Einmischen oder nicht?- bzgl."Stiefkind"

    • (1) 02.04.16 - 16:47
      Istdasso?

      Hallo Urbianer,

      habe eine für mich schwierige Frage:

      Würdet ihr euch einmischen, wenn euer Partner keinen Kontakt mehr zu seinem Kind hat?

      Das Kind wächst bei seiner Mutter auf und ist fast 17.

      Der Kontakt zu meinem Mann war von Beginn an durchwachsen,es gab verschiedenste Probleme.

      Er und die Kindsmutter sind sich nicht besonders grün, das Kind ist auch nicht während einer Liebesbeziehung gezeugt worden- lt.beiden war es " nur Sex".

      Es wurde zwar versucht so etwas wie eine Beziehung zu führen, ist aber nach kurzer Zeit grandios gescheitert.

      Ich habe, wenn wieder Mal dicke Luft herrschte zwischen meinem Mann und der Kindsmutter, immer versucht zu schlichten,war kein Kontakt habe ich ihn meistens wieder hergestellt, ich habe das Kind ja schließlich auch lieb... Aber irgendwann bekam ich zu hören, dass ich mich heraushalten solle.

      Wenn XY Kontakt möchte, wird XY sich schon melden.

      Habe ich dann auch sofort getan, ich respektiere das.

      Gut geht es mir dabei aber nicht.

      Vor allem seit dem letzten Bruch,seit jetzt fast zwei Jahren herrscht Funkstille.

      Ich habe Kinder im gleichen Alter,und da wir nah beieinander wohnen, bekommt man viel zu hören und überhaupt mit

      XYist nie mit bei Partys.
      XY ist nie mit in der Disco, nie im Ort und trifft sich selten,eigentlich mit Freunden.
      Schwänzt manchmal Schule.
      Ist aus allen Vereinen ausgetreten.
      Sitzt nur vor Konsolen usw.

      Mein Mann will nichts mehr unternehmen,da er meint,dass XY alt genug wäre sich selbst zu melden.
      Er habe ihm ja schließlich damals geschrieben, dass er immer willkommen wäre.

      Mein Mann meinte klipp und klar,dass er sich vorkam wie eine ausgenommene Gans.

      Teure Geschenke zu Geburtstagen,Weihnachten, Ostern usw.
      Urlaube- Kindsmutter fliegt ohne Kind, wir nehmen XY mit und bekommen nichtmal ein Danke, nur die Aussage, dass es mit uns zu anstrengend ist. Kontakt bricht ab und kurz vor Feiertagen etc gibt es wieder welchen, so war es oft.Usw usw...

      Das alles war meinem Mann zuviel.Neben des Theaters mit der Kindsmutter. ..

      Okay, verstehe ich auch.

      Nur- mir fehlt das Kind.
      Es tut mir weh,dass es so ist wie es ist.
      Ich mache mir außerdem Sorgen.

      Am liebsten würde ich XY einfach anschreiben, Nr habe ich ja noch.

      Aber mein Mann möchte das ja nicht- und unehrlich sein,ihn hintergehen möchte ich auch nicht.

      Blöde Situation, langer Text,sorry.

      Was würdet ihr machen?

      Liebe Grüße

      • (2) 02.04.16 - 16:49

        Es sollte .. eigentlich NIE mit Freunden...

        heißen

        Kurz zu dem Vater:: ich finde es falsch, dem Kind nun die gesamte Entscheidung zu überlassen, ob er Kontakt hat oder nicht. Mich machen die Aussagen deines Mannes wütend. Er war 15, als dein Mann den Kontakt abgebrochen hat, mitten in der Pubertät. was erwartet er denn? Ich war meinen Eltern auch nicht in dem Sinne Dankbar, dass sie mit mir in den Urluab gefahren sind und habe mich groß bedankt. Ich habe mich gefreut, wir hatten eine schöne Zeit. Dein Mann vermischt hier so einiges, habe ich den Eindruck.

        Du sagst, du vermisst den Jungen. Wie lange kennst du ihn denn?

        ich wundere mich, dass du und ihr (also deine Kinder auch) das einfach so mitmachen, was dein mann da beschliesst.

        Mein Mann hat auch eine Tochter aus erster Ehe, die ich jetzt seit 13 Jahren kenne. Ich würde ihm aber einiges erzählen, wenn er sie 1. einfach aufgeben würde und 2. auch noch von mir verlangen würde, sie nicht mehr zu sehen.

        Dein mann ist ziemlich grausam.

        • (4) 02.04.16 - 19:40

          Hallo,

          mein Mann hat NIE den Kontakt abgebrochen,nicht ein einziges Mal.

          Abgebrochen wurde er immer von der Mutter, und jetzt zum Schluss,vom Kind.

          Was mein Mann allerdings nicht ( mehr) macht, ist " hinterherlaufen".

          Er hat seinem Kind nach einer gewissen Zeit geschrieben, dass er hier immer willkommen istusw, auch, dass er verletzt ist, dass das abet kein Grund ist, dass kein Kontakt herrscht.

