unperfekte Partnerschaft vs Trennung - was ist besser für Kind(er)

    • (1) 19.05.16 - 18:02
      unsicher?

      Hallo,

      ratsuchend wende ich mich an euch.

      Ich stelle mir die Frage, ob es Anlaufstellen/Beratungsstellen/KiA/Psychologe... also irgendjemanden gäbe, an den man sich erstmal allgemein wenden kann, der mir Rat geben könnte zu folgendem Thema:

      Ab wann/woran ist erkennbar, ob eine Trennung für das/die Kind(er) besser wäre, als eine nicht rund laufende Partnerschaft der Eltern?

      Auch wenn die Maßstäbe für gute Eltern auf Urbia scheinbar sehr hoch sind, entspricht es doch der Realität, dass einige Kinder nicht im perfekten Partnerschaftsgefüge groß werden, oder nicht? Meiner Meinung nach muss es schon ziemlich schlimm sein, dass eine Trennung der richtigere Weg ist! Zumal Kind(er) ja weiterhin zu beiden Eltern Kontakt haben und dann vermutlich trotz einer Trennung immernoch mit den Problemen, die die Eltern vielleicht immernoch mit sich herumtragen, konfrontiert sind! Also bestünde quasi schlimmstenfalls eine doppelte Schädigung?

      Kann mir Jemand helfen?

      Schöne Grüße

      • (2) 19.05.16 - 18:18

        Hallo,

        perfekte Beziehungen gibt es nicht. Wenn die Beziehung an die seelische oder körperliche Substanz gehen, sollte man sie den Kindern zuliebe beenden.

        Beispiel:

        Mama und Papa steiten und vertragen sich. Normal. Das muss ein Kind "aushalten".
        Mama und Papa streiten sich, würdigen sich vor dem Kind herab, beschimpfen sich oder greifen sich körperlich an. Das sollte ein Kind nicht erleben.

        Wenn die Situation so ist, dass man keine Achtung voreinander hat, Aggressivität und Verletzungen alltäglich sind, dann ist es für ein Kind besser Elternteile getrennt voreinander in ihrem Leben zu behalten.

        Meine Meinung.

        LG

        (3) 19.05.16 - 18:25

        Natürlich gibt es Anlaufstellen bei der Frauenberatung und div. caritativen Einrichtungen (AWO, Caritas etc. einfach mal googlen unter Familienberatung, Eheberatung, Frauenberatung)

        Allerdings hast du vermutlich eine falsche Vorstellung davon, was diese leisten. Sie geben dir keinen Rat, was du tut sollst - gehen oder bleiben (zumindest wenn keine offensichtliche Kindeswohlgefährdung vorliegt durch Misshandlungen o..ä.) Sie geben Lebenshilfe in der Form, dass Mann oder Frau oder das Paar von selbst drauf kommt, was das Beste ist. Wenn du hier mal aufmerksam verfolgst, bringt es null und nichts, jemanden zu etwas bequatschen zu wollen, was derjenige gar nicht innerlich bereit ist durchzuziehen. Eher das Gegenteil ist der Fall. Erst wird sehr viel geklagt und gejammert und später relativiert sich alles und es kommen immer mehr Argumente, warum es doch gar nicht sooooo schlimm ist.

        Mir sträuben sich immer die Haare, wenn ich im Zusammenhang mit Menschen den Begriff "perfekt" lese. Kein Mensch und keine Partnerschaft ist jemals perfekt.

        Eine Trennung macht immer dann Sinn, wenn unter dem Zusammenleben einzelne oder mehrere Familienmitglieder leiden. Egal ob Vater, Mutter oder/und die Kinder. Die Kinder leiden in fast allen Fällen, weil sie mitbekommen, wenn sich die Eltern streiten, schlagen oder anschreiben obwohl sie selbst gar nicht unmittelbar die Opfer sind.

        Wie kommst du auf die Idee, dass die Kinder doppelt leiden könnten? Es soll ja durchaus Eltern geben, die als Paar nicht funktionieren, aber sehr gute Eltern sind und bleiben. Darauf hofft man zumindest. Seltsam fände ich die Variante, mit einem untauglichen Vater (oder Mutter) zusammenzubleiben, weil er oder sie getrennt genauso untauglich ist, also kann man auch gleich dableiben.

        Was du wissen willst, ist sehr theoretisch und du wirst keine zufriedenstellende Antwort bekommen können, weil Menschen und Beziehungen so individuell sind, dass man jeden für sich betrachten müsste.

        • (4) 19.05.16 - 18:40

          Ich möchte nicht in eine Richtung beraten werden. Ich hätte gern einen Aussenstehenden mit Fachkompetenz, der mir nennen kann, woran ich erkenne, dass ein normales Maß überschritten ist.

          Um bei dem Beispiel der ersten Antwort zu bleiben, wieviel Streit zwischen Eltern ist noch normal. Dass dann natürlich individuell auf ein Kind bezogen. Welche feinen, für Laien vielleicht übersehbare Verhaltensauffälligkeiten würde ein Kind zum Beispiel zeigen, wenn es über ein normales Maß hinaus unter den Problemen der Eltern leidet?

