Streit wegen beruflichen Plänen

    • (1) 28.03.16 - 20:33
      Honigprinte

      Hallo ,

      Mein Mann und ich streiten uns seit Tagen über meine beruflichen Pläne.

      Er arbeitet sehr viel und auch ich habe eine Vollzeitstelle.
      Seine beruflichen Erfolge sind schon nicht schlecht und schlich habe mich immer weiter entwickelt.

      Jetzt hat mir mein Chef eine Führungsposition angeboten, die auch mit Reisetätigkeit und einer hohen Verantwortung, aber auch mit der Möglichkeit mich fortzubilden und einem wirklich sehr guten Gehalt verbunden ist.
      Mein Mann möchte das nicht weil ich ja dann noch mehr als bisher arbeiten müsste .
      Aber hier läuft der Alltag auch bisher.
      Unser Sohn hat zwar Schwierigkeiten in der Schule, aber dieses Problem begleitet uns schon 9 Jahre.
      Er bekommt Nachhilfeunterricht und uns hat er eh nie als Unterstützung akzeptiert.

      Wir haben drei Kinder, die langsam flügge werden.
      Mein Sohn ist 15, die große Tochter 16 und die Jüngste 12.
      Wir haben eine Haushälterin die hier kocht und putzt.
      Mein Mann kann mir keinen vernünftigen Grund nennen warum das nicht gehen sollte.

      Ich komme seit Jahren erst gegen 19.00 von der Arbeit. Das War für ihn nie ein Thema.

      Er selbst macht es ja auch so.
      Ich wäre jetzt halt unter der Woche auch mal über Nacht weg und müsste Schulungen besuchen, wo ich auch mal die Woche über komplett weg wäre.
      Ich bin jetzt Anfang 40 und das ist meine Chance.

      Ich habe bewusst relativ früh Kinder schon während des Studiums bekommen und war mit Ende 20 durch mit dem Thema.

      Das war bewusst so geplant , damit ich später noch beruflich durch starten kann ihn Unterbrechung durch Babypausen. Mein Mann wusste das.
      Er möchte dass ich wieder mehr zu Hause bin da wir jetzt hier drei Pubis haben.
      Es ist schon anstrengend jetzt.
      Viel heftiger als drei Kleinkinder.

      Sie streiten viel, bauen auch in letzter Zeit abwechselnd viel Mist.
      Auch die Große ist in der Schule abgesackt und wird wohl die Qualifikation fürs Gymnasium nicht bekommen.

      Sie hängt jetzt in der Luft denen Lehrstelle hat sie auch nicht.
      Wie gesagt, unser Sohn ist ein sehr schlechter Schüler,schon immer.
      Er ist faul und hat keine Lust.

      Schwänzt auch gerne mal.

      Die 12 jährige ist ganz gut, hat aber die falschen Freunde, hab sie schon mal beim Kiffen erwischt und sie ist oft sehr verschlossen.

      So hatte ich mir das nicht vorgestellt wenn die Kinder älter werden.

      Ich sehe auch die Probleme, aber ich möchte auch meine Wünsche und Ziele verwirklichen .
      Sicher wäre es wichtig wenn ich mehr zu Hause bliebe aber : ich möchte das nicht.
      Kann mir nicht vorstellen, nur Teilzeit zu arbeiten und mit irgendwelchen anspruchslosen Aufgaben angehängt von meinen Kollegen im Büro zu versauern.
      Sogar als die Kinder ganz klein waren hat damit der Arbeit gut geklappt und jetzt auf einmal nicht mehr?kennt das jemand dass es schwierig wurde gerade mit älteren Kindern Vollzeit zu arbeiten.

      Ich bin hin und her gerissen. ..

      • (2) 28.03.16 - 20:38
        undwiederisteessoweit

        Und da ist schon wieder ein Post wo es darum geht, dass einen die Kinder nerven und der eigenen Karriere im Weg stehen. Lasst euch bitte langsam etwas anderes einfallen. Der Stoff ist zwar für so manchen Aufreger gut da er viele Konfliktthemen abdeckt und man sich schon darüber zoffen kann, aber langsam wird es langweilig.

        Ich weiß jetzt nicht, was Du von uns hören möchtest!

        Du hast Dich doch schon entschieden und letztendlich ist es Dir egal ob Deine 12(!!!) jährige Tochter kifft oder Deine Söhne in der Schule schlecht sind.

        Den Schuh der karrieregeilen Mutter musst Du Dir anziehen!
        Nix gegen Karrierefrauen, aber wenn zu Hause nix rund läuft dann kann ich die nicht ernst nehmen!

          • Ich würde das auch sagen, wenn sich beim Mann plötzlich die Arbeitszeiten und die Reisebereitschaft ändert.
            Nur spricht sie ja nur von sich!
            SIE ist bewusst so früh Mutter geworden, SIE hat das alles so entschieden.
            Da fragt auch niemand ob ER es so wollte.

            Es gehören halt immer 2 dazu!
            Egal ob zum Machen oder zum Erziehen und sich kümmern!

