Beziehungsprobleme bei Hormonstäbchen

    • (1) 05.05.16 - 22:35

      Liebe Forumsteilnehmer,

      ich stehe gerade vor einem großen Problem, einem Beziehungsproblem. Meine Partnerin hat seit einigen Monaten das zweite Hormonstäbchen und seit Wochen bzw. wenigen Monaten hat sie fast durchgehend Blutungen, auch entsprechende Stimmungsschwankungen, welche in der Periode ja normal sind für wenige Tage - und auch für Männer akzeptierbar. Hier wurde es aber zum Dauerzustand. Zuletzt steigerte sich dies noch weiter, bis hin zu Schlafstörungen, Leichte Wahrnehmungsverschiebungen, stetige Ungerchtigkeiten im gegenseitigen Umgang und negativer Wahrnehmung von Äußerungen meinerseits. Wir stehen derzeit vor einer Trennung!!! Bei der Ursachenforschung bin im Internet auf Foren (z.B. Sänger.de) getroffen, in welchen Frauen ihre negativen Erfahrungen mit Hormonstäbchen berichtet haben und mir fiel es wie Schuppen von den Haaren. Es passte so vieles wie die Faust aufs Auge. Gibt es hier Frauen, welches selbiges erkannt und infolgedessen das Stäbchen haben entfernen lassen oder Männer, welche selbiges durchlitten haben?
      Ich habe nun für so viel erlebtes eine Erklärung und bin fest entschlossen, um diese Partnerin zu kämpfen.

      Noch eine persönliche Meinung. Ich bin so stinksauer über unsere Pharmaindustrie, welche solche Hormonstäbchen mit teilweise krassen psychischen Nebenwirkungen überhaupt in Umlauf bringen dürfen.

      • (2) 05.05.16 - 23:59

        Wenn du ausschließen kannst, dass ihr vorher keiner dieser Schwierigkeiten miteinander hattet, dann könnte es sehr wahrscheinlich an den künstlich zugeführten Hormonen liegen.

        Ich hatte ähnliches mit der Pille und hab mich in ein Zombie verwandelt...Das war nicht mehr ich. Und meine Beziehung litt auch. Um diese nicht weiter zu gefährden habe ich die Hormone abgesetzt. Ziemlich schnell war alles wieder normal. Wir verhüten heute auf natürlichem Wege und in näherer Zukunft mit einer Vasektomie. Nie wieder hormonelle Verhütung!

        • Eine Frage, ist dir die Veränderung an Dir selbst aufgefallen, hat Dein Partner es Dir klar gemacht oder wurdest Du von Bekannten angesprochen. Das Problem liegt ja darin, wenn Sie es nicht erkennt und dadurch diese Verhütungsform absetzt, dann stehe ich vor einem sehr großen Problem.

      Ansprechpartner ist da ganz klar der Frauenarzt!

      K

    • Mit der hormonellen Verhütung ist es immer so eine Sache. Meiner Meinung nach kann da ein Zusammenhang bestehen. Ich verhüte seit 4 Jahren nicht mehr hormonell und bei mir hat sich vieles geändert. Ich habei nicht mehr die Probleme wie damals und mit dem was übrig geblieben ist kann ich und mein Umfeld gut leben.
      Ich rate dir das Gespräch zu suchen. Man macht sich ja als Partner schon so seine Gedanken und bitte Sie zum Arzt zu gehen. Alleine diese ständigen Blutungen sind nicht gut und sollten abgeklärt werden. Du kannst ihr ja vorsichtig sagen was du wahrgenommen hast an Veränderungen und das du einen Zusammenhang zu dem Stäbchen siehst. Ich sage dir aber gleich das Frauen selten zugeben das sie solche Probleme haben. Sag ihr einfach das dies kein Streitpunkt werden soll sondern du dir einfach sorgen machst. Ein besuch beim FA kann trotzdem nix schaden.

      Mit den Stäbchen kenne ich mich nicht aus, mit der Pille habe ich aber genau die selben Probleme. Ich halte die Hormonlösung bei der Verhütung inzwischen wirklich für Teufelszeug.

      Bekomme in zwei WOchen meine Kuperspirale und bin heilfroh dass Schluß ist mit Hormonen. Rede mit deiner Frau über deine Befürchtungen und bitte sie zum Arzt zu gehen.

      Achtung: Nicht jeder Arzt ist geeignet für Gespräche dieser Art. Ich habe die Erfahrung machen müssen, dass viele, VIELE Ärzte Bedenken zu hormonellen Verhütungsmitteln (insbesondere solche die die Psyhe betreffen) ruck zuck vom TIsch wischen und nicht gelten lassen, warum auch immer.

      Es gibt ja auch viele Frauen die die Hormone gut vertragen... Ich hatte körperlich auch nie Probleme. Aber psychisch machten sie einen Menschen aus mir, den ich selber nicht mehr so richtig leiden mochte. Habe mehr fach den Test gemacht und längere Pillenpausen eingelegt und es ist eindeutig für mich.#winke

    • Hallo,

      ich kann dir nur sagen, dass es bei mir mit der Pille ähnlich ist. Und da sind ja die gleichen Hormone drin.
      Ich werde dann richtig gefühlskalt.
      Und ich kenne mehrere, denen es auch so geht....

      LG

      (8) 06.05.16 - 20:51

      Ich war auch Opfer der Hormonspirale. Es war die Hölle!!!! Krasse Wesensveränderung, ständig genervt, schnell auf explosiven 180, Dauerblutung 6 Monate lang, starke Müdigkeit, total antriebslos und das ganze garniert mit ständigen, sehr heftigen depressiven Schüben. Ich wollte am Ende nicht mehr leben.

      Hab zum Glück Infos und deckungsgleiche Erlebnisse darüber im Netz gefunden und sie mir ziehen lassen. Innerhalb weniger Monate war alles wieder ok und ich die alte.

      Es gibt gute, sehr sichere Verhütungsmethoden ohne Hormone, keine Frau muss sich dieses Teufelszeug mehr reinziehen.

      Der Gyn ist da übrigens keine große Hilfe. Die beten immer nur das Mantra der Pharmaindustrie runter "hormonelle Verhütung ist gaaaanz toll, gaaaaaanz easy, vöööhööllig ungefährlich und natürlich kohooommt das niiiihiiicht von den Hormonen" #klatsch

      Tut mir leid für deine Freundin und auch für dich! Überzeuge sie davon, dass sie auf die hormonelle Verhütung verzichtet. Biete an, zusammen mit ihr andere Wege und Lösungen zu finden zB natürliche Familienplanung (NFP) in Kombination mit Diaphragma und Kondom.

      Hallo,

      Hormone sind nicht harmlos. Gerade die neuen Produkte sind z. T. lebensgefährlich. Ich selbst habe solche Stäbchen nicht ausprobiert aber viele Jahre mit der Pille verhütet. Die Produkte wurden immer schlechter und unverträglicher.

      Meine Stimmung war mit den künstlich zugeführten Hormonen immer super, nur die Nebenwirkungen waren extrem. Vielleicht fühlt sich deine Partnerin insgesamt einfach nicht mehr gut, was dann zu starken emotionalen Störungen führt. Warum lässt sie sich die Dinger nicht entfernen?

      LG

      Carola

      • Weil sie es natürlich nicht so sieht, mit der Begründung, sie habe ja schließlich schon seit drei Jahren ein Stäbchen. Ich kann mir auch vorstellen, dass berufliche Belastungen in letzter Zeit auch zu einer Verstärkung des psychischen Effekts geführt haben könnten.

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