Noch ein Kind?

    • (1) 02.04.16 - 12:21
      glaskugel1

      Hallo

      ich bin gerade in einer Situation wo ich nicht genau entscheiden kann was ich will oder was richtig ist. Ich habe 3 Kinder von meinem Exmann und habe seit 2 Jahren einen neuen Mann an meiner Seite. Er hat noch keine Kinder und möchte aber auch eigene haben. Er versteht sich zwar ganz gut mit meinen Kindern aber es sind tortzdem nicht seine leiblichen. Ich habe gedacht meine Familienplanung ist abgeschlossen und wollte kein Kind mehr doch nun wo ich einen Partner habe der unbedingt noch ein Kind möchte kann ich es mir auch wieder vorstellen. Ich überlege ob ich nicht zu alt bin inzwischen (werde bald 35) und wie es ist noch einmal mit einem Baby anzufangen. Mein älteren Söhne sind 8 und 10 und leben bei ihrem Vater weil sie das so wollten. Meine Tochter ist 4 und wir wohnen nicht weit von meinen Ex entfernt. Mein Freund wohnt 70 km weit weg und wir würden gerne zusammen ziehen. Mit Baby sowieso. Ich stelle es mir dann schwieriger vor wenn ich die Jungs sehen will oder mein Ex unsere Tochter. Jetzt sind es 5 Minuten Entfernung und wir gehen öfter zu den anderen wenn wir uns sehen wollen. Andererseits sind 70 km auch nicht so weit und man kann sich am Wochenende gut besuchen. Mein Ex ist zwar nicht begeistert davon wenn wir zwei wegziehen würden aber er hat auch eine neue Freundin und kann verstehen wenn ich auch wieder eine festere Partnerschaft haben will mit zusammen wohnen usw. Er würde uns keine Steine in den Weg legen. Trotzdem habe ich Angst vor diesem neuen Kapitel. Soll ich es wagen? Es wäre für mich ein kompletter Neuanfang in einer neuen Stadt, neues Baby, neuer Job irgendwann. Ich freue mich über eure Meinungen.

      VG

      • Hallo,

        also ich persönlich würde es nicht tun, ich glaube deine Söhne würden sich sehr ersetzt vorkommen wenn Mama jetzt auch noch wegzieht , neues baby neuer mann und sie nicht mehr die Möglichkeit haben theoretisch immer vorbei zu kommen.

        Gibt es denn nicht die Möglichkeit das er zu euch zieht? Oder wenigstens in die Mitte eurer Wohnorte so das ihr beide Abstriche macht?
        Ich finde ja gerade wenn einer keine Kinder hat ist eher er derjenige der weniger Abstriche machen muss und zum anderen ziehen sollte.
        Für Kinder ist so eine Situation ja so schon nicht einfach und das macht wegziehen nur noch schwieriger.

        Lg

        • (3) 02.04.16 - 13:22

          Doch, er könnte auch zu uns ziehen. Es würde für ihn sehr viel mehr Vorbereitung bedeuten als für mich. Dieses Thema ist noch nicht geklärt. Mir geht es in erster Linie ob noch ein Baby oder nicht. Wenn ja, dann jetzt. Ich möchte nicht noch 5 Jahre warten, wenn der Altersunterschied zu den anderen noch größer wird und ich noch älter.

          • Wenn ja, dann jetzt. Ich möchte nicht noch 5 Jahre warten, wenn der Altersunterschied zu den anderen noch größer wird und ich noch älter
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            Was kratzt dich der Altersunterschied zu den anderen? Die Jungs leben sowieso nicht bei euch und kommen nur zu Besuch. Der Altersunterschied zu deiner Tochter macht jetzt schon 5 Jahre, wenn du sofort schwanger wärest. Ob 5, 6 oder 8 Jahre macht da keinen Unterschied. Als Spielkameraden ist es jetzt schon zu spät. Die beiden werden in verschiedenen Welten aufwachsen. Meine Schwester ist 4,5 Jahre jünger als ich und wir sind noch völlig verschiedene Charaktere. Da gab es nicht viele Überschneidungen..als sie so alt war, dass sie mit mir spielen konnte, ging ich schon in die Schule und hatte andere Interessen und Freunde. Und als ich 14/15 war wollte ich nicht mit einer 10-jährigen Schwester unterwegs sein.

