kinderlose Paare

    • (1) 16.04.16 - 18:35
      normalerweise

      Hallo,
      Mein Mann und ich Wir haben keine Kinder.
      Es war gar keine bewusste Entscheidung dagegen, also ausgeschlossen haben wir es nicht .
      Nachdem wir geheiratet hatten, wollten wir beide an unserer Karriere arbeiten und viel verreisen.

      Als nach 5 oder 6 Jahren dann wegen meines Alters die Frage aufkam, haben wir über eine längere Zeit überlegt und uns jede für sich gefragt ob ein Kind willkommen wäre.

      Mir wurde da klar, dass bei mir kein Kinderwunsch da war, ich hatte die ganzen Jahre nie daran gedacht, Mutter werden zu wollen.
      Wenn es passiert wäre, okay.
      Es aber bewusst darauf anzulegen, kam mir nicht in den Sinn.
      Mein Mann hatte auch keinen dringenden Kinderwunsch und so saßen wir da, die Entscheidung lag in der Luft.
      Schließlich meinte ich: du vermisst nichts, ich vermisse nichts, warum lassen wir es nicht dabei?
      Die Fragerei in den ganzen Jahren nach unserer Hochzeit wen wir schon gewohnt und wir haben immer geantwortet dass wir über Kinder noch nicht ernsthaft nachgedacht haben.
      Dann kam oft die überraschte Aussage : na dann wird es aber langsam Zeit, du wirst auch nicht jünger .
      Aber die Uhr gab ich nie ticken gehört.
      Nachdem wir uns dann klar waren kein Kind zu wollen, sind wir in unserem Freundeskreis auf Unverständnis , Verwunderung und Unglauben gestoßen.

      Von den Frauen kam: das wirst du bereuen oder die Frage:was stimmt mit dir nicht?

      So nach dem Motto : eine Frau ohne Kinderwunsch muss doch einen Knacks haben.
      Die Männer haben meist nicht so emotional reagiert, konnten es aber auch nicht nachvollziehen.
      Seitdem wir uns also geoutet haben , fühlen wir uns irgendwie nicht mehr integriert.

      Alle reden ständig über ihre Kinder, was uns als Kinderlose natürlich irgendwann langweilt.
      Ich habe jetzt verstärkt Kontakt zu anderen kinderlosen Paaren gesucht, nur bei denen läuft die Kinderplanung erst an oder sie sind ungewollt kinderlos.

      Bin ich vielleicht das Problem oder ist es wirklich immer noch so, dass Paare die sich bewusst gegen eigene Kinder entscheiden, anderen Menschen suspekt sind....wie geht ihr damit um?

      • Hallo!

        Wir wollten ursprünglich schon Kinder, dann hat es aber nicht geklappt, künstl. Befruchtung wollten wir aber auch nicht, und mittlerweile sind wir ganz glücklich, so wie es ist.

        Ich weiß nicht, ob es mir vielleicht in 40 Jahren drum leid tun wird, wenn ich keine Enkelkinder habe - aber meine Mutter hat drei Kinder und das einzige Enkelkind wohnt hunderte Kilometer weit weg. Also eine Garantie ist das auch nicht, dass man dann intensiven Kontakt hat.

        Ich glaube, für viele Leute gehören Kinder einfach ganz selbstverständlich dazu. Die können es sich ohne dann gar nicht vorstellen, weil es für sie gar nicht notwendig war. Ich denke, wenn es bei mir mit Mitte 20 gleich geklappt hätte, dann hätte ich mir über ein leben ohne Kinder auch nie Gedanken gemacht, und ich wäre auch nicht unglücklich gewesen damit.

        Lass die Leute doch einfach reden. Sie leben nicht Dein Leben sondern ihr eigenes. Und bald seid ihr auch im Alter mit Paaren, deren Kinder schon groß und außer Haus sind, wennes Dich so stört. Mich stören Kinder aber gar nicht, ich mag Kinder und kann auch mit Eltern über deren Probleme reden. Ich bin da einfach offener.

        Hallo,

        wie Ihr lebt, wie Euer Lebensmodel aussieht - egal, Ihr werdet nicht glücklicher, wenn Ihr das Leben anderer lebt. Ihr wollt keine Kinder - gut. Fertig.

        Wie alt seid Ihr?

        LG
        Lexy

      Lustig, genau das hab ich heut mittag mit meiner Freundin diskutiert.
      Ich hab auch immer gedacht, wenn es mit einem Kind nicht klappt, dann ist das nicht schlimm und wir haben auch ohne Kinder ein schönes Leben, es hat nichts gefehlt.

