Alkohol als Beziehungskiller.. :-(

    • (1) 12.04.16 - 23:45

      Hallo liebe Urbianer,

      ich bin gerade einfach nur traurig... :-(

      Meine Beziehung geht in die Brüche, obwohl sie noch nicht einmal richtig begonnen hat. Da ich in den letzten Jahren echt viel mitgemach habe, habe ich gehofft, nun endlich mal zur Ruhe kommen zu können. Doch das ist mir wohl noch nicht vergönnt.. :-(

      Ich hab anfang des Jahres einen Mann kennengelernt. Zugegeben, das ist noch nicht lang her und noch ziemlich frisch, zu frisch für Probleme.
      Grundsätzlich ist diese Beziehung von anfang an sehr innig gewesen. Wir haben sehr ähnliche Interessen, unternehmen gern die selben Dinge und haben uns seitdem bis auf sehr wenige Ausnahmen täglich gesehen, auch immer über Nacht. Jeder hatte seine Freiräume und ich hab auch meine Freundinnen weiterhin regelmässig gesehen etc... Doch am Abend waren wir dann immer zusammen. Geschlafen haben wir jede Nacht eng zusammen gekuschelt, jeder von uns hat den Körperkontakt gesucht und ich habe das so sehr genossen. Eigentlich alles perfekt und ich hätte mir mehr vorstellen können (sprich den Aufbau einer gemeinsamen Zukunft irgendwann etc.. Immer langsam, aber man merkt ja ob es passt)

      Wenn.. ja wenn da nicht der liebe Alkohol wäre :-( Ich hab ziemlich schnell mitbekommen, dass er täglich in der Kneipe war, bevor wir uns kennenlernten. Er weiß, dass das für mich einfach gar nicht geht und ich mit dem Thema Alkohol generell so meine Schwierigkeiten habe. Ich hab überhaupt kein Problem damit, wenn man mal über die Strenge schlägt. Mal....!

      Er hat das auch arg runtergefahren seit wir zusammen sind, aber bei ca. 1x die Woche ist es geblieben, oft 2x die Woche. Dann trinkt er aber nicht 2, 3 Bier, sondern 20 und oft auch etwas mehr. Wirklich richtig betrunken habe ich ihn nur selten gesehen, aber er weiß, dass ich das verabscheue und da auch mit Ängsten zu kämpfen habe.

      Immer wieder habe ich betont, dass das für mich ein Trennungsgrund ist. Und immer wieder habe ich vorsichtig anklingen lassen, dass das, was er verträgt, nicht normal ist und er in meinen Augen ein Alkoholproblem hat. Er hatte dafür immer Verständnis und war niemals agressiv o. ä. , aber er sieht nicht, dass diese Mengen einfach nicht mehr normal sind. Auch wenn es im Gegensatz zu vorher "nur" 1 - 2x die Woche ist. Aber auch das ist in meinen Augen zuviel.

      Hinzukommt, dass er mir versprochen hatte, wenigstens den Schnaps wegzulassen. Zweimal kam es vor, dass er mich dahingehend aber belogen hat und doch welchen getrunken hatte, bevor ich auch in die Kneipe kam. Ich bin sehr gerne dort, die Leute sind toll, es ist eine große Familie. Aber meiner Meinung nach kann man da auch mal auf ne Cola hin.... (naja.. wenn man keinen Alkohol braucht).

      Kurz und gut, das Vertrauen hat schon arg gelitten in dieser Hinsicht.

      Heute wollte er unter einer sehr fadenscheinigen Ausrede wieder in die Kneipe, nachdem er Freitag deutlich zuviel hatte und ich am Samstag deswegen schon mehr als deutlich Tacheles mit ihm geredet hatte. Ich fühlte mich einfach nur noch veräppelt. Wenn er gesagt hätte, dass er in die Kneipe möchte heute... das hätte ich zwar auch nicht super gefunden, aber ich hätte ihm keine Szene gemacht. Er weiß, dass ich das nicht tu, ausser er schüttet sich zu wenn ich dabei bin da er weiß, dass ich das a) nicht leiden mag und b) damit echt Probleme hab.

      Aber nein.. er erfindet fadenscheinige (wirklich sehr an den Haaren herbeigezogene) Gründe um heute zu Hause zu schlafen und dann natürlich wieder in der Kneipe zu versacken. So wie immer, wenn er zu Hause schläft, weshalb ich das jetzt einfach mal unterstelle.

