Erschöpft

    • (1) 11.05.16 - 09:32
      Erschöpft

      Hallo zusammen,

      ich muss mir mal etwas Luft machen.

      Derzeit läuft bei mir in der Beziehung so wie im Familienleben alles drunter und drüber.

      Wir haben 4 Kinder im alter von 11, 6, 2Jahren und 4 monaten.

      Derzeit bzw. schon seit längerer Zeit lauf ich auf dem Zahnfleisch und niemand wirklich nimmt es wahr auch wenn ich es sage.

      Es ist so das ich immer Vollberufstätig war bis auf jeweils ein Jahr Elternzeit pro Kind zumindestens bei den ersten beiden.

      Noch bevor unser 3ter Sohn geboren wurde war klar ich werde in mein Beruf (Pflege) nicht mehr arbeiten können auf Gesundheitlichengründen.

      Nun war geplant das ich nach Nr.3 ein Jahr zuhause bleibe und eine Umschulung dann beginne so war der stand.

      Bis ich ziehmlich zügig mit unserem 4ten Kind schwanger wurde (war erst in 2-3 Jahren geplant war)

      Ab da an ging es bergab, ich musste ab der 18ten Woch viel liegen starke Blutungen dazu ein verkürzter Gebärmutterhals und vorzeitige Wehen.

      Mein Man befindet und befand sich zu dieser Zeit in einer Berufsbedingter Weiterbildung.
      Er wurde des öfteren zu dieser Zeit Frei gestellt damit er mich unterstützen konnte/kann leider war dies nie der fall ich habe trotz all den Problemen in der Schwangerschaft alles weiter gemacht wie gewohnt weil ich es musste.
      Reden hat immer nur kurz zeitig etwas gebracht.
      Dazu kommt noch das ich mich um meine Großmutter kümmern muss weil meine Mutter keine lust zu hat. Das heißt Arztbesuche /Bank/ Steuer/ Haushalt usw usw fallen auch auf mich.

      So Nun war unsere 4tes Kind geboren per Ks bin einer Woche wurde von mir erwartet das ich wie gewohnt zu funktionieren habe / mir wurde keine andere Wahl gelassen.

      Derzeit ist unser 3tes Kind mitten in der Trotzphase unser 2tes Kind ist im Übergang vom Kiga zur Schule und unser Großer wird langsam ein Pubi.

      Alles was mit den Kinder oder mit meiner Großmutter zu tun hat wird auf mich abgelastet.

      Es wird erwartet das ich springe sobald etwas ist. Z.b Großmutter ist nicht in der lage allein einzukaufen( Oder sagen wir mal eher sie will nicht mehr, in der lage wäre sie schon) also tu ich das neben unseren Einkäufen auch noch.
      Ich frage mehr mals die Woche nach ob sie etwas braucht oder so. Meistens sagt sie nein ... Um mir dann 2-3 stunden später mit zuteilen das wenn aber auch nur wenn aber wirklich auch nur wenn ich einkaufen gehe ich ihr ein Brot mit bringen soll. Tu ich dies dann nicht an diesem Tag bekomme ich am nächsten Tag gleich zuhören sie hätte ja kein Brot mehr und sie dachte ich bringe ihr ja eins. Es ist zum Mäuse melken egal wie ich es mach ist es verkehrt.

      Mein Mann ist derzeit genauso es stehen derweil 2 von 6 Prüfungen an OK.

      Dies wie oben beschrieben mit meiner Großmutter läuft sowohl von seitens meine Großmutter wie auch von meinem Mann.

      Nun den aufjedenfall bin ich Körperlich und auch physisch derzeit mehr als am ende.