      Dann bekam ich meine Zwillinge und kann mir mein Leben ohne Kinder nicht mehr vorstellen.
      Ich kann aber auch Paare verstehen, die bewusst keine -Kinder wollen.

      Wenn du ein Kind hättest, würdest du sicher genauso sagen, "nie mehr könnt ich ohne Kind sein", da du es aber nicht vermisst und dir nichts fehlt, ist das doch total in Ordnung.

      Und mich als Mutter langweilt es sogar, wenn ständig jeder über seine Kinder redet.
      Ohren zu und anderes Thema anfangen.
      Evt nochmal klipp und klar sagen, daß ihr so wie es jetzt ist, zufrieden seid.
      lg

    • Meine beste Freundin wollte auch noch nie Kinder haben. Das hat sie mir irgendwann ohne großes Drama und viele Erklärungen gesagt und zwar dermaßen überzeugt, dass es mir nie "komisch" vorkam und vorkommt. Sie hat ihre Meinung nie geändert und das ist für uns überhaupt kein Thema. Ihr Lebensgefährte hat eine erwachsene Tochter aus einer früheren Beziehung - das hat ihr immer voll ausgereicht.

      Wir haben einige kinderlose Paare im Bekanntenkreis - die einen gewollt, die anderen ungewollt, das ist aber nicht regelmäßig Thema. Und natürlich erzählen wir auch mal von unserem Zwerg, aber nicht nur... ich bin selbst nicht so "Fremd-Kinder kompatibel", insofern umgeben wir uns eigentlich lieber mit kinderlosen Paaren, denen wir unser Kind auch nicht "aufzwingen".

      Ich find es nicht schlimm, dass ihr keine Kinder wollt, aber ich finde, wenn euer Freundeskreis eben über Kinder spricht, dann müsst ihr da zwangsläufig durch.

      Ich hab eine Freundin ohne Kind, die mit Kindern nichts anfangen kann und wahrscheinlich und hoffentlich auch nie Kinder bekommt, da versuche ich schon das Thema auszuklammern, aber das geht halt auch nicht immer komplett.

      Wie gesagt, ich denke du/ihr musst / müsst nur an eurer Gesprächsthemaeinstellung arbeiten.
      Alles andere müsst ihr entscheiden, wie es euch passt.

      Besser kinderlos glücklich, als unglücklich mit Kindern. Finde es gut, wenn ihr das so für euch zusammen entschieden habt.

      Also ich finde eure Entscheidung überhaupt nicht schlimm, eher das die anderen nicht akzeptieren können das ihr euch so entschieden habt. Denn wieso muss das Kinderkriegen alles sein was eine Frau ausmacht? Gut ich wollte früher nie Kinder, dann doch und das auch bewußt. Ich hab den Schritt nicht bereut auch wenn ich heute manches anders machen würde. ABer wenn jemand sich entscheidet keine Kinder zu kriegen heißt das doch nicht das ihr gleich unglücklich sein müsst weil ihr keine Kinder habt. Möglicherweise werdet ihr merken wenn ihr älter werdet das dann niemand da ist aber das muss nicht sein. Es gibt auch Leute mit Kindern die dann ihre Kinder nie sehen weil sie einfach kein VErhältnis zueinander haben.

      Es ist, kurz und bündig, eure ENTSCHEIDUNG und ihr wißt was ihr tut und seid keinem Rechenschaft schuldig.

      Ela

      (10) 16.04.16 - 21:03

      ...wollte auch nie Kinder und dann auf einmal Peng wollte ich doch ;-)
      Heute sage ich, es war und ist das beste was mir passiert ist.
      Kinder sind einfach das schönste auf der Welt (also meistens, manchmal ...... Naja .... Anderes Thema ;-) )
      Ich hoffe einfach für euch, dass es bei euch nicht Peng macht, wenn es schon zu spät ist.
      Ansonsten darf und muss jeder selber entscheiden, wir er sein Leben führt.
      Aber als gute Freundin würde ich zumindest auch nachfragen, ob es gut überlegt ist. Man sorgt sich ja schon um seine liebsten.

