mein Mann und meine Tiere - lang

    • (1) 16.05.16 - 21:53
      esschmerztso

      Ich weiß nicht mehr weiter.

      Mein Mann ist seit 10 Jahren mit mir zusammen.
      Als er bei mir einzog, hatte ich 6 Katzen und einen großen Hund (vor 3 Jahren).
      Er ist jetzt nicht der riesen Tierfreund, aber er wusste, ich liebe all meine Fellkinder.

      Mittlerweile habe ich nur noch 2 Katzen. Selbst über diese schimpft er.

      2 Katzen starben aufgrund ihres hohen Alters, 2 habe ich in gute Hände abgegeben.. es hat so geschmerzt.

      Darunter war mein Lieblingskater, den ich mit einem Geburtsgewicht von 50g durchbrachte...

      Vor 1 1/2 Jahren starb meine sehr alte Hündin.

      Da sie zu Lebzeiten viel haarte, meinte mein Mann, es kommt ihm nur ein "nicht haarender Köter" ins Haus bzw. Ins Auto.

      Ok. Einverstanden.

      Ein Vierteljahr später zog ein winziges Bündelchen Hund hier ein, ... so goldig.

      Jedoch, ... ich war 20 Jahre große Hunde gewohnt und kein so winziges Etwas.

      Da ich sowieso wochenweise alleine bin und mein Mann woanders arbeitet, suchte ich noch so einen kleinen Gesellen dazu.

      Wir fuhren quer durch Deutschland, um das Kleine zu holen.
      Wochenlange Überzeugungsarbeit bei meinem Mann.waren.vonnöten.

      Er wollte Ansicht überhaupt keinen Hund.
      Das, obwohl er wußte, dass es mich nur mit Hund gibt.

      Bestimmt sagen jetzt viele, wieso einen Zweiten.
      Ich bin nun mal so etwas gewohnt... ich liebe es.

      Es ist keiner allergisch, die Hundchen wiegen 3 und 4 kg,

      Bin meistens alleine.

      Tja, mittlerweile ist es so, dass beide Hunde samt der beiden Katzen Luft für meinen Mann sind.

      Für ihn existieren sie nicht mehr.meckert nur über alle unbeherrscht.
      Mal streicheln? Nein.
      Er raucht jede Std eine Zigarette, er nimmt sie dazu nicht mal mit in den Garten. Muss dort nix machen, sie kommen auf Kommando.
      Wirklich null Unterstützung, nicht mal das Geschirr macht er dran oder weg.

      Wenn wir mal wohin fahren, verbietet er, sie mitzunehmen. Auch nicht einen.
      Sie nerven ihn. Und er zeigt es deutlich.

      Wir waren aktuell ein paar Tage auf einer Städtereise.

      Die er von mir geschenkt bekam.

      Die Hunde nahm solange meine Tochter und kümmerte sich toll um sie.

      Nun, als wir wieder zurück waren, ging alles von vorne los...
      Ich bin die letzten 4 Std der Strecke gefahren.
      Danach Zuhause 3 Maschinen Wäsche samt aufhängen, bügeln etc.
      Um alles gekümmert. Gekocht.
      Er: geschlafen.die gesamte Zeit.

      Als es darum ging, meinen Jüngsten bei seinen erwachsenen Brüdern abzuholen, und die Hündchen bei meiner Tochter, meinte er, er fährt nicht mit.
      Sind ja nicht seine Hunde. Wenn ich sie wieder haben will, soll ich fahren oder es lassen.

      Er hofft, dass sie nicht mehr da sind.

      Klar sagt er dies nur so daher, aber betroffen macht es mich diese Gehässigkeiten trotzdem.
      Und er genieße die Ruhe die hier gerade ist.

      Anfangs hatte er mir den recht hohen Kaufpreis vorgeworfen.
      Lustig, weil ich diesen komplett von meinem eigenen Geld beglichen hatte. Nein, eher traurig.