          Es war all die Jahre immer so, dass es immer von uns ausging, wieder Kontakt herzustellen.

          Abgebrochen wurde der Kontakt von der Mutter aus, aus Gründen wie

          - mein Mann fragt nach schulischen Leistungen

          - Mein Mann möchte über das Übergewicht und den schlechten Zustand von Zähnen und Kleidung sprechen ( Kind musste schlussendlich unter Vollnarkose zahnbehandelt werden, mit 6 oder 7....)
          - Mein Mann hat gefragt, warum das Kind nicht zu uns kann, wenn sie arbeitet oder ausgeht, damit es nicht alleine ist....es hat immer bei uns angerufen wenn es alleine war,und ich war damals halbtags arbeiten und hätte helfen können

          Usw usw.

          Gerade das Übergewicht war immer ein riesen Streitthema....und sie ging immer über das Kind als Druckmittel.....

          Immer wieder war sie beleidigt, Kontakt wurde abgebrochen, ich meist vermittelt ( weil die zwei hitzig sind, und ich ruhig blieb,da emotional nicht so eingebunden)

          Und nun zum Schluss- Kind sollte im Winter helfen beim Holz bereiten, da hilft die ganze Familie.

          Wollte Kind nicht.

          Kind sollte bitte nicht im Zimmer essen,Chips u Co eh nicht, gibt es hier zwar auf Frage immer, aber eben nicht nur,und nicht im Kinderzimmer.
          Darf hier keiner....

          Und meine Kinder sind schlank,eher dünn, und hier darf sonst immer genascht werden- ist also eigentlich nichts besonderes und er kannte das immer so.

          Aber das war zuviel, die nächsten Besuche wurden abgesagt,und sich nicht mehr gemeldet.

          Also- Es ging nicht vom Vater aus.

          Und ansonsten - ja, mich macht das auch wütend.

          Ich kenne das Kind seit dem KiGaalter.

          Aber mein Mann macht da dicht.

          Mein jungstes Kind vermisst XY sehr.

          Den anderen ist es mittlerweile egal, da Xy sich eh total zurückzieht, auch ganz allgemein.

          Ich verstehe meinen Mann auch nur bedingt, daher meine Frage....

          Was würdet ihr machen....

          • Warum ist denn dein Mann so verletzt von seinem Kind?

            das finde ich angesichts eines Teenagers, der vielleicht faul und gedankenlos ist eine sehr heftige Aussage.

            ich bin auch "Stiefmutter"eines Teenagers und ich kenne die Konflikte mit Kindsmutter und unterschiedlichen Auffassungen sehr gut.

            Aber was bei euch abgeht, würde ich nicht zulassen.

            Es ist aber auch so, dass meine Kinder Schwestern meiner Stieftochter sind. Vielleicht ist deswegen die Bindung größer. Es ist für mich völlig abwegig, dass es keinen Kontakt zur Stieftochter gibt, egal was die Mutter macht, oder ob sie selber total versumpft. In diesem Fall ganz im gegenteil. Da würden sich alle Gedanken machen, wie man sie daraus holt.

            Trotzdem kann ich deinen Mann nicht verstehen. Es hat den Eindruck, dass er die Kämpfe mit der Mutter jetzt auf seinen Sohn überträgt.

            Was du an Konflikten beschreibst, scheint ja auch teilweise sehr lange her zu sein. Anscheinend pflegt ihr diese Auseinandersetzungen und schmort nun seit über 10 Jahren in diesem Saft. Alles was du schreibst sind ja Dinge, die die Kindsmutter gemacht hat und nun, da ihr die Nase voll habt schiebt ihr dem Jungen den schwarzen peter zu.

            Ich finde das sehr schade.

            • (6) 02.04.16 - 23:48

              Du schreibst, dass du du das nicht zulassen würdest - wie?
              Wie kann ich das nicht zulassen?

              Ansonsten bin ich da bei dir, ich bin auch der Meinung, dass der Erwachsene erwachsen handeln sollte.

              Und das Kind eben das Kind.

              Ich bin echt ratlos im Moment....

              • ich habe eben den Kommentar weiter unten gelesen. Ich kann da alles total nachvollziehen, aber für UNS ist das einfach so unvorstellbar, obwohl wir auch so viel Theater und Manipulation mit der Ex hatten.

                Ich für meinen Teil habe aber auch viel Coaching, auch mit Hilfe unseres Anwaltes zu dem Thema gehabt.

                Diesen ganzen Kram, was die Ex macht und was sie bezweckt haben wir einfach ignoriert. Viele Kämpfe hat mein Mann irgendwann nicht mehr gekämpft, sondern seine Energie nur auf die Beziehung mit seiner Tochter gerichtet.

                Aber deren Verhältnis war auch nicht so krass, wie das bei deinem Mann und seinem Sohn.

                Ich weiss aber, dass mein Mann niemals seiner Tochter solche Vorwürfe machen würde und sie nie zu einer Entscheidung oder dem nächsten Schritt drängen würde.