      Dieser Erwartungsdruck macht mir sehr zu schaffen .
      Leider nimmt mich keiner wahr wenn ich sage halt stop ich brauche eine Pause.
      Nun leider hat sic hdas ganze vom physisch druck ins körperliche umgewandelt ... ich bekomme Herzrasen habe Blutdruckproblme und ich habe leider starke Schlafprobleme bekommen. Zum Arzt kann ich nicht bzw. wenn dann nur mit einem bockigen trotzigem 2 jährigen und dann stunden langes warten und einem nicht grade pfelgeleichtem Baby.
      Ich musste vor 4 Wochen zum Arzt (Lungenentzündung) es war eine qual dort zu warten mit den Kids wenn man schon so krank ist. Auch hier wir seitens der Familie erwartet egal wie krank man ist solange man noch stehen kann und laufen kann hat man seine Aufgaben zu 100% egal wie oft man sagt man kann nicht mehr zu erfüllen.

      Ich könnte ewig so weiter schreiben es hat sich eine menge angesammelt im letzte Jahr

      Der Arzt vor 4 Wochen legte mir nahe eine MutterKur ( keine Mutterkindkur) zu beantragen er ahnt ich habe / stehe kurz vorm Bornout(Leider sieht mein Mann das nicht und ist nicht bereit in dieser Zeit sich um alls zu kümmern.).Weitere Arzt besuche sollte ich vereinbaren um genaures festzustellen auch wegen dem Herzrasen usw. leider habe ich niemanden für die Kinder bzw. hätte mit bittel und bettel würde vielleicht Oma und Opa aufpassen um mir anschliessend mitzuteilen wie anstrengen die Kidner doch sind und natürlich wird das ganze auch nicht ohne Gegenleistung gemacht ... Das heißt ich muss/soll dann in ihrer Urlaubszeit Katzenfütter/ Wohnung lüften Gießen usw. Oder doch dann springen wenn sie vergessen haben etwa ein Rezept beim Arzt abzuholen oder oder oder ....

      Oh man hab ich ein wirr warr geschrieben aber es tat gut das alles mal etwas nieder zu schreiben.

      • Hallo #liebdrueck

        du MUSST deine Bedürfnisse klar formulieren und Konsequenzen durchziehen.

        Sag deinem Mann, dass du bei etwas bestimmtem Hilfe brauchst, sonst machst du das auch nicht mehr - weil du es einfach nicht schaffst.

        Deiner Oma kannst du sagen: "Schau bitte jetzt kurz nach, was du noch brauchst - später kann ich darauf keine Rücksicht mehr nehmen!" Wenn sie dann später meckert sagt du ihr, dass ihr das doch besprochen habt - und fertig.

        Mache vor allem deinem Mann klar, was nicht mehr geht. Er geht arbeiten und verdient das Geld? Sag ihm, wenn er dich nicht mehr entlastet engagierst du eine Haushaltshilfe.

        UND SETZE DAS AUCH DURCH!!!

        Wir Frauen lassen uns viel zu viel gefallen und achten viel zu wenig auf unsere Bedürnisse.

        Alles Liebe :-)

        Hallo.

        Ich denke mal, ich weiß wovon du sprichst. Ging mir eine Zeit lang auch so, aber denke mal nicht so doll, wie du es jetzt beschreibst. Als erstes würde ich das mit der Großmutter abgeben. Warum musst du dich damit abfinden. Denke mal, du kannst nicht NEIN sagen. Aber das musst du. Du musst für deine Kinder da sein. Dann spann dein Mann ein, egal ob er will oder nicht. Ihr habt die Kinder zusammen, also kann er dir auch was abnehmen. Sollte es nicht klappen, dann mach die Kur auf jeden Fall. Ich weiß ja nicht, wie das ist mit den Kindern. Wieviel du mitnehmen kannst etc. Aber mach das mal auf jeden Fall. Was will dein Mann machen, er muss dann mit ran. Und mach dir ein Plan mit Terminen und was wichtig ist und was liegen bleiben kann. Und wie gesagt, das mit der Großmutter musst du stark reduzieren. Du bist kein Mädchen für alles.

        Alles Gute.