      Ich habe jetzt erstmal Sohnemann und Hunde abgeholt, (meine Erwachsenen Söhne hatten sogar für mich gekocht, wie schön).
      War insgesamt 5 Stunden unterwegs, 160km gefahren für alles...

      Und mein Mann: der liegt seit der Ankunft vor rund 20std vor Maxdome und schaut Filme.

      Jetzt packt er sein Zeug für die kommende Woche (Arbeit), ... eigentlich wollte er morgen früh am 5h erst los.
      Wünschte mir soeben beim Rausgehen süffisant eine schöne Woche. Weil er genau weiss, wie mir Kontaktabbruch über 6 Tage zu schaffen macht.
      Hat alles rumliegen lassen, Chipstüte auf Fensterbrett.
      Es ist zu viel verlangt, dass er die Spülmaschine ausräumt. War den gesamten mittag bis Abend unterwegs alle abholen.

      Wenn ich sehe, wie andere Männer liebevoll und feinfühlig mit ihren Frauen umgehen, da sind, und das gerne , kommen mir die Tränen.

      Ihn habe ich bisher in allem unterstützt, ist für ihn selbstverständlich.
      Jeden noch so spinnerten Wunsch mitgetragen, wir zahlen eine monatliche Horrorrate für sein Traumauto unter anderem, welches unter der Woche nur in der teuren überflüssigen Garage steht.
      Niemals würde ich ihm dies jedoch vorhalten.

      Es macht ihn sehr glücklich, dann schaut man, dass es zu bewerkstelligen ist.

      Mit dem großen Unterschied, dass ich meine extra Wünsche alleine bezahle und nicht wie er das macht, mich Monat für Monat mit zu bezahlen lässt für etwas, was mir völlig egal ist und ich alleine nicht einmal nutze (habe ein eigenes kleines Auto). Nunja.

      Habe ihm bereits vor 2 Monaten den Vorschlag gemacht, den 2, Hund zu seiner Züchterin zurück zu bringen. Es zerreißt mich, weil es sich um ein kleines treues Wesen handelt, dass einfach nur lieb ist.
      Er hat abgelehnt.

      Vernachlässigt kann er sich auch nicht fühlen, ich mach für alle in der Familie immer mein Bestes.

      Langsam habe ich das Gefühl, die Hunde sind nur Vorwand.
      Wer seinem Partner ungerührt permanent wehmachen kann, ohne mit der Wimper zu zucken, ... das kanns doch nicht sein oder

      • >>Langsam habe ich das Gefühl, die Hunde sind nur Vorwand<<

        Da hast du dir die Antwort doch schon selbst gegeben....

        Es geht bei Euch doch gar nicht um die Hunde ...

        • (4) 16.05.16 - 22:25

          Ja, das Gefühl habe ich leider immer mehr.

          Jedoch weiß ich nicht, was falsch.von meiner Seite läuft.
          Es kommt mir so vor, als ob nichts mehr gut genug ist für ihn.
          Nur noch Gemecker, schlechte Laune.

          Heute hat er noch mit als Grund angegeben, wsrum rr nicht mitfahren möchte, meine Tochter, die Anfang 20 ist, würde "rumhXXen".

          Das Mädel hat ihr Leben absolut top im Griff, hat Arbeit, eine eigene Wohnung ... und geht am WE
          gerne in die Disco, ist Single. Lebt wie andere in ihrem Alter auch.

          Völlig überzogen. War noch nie ein Problem.

          Alleine diese negative Aussage über meine Tochter... auf sie kann ich mich immer 100%ig verlassen im Gegensatz zu ihm.

          • >>> Jedoch weiß ich nicht, was falsch.von meiner Seite läuft. <<<

            Damit solltest Du als erstes aufhören ... warum machst Du Dich so klein?

            Ist das das Resultat von jahrelangem Liebesentzug, Manipulationen und Demütigungen?

