Mein Kind und der Hund

    • (1) 23.04.16 - 12:01
      derhund

      Hallo

      Ich habe ein Problem mit dem Hund von meinem Freund und meinem Kind. Wir haben keine Tiere und auch keiner den wir kennen also vorab, sie kennt dem Umgang mit einem Tier nicht oder einem Hund. Mein Freund hat einen Hund , der ist nicht gefährlich aber groß, in etwa so groß wie meine Tochter. Und die beiden können nicht gut miteinander. Meine Tochter ärgert ihn nicht aber sie will ihn streicheln und ist nicht immer zimperlich. Er hat sie schon öfter an angeknurrt und mir rutscht jedes Mal das Herz in die Hose. Ich lasse sie natürlich nicht allein mit dem Hund aber ich kann sie auch nicht immer von ihm weg ziehen weil sie ihn sehr toll findet und immer zu ihm will und anfassen. Ich möchte am liebsten dass mein Freund den Hund in ein Zimmer sperrt wenn wir da sind aber er weigert sich weil er den Hund nicht 5 Stunden in ein Zimmer sperren kann. Was sollen wir machen? gewöhnen sich die beiden irgendwann aneinander? Ich möchte nicht dass er sie beisst. Mein Freund hat da leider kein Verständnis er sagt sie muss lernen sich von ihm fern zu halten. Wie soll das werden wenn wir zusammen ziehen? Dann sind sie 24 Stunden zusammen und ich habe nur noch Angst und Stress. Wie macht ihr das mit Kind und Hund? Wie kann man die Situation entspannen? Ich bin nicht immer hinter ihr und ziehe sie weg. Das will ich auch nicht. Was ist das richtige Vorgehen?

      Danke. Miri

      • (2) 23.04.16 - 12:18

        Tatsächlich Deinem Kind verbieten zum Hund zu gehen.

        Meine Tochter fand auch ne zeitlich Steckdosen ganz toll. Sie durfte trotzdem nicht ran.

        • (3) 23.04.16 - 12:20

          Sie versteht es nicht und es ist auch faszinierend für sie so ein Tier. Man kann einen Hund der hier durch die Gegend läuft nicht mit einer Steckdose vergleichen.

          • (4) 23.04.16 - 12:40

            Es macht für mich tatsächlich überhaupt keinen Unterschied ob ich meinem Kind verbiete nicht in die Steckdose zu fassen oder den Hund anzufassen.

            Es ist anstrengend und man muss konsequent sein. Aber dann lernt das Kind schon!

            Und wenn Dir das tatsächlich nicht gelingt Deinem Kind diesen Zusammenhang klar zu machen, dann darf Dein Kind nicht mehr mit zum Freund, auch wenn das ggf die Trennung bedeutet

            Der Hund signalisiert EINDEUTIG dass er das nicht will und wenn Ihr das nicht verhindert lasst Ihr dem Hund doch gar keine andere Wahl als Eurem Kind selbst beizubringen dass es die Hände weh lassen soll und das indem er beißt.

        (5) 23.04.16 - 12:37

        welch eine bescheuerte antwort!

        eine steckdose ist kein tier was knuffig und beweglich ist und ja auch schon mal von selber kommen wird und auch so, man schafft es nicht mit 1x ein kind zu lehren das es eine steckdose nicht anfassen soll...aber natürlich, du schaffst das #augen

        @TE

        ich hätte da auch bedenken, vor allem wenn es noch ein kleines kind ist.klar, man muss dem kind beibringen, dass das tier halt kinder nicht gewohnt ist und es möglichst von dem tier fernhalten bzw. ihm beibringen tiere zu respektieren ( sollte man ja generell ) usw., aber das es nicht immer funktionieren wird, ist auch klar bzw. ein restrisiko ist immer dabei.

        was mir zu bedenken gibt, ist, dass dein freund so wenig verständnis dafür hat und da würden bei mir die alarmglocken gehen.
        man sollte einen weg finden und zwar gemeinsam, er macht es sich aber verdammt einfach und überlässt es dir, macht stur sein ding.
        nun und wenn jemand so wenig verständnis hat, dann ist er mit sicherheit auch sonst etwas "anders" im bezug auf deinem kind und wird nicht immer begeistert von dem kind sein wenn es um andere sachen geht.

        würde ich nicht mitmachen...wenn jemand ein kind mit in die beziehung bringt, dann weiß der andere das und sollte sich dessen bewusst sein.wenn nicht, was soll man dann mit so jemanden?
        sich und vor allem dem kind ewig diesen stress aussetzen das man sein kind zu sehr verwöhnt, falsch behandelt usw.?

        was nicht heißt, dass der ohne kind nicht auch recht haben kann.wenn er aber bei sowas wie mit dem hund schon so wenig verständnis zeigt, dann auch woanders...

        die männer die ich kenne und eine frau mit kind genommen haben, haben das kind auch voll akzeptiert und nichts und niemand dürfte an das kind...so ist es richtig...alles andere ist ein typisches akzeptieren von alleinerziehenden mütter die ohne kerl nicht können und wo es die kinder letzlich irgendwann ausbaden dürfen...

        • (6) 23.04.16 - 12:53

          Warum das Kind den Hund streicheln möchte (kniffig) spielt aus meiner Sicht überhaupt keine Rolle. Es ist vielleicht eine Erklärung, ändert aber überhaupt nix an der Konsequenz nämlich Kind davon abzuhalten den Hund zu streicheln.

          Und ich habe nie gesagt dass das mit einmal sagen erledigt ist. Aber bis das Kind den Zusammenhang verstanden hat ist es neunmal Aufgabe der Erwachsenen das Kind davon abzuhalten egal wie anstrengend es ist

        • eine steckdose ist kein tier was knuffig und beweglich ist und ja auch schon mal von selber kommen wird und auch so, man schafft es nicht mit 1x ein kind zu lehren das es eine steckdose nicht anfassen soll...