        LG

        (4) 11.05.16 - 10:14
        Dich gibt es auch noch

        Hallo,

        #liebdrueck

        Da kann ich mich sehr gut in Dich rein versetzen (4Kinder, pflegebedürftige Eltern, 80%-Job, Haus und all das übliche Trallala).
        Mein Problem war wie Deines nicht Nein sagen zu können; es als schicksalhaft gegeben hinzunehmen, dass allereli Aufgaben an mir kleben. Die anderen kamen immer zuerst, weil ich dachte, dass es eben immer so sein müsste. Ich kam nie vor - bei den anderen nicht, weil ich ja immer funktioniert habe. Und bei mir selber irgendwann auch nicht mehr.

        Vielleicht kannst du bei der Krankenkasse eine Haushaltshilfe bekommen, die Dich einfach mal eine zeitlang unterstützt?
        Wer kann Dich bei der Oma unterstüten? Gibts Familie? Dann eine klare Ansage machen. Ansonsten. es gibt die Möglichkeit sich über ambulante Dienste hauswirtschaftliche Hilfen zu organisieren. Das muss die Oma halt dann ggfalls bezahlen.

        Alles Liebe

        • (5) 11.05.16 - 10:56

          Hallo,

          das wird mein problem sein ich kann kaum bis garnicht Nein sagen.

          So wie du schreibst man nimmt es einfach so hin das es so ist.

          Ich muss gestehen mir fehlt der zeit die Kraft mich dagegen zu stellen und zu sagen Nein, nur leider weiß ich auch nicht wie ich aus dem teufelskreis komme.

          Oma habe ich zur entlastung schon einmal wöchentlich eine Putzfrau organisiert weil ich 2 Haushalte derzeit nicht schaffe bzw. mache ich die restliche woche bei ihr nur das nötigste und einma die Woche macht die Putzfrau alles gründlich.

          Andere Teile der Familie sind zwar vorhanden mein Eltern so wie mein Bruder aber die haben einfach keine Lust etwas zu tun und kümmern sich nur um sich selber da fehlt der Familien zusammen halt leider.

          Wenn meine Großmutter mal nicht mehr sein wird (83Jahre) dann wird auch zu diesen teilen der Familie kein kontakt mehr bestehen.

          Ein bisschen entlastung erhoffe ich mir durch den Sozialendienst der Stadt dieser kommen mitte nächsten monat um uns über Hilfsangebot aufzuklären und uns dort unterstützung bieten diese durchzusetzen.

          Mfg

      (6) 11.05.16 - 10:55

      Das Grundproblem liegt doch scheinbar darin, dass Du nicht "Nein" sagen kannst.

      Hochachtung vor 4 Kindern, das ist ja heut zu Tage schon selten, aber sorry, ich kann den Seitenhieb nicht vermeiden. Macht man sich nicht vor der "Produktion" von 4 Kindern Gedanken, wie alles laufen soll?

      Wer glaubt, dass Kinder und Familie nur glücklich machen, hat die Realitäten nicht erkannt. Bei 4 Kindern braucht es viel Unterstützung von Partner, Eltern, Großeltern. Bei Dir ist es aber umgekehrt. Der Partner scheint aus beruflichen Gründen nicht zu können, die Mutter will nicht und die Großeltern brauchen selbst Hilfe.

      Da fällt mir nur ein, für die Großeltern eine andere Lösung zu finden und sich z.B. von einer Tagesmutter oder Haushaltshilfe Unterstützung zu holen.

      • (7) 11.05.16 - 11:04

        Hallo,

        natürlich macht man sich vorher Gedanken.

        Wie gesagt es war zwar nicht ungeplant das nummer 4 zu uns gekommen ist sondern sollte erst in 2-3 jahre folgen.

        Das hat natürlich deutlich an "unserem" plan gerüttelt.

        Wie ich oben schon schriebe habe ich die hoffnung das der Sozialedienst von der Stadt uns etwas weiterhelfen kann in hinsicht auf meine Großmutter.

        Meine Mutter sowie mein Vater haben leider keinerlei einsicht sich zu kümmern und auch keinerlei Lust darauf.

