trennung konsequent bleiben ... schwer

    • (1) 01.05.16 - 10:52
      mal wieder ich

      hallo,

      ja, das leidige thema. ich habe nun versucht die trennung auszusprechen und einen ruhigen zeitpunkt abgewartet.

      mein mann ist fix und fertig. oder auch nicht. er bittet um noch eine chance und sagt, dass es doch nicht sein kann und dass er sich doch so gebessert hat...

      er versucht mich zu überreden es weiterhin zu versuchen.

      bei mir ist es so, dass es mir am besten geht wenn er nicht um mich ist. also abends wenn er schon im bett ist oder anderweitig beschäftigt. sobald wir zusammen sind, macht sich eine leerre und kälte breit. sex will ich schon lange nicht mehr mit ihm.

      er sagt, ihm würde im moment schon reichen wenn ich seine schwester wäre. wir wären sein leben. ich sage, die einsicht kommt reichlich spät. er hat jahrelang meine "vorwürfe" ausgesessen und nichts geändert. ich weiß man kann einen menschen nicht ändern, aber er tut ja nichts. er hockt zu hause, macht hier ein wenig und da, aber kein job keine freunde nichts. nur wir, also ich und seine zwei kinder.

      ich möchte dir räumliche trennung. er versucht mich zu überreden, ich sage, man kann nicht in die zukunft sehen aber so weiterzumachen, ist für mich 100 prozentig das aus. nach einer röumlcihen trennung weiß mans nicht. aber wenn er bettelt und mich bedrängt, geht das direkt in die falsche richtung.

      es ist einfach viel kaputt gegangen in unserem gemeinsamen zusammenleben. er hat sich die letzten monate extrem bemüht und tut es auch jetzt noch, aber ich habe einfach nicht mehr das gute gefühl, dass wir zusammen gehören. ich mag ihn als mensch, ich möchte ihn als freund nicht verlieren aber ich möchte auch wieder mir selbst treu sein.

      versteht das jemand? wie kann ich nun nur konsequent bleiben, habe angst wieder einzuknicken weil ich natürlich auch ein extrem schlechtes gewissen habe.

      liebe grüße

      • Das schaffst du nur, wenn du Abstand rein bringst.
        Und mach ihm keine Hoffnungen, dass es nach der räumlichen Trennung eventuell wieder ein Zusammenleben gibt.
        So wie es bei dir klingt, glaube ich das nämlich nicht.

        • (3) 01.05.16 - 11:59

          hallo,

          vielen dank für deine antwort. ja, ich versuche ihm klar zu machen, dass ich lange und gut überlegt habe.. er macht mir ein total schlechtes gewissen, weil er so leidet... er wird nicht morgen ausziehen, er wird nächstes wochenende mal weg sein und dann ncohmal eine woche und sich dann überlegen wie er es anstellen will.

          hart bleiben und doch etwas gute stimmung im haus ist halt echt nicht leicht...

          aber wie gesagt, danke für deine ansicht.

          lg

                • (7) 01.05.16 - 22:03

                  ja, wir haben darüber gesprochen... :-) was versuchst du immer diesen nerv zu treffen? frustriert?

                  wenn ich der elternteil bin, der den kinder besser tut, gibts da nicht viel rationale gründe warum sie bei einem faulen vater leben sollten.

      Warum hast Du ein schlechtes Gewissen?

      • (9) 01.05.16 - 13:26
        ich mal wieder

        hallo,

        weil er leidet, weil er bettelt. weil er ständig sagt, er hätte sich doch geändert und gebessert und dass er dann keinen sinn mehr im leben hat.

        ich weiß, er hat mich eigentlich immer geliebt. aber ich habe ihm gesagt, die veränderungen kommen zu spät und ich könnte mir auch vorstellen dass sie nur so lange anhalten, wie er angst um unsere ehe hat.

        naja und unseren kindern gegenüber weil ich die familie auseinander reisse.. weil ich zu anspruchsvoll bin an das wie ich mir eine beziehung vorstelle, weil ich weiß, wie schwierig es ist, jemanden zu treffen mit dem es halbwegs passt, wie viele vollhonks unterwegs sind und eigentlich ist ein mann in sich drin ein guter. aber es ist wie gesagt zu spät. der drops ist gegessen, ich will nciht mehr, auch wenn es mir schwer fällt die bequemlichkeit aufzugeben.. und alleinerziehend sein klingt jetzt auch nicht nach einem traum..

        lg

        • Was ihn betrifft: Hatte er ein schlechtes Gewissen, als Du in der Ehe gelitten hast? Ihn angebettelt hast, sich zu ändern, damit es noch eine Chance gibt? Oder war es ihm eher egal, Hauptsache, er muss nichts tun?

          Was die Kinder betrifft: Wenn sie in einer Situation aufwachsen, in der die Eltern sich anschweigen, keine Zärtlichkeiten austauschen und nur ihre elterliche Pflicht erfüllen, jahrelang auf den Moment warten, zu dem sie sich endlich räumlich trennen können, ist das viel schlimmer, als die Trennung der Eltern zu erleben.

    (11) 01.05.16 - 14:07

    Ich kann dich sehr gut verstehen.
    Mir geht es im Moment genauso. Dein Text hätte mir sein können. Ich will auch die Trennung und mein Mann bemüht sich so sehr wie noch nie.

    Ich habe ein schlechtes Gewissen ihm und den Kindern gegenüber.
    Aber ich kann mir einfach keine Zukunft mehr mit ihm vorstellen. Die räumliche Trennung steht und kurz bevor...

    Du bist also nicht allein.
    Da hilft wohl nur stark bleiben. Mach dir bewusst, dass du selbst für dein Glück verantwortlich bist. Es ist dein Leben. Du hast nur eins.
    Alles Gute!

    Eine Leidensgenossin

    • (12) 01.05.16 - 22:05

      hallo,

      das ist schon eine unschönes kapitel im leben.. danke für deine nachricht.

      darf ich fragen, wie lange ihr schon daran seid und wer von euch auszieht?

      liebe grüße

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