Fleisch essen ein Problem

    • (1) 01.04.16 - 15:04
      hellokitty26

      Hallo

      Meine Tochter 6 hat in den letzten Monaten immer mehr angefangen fleischlos zu essen. Sie sagt es schmeckt ihr nicht und sie findet es eklig. Für mich war das kein Problem, ich koche nicht extra für sie, sondern sie isst dann mehr von dein Beilagen. Mein Mann hat da ein echtes Problem damit. Er selber ist ein ein richtiger Fleischfresser und liebt Fleisch, eine Mahlzeit ohne Fleisch ist für ihn keine richtige Mahlzeit. Sie sind schon öfter aneinander geraten weil er wollte dass sie ihr Fleisch isst aber es war nie ein ernsthaftes Problem. Bis gestern. Da hatte er gekocht und sie hat gesagt sie isst das Fleisch nicht weil es eklig schmeckt und da ist er richtig fuchtsteufelswild geworden. Er hat sie angeschrien das wird jetzt gegessen, diese Flausen wird er ihr ganz schnell austreiben usw. Sie hat dann auf stur geschaltet und sagte sie isst es nicht und er hat sie nicht vom Tisch aufstehen lassen. Sie saß dann 1 Stunde 45 Minuten vor dem Teller und hat nichts angerührt. Dann musste sie ins Bett. Ich habe ihr gesagt sie soll sich nun bettfertig machen gehen, da meinte mein Mann ich falle ihm in den Rücken denn sie steht erst auf wenn sie das Fleisch gegessen hat. Er ist Italiener und sehr aufbrausend und stur was so etwas angeht. Sie musste heute morgen früh aufstehen weil sie in die Ferienbetreuueng muss. Aber er hat das als Machtspiel von ihr gesehen und wollte dass sie es auf isst. Sie war dann so müde dass sie sehr weinerlich wurde und ich habe ihn gefragt wie lange er das weiter machen will bis morgen früh? Er sagte so lange wie nötig. Als er merkte sie knickt nicht ein fing er Spielsachen aus ihrem Zimmer zu räumen. Er sagte er wird jetzt zur Not alle Spielsachen in den Keller bringen bis sie das isst. Sie fing dann an zu weinen und hat das Fleisch gegessen als ihre 3 Lieblungskuscheltiere weg waren. Es war inzwischen 22 Uhr 30 und ich war fix und fertig mit den Nerven. Wir hatten dann als sie im Bett war noch einen Streit deswegen und ich fragte ihn wie er das in Zukunft handhaben will. Ob es jeden Tag wo es Fleisch gibt und sie es nicht essen will so ein Drama geben soll. Er sagte wenn es nötig ist, dann soll es so sein. Ich finde es fürchterlich und habe ihm gesagt dass ich auch nichts essen würde was ich eklig finde. Aber er sagt das ist nur so eine Phase, sie hat es bis jetzt auch gerne gegessen und sie findet die Modeerscheinung wo alle vegetarisch werden oder gar vegan bescheuert. Ich weiß nicht wie ich ihm klar machen soll dass er da übertreibt. Nur weil er sich nicht vorstellen kann so zu leben ist es nicht für alle gültig. Er versteht das nicht. Mir graust es schon vor heute Abend. Ich möchte nicht wieder so ein Theater hier haben. Wie kann ich ihn überzeugen?

      • Ich würde meinen Mann nicht zu "überzeugen" versuchen, sondern würde ihm eine Ansage machen! Was er seinem Kind antut, ist eine reine Quälerei.

        • (3) 01.04.16 - 15:17

          Er ist der Meinung etwas Fleisch ist gesund und es ist nur eine Phase von ihr. Er wurde auch so erzogen dass alles was auf den Tisch kommt gegessen werden muss. Was soll eine Ansage bringen? Ich sehe es so, er sieht es so?

          • (4) 03.04.16 - 22:07
            Dein Mann spinnt...

            Dann sage ihm klar und deutlich, dass diese Phase auch irgendwann vorbei gehen wird und man das abwarten kann.
            Es ist viel wichtiger das Kinder Gemüse und Obst essen.