            >>> Es kommt mir so vor, als ob nichts mehr gut genug ist für ihn. <<<

            Möglich ... aber das sollte nicht mehr Dein Problem sein ... oder willst Du ernsthaft auch nur eine Minute weiter an diesen Mann verschwenden?

            >>> Heute hat er noch mit als Grund angegeben, wsrum rr nicht mitfahren möchte, meine Tochter, die Anfang 20 ist, würde "rumhXXen". <<<

            Und auch noch ein arschiger, respektloser Stiefvater ...

            ... es tut mir leid, dass Du mit diesem Mann offensichtlich voll ins Klo gegriffen hast ... und ich wette, dass er eigentlich schon immer nicht so dolle war, aber Du als Alleinerziehende lieber ihn genommen hast, als niemanden zu haben ...

            ... aber es ist nie zu spät, einen solchen Fehler zu korrigieren ... ich könnte mir übrigens vorstellen, dass nach einer Trennung auch Deine Kinder mal verbalisieren würden, was sie vom Stiefvater so halten.

      Hallo!

      Er meckert nur über die Tiere, damit er was konkretes zu Meckern hat, denn eigentlich geht es um viel mehr: er hat seine Gefühle für Dich verloren. Er freut sich nicht mehr zu Dir heim zu kommen, und statt drüber nachzudenken, woran das wohl liegen mag, schiebt er das einfach nur auf die Tiere. Selbst wenn Du gar keine Tiere mehr haben würdest wäre es kein bisschen besser, dann würde er was anderes finden woran er meckern kann.

      Seine Gefühle sind einfach zu großen Teilen weg. Da kann man wenig ändern, wenn er das nicht selbst will.

    • ohne Mann und mit Hunden bist du besser dran

      bis du sicher, dass er keine andere irgendwo hat

      Nee, so einen Mann wollte ich noch nicht geschenkt

      Du scheinst ja finanziell unabhängig zu sein, also worauf warten? Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

      Er liebt dich doch garnicht mehr

      Dass er Deine Tiere nicht liebt, zeigt er aktiv durch Ignoranz.
      Dich behandelt er aber scheinbar genauso. Fühlst Du Dich denn noch geliebt?

      Vielleicht solltest du ihm seinen fahrbaren Liebling vollbepackt mit seinem Kram vor seine Wochenbehausung stellen.

      Ich schließe mich den Anderen an. Der will dich weggruseln, weil er zu faul/feige ist selbst die Konsequenzen zu ziehen. Erst die Tiere, dann die Tochter, was kommt als nächstes?

      LG

      Hallo,

      der kennt dich mit deinen Tieren seit 10 Jahren.

      Wenn er Allergiker wäre, wie ich , könnte ich das verstehen.
      Schätze der ist nur zu feige oder zu bequem den Schlussstrich zu ziehen.

      Denn nach 10 Jahren könnte auch die Luft raus sein und manche Männer(auch Frauen )werden dann fies, damit der Andere die Konsequenzen zieht.

      Heute ist es der Hund, morgen die Katze, übermorgen deine Tochter.

      Nutze die Zeit in dich zu gehen, was euch noch verbindet und was dich bei deinem Mann hält bzw. was ihn liebenswert macht.

      Möglicherweise würde es mal nützlich sein, wenn er ein bis zwei Wochenenden gar nicht heim kommt.

      Für mich schaut es so aus, als würdest du sehr viele Kompromisse eingehen, um es deinem Partner recht zu machen.
      Du schaffst deine Tier ab, weil ihm das zuviel wird, du zahlst sein allein genutztes Auto mit ab, du räumst seinen Müll weg und trägst ihm scheinbar seinen Hintern hinterher.

      Im Grunde hat er ein bequemes Leben, weiß das aber nicht zu schätzen. Oder aber er schätzt die Annehmlichkeiten noch so sehr, das er nicht geht - der muss gegangen werden.
      Ich würde ihm eine nachricht zukommen lassen, das er sich bis zum WE mal einen Kopf machen soll, wie es weiter gehen soll.