                Würde sie sich zurückziehen, wäre er der, der trotzdem Glückwünsche zum Geburtatsag übermitteln würde und Geschenke zu den Festtagen machen würde.
                Man muss diese persönlichen Befindlichkeiten raus nehmen.

                Wir hatten jetzt auch ein paar Jahre, in denen wir den Eindruck hatten., dass sich die Tochter die Rosinen aus beiden Welten rauspickt. Monatelang konnte sie sich nicht entscheiden, mit wem sie in Urlaub fährt, weil sie nicht wusste, wessen Angebot attraktiver ist.

                Zurzeit ist das wieder okay, aber man braucht einen langen Atem, es sind halt Teenager.

                Bei uns ist es so, dass mein mann der Papa ist, der bedingungslos liebt. ich bin eher eine mütterliche Freundin, die auch sagt, wenn sie enttäuscht ist und dass sie das Verhalten der jungen Dame falsch findet. Die aber auch stundenlang geduldig shoppt und die Kleenex Box hält bei Liebeskummer.

                daher würde ich nicht den Kontakt mit ihr einstellen, wenn ihr Vater meint, dass er keinen Kontakt möchte.

                Aber wie gesagt, sie gehört in allen Bereichen zur Familie und ist die Schwester meiner Kinder. Für nichts würde ich das aufgeben und meine Kinder leiden sehen.

                (8) 03.04.16 - 13:03

                ...und das Kind eben wie ein Kind meinte ich...

                Oh man....

      (9) 02.04.16 - 17:46

      Hi,
      schwierig. So wie es sich liest, hast du ja sehr wohl eine Beziehung zu dem Kind deines Mannes aufgebaut. Und das ist ja gut so.

      Ich könnte mir vorstellen, dass es dem Teenie gut gefallen würde, wenn er erfahren würde, dass DU es schade findest, dass ihr keinen Kontakt mehr habt.

      Aber wenn dein Mann sich so blöd anstellt und du ihm nicht in den Rücken fallen möchtest, dann musst du das mit der Kontaktaufnahme natürlich sein lassen.
      Die Einstellung deines Mannes finde ich unmöglich, er ist der Erwachsene und sollte sich so auch benehmen.

      Vlg tina

    (11) 02.04.16 - 20:54

    Ich sag Dir mal wie das bei uns läuft...ich und mein Mann brachten je ein Kind aus vorheriger Beziehung mit in unsere Ehe.
    Seit dem Zeitpunkt an dem seine Exfrau von mir wußte gab es NUR Theater...das KInd wolle nicht, das Kind möchte an etwas anderem teilnehmen an diesem Umgangswe...wir haben unser ganzes Leben quasi um den Jungen drumherum geplant.
    Selbstverständlich kam der Junge nur mit wenn etwas besonderes anstand.. wie Oma& Opa besuchen ( weil gibt ja Geld) Zoo besuche ( macht leibliche Mutter nicht weils der neue LG nicht wollte sei zu stressig) Geburtstag ( gibt ja Geschenke und ne fette Fete weil Muttern das ja NICHT macht , fremde Kinder könnten das Haus dreckig machen)
    Restliche feiertage ebenso... wir sollten geben geben geben, aber bloß nichts erwarten...
    Wenn man mal NICHT so gesprungen ist wie Exfrau das wollte wurde kurzerhand der Junge zu Ihrem Spielball indem er einfach nicht "wollte"....
    Ich kenne das Kind seit seinem 4 Lebensjahr, er ist mittlerweile 16. Gebessert hat sich das nie, wenn wir so aggieren ( quasi Gewehr bei Fuß ) wie man das von uns fordert, dann läßt man sich dazu herab uns zu besuchen...reden muss man dann ja nicht mit uns und mit uns leben oder gar sich beteiligen am Familienleben muss man auch nicht....
    Der große Bruch kam als der Junge 11 wurde, da brach er von sich aus den Kontakt ab, wollte einfach nicht mehr zu uns.. okay....wir akzeptierten das auch wenn es schwer fiel...auf nachfragen warum und wieso kam keine Antwort....stattdessen ein Meckerbrief in dem mein Mann beschuldigt wurde die Ehe kaputt gemacht zu haben ( seine Exfrau hat die Scheidung eingereicht und hat meinen Mann vor die Türe gesetzt hatte dann auch recht zügig nen Neuen am start .. den jetzigen LG..)