            Kinder essen genau das, was der Körper zu dem Zeitpunkt verlangt und braucht. Solange sie ein gesundes Essverhalten hat, muss man sich keine Gedanken machen. Zum Essen zu zwingen, kann nach hinten losgehen und das Kind bekommt eine Essstörung. Will er das?

            Ganz ehrlich, egal ob aufbrausend oder nicht (mein Mann hat auch ein extremes Temperament, da nicht deutsch) , aber DAS würde ich nicht zu lassen!!!

            Das Kinderzimmer aus zu räumen, damit das Kind ist, steht in keinerlei Verhältnis zu der momentanen Situation. So lernen Kinder nicht, sondern werden eingeschüchtert und ängstlich. Als Mutter würde ich dies auf keinen Fall dulden.

        Sorry, aber bei mir ploppte beim Lesen des Ausgangspostings spontan der Hamster - Thread von letzter Woche auf, der am Ende ein Fake war.
        Mir tun sich zu viele Parallelen auf, so dass ich glaube, dass es hier wieder jemandem langweilig ist.

        Sollte ich falsch liegen, haben hier viele User passende Antworten gegeben.

        LG schwanog

        • (6) 01.04.16 - 21:58

          Hallo,
          habe ich auch gedacht, aber eher weil ich genau diese Situation mal in einem Film gesehen habe. Weiß nur leider nicht mehr den Titel.

          Gruß

    (12) 01.04.16 - 15:22

    Hallo.

    Ich würde sie fleischlos essen lassen und mich schützend vor sie stellen. Auch wenn er meint, dass du ihm in den Rücken fällst.
    Auch die Spielzeuge würde ich ihr wiedergeben. Das ist total übel, was er mit ihr macht.

    Soll sie ihm das Zeug irgendwann vor die Füße kotzen, dir er erst merkt, wie eklig sie es findet?

    Und wenn es doch nur eine Phase ist, kann er sie doch getrost aussitzen. Evtl isst sie irgendwann wieder Fleisch oder nicht... Dann sollte er auch merken, dass sie es ernst meint.

    LG.

    (13) 01.04.16 - 15:24

    Hi,

    tut mir echt leid... vor allem für eure Tochter, aber dein Mann SPINNT!
    Das einzige, was er damit wohl erreichen kann, ist ein gestörtes Eßverhalten!! Vielleicht solltest du damit argumentieren. Sonst weiß ich auch keinen Rat. Aber das was er da vollbringt... nein, das geht zu weit.

    Ich habe in dem Alter eurer Tochter auch kaum Fleisch gegessen, obwohl ich in der Landwirtschaft aufgewachsen bin. Da gehörte Fleisch zum absoluten Grundnahrungsmittel! Heute esse ich sehr wohl Fleisch, muß es zwar nicht täglich haben, aber ohne möchte ich auch nicht sein.

    LG

    (14) 01.04.16 - 15:32

    Einige Geschichten machen mich sprachlos und ich merke, dass für mich offenbar andere Kriterien gelten als für andere Frauen. Einen Seitensprung könnte ich unter Umständen verzeihen. So ein Verhalten wie es dein Mann gegenüber deiner Tochter an den Tag legt niemals. Da wäre für mich definitv der Ofen aus.
    Er demütig das Kind und versucht ihr in einer Sache seinen Willen aufzuzwingen, in der jeder Mensch vollkommen allein entscheiden können sollte, nämlich, was er isst.
    Ich wäre deinem Mann aber so was von in den Rücken gefallen, ne gesprungen und hätte mir sein Theater keine 2 Minuten angeguckt, sondern hätte mir meine Tochter gepackt und sie zügig aus der Schusslinie gebracht. Soll er sich doch mit dir anlegen und nicht mit einem wehrlosen Kind.

    Deine Tochter würde ich sehr in ihrem Gefühl, selbst bestimmen zu dürfen, was sie isst bestärken, vielleicht mich sogar mit ihr solidarisieren und ebenfalls kein Fleisch essen und zwar so lange, bis sich euer italienisches Rumpelstilzchen ausgetobt hat.
    Nach eine sachlichen Auseinandersetzung wäre mir gar nicht zu Mute, ich würde lediglich eine ganz klare Grenze zum Schutz deiner Tochter ziehen: So ein Verhalten geht gar nicht.