      Nach all dem, was bisher gelaufen ist ( ich möchte jetzt nicht alles im Detail schildern, das würde den Rahmen hier gänzlich sprengen) ist das Fass heute übergelaufen und ich habe ihn rausgeworfen :-(

      Es tut mir in der Seele weh.... wir passen ansonsten wirklich sehr gut zusammen. Aber ich kann das so für mich nicht.

      Natürlich haben wir noch geredet etc.. und ich habe die Tür nicht gänzlich zugemacht und ihm vorgeschlagen, zusammen mit ihm zu einer Suchtberatung zu gehen. Tun muss er dann ganz allein etwas, aber wenn er nicht erkennt, dass er ein Problem hat, wird auch nichts passieren.

      Nein nein, ich bin aus dem Alter raus in dem ich daran glaube wenn ein Mann vor mir kniet und mir vorbetet, er würde sich ändern. Eine Chance will ich ihm aber noch geben. Bzw. war der Rauswurf und die sofortige Trennung für mich jetzt ein Hilfeschrei und die einzige Chance darauf, dass er vielleicht merkt, dass sein Konsum nicht mehr normal ist.

      Egal wann er in die Kneipe geht, es bleibt nie bei ein paar Bier. Die ersten 5 nach Feierabend hat er in 10 Minuten runtergestürzt....

      Ein ganz klein wenig Hoffnung habe ich natürlich noch, dass er wach wird. Aber ich bin alt genug um zu wissen, dass er das selber einsehen und auch wollen muss, sonst ändert sich gar nichts. Und genau deshalb kann ich gerade nicht schlafen, bin traurig, weil ich fürchte, dass es wirklich das Aus für uns ist.

      Oder übertreibe ich einfach maßlos und reagiere total über? Ist es normal, wenn jemand 1 - 2 x die Woche in die Kneipe geht und sich dabei mindestens so einen über den Durst trinkt, dass er gut angeheitert ist? Bei 20 Bier wäre ich selbst schon im Koma, daher bin ich da kein Maßstab, ich trinke so gut wie nie etwas.

      Entschuldigt bitte, wenn das alles vielleicht etwas wirr geschrieben ist. Ich bin gerade ziemlich durch den Wind und durcheinander und traurig...

      LG Eule

      • >>>Meine Beziehung geht in die Brüche, obwohl sie noch nicht einmal richtig begonnen hat.<<<

        Besser jetzt als nach fünf oder zehn Jahren Leidenszeit bei dir.

        Jetzt schränkt er seinen Konsum noch ein, wenn bei euch Alltag einkehrt, wird es für dich vermutlich unerträglich.
        Ich bin kein Feind von Alkohol, aber alles zu seiner Zeit und in Maßen und dir ist es doch jetzt schon zu viel.

        • Klar, besser jetzt als später... was auch mit der Grund ist, warum ich da aktuell sehr konsequent bin und mich das nicht länger mit ansehe und nachher noch Co-abhängig werde...

          Es tut halt trotzdem gerade ziemlich weh.... zumal ich gerade dachte, es geht endlich mal bergauf. Aber nein... schon wieder daneben gegriffen (und damit meine ich jetzt nicht speziell das Beziehungsthema).

      (4) 13.04.16 - 06:55

      Eigentlich weißt du, das du mit dem Rauswurf genau richtig gehandelt hast. Laß die Tür einfach zu.
      20 Bier am Abend 1-2x in der Woche (vor dir ja wohl noch mehr!) plus Schnaps sind schon eine ziemliche Hausnummer. Überleg einfach mal nur, was das an Geld kostet. Geld welches euch bei einer gemeinsamen Zukunft in der Kasse fehlen wird.

      Dein Verstand hat richtig gehandelt, jetzt gib deinem Herz auch noch einen Ruck.

      Es ist doch immer blöd, wenn einem klar wird, das der neue Partner ein Griff ins Klo ist....aber besser jetzt als später.

      • Ja das kommt ja noch dazu.. das liebe Geld.. Er ist am ende des Monats immer knapp bei Kasse, weil der Alkohol natürlich auch viel Geld kostet. Auch ein Punkt, mit dem ich so nicht leben kann...