    Mein Mann hat sich das sehr zu herzen genommen und war wochenlang sehr in sich gekehrt. Die Quintessenz.. er hat mit seinem Sohn gesprochen alleine in Ruhe OHNE Belehrungen etc....Fazit.. der Junge will keinen Kontakt jedwelcher Art....mein Mann hat das akzeptiert.
    Seit 2011 ist funkstille Exfrau und Sohn können sich NUR melden wenn es um Finanzielles geht oder eben eine Unterschrift benötigt wird.
    Telefonieren hört sich dann so an: Mein Mann fragt, wie geht es Dir was machst Du... gut gehts, geht Dich nix an... hören wir ihn dann sagen Mein Mann fragt: kommst Du gut mit in der Schule? er antwortet: hmmm ...seuftzt... macht lange pausen und sagt nix... selbst wenn mein Mann zu dem Geburtstag seines Sohnes anruft und ihm NUR gartulieren will wird das mehr als "Störend" aufgefasst vom Sohn....
    Mein Mann hat nach langem Überlegen für sich mit seinem Sohn abgeschlossen. Der weiß zwar das er immer willkommen ist aber er scheint sich nichts draus zu machen.
    Ich habe immer versucht genau wie Du der Vermittler zu sein das wurde mir dadurch " angekreidet" das ich die Schuldige in ALLEN bereichen bin....
    Ich kann damit gut Leben denn ICH weiß das ist anders....Wenn der Junge sich meldet, ist das okay wenn nicht auch gut...ich stehe da hinter dem Entschluß meines Mannes....es ist sein Kind und auch wenn ich NUR die Stiefmutter bin ich habe den Jungen jahrelang wie mein Kind behandelt.... daher es tat mir auch weh .. Ändern kann man es nicht, hinterher rennen tun wir auch nicht mehr denn das bringt nur NOCH mehr Ärger mit sich....entweder der Junge kommt von sich aus an oder er läßt es bleiben.
    Keinesfalls würde ich hinter dem Rücken Deines Mannes den Kontakt suchen. Der Junge scheint genauso wie mein Stiefkind in einem wirklich sehr schweren Loyalitätskonflikt zu stecken den die Mutter nach allen kräften unterstützt....
    Irgendwann geht auch dem ein Licht auf das das so wohl nicht das gelbe vom Ei war...drauf hoffen wir....

    • (12) 02.04.16 - 23:51

      Oh man-du schilderst fast 1:1 unsere Situation....

      Genau das hoffen wir, oder mein Mann, auch.

      Nur ich möchte am liebsten irgendwas machen....

      Das Kind war ständig Spielball,gerne auch um Finanzielle Mittel zu fordern/bekommen...

      Schlimm ist sowas.

      Ich fühle mich so machtlos...

      Mich hat das jetzt wirklich berührt auch diese Sicht auf Pathcwork zu lesen.

      Trotzdem ist das der Punkt, an dem ich denke, man kann zum Wohle des Kindes alles tun um ihm den Loyalitätskonflikt zu nehmen.

      Auch wenn man die Zähne zusammenbeissen muss.

      • Wie willst Du dagegen ankämpfen?
        Du tust alles für ein Kind, das wenn es denn mal da ist Dir Dinge erzählt die quasi auf keine Kuhhaut gehen...Du ernsthaft an dem Verstand der leiblichen Mutter zweifelst, gerade im Hinblick darauf das man ja selber Mutter ist...
        Suchst das Gespräch mit genau DIESER Mutter, alles neutral sachlich ( auch wenn das sehr schwer fällt)...die hat aber NICHTS anderes im Sinn als DEINE Worte als Angriff zu sehen, dem Kind um das es hier dabei eigentlich geht, das mitzuteilen wie blöde sie dieses Gespräch fand und dem Kind das spüren zu lassen das es bloss die Klappe zu halten hat.
        Mediationsgespräche wurden abgelehnt, das JA sah keine Gründe für einen Handlungsbedarf... mein Mann hat immer wieder das Gespräch gesucht und wurde dafür nur "Rund gemacht"....
        Alles an positiven das das Kind beim Vater erlebt hat oder eben an Familienleben bei uns erlebt hat, wird zu nichte gemacht in dem man die Sachen die es geschenkt bekommen hat, entwertet, verschenkt, vernichtet ...
        Jegliche Regeln die wir in unserem Haushalt aufstellten um UNSER Familienleben harmonischer zu gestalten wurden genau DIESEM Kind als Zwang eingerredet....( Du musst das nicht machen , die zwingen Dich nur das zu tun weil sie dich damit ärgern wollen)
        Was bitte ist den ein Zwang ; wenn ein Kind das das Haus verläßt um zu Freunden zum spielen zu gehen, sagen soll wohin und zu wem es geht damit man weiß wo es ist?
        Ich verlasse das Haus auch des öfteren sage aber immer wohin ich gehe...selbst wenn es zum Bäcker um die Ecke ist...
        Dieses Kind hat recht schnell erleben können wie es ist ein Geschwisterchen zu haben, das dann auch noch von der leiblichen Mutter UND IHREM LG vorgezogen wurde...die heile Welt gab es nur für diese drei.... der Ältere blieb aussen vor... in dieser Zeit war genau jenes Kind bei uns nur am weinen, wir haben es getröstet, aufgefangen, aufgebaut und als es von sich aus sagte ich will zu Euch haben wir nicht gesagt das geht nicht sondern.. ja ist kein Problem...das bekommen wir hin...mein Mann hat ganz vorsichtig nachgefragt ob das denn möglich sei, weder JA noch Anwalt noch sonstige Einrichtungen sind jehmals dazu befragt worden , lediglich die Mutter des Kindes...

