Aufenthaltsbestimmungsrecht stiefkind sorry lang

    • (1) 09.05.16 - 15:15

      Hallo ihr Lieben

      Ich brauche mal einen Rat von jemandem der sich vielleicht damit auskennt, ich hätte zwar nie gedacht das ich das mal brauchen würde aber nun ist es doch so weit.

      Ich werde mich von meinem Mann nach fast 13 jahren Beziehung trennnen. Es gibt leider scheinbar keinen anderen weg mehr.

      Wir haben drei gemeinsame Kinder (11, 8, 2) und er hat eine Tochter (15)mit in unsere Beziehung gebracht.

      In den letzten Jahren hat er sich total verändert, er ist seit ungefähr 2, 5 jahren in einem absoluten diätwahn und ungefähr zu dieser Zeit hat er auch angefangen sehr viel Alkohol zu trinken. Wenn er betrunken ist, ist er total streitsüchtig und wenn ich mal nicht zum streiten zur Verfügung stehe dann fängt er an mit unserer 15 jährigen zu streiten und sagt ihr das sie total fett sei (knapp 60 kg bei einer Größe von 1, 68).

      Da waren inzwischen soo viele Dinge bei denen ich mir dachte das dass einfach so nicht weitergehen kann. Bisher habe ich mich aber von ihm nicht getrennt weil ich unsere 15 jährige nicht im Stich lassen kann. Aber auch wenn ich da bin baut er soviel mist und lässt sich von mir nichts sagen, dann kommt nur das ich ihr nichts zu sagen habe da ich ja gar nicht ihre Mutter bin. Und das obwohl sie bei uns lebt seit sie 2 Jahre alt ist. Zu ihrer Mutter besteht seit drei Jahren kein kontakt mehr weil diese keinen Kontakt mehr zu ihrer Tochter will weil sie sich geweigert hat in der öffentlichkeit verschleiert herum zu laufen ( die mutter ist wegen einem neuen mann zum muslimischen glauben konvertiert).

      Jetzt bin ich aber an einem Punkt angekommen an dem ich sage ich ertrage es nicht länger mit ihm zusammen zu bleiben da sein alkoholkonsum, sein Diät Wahn Und die damit verbundene Streit sucht weder für die Kinder noch für mich noch länger zu ertragen sind.

      Ich habe das alles sehr stark abgekürzt da ich sonst einen ewig langen Roman hätte schreiben müssen sollte noch irgend etwas unklar sein fragt mich ruhig; )
      Meint ihr ich habe eine Chance auf das aufenthaltsbestimmungsrecht für meine stieftochter? Sie selbst will auf jeden Fall bei mir und ihren Geschwistern bleiben.

      Vielen dank fürs lesen.

      Liebe grüße piper

      • (2) 09.05.16 - 15:25

        Was ich dir zu 100% sagen kann ist, dass du Umgangsrecht hast. Alles Weitere weiß der Anwalt.

        Viel Erfolg !

        • (3) 09.05.16 - 15:49
          woher hast du das?

          sie ist nicht die leibliche Mutter!

          ab 14 Jahren können die Teenies mitentscheiden, wo sie gerne bleiben wollen - aber ich weiß nicht, wie das bei nicht-leiblichen Vertrauenspersonen ist.
          ich kann mir nicht vorstellen, dass sie rechtlich da gute Chancen hat???

                • (7) 09.05.16 - 17:02
                  woher hast du das?

                  echt? krass.... das wäre ja genial!
                  ich hatte es so verstanden, dass schon heftig Schlimmes passieren muss, dass ein Richter Umgangsrecht mit einer nicht-leiblichen Bezugsperson bevorzugt. und wenn der Vater sagt, er war die letzten Jahre auch im Haus und er will seine Tochter bei sich haben, dass die nicht-liebliche Mutter keine Chance hat.

                  aber gut, wenn du es so weißt... wäre für die TE und das Mädel super

                  • Du solltest dich mal mit dem Begriff "Umgangsrecht" beschäftigen.