      Im Grunde geht es hier nicht um deine Tiere, sondern auch um Machtspielchen. So wie ich das sehe, gewinnt er diese regelmäßig.

      Ich würde mir das sehr verbitten, wenn jemand meine Tochter so betitelt. In so einem Fall hätte der vor meiner Rückkehr besser schon das Haus verlassen. Das geht gar nicht und das würde ich dem auch verklickern.

      Respekt hat er auch keinen. Weder dir gegenüber, noch deinen Kindern.

      sorry aber ich glaube da fehlen noch teile der Geschichte

      dann auch soviele Tiere und dann so vermenschlichst nicht auch nicht so ganz nomal ( mal nett ausgedruckt ) und ja ich hab selber Hunde

      aber es sind halt Hunde und keine fellKinder usw

      • Ich kann nichts von vermenschlichung der Tiere lesen, wo steht da was?

        Was ich rauslese ist, das die TE ALLE Schuld bei sich sieht und tun und machen kann was sie will - er ist einfach ein Arschloch

        • (13) 17.05.16 - 07:28

          Er ist einfach ein Arschloch?

          Aha...wie nett...ich frage mich wie ich Leute wie dich nennen soll?Ich verwette meinen Hintern du hast selber mindestens 1 Tier, denn dann setzt bei manchen Leuten ja das über den tellerrand gucken, aus und dann ist nur noch der Schuld der Tiere nicht mag, alles andere zählt dann gar nicht mehr.

          Aber nein, so bist du natürlich nicht, du erkennst das ja auch an anderem, gell? #ole

      Bin deiner Meinung, bei manchen Ausdrücken, wird mir ganz schlecht und ich bin selber sehr tierlieb!
      Für einen Mann ist da glaub ich keinen Platz.

(15) 17.05.16 - 06:29

ich sehe das etwas anders als die anderen hier, denn ich finde dein verhalten auch nicht gerade ok.

zum beispiel, unter anderem, dieses: <<<<< Er wollte Ansicht überhaupt keinen Hund.
Das, obwohl er wußte, dass es mich nur mit Hund gibt.

Bestimmt sagen jetzt viele, wieso einen Zweiten.
Ich bin nun mal so etwas gewohnt... ich liebe es.<<<<

er hat dich geliebt, das alles in kauf genommen und wohl nicht bedacht bzw. unterschätzt wie heftig du das wirklich siehst.
du kommst jetzt und erzählst welche "opfer" du gebracht hast, übersiehst aber völlig, welche "opfer" er gebracht hat.

abgesehen davon, finde ich bei stresspaaren diese jammertour von frauen was sie doch nicht so alles aufgeben haben, tun und machen, hier immer wieder guselig...vor allem hat selten der andere nicht weniger gemacht, man erkennt es nur nicht bzw. hat es "vergessen"

ich denke er hat gehofft, bei dir wird es mal weniger mit dieser art tierliebe....ist aber nicht und auch wenn du meinst du hättest ja opfer gegeben, sieht er es anders.letzlich hat er wieder 2 hunde "aufgezwungen" bekommen, besonders den 2. und zwar durch endloses überreden....ihm blieb ja irgendwann nichts anderes übrig...

auch denke ich, dass du mit sicherheit sehr extrem mit deiner tierliebe bist und das kann nerven, es ist anstrengend....auf jahre sowieso

das er keinen anderen weg mehr weiß als ignoranz evtl. passive aggressionen, finde ich da völlig normal, auch wenn es nicht ok ist.....

letzlich passt ihr nicht, nicht so...aber so bleibt es ja.....

du bringst angebliche opfer die eigentlich keine sind, weil sich ja nicht wirklich was ändert....

auf die idee da noch zu kommen er holt sie ab, nimmt sie mit raus oder so....oh man....naiv, oder?!

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