        Tja DANN kam die Aktion der leiblichen Mutter.... wir würden Ihr das Kind wegnehmen wollen, Schwiegereltern , Urgroßeltern, Verwandte, Bekannte wurden von der leiblichen Mutter darüber informiert das WIR ihr das Kind abjagen wollen...und hat dabei mit ganz unfairen Mitteln gekämpft wie wir heute zum Teil wissen...
        Wir wurden dafür von allen zu Rechenschaft gezogen...beschimpft,bedroht...keiner hörte unsere Meinung unser Anliegen...was wir NICHT wußten bis zu dem Zeitpunkt war das die leibliche Mutter das Kind dermasssen unter Druck gesetzt hat und manipuliert hat das genau jenes Kind allen Leuten auf deren Nachfrage erzählt hat was Mutter dem Kind dazu eingetrichtert hat.....
        Zum nächsten Umgang standen ,Mutter deren LG , das Kind mit gesenkten Kopf, und das Geschwisterchen vor meinem Mann....der Junge wurde zum Vater geschubbst mit der Aufforderung :"Los, sag was Du zu sagen hast!"

        daraufhin sagte der Junge: "ich habe nie gesagt das ich von hier weg will zu Euch, ich will die Schule auch nicht wechseln, ich bleibe bei Mama und daran könnt Ihr nix ändern."

        Mein Mann hat dazu kein Wort gesagt.. der war wie vorm Kopf geschlagen....
        Der Junge hat seit diesem Zeitpunkt, das war 4.klasse 1 halbjahr , nie wieder mit uns frei gesprochen...oder an unserem Familienleben aktiv teilgenommen, bis eben der Kontakt gänzlich abbrach...
        Da jetzt hinterher zu rennen und den Jungen wieder in diese Situation zu stürzen, nein das will mein Mann nicht. Denn der leidtragende ist das Kind.
        Die leibliche Mutter hat ganze Arbeit geleistet und ihrem Kind das Leben schwer gemacht...
        Ich selber habe das Gegenspiel auf meiner Seite, ich verstehe mich mit dem leiblichen Vater meiner Tochter auch nicht. Aber wenn mein Kind zu ihrem Vater will kann sie dahin, muss aber dann mit der Situation klar kommen die da derzeitig gerade herrscht.
        Ich habe immer versucht alles an Problematik die ich mit dem leiblichen Vater habe ( Umgangsregelungen, Unterhaltszahlungen und deren säumnisse.... Streitereien etc.) von meinem Kind fern zu halten. Habe immer versucht meinem Kind bei zu bringen, was es im Notfall alles machen kann( der Vater ist Diabetiker), wie es sich selber helfen kann...das Kinder das dann immer in zwei Welten sehen, auf meiner Seite Alltag, Schule, Regeln an die es sich zu halten hat... und auf der anderen Seite Partyspaßdad...unkonventionelles Leben , keine Regeln alles wird als eine riesige Party vermittelt...., ist denke ich normal.... Es gab auch diskussionen bei uns darüber warum so ein unkonventionelles Leben auf Dauer nicht gut gehen kann, wenn mein Kind dann meinte das bei uns auch so leben zu können....Mittlerweile höre ich von meinem Kind:" Mama, so toll ich das da manchmal auch finde, ich denke es ist besser man hat Grenzen an die man sich halten muss,Du bist zwar streng aber das ist okay..."und das aus dem Munde eines Teenys....macht mich dann sprachlos....

        Wir hätten das gerne anders , bei unserem Kind/ Stiefkind.... man hat uns damals gleich auf den Kopf zu gesagt eine große glückliche Patchworkfamilie ( unsere und deren) würde es NIE geben.. am besten sei es mein Mann würde NUR zahlen und sich dann am besten aus allem raushalten.... wie ERNST seine Exfrau und deren LG das damals meinten war uns nicht klar....
        Wir haben das Problem auf unserer Seite immer noch, die restliche Familie meines Mannes kann dank der Exfrau und deren Interventionen ,mich und unsere gemeinsamen Kinder nicht wirklich akzeptieren....
        Sie geben mir die Schuld an der ganzen Sache... ich hätte die Ehe kaputt gemacht...ja nee is klar... getrennt hat sich das damalige Paar 2003. Gleich darauf zog seine Exfrau um zum neuen LG. 2004 lernte ich meinen Mann kennen. 2005 war die Scheidung und zum Glück war sie rechtskräftig bevor das zweite Kind seiner Exfrau geboren wurde... sonst hätte er lange darauf warten können bis der andere sich zu diesem Kind als Vater bekannt hätte....
        Geheiratet haben mein Mann und ich 2008.. bis dahin war die Exfrau innerhalb seiner Familie das absolut böse....deren Name durfte man nicht aussprechen ohne gleich mit Blicken bestraft zu werden....
        Das änderte sich dann recht zügig, wie wir NUN wissen...