    #winke Die Alltagsprinzessin

    • (15) 01.04.16 - 15:46

      Ich bin mir nicht sicher woran es bei ihr liegt. Früher hat sie alles gegessen aber sie wird immer mäkeliger. Und das möchte ich eigentlich auch nicht unterstützen. Sie findet inzwischen so viel eklig, das mit dem Fleisch wird immer mehr, aber auch andere Dinge. Wo soll es hin führen? Aus dieser Sicht kann ich ihn verstehen wenn er sich aufregt. Er meint es nicht böse oder will sie demütigen. Er hält es für wichtig. Und ich bin mir nicht sicher. Darum habe ich nichts mehr dazu gesagt und wollte sehen ob sie es doch essen wird. Ich kann es mir auch nicht erklären wieso sie plötzlich so viel nicht mehr isst wo sie früher fast eine Allesesserin war. Mein Mann kocht sehr gerne und gut und er kann das nicht verstehen warum sie nichts essen will. Vielleicht liegt es auch an seiner Erziehung dass er selbst alles musste was auf den Tisch gekommen ist. Sollen wir uns das ansehen bis sie irgendwann nur noch trockene Nudeln isst? Bei uns ist zusammen kochen und essen ein großes Thema und ich befürchte das wird noch zu viel Streit führen. :-(

      • (16) 01.04.16 - 15:56

        Frag mal euren Kinderarzt, er wird sagen, dass alle Eltern klagen, dass die Kinder zu wenig oder nicht das Richtige essen wollen. Meine Tochter ist auch sehr sehr schlank und sie hat ihre Phasen. Wenn ein Wachstumsschub kommt, isst sie viel mehr und abwechslungsreicher. Aber es gibt TAge, wo sie auch am liebsten "Nudeln ohne Soße" oder nur Pommes essen möchte. Kein Gemüse, kein Fleisch. Keine Angst, die Kinder verhungern schon nicht. Sie holen sich irgendwann was sie brauchen. Sie können das Essen noch nicht so genießen wie wir Erwachsene. Ein Klassenkamerad von mir wurde damals vom Vater mit dem Gürtel geschlagen wenn er nicht aufessen wollte. Später hat er sogar zu viel auf den Rippen gehabt. Wenn die Kleine sich zwingt etwas zu essen was sie nicht möchte, wird sie sich dann übergeben und das ist auch nicht der Zweck der Sache. Vielleicht fragt ihr sie worauf sie Appetit hat und nicht nur was ihr kochen wollt.

        Vielleicht helfen euch dann aber auch so kleine Dinge, die ein Entgegenkommen einfacher machen, wie den "Koste-Klecks".

        Bei uns im Kiga bekommt jedes Kind, das eigentlich "Normal-Esser" ist, von allen Speisen (z. B. Kartoffeln, Fleisch, Rotkohl) etwas auf den Teller - von dem, was das Kind nicht kennt, oder gern mit "iiiigitt" anmäkelt, bekommt es den sogenannten "Koste-Klecks" - ein ganz kleines Bisschen. Das muss dann mit gegessen werden.
        Meine Tochter ist auch gern mäkelig, aber so funktioniert bei ihr auch das Rotkraut-Essen. Sie muss nicht viel, aber immerhin mal kosten (& ist meist furchtbar stolz auf sich, dass sie es gekostet hat).

        Ansonsten: ich würde es nie zulassen, dass mein Mann so mit unserem Kind umspringt. Da gäbe es für mich absolut keine Entschuldigung ("Er ist Fleischesser", "Er ist Italiener",...). DAS GEHT GAR NICHT!!! #klatsch
        Euer Kind soll sich zu einem selbstbewussten Menschen mit eigener Meinung entwickeln & Dein Mann tut gerade alles, damit dem nicht so wird & sie vielleicht auch noch mit ner handfesten Essstörung aus der Nummer raus geht... Meine Güte!!

        Lass das bloß nicht zu!

        Und überhaupt: ich bin Vegetarierin, zwinge aber weder meiner Tochter, noch meinem Mann meinen Willen auf...