        Mfg

        • <<<Meine Mutter sowie mein Vater haben leider keinerlei einsicht sich zu kümmern und auch keinerlei Lust darauf.>>>

          Genau da solltest du aber ansetzen. Du hast vier Kinder zu versorgen und den Haushalt wuppen. Deine Eltern sollten sich für deine Großmutter verpflichtet fühlen und nicht du als Enkel. Ich drücke dir die Daumen, dass es mit dem Sozialdienst klappt. Und versuch bei dir Ruhe rein zu bekommen. Ist zwar schwer, auch von der Seele her, aber es klappt. Du schaffst es. Ich habe es auch geschafft und fahre ganz gut damit ab. War zwar für mich sowie auch für die Kinder eine Umstellung, aber mittlerweile haben sie es verstanden.

          Alles Gute.

          "Wie ich oben schon schriebe habe ich die hoffnung das der Sozialedienst von der Stadt uns etwas weiterhelfen kann in hinsicht auf meine Großmutter.

          Meine Mutter sowie mein Vater haben leider keinerlei einsicht sich zu kümmern und auch keinerlei Lust darauf."

          Da drücke ich Dir die Daumen. #pro#klee

          Aber sehr traurig, dass Deine Eltern keine Lust haben, sich um die Oma zu kümmern.
          Aber wenn es irgendwann mal ans Erben geht, da stehen sie sicherlich in erster Reihe!#aerger

      <<<Macht man sich nicht vor der "Produktion" von 4 Kindern Gedanken, wie alles laufen soll?>>>

      Sollte man sich nicht Gedanken schon vor dem ersten Kind machen. Man kann nicht alles planen und vorhersehen. Wenn bis dato alles immer funktioniert hat, dann rechnet man doch nicht mit sowas. Mit sowas meine ich, dass auf einmal der Körper reagiert/streikt. Dann macht man sich erst Gedanken, was einem alles dann zu viel wird. Und wenn das dann noch so eingefahren ist, dann kommt man da schwer raus.

      Ich bin auch so eine Person, die schwer Nein sagen kann. Aber als ich auch in solch einer Stressphase war, habe ich angefangen, nur noch das zu machen, was ich auch schaffe. Habe mir kleine Ziele geschaffen und auch erledigt. Ich musste auch erst lernen, auch bei den Kindern mal NEIN zu sagen. Das konnte ich z. B. nicht einfach so machen, dann meldet sich bei mir das schlechte Gewissen. Und ich litt noch mehr. Aber mittlerweile habe ich meinen Weg gefunden.

Du musst die Dinge mehr vereinfachen.

Gib deinem Mann Aufgaben die er gut und regelmäßig bewältigen kann, z.B. das Einkaufen.

Sag deiner Oma am besten das dein Mann einkaufen geht und falls sie heute oder morgen etwas braucht, sie es jetzt sagen muss sonst kann dein Mann es nicht mitbringen.

Bei anderen Sachen musst du einfach auch mal NEIN sagen.

Sag einfach, dass dein Arzt dir gesagt hat du müsstest langsamer machen, das sollte dir lästige Diskusionen ersparen.

Also, Sachen die sich verbinden lassen kannst du mitmachen, wenn man dir rechtzeitig Bescheid sagt, andere Sachen wie Wohnung lüften etc. gehen nicht, PUNKT.

Klär mit deinem Mann welchen finanziellen Spielraum ihr habt um ggf. eine Haushaltshilfe zu nehmen.

Bring klare Struktur in deinen Tag und alles was nicht um Leben und Tot geht muss warten bis es in den Tagesablauf passt.

LG
Ano

P.S. es ist völlig egal ob dann jemand beleidigt ist, die können ihren Kram ja auch selber machen...

Hallo,

ich sehe es genauso wie die anderen User hier.

Du musst lernen NEIN! zu sagen und Du musst Aufgaben delegieren.

Was mir am meisten aufstößt:

Du kümmerst Dich um Deine Oma, weil Deine Mutter KEINE LUST hat!?#schock

Das geht gar nicht.