        Ein Teil der Familie meines Mannes hat das Schweigen gebrochen und uns darüber informiert was denn all die Jahre so vorgefallen/ erzählt worden ist...dieser Teil der Familie hat sich für das was damals geschehen ist entschuldigt.
        Der Rest beharrt auf dem Standpunkt das ich an allem Schuld bin und mein Mann mir hörig ist....
        Ich habe mich laaaaaannnnnngggggeeeee darüber geärgert und hin und wieder ärgert mich das verhalten meiner angeheirateten Familie sehr.
        Vorallem wenn es um unsere gemeinsamen Kinder geht....aber ich habe gelernt damit umzugehen, denn unsere Kinder werden seitens meiner Familie von allen gleich behandelt .

        Die Folge, von dem Verhalten der Familie meines Mannes ist, das er sich von dem Teil der Familie sehr weit zurück gezogen hat und den Kontakt nur auf das nötigste beschränkt.

        Er sagt es geht ihm damit besser und ich sehe es sehr deutlich an seiner Haut..( er ist Neurodermitiker) ...ist manchmal schwer zu akzeptieren , gerade weil ich ein Harmonie und Familienmensch bin, aber besser so als ständig sich aufregen ...denn DAS belastet eine Beziehung egal welcher Art ganz gewaltig.

        • (15) 03.04.16 - 12:45

          Ich habe weiter unten auch noch etwas geschrieben...

          Du beschreibst tatsächlich ganz Vieles,was hier in ganz ähnlichen Mustern ablief.....

          Unglaublich....

          Gerade dieses

          "Ich bin eh nur gut genug, für Geld, Geschenke, Urlaube u Co..."
          -Gefühl - das hat mein Mann auch, er ist regelrecht verbittert.

          Als er sich einmal vor Jahren ans JA gewandt hat,weil XY ständig allein war, und mein Mann sich Sorgen wegen der Zahnhygiene, des Gewichtes usw gemacht hat- da ist er sowas von nieder gemacht worden!

          Mein Mann müsse sich eben mehr einbringen, hätte Vorurteile gegenüber übergewichtigen Menschen, usw usw.

          Mehr einbringen?

          Wie denn,wenn alles immer direkt als Kritik oder Angriff aufgefasst wird???

          Kurz vor dem Bruch haben wir XY gefragt,warum er denn in keinem Verein mehr wäre - das hat ein riesen Theater nach sich gezogen!

          Es ist so leicht zu sagen

          Bringt euch mehr ein, lasst das nicht zu....

          Aber wie?

          Wenn ich das wüsste, dann hätte ich das Problem ja nicht....

          Und ich glaube, das was du beschreibst mit der ND- so ist es mit meinen älteren Kindern auch.

          Sie vermissen XY eigentlich gar nicht, nur dad jüngste Kind.

          Auf Nachfrage kam dann-

          Weil es ohne XY viel entspannter ist und viel weniger Stress gibt.

          Ich fand das soooo fies....

          Aber meine Schwester meinte- wieso- ich verstehe deine Kinder....

      (16) 03.04.16 - 13:01

      Ja- das sehe ich ganz genauso!

      Nur wie- was soll oder kann ich da machen- mein Mann macht absolut dicht!

      Er will warten, bis XY sich von der Mutter gelöst hat, weil er es vorher für sinnlos hält, etwas zu tun.

      Er fühlt sich total ausgenutzt.

      Du hattest gefragt, warum er so tief verletzt vom eigenen Kind ist...

      Naja, ich vermute - mein Mann sieht sich als Beschützer, er wollte immer nur, dass es XY gut geht, auch gesundheitlich, dass es viele Freunde gibt, dass XY soweit gut aufwächst. Und immer, wenn eir es besonders gut meinten, gab es Ärger, weil die Kindsmutter sich angegriffen oder was auch immer fühlte.

      Nach dem letzten Urlaub, kurz vor dem Bruch, kam nichtmal ein "Dankeschön/Es war schön /.... "...nur einige Zeit später, da kam aus dem Bekanntenkreis, dass XY die zwei Wochen anstrengend, doof,... fand, wir hätteb alle eine Macke, weil wir im Urlaub spazieren wollten,Ausflüge machen usw,dass wir XY lieber das Geld dafür auszahlen sollten (!) und sowas.

      Mein Mann war tatsächlich tief verletzt davon...dass das Kind wahrscheinlich schon wieder aufgehetzt wurde...naja.

      Ein paar Monate danach gat XY dann ja auch den Kontakt abgebrochen....

      Und ich stehe jetzt da, alle Fronten verhärtet,und eigentlich will (im Moment) nur das jüngste Kind ( und ich...) überhaupt wieder Kontakt...

      Und weiß immer noch nicht,was ich machen soll...

(17) 03.04.16 - 11:16

Hallo!