      • (11) 16.04.16 - 21:21

        Also ehrlich gesagt finde ich die Frage so persönlich dass ich auch guten Freunden diese Frage nicht zu gestehe.
        Wenn ich als Erwachsene sage dass wir keine Kinder bekommen werden, weil wir beide keinen Kinderwunsch haben und uns das lange überlegt haben, dann ist das ein Statement was nicht mehr hinterfragt werden muss.
        Denn ich habe damit ja erklärt warum das so ist und dann zu fragen ob es gut überlegt ist finde ich unangemessen.
        Und von einer Freundin erwarte ich dass sie mich unterstützt in meinem Weg und nicht ohne Grund anzweifelt ob es das Richtige für mich ist Das wäre nur dann okay wenn sie merkt dass ich etwas sage wo ich nicht hinter stehe oder ich einen traurigen Eindruck mache.
        Ich mache diesen Eindruck aber sicher mich und bin mit mir absolut im Reinen und wie befreit seit klar ist dass wir bewusst kinderlos bleiben.

        Und nicht jede Frau sieht Kinder als das schönste im Leben an.
        Und das das auch sein ohne dass andere versuchen einem ihren Lebensentwurf schmackhaft zu machen.

        Das macht nämlich keinen Sinn bei Menschen die glücklich sind wie es ist ..ohne Kind.

        • (12) 16.04.16 - 21:49

          .... Habe dich in keinster Weise angegriffen. Warum denkst du, du müsstest Dich so verteidigen? Ich habe von mir gesprochen und hoffe einfach für euch, dass ihr euch wirklich so im reinen seid. Ohne Hintergedanken ohne ich finde euch deswegen doof Gedanken.
          Warum sollte eine sehr gute Freundin mich nicht fragen dürfen, wenn sie die Sorge bewegt, es sei etwas nicht gut für mich?
          Ich finde das ist Anteilnahme.

          Damit meine ich natürlich nicht den Nachbarn von nebenan, der sich anmaßt sich in mein Leben einzumischen.

          Also wenn ich eine Entscheidung getroffen habe, dann darf mich jeder dazu Fragen, ohne dass ich ab der Decke klebe ..... Hmmmmmm......

      (13) 16.04.16 - 21:29

      Naja, würdest du bei einer Freundin mit Kinderwunsch auch nachfragen, ob das gut überlegt ist? Eher nicht, oder? Das wäre beleidigend. Dabei ist das ja die viel größere Lebensumstellung.

Wie wir damit umgehen?

Nun, wir selbst haben Kinder, unser Freundeskreis ist zum größeren Teil allerdings kinderlos, nicht einmal ein Drittel hat Kinder. Beim Rest ist alles dabei: gewollt kinderlos, ungewollt kinderlos, Single, Kinder in Planung. Der Grund ist eigentlich auch egal. Fakt ist: Kinder sind kaum Gesprächsthema bei uns. Fertig. Dann wird halt über Wein, Urlaub, Flüchtlinge, Elektronik, den Beruf, die Wahlen und Steak diskutiert und das wars dann!

LG

(15) 16.04.16 - 23:02

Das kann jeder halten wie er will, wir sind schließlich eine freie Gesellschaft.
Ich persönlich nehme jedoch Menschen ohne Kinder nicht so richtig ernst, stufe Sie eher auf Level "Kind" ein. Denn man merkt es, ob jemand Kinder großgezogen hat, das ist ein wichtiger Schritt im Leben. Wenn der fehlt, fehlt was im Programm. Meistens merkt man eine gewisse Egozentriertheit und Rücksichtslosigkeit. Oft auch übertriebene Empfindlichkeiten und eine latente Hypochondrie.
Mein Respekt gehört NUR Menschen, die auch Kinder großgezogen haben. Ich habe mehr Respekt vor einer Alleinerziehenden, die Probleme mit der Miete hat etc. als vor der dollsten Karrierefrau.
ALLE meine Abteilungsleiter und überhaupt ALLE Menschen denen ich verantwortungsvolle Aufgaben übertrage, haben Kinder. Das ist kein Zufall...

Und diese Ansicht ist auch mein Recht, ich kann denken was ich will.

  • (16) 17.04.16 - 01:47
    oh man!?!?!?!?!

    Gott, was für Ansichten !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Wenn die Karrierefrau mehr Glück als Verstand hatte, braucht man vor der auch nicht den Hut ziehen...........

    Aber nur den Menschen Respekt zu zollen, die Kinder großziehen/großgezogen habe........da müssen die Kinder sehr wertvolle Menschen geworden sein.

    "Nur" Eltern sein ist kein Verdienst oder Schicksal, das muss nicht besonders gehuldigt werden.

    Alleinerziehende mit einem gesunden Kind schon mal gar nicht.

    Eltern mit behinderten Kindern, wo zu 90% früher oder später der Mann die Frau verläßt, weil er es nicht mehr ertragen kann, da kann man mal den Hut ziehen.