Fang hier an: Du hast vier Kinder, Du hast hier genug zu tun.

a) nimm Deine Eltern und ggf Deinen Bruder in die Pflicht, dass sie sich mit um die Oma zu kümmern haben. Dass die Aufgaben und die Betreuung hier ab sofort geteilt werden. Und den Löwenanteil übernehmen Deine Eltern.

b) Deine zwei Großen (11 und 6) können Dir im Haushalt schon etwas zur Hand gehen.
Verteile kleinere Aufgaben an sie.
Müll wegbringen, Zimmer aufräumen, auch mal staubsaugen.

c) mach mit der Oma aus, dass sie alles, was sie braucht, auf einen Einkaufszettel schreibt. Du sagst ihr vorher, wann Du einkaufen gehst und dass Du den Zettel bis so und so viel uhr abholst. Alles was dann nicht drauf steht, fehlt eben dann.

Und klar kann es sein, dass eine 83-jährige auch mal etwas tüdelig ist.
Wenn es etwas Dringendes ist oder einfach Fakt, dass sie kein Brot mehr hat - dann könnte ja auch mal Dein 11-jähriger schnell losradeln und noch eins besorgen?

d) nimm auch Deinen Mann in die Pflicht. Weiterbildung ist schön und gut.
Macht ein Bekannter von mir auch. Aber er hat trotzdem doch noch etwas "Luft" zwischen Beruf und Weiterbildung, so dass er auch mal ein paar Handgriffe im Haus o Garten machen kann.
Leben ist kein Ponyhof und mit vier Kindern schon gar nicht.
Das muss auch er erkennen.

e) das Baby ist noch zu klein, aber wie sieht es denn bei dem 2-jährigen Kind aus?
Ist es den ganzen Tag zu Hause oder geht es schon in einen Hort, Krippe?
Falls nicht, dann rate ich (immer wieder gerne) zu der Option, zumindest für 2-3x die Woche eine Tagesmutter zu suchen.
Da ist der Kurze in Gesellschaft Gleichaltriger, Du bist etwas entlastet.
Zumindest an 2 oder vl 3 Vormittagen in der Woche.

f) wäre eventuell auch ein Au-Pair mal eine Überlegung? Hättet ihr dafür den Platz?

g) und frage wirklich auch mal nach, ob Dir nicht auch eine Putzfrau zusteht.
Ich habe es verstanden, dass Du für die Oma eine Putzfrau engagiert hast?
Deine Eltern/Bruder sollen sich hier an den Kosten beteiligen.
Denn Du bist mit vier Kindern auch auf etwas Hilfe angewiesen - auf eine Putz- oder Bügelfrau, die Dir einfach mal einen Schwung an Arbeit abnimmt.

Und schau auch mal, ob Du Dir nicht nach und nach ein Netzwerk aus Freunden, anderen Eltern und Bekannten aufbauen kannst.
Die Kinder werden auch alle älter (brauche ich Dir ja nicht zu erzählen). Dann spielen die auch mehr miteinander und man kann sich mit den anderen Eltern auch mal etwas aborganisieren.

Hier in unserer Nachbarschaft ist es so, dass die Kinder auch mal ganze Nachmittage in einem Haus zusammenhängen.
Mal bei uns, mal bei den Nachbarn, etc.
Steht z.B. ein Termin an (neulich musste ich in die Autowerkstatt, Wartezeit ca. 1 - 1,5 Stunden. In der Zeit habe ich mir meinen Einkaufskorb geschnappt und bin zum Flaschencontainer, danach zum Supermarkt und zur Bank gelaufen und habe ein paar Besorgungen gemacht. Die Kids habe ich derweil bei einer Nachbarin geparkt - ich habe ihr gesagt, dass ich in rund 2h wieder da bin, aber es hätte keinen Sinn gehabt, meine Kids da mitzuschleifen. Die Lauferei und Warterei wäre denen zu blöd geworden und mir wäre das Gequengel zu blöd geworden).