Ich würde die Füße still halten, bis der Sohn ausgezogen ist, eine Zeit hatte, zu sich zu finden, und dann nochmal anbieten, dass man sich treffen könnte.

Es ist für ein Kind nicht leicht, wenn es so zum Spielball im Krach seiner Eltern wird. Pubertät, eure Regeln, und wenn er wieder zu Hause ist bestimmt "nette Bemerkungen" seiner Mutter, betreffend den Aufenthalt mit dem Vater.

Sogar als mein Mann schon längst erwachsen war gab es solche Sachen von seiner Mutter und seinen Halbgeschwistern. Weil er eben Kontakt mit seinem Vater hatte, nicht mehr und nicht weniger als einfach nur Kontakt. Als wir seiner Familie gesagt haben dass wir heiraten wollen war die erste Aussage "wenn du deinen Vater einlädst kommen wir nicht zur Hochzeit".

Und jetzt stell Dir solche Sprüche bei einem Teenager vor, der ja wohl oder übel bei seiner Mutter leben muss.

Dazu noch sein Gewicht als Thema, das "dicke Fell" das er sich angefuttert hat, der Kummerspeck in dieser schrecklichen Situation. Es tut weh, wenn andere so ein Gewese um das eigene Übergewicht machen. Meistens hat das ja mehr psychische Ursachen, Essen als Trost, und das hat der Junge nun mal echt nötig bei der Mutter. Der Junge weiß selber, dass er zu dick ist, und es geht ihm wahrscheinlich nicht gut damit. Aber er kann nicht raus aus seiner Haut. Darauf auch noch rumzuhacken geht echt gar nicht. Das ist keine Hilfe, sondern führt eher zu noch mehr Fressanfällen um sich zu trösten.

Lasst ihm Zeit, erst mal sich abzunabeln und versucht es dann wieder, wenn er dem Gemecker seiner Mutter ausweichen kann. Und Himmel, kein Wort über sein Gewicht, zweite Portionen Essen oder sowas! Schäm Dich zutiefst, dass sowas passiert ist!

  • (18) 03.04.16 - 12:32

    Hallo und danke auch dir für deine Antwort!

    So ähnlich wie du das geschrieben hast, wollte mein Mann es auch halten...

    "Irgendwann lebt XY nicht mehr bei der Mutter....Aber bis dahin kann und will ich das nicht mehr..."

    Das können noch Jahre sein,und daher mache ich mir einfach Gedanken....

    Und was das mit dem Gewicht angeht:

    Ich denke, du hast da was falsch verstanden :

    Das Kind wurde nie vorgeführt und angemacht wg des Essens.

    Es wurde von Baby auf an versucht, mit der Mutter über die Ernährung zu sprechen, auch,weil das Kind schlimme Zahnprobleme hatte usw.

    Hier bei uns gelten, was Essen angeht,eben bestimmte Regeln, und an die müssen sich alle halten- auch XY.

    ZB

    Gut gefüllter Schrank mit Süßem, Chips u Co.
    Es steht auch eigentlich immer was auf dem Tisch, unten im Haus.

    Da darf jeder sich bedienen.
    Bei den Sachen aus dem Schrank sollen die Kinder fragen.
    War hier immer so.

    Und- es wird nicht in den Kinderzimmern/Schlafräumen gegessen, das darf hier niemand und war immer schon so.

    Warum soll XY es dürfen ( es ging nicht ums Naschen an sich, das war in dem Moment zwar blöd, weil XY ja schon beim Holzmachen bockig war, aber es wäre nicht verboten worden, sondern darum,dass wir das nicht IN den Zimmern möchten, das Gewicht ist hier nie Thema, XY isst hier ganz normal wie wir, bekommt auch genauso Süßes, Nachschlag usw,was bis dato auch einigermaßen lief,das hat mein Mann immer nur versucht,mit der Mutter zu klären..) - und sonst keiner hier?

    Warum sollen wir uns dafür schämen, wofür?

    Bei meinen Kindern mussten wir das nie wirklich steuern, hier kann wie gesagt jeder naschen- nur eben nicht allein eingedeckt,zurückgezogen im stillen Kämmerlein.
    Und Zähne müssen regelmäßig geputzt werden, das Mindeste ist morgens und abends, und ich denke,diese "Regeln" sind zumutbar, zumal XY es nie anders hier kannte.

    Was war jetzt in deinen Augen verwerflich?

    Hätten wir eine Ausnahme zulassen sollen?

    Dann wäre vielleicht was anderes Auslöser gewesen...

    Nicht wir haben hier Süßes und Co eingeschlossen, versteckt und reglementiert - das war bei XYs Mutter aber so.

    Allerdings gab es immer was zur Belohnung, zB wenn XY stundenlang brav alleine war.

    Es hat sich eine regelrechte Gier entwickelt.

    Als mein Mann dann mal gefragt hat, wie er es hier handhaben soll, war sie gleich wieder beleidigt..

    Es war eben der Tropfen zuviel.