                    • (9) 10.05.16 - 11:04
                      woher hast du das?

                      alles klar, vielen Dank für den dezenten Hinweis.

                      tatsächlich habe ich "Umgangsrecht" überlesen, weil in der Überschrift der TE und im Text die Frage nach dem Aufenthaltbestimmungsrecht war
                      deswegen war ich so überrascht, mit welcher Sicherheit die andere userin antwortete.
                      was hilft es der TE, wenn sie Umgangsrecht hat, die Stieftochter allerdings gerne in den ganz normalen Familien-Alltag eingebunden werden soll/möchte...

                      aber warum schreibe ich das überhaupt... spitze Antworten sind schnell geschrieben. ein freundlicher Hinweis hätte bei mir auch genügt...

            (10) 09.05.16 - 18:43
            wenn schon klugscheißen..

            ... dann sollte man es bitte richtig machen.
            Hier stellt sich nicht die Frage nach dem Umgangsrecht, sondern nach dem Aufenthaltsbestimmungsrecht, welches wiederum Teil der elterlichen Sorge ist.
            Ob der vorliegende Sachverhalt für einen Eingriff in die elterliche Sorge ausreichend ist wird ein Anwalt sicher besser einschätzen können.
            Rechtlich wäre der Ablauf wie folgt, das Aufenthaltsbestimmungsrecht müsste auf einen Ergänzungspfleger übertragen werden, was richterlicherseits oder mit Zustimmung der Eltern erfolgen kann. Dieser wiederum kann billigen, dass deine Stieftochter bei dir wohnt. Was keinesfalls geht, ist dir das Aufenthaltsbestimmungsrecht als Teil der elterlichen Sorge zu übertragen.

            Ich hoffe ihr findet eine außergerichtliche Lösung. Einfach wird das sicher nicht.

            • Und du solltest mal genauer lesen, bevor du mich in schwarz dumm anpampst.

              Die Userin "woher hast du das?" hat sich in ihrer ersten Antwort auf das Umgangsrecht bezogen und darauf habe ich geantwortet.

              • (12) 09.05.16 - 19:23
                wenn schon klugscheißen..

                Ja, Kritik oder gar Verbesserungen Ihrer Hochwohlgeborenen ist selbstverständlich unerwünscht. Du empfiehlst doch im weiteren Verlauf die Auseinandersetzung mit dem Umgangsrecht; ich halte ausdrücklich dagegen, dass es darum gar nicht geht. Bevor hier noch weiter Verwirrung gestiftet wird.
                Aber ist mir auch ehrlich gesagt latz ob du deinen Fehler einräumst. #winke

                • Du bist doch diejenige, die einfach drauflos geschrieben hat, ohne bemerkt zu haben, welchen Bezug meine Antwort hatte.

                  >>>Du empfiehlst doch im weiteren Verlauf die Auseinandersetzung mit dem Umgangsrecht;<<<

                  Ich habe gar nichts empfohlen, lern erst mal gescheit lesen und Antworten einzusortieren, bevor du so unqualifiziert rumblubberst.

    (14) 09.05.16 - 15:26

    Hallo,

    ich kenne mich da ehrlich gesagt nicht aus, aber es ist nicht deine leibliche Tochter. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass sie bei dir leben darf.

    Alles Gute

    Hallo!

    Such Dir einen fähigen Fachanwalt für Familienrecht. Der Vater des Mädchens ist Alkoholiker, und Du hast es die meiste Zeit seines Lebens groß gezogen, also so schlecht stehen Deine Chancen gar nicht.

    Beim vater kann sie auf jeden Fall nicht bleiben, also ist die Wahl eher bei Dir, einer leiblichen Mutter oder sonstigen Verwandten, mit denen vielleicht kein so toller Kontakt besteht, oder das Jugendamt - da stehen Deine Chancen echt gut.

    Sonst hätte sie auch die Möglichkeit einer eigenen Wohnung mit Betreuung durch einen Sozialarbeiter nachdem sie ja schon 15 ist, und die könnte ja auch bei Dir in der Nähe sein. Das wzrde damals bei einer BEkannten gemacht, deren Eltern gestorben waren als sie 15 war, da sah man keine Veranlassung für eine Heimunterbringung und auch eine Pflegefamilie war nicht zwingend.

    Übrigens nachdem Du ja keine schlechte Mutter bist kommst Du durchaus auch als offizielle Pflegemutter in Frage.

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