        LG
        Schnipps

        (18) 01.04.16 - 16:32

        Ihr habt zu wenig Vertrauen in euer Kind. Ich bin der absolut festen Überzeugung, dass Kinder, funkt man ihnen in ihr Essverhalten nicht hinein, wissen, was sie brauchen.
        Wir hatten hier sehr ausgeprägte Nudel nackig-Phasen, die sich über Wochen hinzogen. Wir haben das nicht kommentiert und die gewünschten Nudeln serviert.

        In der letzten Woche hat der Sohn mit großem Appetit erstmals in seinem Leben Artischocken verputzt und mir im Foodcourt des Einkaufscenters mein komplettes Sushi weggefuttert.

        Vielleicht weil er weiß, dass wir ihn niemals zwingen würden, fragt er mittlerweile sehr häufig, ob er probieren darf, wenn wir etwas essen, was er nicht kennt.

        Ich würde mir da an eurer Stelle gar keinen Kopf machen, sondern mal darüber nachdenken, ob ihr wirklich glaubt, durch Druck und Demütigung ein genussvolles, abwechslungsreiches Essverhalten anerziehen zu können. Wahrscheinlicher ist in meinen Augen, dass eure Tochter als Reaktion noch weiter dicht macht und Essen dauerhaft mit negativen Gefühlen verknüpft.

        Du solltest deine Tochter beschützen und nicht deinen Mann.
        Meine Kinder essen zwar sehr vieles aber nicht alles.

        Vieles ist auch nur eine Phase die auch lange andauern kann.
        Isst Du alles? Ich esse sehr bieles aber bei gewissen Dingen wird mir schon schlecht wenn ich daran denke.

        (20) 01.04.16 - 19:39

        Liest du eigentlich, was die Vorposterin dir geschrieben hat?!

        Tipp: Mit so einem übergriffigen, dummem Verhalten, wie es dein Mann an den Tag legt, erzieht man Kinder unter Umständen recht schnell zu Essgestörten!

        Es ist völlig normal, dass Kinder Phasen haben, in denen sie gewisse Dinge eklig finden!

        Und wenn ein Mensch kein totes Tier essen will, dann ist das zu respektieren, egal, wie klein dieser Mensch ist. Was in Fleisch enthalten ist, kann man auch anderweitig zu sich nehmen!

        Vielleicht macht ihr auch einfach ekliges Fleisch, was generell nicht so kinderkompatibel ist?! Ich musste auch mitunter vor widerwärtigem Essen (eine komplette Rinderzunge lag auf der Servierplatte, blutiges Steak, Schnitzel mit Fett- und Knorpelgedöns drumherum, Heringssalat, in dem die Heringseier mit vermengt waren...) hocken bleiben und mir wurde auch noch das Glas Wasser weg genommen, mit dem ich es runterspülen wollte!

        Bis heute kommt es mir hoch, wenn ich Hering oder Rinderzunge nur sehe!

        "Bei uns ist zusammen kochen und essen ein großes Thema und ich befürchte das wird noch zu viel Streit führen. :-("

        Ja, wenn ihr das so handhabt wie oben beschrieben, werdet ihr sehr, sehr viel Streit ums Essen haben. Wozu soll das gut sein?

        Ich finde deine Tochter wegen ihres Fleischverzichtes ziemlich tough, wenn ich das so sagen darf. Ich bin so dreiviertel Vegetarier. Ich mag Fleisch, wenn auch längst nicht jedes, aber wenn du mir jeden Tag welches vorsetzen würdest, würde ich mich ebenfalls verweigern. Fände ich eklig.

        Ihr solltet unbedingt ein Machtspiel ums Essen machen. Was Sinnvolleres fällt mir zu dem Thema nicht ein... (Das war Ironie!!!)

        Keines meiner Kinder wird jemals stundenlang vor einer verhassten Mahlzeit sitzen müssen. So bin ich nämlich auch erzogen worden und ich kann mich gut an dieses schreckliche Gefühl erinnern. Ich hätte -wie schon vorgeschlagen- mein Kind aus der Schusslinie gezogen und meinem Mann eine sehr herzhafte Ansage gemacht. Wenn sie irgendwann eine Weile nur trockene Nudeln isst, isst sie eine Weile lang nur trockene Nudeln. Ja und? Das haben wir auch schon alles durch. Essgewohnheiten ändern sich hier ständig, verhungert ist hier noch keiner.