      Ich kann deine Gedanken überhaupt und gar nicht nachvollziehen. Sorry.
      Mal abgesehen davon, dass du, nach meiner Definition von "zu alt für ein Baby" noch 5 Jahre Zeit hast, sollte vor dem Gedanken nach einem weiteren Kind ein gemeinsames Leben stehen. Klar ist das mein persönliches Enpfinden, aber wenn ein Teil meiner Kinder schon nicht bei mir leben würde, würde ich nicht ansatzweise den Gedanken daran verschwenden auch noch weg zu ziehen...

      Zum anderen Thema: zusammen leben, sich finden, Job finden und dann ein Baby....

      • (6) 02.04.16 - 13:20

        Sie leben nicht bei mir weil sie bei ihrem Vater leben wollten. Wo ist das Problem? Sie sind glücklich mit der Situation. Deswegen darf ich mir keine Gedanken um ein weiteres Baby machen?

        • Bist du schon wieder so ein Provokationsthread?
          Wenn nicht lies meinen Beitrag richtig oder lass ihn unkommentiert.
          Zum Thema Baby gab es einen Satz und die Reihenfolge die ich für solche Überlegungen anstreben würde.

    Ich finde deine Überlegungen etwas eigenartig - zumindest in der Reihenfolge und Präsenz.

    Du fragst hier explizit nach Meinungen zu einem weiteren Kind.

    Was wäre denn die Alternative? Du bleibst in deiner jetzigen Wohnung und der Neue 70 km weit entfernt wohnen? Ich verstehe es nicht so ganz. Für mich würde sich zu allererst die Frage stellen, wie gehe ich bzw. die beim Vater lebenden Söhne mit einer möglichen Entfernung um bzw..wie kommt eure ätochter damit klar. Gäbe es noch andere Alternativen etc. und dann würde ich den gemeinsamen Alltag erst austesten wollen bevor ich überhaupt an weitere Kinder denken würde. Du hast schon drei Kinder, für die die Situation nicht ganz optimal ist. Und du wärst nicht die Erste, die dann mit dem nächsten Kind dann dasteht, das unbedingt hermusste und man stellt fest, dass der Neue doch nicht so mit fremden Kindern kann und diese dauernden Fahrten von 70 km hin und her wegen noch zwei fremden Kindern nicht so erbaulich sind.

    Denn ganz ehrlich. DU sollst für den Neuen deine Job, dein Zuhause und deine beiden Kinder aufgeben. Was gibt er denn? Außer dass er sich mit dir multiplizieren möchte und ihr gewillt seid, deine zwei Jungs regelmäßig zu besuchen und umgekehrt. Du kommst mir so vor, als seist du so begeistert, endlich einen Typen zu haben, der dich will, dass du ihm gern den dringenden Wunsch nach eigenen Kindern erfüllen möchtest und dabei vergisst, was wigentlich Priorität hat und zuwrst bedacht werden sollte - deine 3 Kinder, die du bereits hast.

    • (9) 02.04.16 - 13:19

      Wieso ist die Situation nicht optimal für die Kinder? Sie wollten es so und sie sind glücklich wie sie leben und wo sie jeweils leben. Er könnte auch hierher ziehen aber er hat dort ein Haus und eine gute Stelle, da müsste er erst etwas gleichwertiges finden. Und er findet die Vorstellung auch nicht gerade toll nur 5 Minuten von meinen Ex entfernt zu wohnen und ihm so oft über den Weg zu laufen. Es wäre aber auch eine Möglichkeit. Wir schließen das nicht völlig aus. Meine Frage bezog sich auf ein gemeinsames Baby. Nicht auf das Zusammenziehen. Ich kann ihn sehr gut verstehen, dass er ein leibliches Kind haben möchte. Würde ich auch haben wollen wenn ich einen Partner hätte der schon Kinder hat. Die leiblichen sind doch anders.

      • <<Ich stelle es mir dann schwieriger vor wenn ich die Jungs sehen will oder mein Ex unsere Tochter. Jetzt sind es 5 Minuten Entfernung und wir gehen öfter zu den anderen wenn wir uns sehen wollen<< und jetzt schreibst du <<Und er findet die Vorstellung auch nicht gerade toll nur 5 Minuten von meinen Ex entfernt zu wohnen und ihm so oft über den Weg zu laufen.<<