        Ich bin mitte 30, stehe mit beiden Beinen fest im Leben und hab die letzten Jahre echt viel Mist durch, hab mich aus einem Tal herausgekämpft und bin heute an einem Punkt, wo ich wirklich gestärkt bin. Aber... jetzt hätte ich einfach auch gern mal einen Partner an meiner Seite, bei dem ich auch mal Kraft tanken kann. Er bei mir auch, das muss ein Geben und Nehmen sein. Aber wenn es einseitig ist, tut es mir nicht gut ... es ist nur schwer sich das immer wieder vorzubeten und sich zu sagen, dass es besser ist, wenn das Herzchen noch dran hängt. Wobei ich natürlich schon weiß, dass auch wieder schöne Zeiten kommen, das ist ja zum Glück immer so.

        Es tut mir nur so leid ihn fallen zu lassen, wo doch sonst wirklich zur Abwechslung mal ansonsten alles richtig gut gepasst hat. Aber, wenn er nicht versteht, dass er ein Problem hat und nichts ändert, kann ich diesen Weg mit ihm nicht zusammen gehen...

    Muss er denn nicht arbeiten in der Woche?

    Er hat sich eine sehr hohe Alkoholtoleranz ersoffen und wenn die erste Zeit der Liebelei vorbei ist, wird er wahrscheinlich fast täglich dort sitzen.
    Du siehst, ohne Schnaps uns was weiß ich nicht für Auflagen, ist zu wenig, er muss damit ganz aufhören.
    Dass er das auch so sieht, sehe ich nicht. Ich hätte nocht nicht mal was mit ihm angefangen.

    Mit einem Ende mit Schrecken bist Du am besten bedient,

    • Doch er arbeitet im Schichtdienst in einer leitenden Funktion. Seinen Job nimmt er auch sehr ernst und da ist er dann auch überkorrekt, sehr sehr engagiert und motiviert. Er ist grundsätzlich 15 Minuten zu früh auf der Arbeit (immer!) und geht auch mit dem Kopf unter dem Arm arbeiten. Ich hab manches mal gesagt, dass er sich doch krankschreiben lassen soll wenn er mal wieder starke Schmerzen hatte (Bandscheibe ... sicher auch ein Grund für den Alkohol.. Schmerzen betäuben) und Minuten brauchte, um sich aus dem Bett zu falten. Aber er geht. Sie sind personell chronisch unterbesetzt und da fällt er wirklich nur aus, wenn er im Krankenhaus liegt, oder er sich einen Noro-Virus o. ä. eingefangen hat.

(8) 13.04.16 - 08:07

Uiuiuiii nach zwanzig Bier wäre ich klinisch tot...
Aber das ist schon echt heftig was er trinkt.
War mal mit einem Club Besitzer zusammen. Vier Jahre. Der war jedes Wochenende (während ich für ihn gearbeitet habe) hackedicht und hat dann den ganzen Sonntag gepennt. Hab irgendwann die Reißleine gezogen... Viel viel zu spät. Ich war wirklich blöd. Er säuft sich den Kopf zu u ich habe gearbeitet damit wenigstens einmal Personal weniger kommen muss und Geld gespart wird...
Du hast alles richtig gemacht.

LG

  • Ja das ist leider die Crux beim Thema Alkohol, bzw. Sucht ganz Allgemein. Ich bin, wenn man so will, im sozialen Bereich tätig. Und auch hier erlebe ich Alkoholkranke und auch deren Angehörige mit all ihren Problemen. Selten, aber es kommt vor. Und da habe ich lernen müssen, dass man diese Menschen erst richtig tief fallen lassen muss, bevor sie wach werden. Wenn sie denn wach werden. Ok, das ist nicht die Allgemeinlösung und einige werden auch von alleine wach, aber manchmal müssen sie leider erst alles verlieren, bevor ein Umdenken stattfindet. Wenn überhaupt...
    Als Club-Besitzer ist es natürlich 3x schwieriger sein Verhalten zu verändern. Die Gäste kennen einen, sind es gewohnt, dass er mittrinkt etc... Das erfordert dann unglaublich viel Disziplin, oder die Aufgabe des Clubs, was wieder zu Problemen führt und dem Alkoholkonsum wieder nicht förderlich ist...

    Da hast auch du alles richtig gemacht denke ich. Natürlich hart, nach 4 Jahren... LG

Nein, ich finde auch nicht, dass Du übertreibst.

Also 20 Bier.... 20 Kölsch, 0.2, eine Party... das ist durchaus zu schaffen, mal....