    (17) 17.04.16 - 14:59

    Und was ist mit denen, die keine Kinder kriegen können?
    Sind die dann bei Dir auch unten durch?

Ich finde eure Freunde recht seltsam.

Fragt irgend jemand eine Frau, die sich gerade für Kinder entschieden hat, ob sie sich das gut überlegt hat und es nicht womöglich irgendwann bereut? Diese Frage finde ich wesentlich berechtigter angesichts der Trennungsrate von Paaren und der Sorglosigkeit, mit der sich Frauen oder Paare FÜR Kinder entscheiden. Lies dich mal hier durch für einige Zeit - da bekommst du das kalte Grausen.

Wir haben im Bekanntenkreis Paare mit erwachsenen Kindern, einige gewollt kinderlose und ungewollt kinderlose. Kinder sind bei uns aber selten ein Gesprächsthema und hinterfragt wird da auch nichts. Warum auch?

Wir haben Kinder und ich gehöre zu der unpopulären Spezies Mutter, die sich im nächsten Leben durchaus ein Leben ohne Kinder vorstellen könnte. Sie sind toll, keine Frage. Aber ein Leben ohne Kinder hat auch viele Vorzüge. Es gibt nur selten jemand zu. Ich muss nur grinsen, wenn ich die Supermuttis schwärmen höre, dass Kinder das Beste sind, das ihnen jemals wiederfahren ist. Geht mir nicht so. Mein Leben habe ich vorher auch gemocht und definiere mich nicht hauptsächlich über das Muttersein.

Mach dir keinen Kopf und wenn dir jemand ganz blöd und penetrant kommt, dann frag halt zurück, ob bei ihnen noch alles in Ordnung ist und ob sie sich die Kinderplanung wirklich gut überlegt haben, wenn man die Scheidungsrate heutzutage betrachtet. Nicht dass sie es hinterher bereuen, wenn es zu spät ist und die Kinder zu Trennungswaisen werden.

  • (19) 16.04.16 - 23:29

    Es ist halt immer noch nicht in unserer Gesellschaft angekommen, dass es einfach Menschen ohne Kinderwunsch gibt.
    Und kinderlos bedeutet nicht dass eine Frau dann nur eine Karrieretussi sein kann.
    Ich habe einen ganz unspektakulären Bürojob und auf Karriere gar keine Ambitionen.
    Ein Kinderwunsch wird halt nicht hinterfrag, umgekehrt schon.
    Meine Schwester hat einen Sohn, ist aber auch nicht gerne Mutter, ihr Mann wollte halt gerne ein Kind. Sie ist mittlerweile geschieden und das Kind lebt jetzt beim Vater und sie sagt auch: nie wieder ein Kind. Sie hat kaum noch kontakt zu ihrem Sohn. Ich finde das schade, aber ich verurteile sie nicht.
    Ich mag Kinder, es ist nicht so, dass ich sage: Oh Gott, wie unschön...
    ich bin 3fache Patentante und am Wochenende sind oft meine Nichten und Neffen hier, damit die Eltern mal Zeit für sich haben. das mache ich auch gerne und bin gerne mit den kindern zusammen, eigene möchte ich deshalb aber noch lange nicht.
    Mein Mann ist Kinderarzt und auch regelmäßig für Ärzte ohne Grenzen unterwegs.
    Zuletzt war er in Afghanistan, er arbeitet dann bis zur Erschöpfung um den Kindern dort zu helfen. Ich habe ihn schon zwei mal begleitet, das könnten wir nicht wenn wir selbst Kinder hätten.
    Also wir sind nicht sonderbar oder weltfremd, im Gegenteil wir sind mittendrin.

    • Guten Morgen,

      Ich bin zwar 3 fache Mutter, aber meine Meinung ist, dass jeder leben sollte wie er es für richtig hält. Du bist Patentante, dein Mann Kinderarzt. Also seid ihr doch keine Leute ohne jeglichen Kontakt zu Kindern. Wenn euch das so reicht, ist es doch gut. Und während sich andere um ihren Nachwuchs kümmern, seid ihr für andere Kinder in Not da. Dies ist auch sehr ehrenhaft und bewundernswert. Also, schert euch nicht über die Meinung von anderen Leuten, sondern lebt euer Leben wie ihr es mögt. ....