          Diese Aussage ist quatsch. Zum einen findet/fand mein Sohn Steckdosen so spannend, dass mann denken könnte, es wäre das knuffigste auf der Welt. Und zum anderen ist die Ausgangslage ja offensichtlich so, dass der Hund eben nicht von selbst ankommt. Es ist anstrengend (vor allem, wenn man wie die TE keine Ahnung von Hunden hat). Hier ist der Unterschied zur Steckdose - deren Reaktion kann man im Normalfall einschätzen ;-)

          Zusammen ziehen würde ich unter den Umständen meiden - und vielleicht mal einen Hundetrainer zu Rate ziehen. Nicht wegen dem Hund, sondern weil der uu auch Tips für das allgemeine Zusammenleben in der Konstellation geben kann.

          Der Freund muss in meinen Augen aber auch reagieren. Natürlich kann und soll er den Hund nicht 5 Stunden in ein Zimmer sperren. Aber vielleicht immer mal wieder ne halbe Stunde oder Stunde, damit da nicht ständig ne Anspannung im Raum ist.

          Und ich würde viel mit beiden raus gehen - da ist mehr Platz, da kann der Hund besser ausweichen (und das wird ein normaler Hund immer als erstes versuchen) und ist schneller als das Kind.

          Lg vom landkind mit Kind und 6 Hunden

    Ich habe schon Jahrzehnte Schwierigkeiten mit Hunden und daher hätte ich nie eine Beziehung mit einem Mann mit Hund begonnen.

    Wenn der Hund deines Freundes sehr groß ist und auch nicht so zutraulich, würde ich
    die Beziehung beenden, denn es wird immer Schwierigkeiten geben und du wirst dich nie frei fühlen, wenn deine Tochter mit dem Hund zusammen ist.

    • (9) 23.04.16 - 12:24

      du würdest einen Mann den du liebst verlassen weil er einen Hund hat????? Das ist nicht dein Ernst???? Es muss Wege geben wie die beiden sich aneinander gewöhnen. Viele Familien haben einen Hund.

    Ich komm garnicht mehr aus dem lachen raus. Wirklich köstlich! Danke!

(12) 23.04.16 - 12:23

"aber ich kann sie auch nicht immer von ihm weg ziehen weil sie ihn sehr toll findet und immer zu ihm will." Du handelst grob fahrlässig, indem du deine Tochter nicht KONSEQUENT von dem Hund fernhältst. Von jedem Hund übrigens, dessen Besitzer nicht klar gesagt hat, dass sie streicheln darf. Nicht jeder Hund mag Kinder und schon gar nicht jeder Hund ist ein Schmusetier. Es liegt an dir, deine Tocher dazu zu erziehen, dass sie sich NIE ungefragt einem Hund nähert, egal wir gross oder klein.

Der Hund kommuniziert ganz klar, dass er in Ruhe gelassen werden will: "Er hat sie schon öfter an angeknurrt und mir rutscht jedes Mal das Herz in die Hose."

Das soll es auch, auf diese Art sagt der Hund überdeutlich, was Sache ist, weil Du vorher zahllose Warnhinweise ignoriert hast. Die nächste Stufe ist dann Schnappen.

Lies dir das hier mal durch:

http://www.easy-dogs.net/home/blog/training/gastautor/eva_zaugg/z_und_b_zaugg.html

Du sagst nichts darüber, wie alt dein Kind ist, ich nehme an, noch sehr klein. Unter diesen Umständen würde ich vorerst nicht zusammen ziehen. Mir wäre das Risiko zu gross, dass es früher oder später zu einem Drama kommt.

http://www.hundeseite.de/hundewissen/hundewissen-haltung/kind-und-hund-regeln-fuer-ein-problemloses-zusammenleben.html

lg thyme (mit Hund)

  • (13) 23.04.16 - 12:26

    Beim ersten Link ging es mir vor allem um Eskalationsleiter, sorry.

    (14) 23.04.16 - 12:30

    also soll mein Freund dafür sorgen dass der Hund etwas positives mit ihr verbindet oder wie soll ich das verstehen? Und ich lasse sie nicht alleine und achte schon darauf was sie tut aber ich bin nicht in jeder Sekunde neben ihr. Sie ist 2 und er ist so spannend weil alles noch recht neu ist. Ich hoffe wenn sie ihn öfter gesehen hat dann wird er uninteressanter und rückt ihm nicht immer auf die Pelle.

    • (15) 23.04.16 - 12:38

      Nein, DU musst dafür sorgen, dass dein Kind den Hund in Ruhe lässt.

      " aber ich bin nicht in jeder Sekunde neben ihr." Genau das ist der Fehler. Du darfst deine Tochter NIE alleine im selben Raum lassen wir der Hund. Und mit nie meine ich nie. Es ist deine Aufgabe, deiner Tochter absolut klar zu machen, dass sie sich alleine dem Hund niemals nähern darf. Mit nie meine ich NIE.

      Das kann man einem Kind beibringen. Meine Tocher war (und ist) auch ein Tiernarr. Trotzdem hat sie verstanden, dass sie erst fragen muss. Und vorher habe ich sie einfach zurückgeholt.

      Deine Tochter bedrängt den Hund in seinem Revier, ignoriert sogar sein Knurren. Dem Hund wird nichts anderes übrig bleiben, als irgendwann einen SChritt weiter zu gehen und zu schnappen.

      Und wenn das sicher klappt, der Hund deine Tochter nicht mehr als Quälgeist wahrnimmt, dann erst könnt ihr vorsichtig anfangen, eine Beziehung aufzubauen.

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