käme er nicht wieder, dann würden ein paar Unschuldige mehr sterben. Wem wäre damit geholfen?

Ich bewundere Menschen, die sich für etwas einsetze, um die Welt besser zu machen.

Das trifft auf dich leider nicht zu, weil du nicht in der Lage bist zu erkennen, dass immer einige auf der Strecke bleiben, die man nicht erreicht.

  • (13) 29.03.16 - 08:15

    Guten Morgen,

    Auch dir danke ich für deinen Beitrag. Richtig lesen wäre trotzdem von Vorteil! Ich bin gegen jede Art der Verstümmelung, egal ob bei jungen oder bei Mädchen! Da gibt es für mich keinen Unterschied.

    Es wird auch nicht überall auf der Welt den Mädchen komplett alles weggeschnitten. In vielen Ländern wird auch "nur" die klitorisvorhaut amputiert, das muss ich dann auch gut heißen? Akzeptieren und im besten Fall noch befürworten?

    Komische Denkweise.

    Nein Leder trägt und kauft hier niemand mehr.

    Deiner Meinung nach, sollte man also quasi die Füße stillhalten und einfach weiter leben als wäre nichts. Interessant. Da frage ich mich, wo wir wären, wenn jeder so denken würde.

    Und ich habe erklärt, warum ich mich auf dieses Thema "eingeschossen" habe. Bitte richtig lesen.

    Und in wie weit soll ich Verständnis für eine verstümmelung unmündiger Kinder aufbringen? Kannst du mir das mal bitte erklären? Es interessiert mich keine Tradition, Kultur oder Religion, mir geht es nur um die Kinder.

    Wenn morgen jemand kommt und behauptet "du, in meiner Kultur/Tradition ist es üblich, das man Neugeborene erstmal ordentlich verprügelt", dann muss ich laut dir dafür auch Verständnis aufbringen? Wow, finde ich bewundernswert wenn du mit solchen Menschen dann neutral umgehen kannst. Ich kann es eben nicht.

    Und noch einmal, hättest du anständig gelesen, dann wüsstest du, das ich geschrieben habe, das ich nicht mehr alleine "rausfinde".

    Ich kann auch nichts für meine Gefühle. Deswegen wollte ich auch Tipps.

    • Schade dass man mit dir und deinem missionarischen Tunnelblick nichts anfangen kann. Du willst auch keine Tipps sondern mit Gewalt alles ändern und alle müssen am besten gleich mit.

      Wenn DU richtig lesen würdest, hättest du verstanden, was ich meine.

      Dehalb schrieb ich ja, du solltest dir dringend professionelle Hilfe suchen. Du bist aggressiv und intolerant und nicht im Stande, auch kleine Schritte in die richtige Richtung anzuerkennen (siehe deine eigene Familie). Im Grunde erinnerst du an fanatische Moslems, die nur ihre Sicht der Welt akzeptieren.

      Schade dass du damit nichts bewegen wirst und Menschen verprellst statt zu ihnen durchzudringen. Es hat keinen Sinn, mit jemandem auf deinem Niveau zu diskutieren.

      Such dir Hilfe! Viel Glück!

      • (15) 29.03.16 - 08:40

        "Im Grunde erinnerst du an fanatische Moslems, die nur ihre Sicht der Welt akzeptieren."

        Ich wusste nicht das ich hier mit einem nazi diskutiere!

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