      Liebe Grüße

(21) 17.04.16 - 09:49

Ich weiß nicht. Ist das nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen?
Ich kann später noch Karriere machen, ich kann später noch die tollsten Urlaube machen, mir Dinge leisten, wenn die Kinder groß sind.
Leider kann ich später aber keine Kinder mehr bekommen. Der Zug ist dann abgefahren. Ah tschüss auf nimmer wieder sehen.
DAS ist ja das eigentliche Problem. DESWEGEN sollte man es sich richtig richtig gut überlegen. Denn wenn Frau, Mann dann den Kinderwunsch haben und es bereuen, dann geht es nicht mehr.
Und ich weiß wie es war als ich meinen Kinderwunsch hatte. Hätte ich nie gedacht, aber da gab es nichts anderes mehr für mich. Das ist einfach so intensiv.
Wie gesagt, jeder darf selber entscheiden, aber ist doch kein Ding, wenn Leute nachfragen.
Ich verstehe das Problem immer nicht. Na gut, ist nervig. Aber sich deswegen so aufregen. Kommt bei mir immer nur vor, wenn ich dich nicht ganz hinter meinen Entscheidungen stehe. Ansonsten juckt es mich gar nicht was die anderen sagen.

  • (22) 17.04.16 - 10:40

    Nö, ich finde nicht, dass das Äpfel mit Birnen vergleichen bedeutet.

    Habe ich mich für Kinder entschieden, kann ich auch nicht mehr zurück. Die nächsten 20 oder mehr Jahre hängt man da drin - egal ob " nur" finanziell, weil man ausschließlich Alimente zahlt oder emotional. Man bleibt Eltern ein Leben lang. Und da stimmt sogar in seltenen Fällen aufs Wort. Bekannte bekamen gerade ein behindertes Kind, das ein Leben lang auf Hilfe angewiesen sein wird. Karriere, große Reisen, Freizeit.......wird lange, lange hinten anstehen. Wenn eine Beziehung sowas überhaupt dauerhaft verkraftet.

    Und manche Menschen möchten eben nicht bis Ende 40 (oder im Fall der TE noch länger warten - sie sind dann kurz vor der Rente), um wieder ihre Freiheit zu genießen.

    Wenn es dich icht stören würde, dass die Leute fragen....na gut. Vermutlich kanns du dir auch nicht vorstellen, wie es ist, wenn man keine Kinder will. Wir haben auch erst mit 30 dafür entschieden und bis dahin wurde auch fleißig gefragt. Wenn ich mir vorstelle, das wäre noch 15 Jahre so weiter gegangen und man hätte sich immer neu erklären müssen, nur weil die biologische Uhr irgendwann tickt #augen

    Mir hätte es gewaltig gestunken. Dabei habe ich auch gesehen, wie die ersten schon wieder MIT Kind getrennt waren, die ihre Kinder mit Anfang 20 bekommen haben. Ich weiß nicht, ob die vorher gefragt und genervt wurden, ob sie sich das gut überlegt haben in dem Altern.

    • (23) 17.04.16 - 11:00

      Hier, ich auch erst mit Anfang 30. davor wurde auch immer gefragt.
      Ich finde es trotzdem nicht miteinander zu vergleichen.
      Das eine ist Schicksal und kann man einfach nicht vorhersehen.
      Das andere ist entschieden und man ist selbst verantwortlich dafür.
      Wie gesagt, ich habe nichts gegen Paare, die sich gegen Kinder entschieden haben.
      Aber ich kenne einige, die keine Kinder "wollten" sich getrennt haben und dann auf einmal sich geärgert haben, weil sie doch Kinder hätten haben wollen und nun zu alt sind oder keinen neuen Partner haben oder oder oder.
      Und ich finde es nicht schlimm, wenn man nachfragt, ob es gut überlegt ist. Aber ich denke auch da macht der Ton die Musik.
      Ich kann es interessiert Fragen, weil ich mir Gedanken und Sorgen mache oder ich frage, weil ich es einfach nicht akzeptieren will.
      Letzteres ist tatsächlich sehr neben der Spur und darf sich keiner erlauben (meiner Meinung nach).
      Ersteres finde ich gut, weil ich es eher si Werte, dass ich demjenigen nicht am Arsch vorbei gehe.
      Und trotzdem würde ich mich nicht dermaßen aufregen. Wie gesagt nervig, aber mit vollkommen egal.
      Habe ich bis Anfang 30 auch si gehalten. Habe übrigens immer gesagt, dass ich meine Kinder möchte.
      Anscheinend war mein auftreten so, dass meiner mehr weiter genervt hat ....... Oder ich kenne einfach die richtigen Leute (kleiner Scherz ;-) )

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