        Es ist eine gute Lösung für eure 3 Kinder. Sie haben Mama und Papa nicht weit weg, finde ich prima und bin neidisch. Dein Neuer scheint eifersüchtig zu sein und es interessiert ihn nicht wie sich deine Kinder fühlen wenn du weggehst. Das ist sein Problem, nicht deins. Außer du willst noch was vom Ex, davon gehe ich aber nicht aus. Willst du den Mann durch ein Baby an dich binden? Du willst IHM den Wunsch erfüllen, für dich war das Thema abgeschlossen. Mein Ex wohnt auch ca 80km von uns entfernt und es ist was ganz anderes als wenn man zusammen im Ort lebt. Es werden jedesmal pro Wochenende über 300km gefahren, spontan unter der Woche ist nichts. Meinst du, dein Ex wird die Jungs dann immer bringen und abholen wenn du mit Baby beschäftigt bist? Muss er gar nicht, denk dran

        Ich finde es sehr viel einfacher seinen Job aufzugeben und sein haus zu vermieten, als 70km von seinen Kindern wegzuziehen und eine Vierjährige 70km von ihrem Vater zu verfrachten.

        wie hier ja schon einige gesagt habe ist die Reihenfolge ungewöhnlich. warum zieht er nicht erst einmal zu dir, ihr schaut wie es läuft und in einem Jahr macht ihr euch eventuell an die Babyplanung.

        Wieso ist die Situation nicht optimal für die Kinder? Sie wollten es so und sie sind glücklich wie sie leben......

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        Achje..........natürlich ist die Situation nicht optimal. Das sind Trennungen nie und sind sicher nicht von den Kindern gewollt. Und bei euch wurden schon die Geschwister auseinander gerissen. Die Tochter ist vermutlich zu klein, um dazu eine Meinung zu haben. Sie kennt es ja nicht anders als allein bei dir ohne ihre Brüder.

        Wenn du jetzt weit weg ziehst, verschärft ihr die Situation noch. Wie jemand schon sagte, wirst du dich noch umgucken, wie die Fahrerei auf die Nerven geht. 140 km reißt man auch nicht mal eben in 30 min. ab. Oder hoffst du, dass dein Ex den Kindertransport übernimmt, während du mit Säugling zu tun hast, stillst oder was auch immer dein Neuer nicht allein erledigen kann.

        Die Argumentation ist grandios. ER hat da ein Haus und eine Stelle. Ich denke, DU hast hier auch einen Job. Ist der so läpppisch, dass du darauf verzichten kannst und sofort etwas gleichwertiges findest? Und DU hast drei Kinder, die teils mit verpflanzt werden müssen und die deutlich aufwändigere Logistik zu bewältigen mit den jeweiligen Besuchen.

        Wenn dein neuer Sepp ein Problem damit hat, dass du und dein Ex sich gleichwertig weiterhin um die Kindern kümmern wollen und das ohne jeglichen Rosenkrieg -wie bisher -und er dafür in dessen Nähe ziehen müsste, dann ist er eine egoistische kleine Wurst mit unterentwickeltem Selbstbewusstsein. Mit so einem willst du dich multiplizieren? Dann weißt du ja, was dir blüht, wenn ihr euch trennt. ER sagt weiterhin an, wo es langgeht und wie weit du dich mit dem neuen Kind von seinem Gehöft entfernen darfst und du springst weiterhin. Gratulation........

        • (13) 02.04.16 - 18:37

          Ich frage mich sowieso wie sie das lösen wollen. Sie als Mutter müsste die Söhne wenigstens am Wochenende haben und der Vater mal die Tochter. Dann müssten sie die Kinder entweder "tauschen" oder jeweils immer zu dritt haben was logistisch schwierig sein würde. So wie es jetzt ist, ist noch die beste Option nach der Trennung für die Kinder. Die Geschwister sehen sich noch oft genug unter der Woche und beide Eltern sind auch greifbar nah. Wenn die TE wegzieht, bedeutet es eine zweite Trennung für die Kinder, die sie bewältigen müssten. Die Liebe macht doch blind und taub:-(

          • (14) 02.04.16 - 18:56

            Die Liebe macht doch blind und taub

            ----

            Ich glaube, Liebe macht bisweilen blöd

            (15) 02.04.16 - 19:15

            Die Geschwister zu tauschen wäre m. E. völliger Blödsinn. Dann würden die die Geschwister ja gar nicht mehr sehen. Während die Brüder dann bei der TE sind, ist die Schwester beim Vater. Dieser fliegende Wechsel ist doch grausam für die Kinder. Die Geschwister entfremden sich doch völlig. Und ihren neuen Sepp möchte ich sehen, wenn er alle 14 Tage drei Kinder bei sich sitzen hat.

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