        (22) 02.04.16 - 00:38

        Schön, wenn dein Mann deine Tochter nicht demütigen wollte. Was hilft ihr das, wenn er es doch auf so brachiale Weise getan hat? Dass du nicht eingeschritten bist, sondern dabei zugesehen hast, wie dein Kind zum Essen gezwungen wurde, macht dich kein Stück besser!

        Es ist wohl das normalste von der Welt, dass Kinder unterschiedliche Phasen in ihrer Entwicklung durchmachen. Das betrifft auch das Essen. Ich kenne kein Kind, das keine mäkeligen Phasen hatte. Wenn ihr weiterhin so penetrant auf dem Thema rumhackt, erreicht ihr mit Sicherheit nur eins: Dass eure Tochter eine handfeste Essstörung entwickeln wird.

        Ich kann wirklich nicht verstehen, wie man sein Kind so alleine lassen kann! Ich hätte es nie zugelassen, dass mein Kind stundenlang am Tisch sitzen muss und dann noch schwer erpresst wird. Wie soll euch eure Tochter nach dieser Vorstellung je wieder vertrauen?

        Es ist brutal, was ihr beide veranstaltet habt.

        Ich hoffe, dass die Geschichte erfunden ist.

    Mein Mann hatte auch solche Eltern.

    Das gipfelte eines Abends darin, dass er genau auf die gleiche Art wie deine Tochter gezwungen wurde, etwas zu essen, was er sehr eklig fand, sich erbrechen musste und sein Vater ihn daraufhin zwingen wollte, das Erbrochene zu essen.

    Erst da ist seine Mutter dazwischen gegangen und mein Mann erinnert sich immer noch sehr genau an diese Geschichte.

    Das ist sicher der Grund, dass hier kein Kind gezwungen wird zu essen.

    Die Älteste hat als kleineres Kind auch kaum etwas gegessen. Jetzt mit 16 liegt sie alles asiatische, Thaigemüse, Tikka Massala, sie geht zum Libanesen oder Japaner.

    Auch im Urlaub, wird alles probiert, alles gegessen.

    Eine Tochter einer Freundin hatte eine (langjährige) Phase, dass sie nur Nudeln mit süßer sahne als warme Mahlzeit essen wollte.

    Mittlerweile ist sie Leistungssportlerin.

    Man solllte nicht so viel Theater machen und du solltest mit deinem Mann mal ein grundlegendes gespräch über Respekt führen.

    PS: Ironie an der Geschichte meines Mannes,: seine Mutter ist eine extrem mäkelige Esserin. Bei uns ist es jedes mal ein Drama, wenn sie hier zum Essen ist oder wir Essen gehen. Da wird hier gepickt und da geschnippselt. Mittlerweile greifen unsere Kinder ihren Lieblingsspruch auf: "aber probiert werden muss!", was die Gute dann mit gequältem Gesichtsausdruck macht. Und mein Mann grinst sich einen.

    Sorry, ich meinte natürlich die TE und ihren Mann!#schwitz

(25) 01.04.16 - 15:50

Ich bin entsetzt hier immer wieder von Männern lesen zu müssen, die der Familie zeigen wollen wer der "Herr im Haus" ist. Sei es mit dem armen Hamster oder jetzt mit dem Essenszwang. Und wie so oft, können sich die Mütter nicht gegen diese Männer durchsetzen. Deine Tochter weiß instinktiv was sie an Nahrung braucht und was nicht unbedingt. Und wenn sie Flesch als eklig empfindet, dann ist das so und hat einen Grund. Irgendwann bekommt sie vielleicht Lust auf Fleisch oder bestimmte Fleischsorten oder auch nicht. Ich konnte als Kind kein Rindfleisch und keine Ente oder Leber essen und das ist bis heute so geblieben. Die Eltern oder Großeltern haben zwar gemeckert: man soll alles essen, aber niemand hat mich deswegen angeschrien oder mir Angst gemacht.

Vielleicht könnt ihr das bei nächster U-Untersuchung mit dem Kinderarzt besprechen und dein Mann soll dabei sein. Und dann soll er sich anhören ob seine Erziehungsmethoden was das Essen angeht, richtig sind

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