Aber wenn die Kneipe ein zuhause ist und so eine Wichtigkeit einnimmt, dann noch Schnaps dazukommt, das wäre auch mir zuviel. Zum einen vom Alkoholkonsum, zu anderen aber auch von der Zeit und vom Geld. Das kostet doch alles...

Also ich denke man könnte einiges noch hinterfragen, wie trinkt er nur in der Kneipe oder auch zuhause? Ist die Kneipe wichtig, die Leute oder der Alkohol?

Aber andererseits - DIR gehts nicht gut damit, punkt. Du hast mit ihm oft drüber geredet, ihr seid in der ersten Anfangsverliebtheit und dennoch hat diese Kneipe und der Alkohol diese Wichtigkeit für ihn.

Hör auf Dich, nur darum geht es.

Lichtchen #liebdrueck

  • Das ist es, die Kneipe ist sein zweites Wohnzimmer...

    Ist aber auch echt blöd, denn ich war nach dem zweiten Mal dort auch schon voll integriert. Die Leute sind einfach der Wahnsinn, sehr sehr herzlich, jeder kennt jeden und man ist füreinander da. In jeder Lebenslage, da wird sich auch fernab der Theke unterstützt wo es geht, im Krankenhaus besucht etc... Ich fühlte mich dort nach wenigen Malen auch schon sehr, sehr wohl und wie zu Hause. Es ist ein bisschen wie Familie. Und das ist es natürlich, was ihn auch immer wieder dorthin treibt. Er hat sonst außerhalb der Kneipe keine sozialen Kontakte, die hat er sich rein rund um die Kneipe aufgebaut.

    Hinzukommt, er hat Bandscheibenprobleme (und noch ein paar andere Dinge) und oft starke Schmerzen. Ich denke, er hat sich auch oft einfach mit dem Alkohol betäubt, eben wegen der Schmerzen... Sein Job ist nicht gerade förderlich für seine Knochen.

    Zu Hause packt er allerdings gar nichts an. Bei mir steht seit mitte März (seit meiner Einweihungsparty, bin im Januar erst umgezogen) ein Sixpack Bier herum und es ist noch Wein etc.. im Kühlschrank. Das rührt er nicht an. Hab ihm neulich ein Bier zum Essen angeboten, ohne groß darüber nachzudenken. Das wollte er nicht. Er trinkt nur in Gesellschaft.

    Du hast Recht.. der Alkohol hat eine Wichtigkeit für ihn, die ich gar nicht richtig überblicken kann. Er stellt das Thema immer wieder über unsere Beziehung und meine Wünsche. Ich will ja keinen Mann, der nur nach meiner Pfeife tanzt, aber ich fänd es schön wenn er Rücksicht nehmen würde, zumindest wenn ich dabei bin. Aber.. genau das kann er aktuell einfach nicht, ich denke das ist schon Suchtdruck...

(12) 13.04.16 - 09:00

Hi Eule!

Du hast alles richtig gemacht.

Aufgrund meiner Vergangenheit habe auch ich ein gespaltenes Verhältnis zum Alkohol.... Trotzdem hab ich eine Zeitlang sehr viel getrunken, wahrscheinlich mehr als gut war.

In dieser Zeit lernte ich jemanden kennen, der auch definitiv zu viel trank (Gott, keine 20, aber 3 Liter gingen da auch weg.... Fast täglich) und trotz allem vertieften wir unsere Beziehung.

Bei mir kam die Einsicht, dass es so nicht lange gut geht , recht schnell. Die Diskussionen fingen an. Es änderte sich ein paar Tage, dann war das alte Muster wieder da.

Ich las viel. Über Abhängigkeit und Co Abhängigkeit. Es hat mir die Augen geöffnet. Ich schrieb ihm eine lange Email .... Wortlaut in etwa: er wird auf diese Art vielleicht eine Zukunft haben, aber sicher nicht an meiner Seite.

Ich habe ihm Fragen gestellt.... Wie er sich das Leben vorstellt, kritisch hinterfragt, warum er so viel trinkt... Usw.

Dann habe ich ihm Zeit gegeben. Nach ein paarTagen kam die Antwort... Schriftlich. Es kam Einsicht und die Bereitschaft etwas zu ändern. Das ist jetzt ein Jahr her. Mittlerweile bin ich schwanger - und noch an seiner Seite.