            • (6) 28.03.16 - 21:31

              Ich habe es nicht explizit erwähnt.

              Aber ich habe diese Dinge natürlich mit meinem Mann besprochen, auch er war unbedingt dafür, früh mit der Kinderplanung anzufangen um er wusste auch schon vor dem Kindern dass ich berufliche Ziele habe und ehrgeizig bin.
              Das fand er alles okay und hat auch immer wieder betont dass er das unterstützt und auch großen Wert darauf legt dass wir sich beruflich beide unsere Ziele verwirklichen können.
              Er wollte immer eine selbständige Partnerin und hat auch für sich ausgeschlossen, der Hauptverdiener zu sein.
              Eine Hausfrauenehe wollte er nie führen .
              Wer A sagt muss auch B sagen .

              • Dann müsst ihr euch alle 5 an einen Tisch setzen und das bereden!
                Fakt ist: Die Kinder gleiten euch aus den Händen und das müsst ihre Beide zusammen in den Griff kriegen!

                Hier kann Dir niemand helfen und einige werden das auch nicht wollen weil Du einen Großteil als gelangweilte Hausfrauen bezeichnet hast...

                Tja und dann ändern sich die Umstände, die Kinder "funktionieren" nicht so, wie beo der Planung ausgedacht - und dann muss man manchmal auch C sagen. Und das gilt für euch beide!

                Ich verstehe dich und auch deinen Mann. Aber die einzig Leidtragenden sind die Kinder.

        (9) 28.03.16 - 20:58

        Da gebe ich dir sogar Recht.
        Ich denke nur dass das gleiche ja dann auch für den Mann gilt.
        Was mich stört ist de Selbstverständlichkeit mit der davon ausgegangen wird dass die Karriere der Mutter zurück stehen sollte. So sieht mein Mann es ja auch.
        Er möchte dass ich die Probleme zu Hause löse, damit er den Kopf frei hat für seinen Job und seine Karriere.

        Viele Männer arbeiten doch gerne und viel und denken gar nicht daran weniger zu machen weil es zu Hause Problem gibt.
        Wäre es nicht fair wenn beide Eltern darüber nach denken wie sie Beruf und familiäre Probleme unter einen Hut bekämen und nicht nur einer zurück steckt damit der andere weiter sein Ding durch ziehen kann.
        Ich werde sicher den Job nicht annehmen wenn hier die Probleme überhand nehmen.

        Was mich stört ist dass mein Mann gar nicht in Erwägung zieht dass ja auch er sich mehr Zeit nehme müsste.

        Mir kommt es so vor als will er alles auf mich. abwälzen um bloß selbst nichts verändern zu müssen.

        • Wer von euch verdient mehr Geld?

          • (11) 28.03.16 - 21:12

            Ich.
            Warum ist das wichtig?
            Für mich ist das nicht der ausschlaggebende Punkt.

            Es geht mir nicht ums Geld.

            • Normalerweise sollte es so sein, dass derjenige der weniger verdient auch mehr zu Hause ist.
              Da Dein Mann ja auch Teilzeithausmann werden könnte, könnt ihr euch die Haushälterin sparen.
              Schlag das Deinem Mann vor!
              Er kann dann die Kinder erziehen!

              • >>Normalerweise sollte es so sein, dass derjenige der weniger verdient auch mehr zu Hause ist.<<

                Warum denn das? #kratz Meiner Meinung hat das Geld damit überhaupt nichts zu tun. Und mit "normalerweise" erst recht nicht...

                Wenn ich 5.000 verdiene und mein Mann "nur" 4.500, muss er dann mehr zu Hause sein? #kratz

                Normalerweise (und das ist meine Meinung) sollte es so sein, dass sich beide Elternteile an einen Tisch setzen und ihre berufliche Laufbahn und ihre beruflichen Ziele miteinander bereden und ggf. Kompromisse schließen. Denn nur weil man weniger verdient, heißt das nicht, dass die Arbeit "weniger wert" ist und man deswegen automatisch mehr daheim sein "muss"...

    (14) 28.03.16 - 20:52

    Hättest du bei der neuen Stelle einen Sekretär, welcher deine mangelhafte sprachliche Ausdrucksfähigkeit ausbessern kann? #winke

    Wenn man in einem Forum anderen vorgaukeln möchte, man sei eine Akademikerin mit Potential, so sollte man etwas länger an den Sätzen schleifen. Probiere es in wenigen Tagen noch mal. #cool

    • (15) 28.03.16 - 21:09

      Ich bin gar keine Akademikerin , habe aber trotzdem studiert.
      Und was genau gefällt dir denn an meinen Sätzen nicht?

      Leider habe ich nur Realschulabschluss und in Deutsch eine 4.
      Ich denke in einem Forum für überwiegend gelangweilte Hausfrauen reicht auch halbwegs verständliches Deutsch aus.
      Wenn dir meine Prosa nicht anspruchsvoll genug ist dann entschuldige bitte mein Proletentum und meine stümperhaft e Ausdrucksweise.

      Was hast du denn so vorzuweisen wenn das hier unter deinem Niveau ist?

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