Das ging alles klar, ich kam heim und hatte sogar noch zwei weitere Stunden meine Ruhe :-p;-), da die Kids mitten im Spiel waren.
Meine Nachbarin hat sie mit Marmorkuchen und Saft und Äpfeln versorgt, und sie waren happy.

Einige Tage später, war dafür die ganze "Bagage" bei uns zum spielen, weil eine der Mütter einen Termin wegen ihrer Schwangerschaft hatte.
Hier dasselbe, alle waren am Spielen, Malen, Basteln etc und am Spätnachmittag habe ich für alle einen großen Topf Spaghetti gemacht und die Bande abgefüttert.

Es ist traurig, dass Du von deiner Familie keine Unterstützung bekommst, aber wenn Du ein gutes Netzwerk aus Freunden, nachbarn, evtl einer Tagesmutter und einer Zugehfrau hast, dann wird es auch wieder besser.

LG

  • (13) 12.05.16 - 10:46

    Hallo,

    ja es stößt mir auch sehr auf das meine Mutter/Vater keine LUST haben.

    Soweit wie du geschrieben hast versuche ich es schon zu machen zwecks Einkaufszettel usw. leider klingelt dann das schlechte gewissen bei mir wenn sie mir sagt sie hat etwas vergessen.
    Zack dann mach ich wieder

    Ab August wird unser 2 Jähriger in den KiGa gehen, denke ab dieser zeit wird auch einiges wieder entspannter laufen.

    Ein AuPair hatten wir mal drüber nachgedacht dann aber wieder verworfen da ich das ehrlich gesagt nicht möchte.

    Ja ich habe eine Putzfrau für meiner Großmutter, diese zahlt sie allerdings selber(bezahle ich von ihrer Rente), da braucht sich niemand an den kosten beteiligen. Rente ist gott sei dank gut vorhanden daran scheiter es nicht.

    Bei mir möchte ich keine Putzfrau oder derartiges haben, das ist vielleicht blöd aber das mach ich mir lieber alles selber (hab sonst dabei ein schlechtes gefühl).

    Freunde usw. sind vorhanden nur sind die meisten Vollberufstätig und somit fällt es flach da auch mal ein Kind zu parken, es ist eher anders rum das hier Kinder geparkt werden.

    Niemand in meiner Familie und oder Freundes/Bekanntenkreis ausser meinem Mann natürlich weiß derzeit wirklich wie es mir geht.
    Ich bin so großgezogen worden das man über Problem und oder Gefühlswelt kaum bis eigentlich garnicht spricht und alles super überspielen kann.
    Darin bin ich Meister wenn man es so sagen kann Alle denken bei mir läuft es rund ich bin ausgeglichen und immer gut gelaunt.

    In den ganzen Antworten ist mir klar geworden ich muss klare Grenzen setzen, dass war mir auch schon vorher bewusst. Nur glaubig habe ich die Augen davor verschlossen und immer gesagt es wird schon wieder werden.

    Viele dank auch dir für deine Antwort

    Mfg

    • <<<Bei mir möchte ich keine Putzfrau oder derartiges haben, das ist vielleicht blöd aber das mach ich mir lieber alles selber (hab sonst dabei ein schlechtes gefühl).>>>

      mir scheint, du willst garkeine Hilfe sondern nur Mitleid....

      "ich kann nicht NEIN sagen", dann eben nicht.....wie soll man dir helfen, wenn du alle Tips, die dich entlasten könnten, abschlägst

(15) 11.05.16 - 13:41
FrageAntwortjetztgleich

Hallo,

Du hättest vielleicht mal öfter vor dem Sex Nein sagen sollen! Vier Kinder und Oma können in den Selbstmord treiben! Das ist mir mit zwei Kindern klar.
Setz dich durch oder leide. Aber ehrlich, an einem Großteil deines Schicksals bist du selbst schuld.... Du hast dieses Leben gewählt.

Kur geht mit so kleinen Kindern kaum, bringt aber viel.

Alles Gute!

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