    Und ich finde das eben schlimm, weil ich jetzt soviel "aus der Ferne" mitbekomme,was mir weh tut, und ich eben nichts machen kann.

    Ich verstehe meinen Mann ja auch nicht, oder nur bedingt - das ist ja mein Problem.

    • (19) 03.04.16 - 14:42

      Hier bei uns wurde uns nachgesagt der junge bekäme nichts zu essen, wir brunchen Sonntags lieber und das lange und gern. Reinen Mittagstisch( NUR AM SONNTAG) gibt es so gesehen nur hin und wieder...
      DAS wurde als Anlass genommen, wir würden das Kind verhungern lassen....
      Ja nee ist klar...er hat ungelogen 6 scheiben Brot zum nur zum Frühstück gegessen am Samstag und Sonntag morgen... meine Tochter da mal gerade mit viel gutem zureden vielleicht eine...
      Mittags 2 dicke Teller voll Kartoffeln, Fleisch, Soße und Gemüse plus Nachtisch, dann Obst am Nachmittag oder Kuchen,Samstag Abends wieder 6 Scheiben Brot... soviel mal dann dazu aber wir lassen den Jungen dann verhungern...
      Ja nee is klar...
      Aber hauptsache Exfrau hat was zu meckern.
      Wir lassen den jungen komplett in Ruhe, melden uns zu den Feiertagen.Geschenke senden wir keine...stattdessen sparen wir das an, wenn der Junge das dann mal brauchen sollte ( eigene Wohnung) das er dann ein kleines finanz. Polster hat.. Davon wissen aber weder seine Mutter noch Er noch sonst jemand... wüßten sie es würden sie es umgehend verlangen....
      Meinen Mann hat das letzte Gespräch mit seinem Sohn geführt, weil dieser ihm 3 Tage nach dem Anruf zu seinem Geburtstag einen Brief geschickt hat...in dem der Junge sich beschwerte das mein Mann kein Wort mit ihm geredet hat...
      Öhm ja ist klar der einzige der nicht wirklich viel sagte ausser :" Hmm, ja, weiß nicht, nee, kann sein.. war der Junge...
      Mein Mann hingegen...hat seinem Sohn Löcher in den Bauch gefragt....in diesem Brief stand der ganze Hass seiner Exfrau .. nicht die des Kindes...
      denn am Ende schrieb der Junge und wenn Du mal was mit mir unternehmen willst , dann lad mich doch zum Eis oder Kino ein...
      Das tat mein Mann dann auch und sprach ganz behutsam mit ihm, da sagte ihm sein Sohn er habe kein Interesse an unserer Familie und er wolle auch keinen weiteren Kontakt zu seinem Vater...mein Mann hat das so schweren Herzens akzeptiert....
      Wie gesagt, seit diesem Gespräch zwischen Vater und Sohn ist funkstille. Seine Exfrau meldet sich nur wenn sie Geld will und sein Sohn nur wenn er ne Unterschrift vom Vater braucht...Anrufen zum Geburtstag wird wenn dann verspätet...sein Sohn weiß das er auf dieser Seite der Familie auch Halbgeschwister hat die ihn gerne kennenlernen würden.
      Er äußert sich nicht dazu....
      Wir warten ab, was die Zeit bringt.
      Mein Mann hat das Thema Sohn at Acta gelegt...er sagt sein Sohn muss den ersten Schritt machen...wie der aussieht sei ihm egal.
      ich habe das so akzeptiert , denn wenn ich so auf die vergangenen Jahre zurück sehe, hat der ganze Ärger sehr viel Unruhe in unsere Familie gebracht und fast unsere Ehe zerstörrt.... denn wir haben den Ärger ja noch heute mit dem Teil seiner Familie die sich von falschen Infos und Lügen haben täuschen lassen ....
      Wir haben für uns beschlossen, der Junge ist und bleibt ein Teil der Familie...ihm steht die Türe immer offen....wir hoffen das der Verstand mit den Jahren kommt und bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt....

      Gerade das Gemecker über das Gewicht, das Nachfragen wegen der Schulleistungen, das ist es doch, was die Mutter dem Sohn dann erzählt. Und der fühlt sich dann noch weniger angenommen und geliebt, wo er ja sowieso schon zwischen allen Stühlen steht.

      Die Frage wie es in der Schule und mit Freunden läuft ist ja auch bohren an wunden Punkten. Der Junge ist doch auch nicht glücklich damit. Und die Mutter schmiert es dem Sohn sicher ganz genüsslich aufs Butterbrot bei jeder Gelegenheit.

      Jetzt wieder halb verheilte Wunden aufreißen bringt echt nichts, das macht alles nur schlimmer. Eher signalisieren, dass ihreinen früheren Auszug von der Mutter unterstützen würdet, etwa ein wenig mehr Geld für eine eigene Wohnung zusteuern, damit das nicht mehr ewig dauert.

      Man kann das ja ein wenig beschleunigen etwa über einen Ausbildungsplatz ein bisschen weiter weg.

Top Diskussionen anzeigen