Alkohol ist immer noch Thema ... Aber zumeist in meinem Kopf. Paranoid zähle ich jedes Bier was getrunken wird, wenn Freunde zu Besuch sind. Und bin am Ende des Abends immer wieder erleichtert, dass meine Ansage scheinbar im letzten Moment kam. Betrunken war er seitdem nicht mehr. Es gibt vielleicht 2-3 Tage in der Woche, wo er 2-3 Bier trinkt. Den Rest der Woche ist hier alkoholfrei :-)

Und ich bin seit meinem Test ja sowieso "clean" und werde es auch einfach bleiben.

Das zu meiner Geschichte.... Was ich dir damit sagen will ist: der Rausschmiss war gut. Wenn er dich liebt und das Problem erkennt, wird er sich bei dir wieder melden. Wenn nicht, vergiss ihn! Wenn er Hilfe von dir möchte, mit dem Ziel, seine Sucht zu beenden, kannst du ihm beiseite stehen. Ansonsten geh lieber deinen eigenen Weg!

Viel Glück!!

  • Liebe clean,

    herzlichen Glückwunsch erst einmal zur Schwangerschaft #schrei

    Und danke für deine lieben Worte, sie machen mir Mut! Vielleicht ist doch noch nicht Hopfen und Malz verloren.. Wobei ich ehrlich sagen muss, dass mich das Thema in den letzten Wochen viel Kraft und Nerven gekostet hat und meine Gefühle darunter schon arg gelitten haben. Ich glaube, aktuell will er die Beziehung mehr als ich es noch will...
    Aber gut, ich bin halt auch gerade enttäuscht und ernüchtert (passendes Wort bei dem Thema) und auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Vermissen tu ich ihn natürlich trotz allem sehr.

    Aber ja, er kämpft seit gestern und meldet sich und hat sogar zugestimmt, dass wir zusammen zur Suchtberatung gehen. Ich bleibe weiterhin bei der Trennung, denn wenn ich ihn jetzt wieder einfach so in mein Leben lasse, ändert sich ja doch nichts...

    Vielleicht gibt es aber doch noch ein Happy End. Für ihn vor allem, denn das was er da macht schadet ihm ja nun auf ganzer Linie. Irgendwann wird's auch im Job zum Problem werden, nicht nur rein gesundheitlich gesehen.

    Ich hab ihn auch mal gefragt, warum er soviel trinkt.. Ich glaube einfach er kommt mit dem , was er in seinem Job täglich erleben muss weniger klar, als er sich selbst eingesteht. Und dann wären da noch die Schmerzen durch kaputte Knochen, die er so betäubt.

    Dass der Alkohol dafür aber nicht die richtige Lösung ist... darauf ist er leider selbst noch nicht gekommen.

    Mal schauen was passiert...

    LG Eule

Huhu
Ich finde es grundsätzlich nicht schlimm wenn jemand 1-2 mal die Woche in eine Kneipe geht zumal er einfach auch vor dir ein leben hatte und das halt dazu gehört hat und er dort sicher auch der Leute wegen hingeht. ..Dann dort Cola zu trinken halte ich für affig...Aaaaaber wenn er tatsächlich sooo viel trinkt wie du sagst (über wieviel Stunden. ..) aber ich sage mal 20 0.5er über 5 Stunden wären 4 pro Stunde wäre schon viel...auch ein Schnaps gehört in der kneipe halt mit dazu....versuche den Menschen nicht zu verbiegen nimm ihn wie er ist oder lass es bleiben...
Die Abhängigkeit weiß ich nicht . Wenn jemand zweimal die Woche trinkt ist er deswegen für mich nicht abhängig und wenn du dann mit Suchtberatung kommst finde ich das schon extrem...

  • Weoßt du, zu einer sucht gehört nicht nur die Menge des konsumierten Stoffes (und die ist bei 2x/Woche 20 Bier plus Schnaps für sich allein schon pathologisch.
    Es kommt ja dazu, dass er darauf offenbar nicht verzichten kann und sogar bereit ist, Ausreden zu erfinden und die Partnerin anzulügen und DAS ist hanz klar ein Verhalten das aus Suchtdruck heraus entsteht.

    Meine Mutter war/ist Alkoholikerin und ich habe auch Zeiten gehabt in denen ich mehr getrunken habe als gesund und sinnvoll war. Wenn man bereits dabei ist derart zu leugnen und die Warheit zu beugen, dann hat man wirklcih bereits ein Probelm.

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