          Mit Doppelbelastung meine ich, wenn zB charakterliche Defizite dann von einem Elternteil auch weiterhin bestehen (zB leichte Reizbarkeit, verbale Aggressivität, Streit in neuer Partnerschaft...).

          Wenn ein Kind also zusätzlich zur Trennung weiterhin beim Umgang mit dem entsprechenden Elternteil weiterhin mit dem Problem konfrontiert ist?

          • (5) 19.05.16 - 19:18

            Was du suchst, ist ein Prophet.

            Ein Kind kann jahrelang keine Auffälligkeiten zeigen, alles in sich hinein fressen und irgendwann fliegt einem das ganze um die Ohren. Selbst wenn es welche zeigt, wird niemand mit 100 %-iger Sicherheit sagen können, was der Auslöser war und ob es in unter anderen Bedingungen keine dieser Auffälligkeiten entwickelt hätte. Ein Kind kann sich völlig normal verhalten und dennoch zu verstehen geben, oder je nach Alter klar kommunizieren, dass es unter einer Situation leidet.

            Um das genau zu spezifizieren, wirst du das Kind wahrscheinlich längere Zeit von einem Therapeuten beobachten lassen müssen.

            Mir kommt das vor, als würde man das Kind unter die Lupe legen und ein Fachmann schaut drauf, ob etwas kaputt ist und wenn nicht, soll bitte festgestellt werden, wie lange es unter den selben Bedingungen noch gut geht und heil bleibt. Absurd.......

            (6) 19.05.16 - 20:15

            <<<<Wenn ein Kind also zusätzlich zur Trennung weiterhin beim Umgang mit dem entsprechenden Elternteil weiterhin mit dem Problem konfrontiert ist? <<<

            Das ist doch alles theoretisch.
            Nicht wenige zuvor eher abweisende Väter laufen nach der Trennung zur Hochform auf.
            Andere Väter halten den regelmäßigen Kontakt gerade mal noch zwei, drei Jahre aufrecht.
            Es gibt noch sehr viele andere Möglichkeiten.
            Irgendwann hat sich der Umgang eingespielt und die alten Verletzungen spielen keine oder nur noch selten eine Rolle. Bis dahin sind die Kinder meist alt genug zu entscheiden, wie oft sie Umgang haben wollen.
            Mein Ex -Mann und ich haben während der Ehe, mit ein oder zwei Ausnahmen, nicht vor den Kindern gestritten.Trotzdem haben sie die feindselige Stille und die Spannung die in der Luft lag, sehr wohl mitbekommen.
            Mein damals 6jähriger Sohn hatte beispielsweise 6 Monate nach der Trennung, seinen letzten wirklich schlimmen Wutanfall. Einige Fachleute hatten zuvor noch ADS für möglich gehalten, nach wenigen Monaten war das kein Thema mehr.

            Meine Jüngste war wohl am stärksten geschädigt.
            Mit jedem Jahr wird es sehr viel besser.

            • (7) 19.05.16 - 20:46

              Solche Probleme bestehen glücklicherweise nicht.

              Darf ich fragen, wie es sich bei deiner Tochter äusserte?

              • (8) 20.05.16 - 10:19

                Sie wurde irgendwie immer stiller.
                Außerdem hatte sie Stuhlverhalten .Das war kein Spaß.Zweimal mussten wir das notfallmäßig in der Klinik behandeln lassen.Sie blieb im Kiga und wenn Kinder bei uns waren, lieber für sich.

                Jedes Kind reagiert wohl mit anderen Symptomen.

          Hallo!

          Es gibt keine "Norm" und kein "Maß" für ein gutes Zusammenleben aller Parteien.
          Jeder hat da sein eigenes Maß ...
          Ganz einfaches Beispiel:
          Ein Kind / Erwachsener ist unüberwindbar beleidigt und auf ewig nachtragend, wenn er nur einmal mit "Blöde Kuh" angesprochen wird, ein anderer sagt: "Selber!" und das Thema ist nachhaltig gegessen.
          Nur Dein innerstes Gefühl ist das Maß der Dinge ....

          Was ihr bräuchtet ist eine Paartherapie. Da stellt ihr gemeinsam fest wo jeweils die eigene Grenze zum Unterträglichen verläuft, wie ihr darauf Rücksicht nehmen könnt und ob ihr das wollt oder eben nicht. Da wird Euch auch keiner sagen, was ihr tun sollt - das müsst ihr selber herausfinden. Dieser Prozess kann von Außen (vom Fachmann) nur moderiert werden und die Lösung die ihr findet ist für Euch optimal, aber für den nächsten indiskutabel und für den übernächsten ideal. Eine Paartherapie ist nichts anderes als sich seiner Probleme bewusst werden und die Entscheidung daran arbeite zu wollen oder nicht.

          LG, I.

    (10) 19.05.16 - 18:32

    Schlimmer als eine saubere und ordentliche Trennung wird für Kinder sein, wenn die Eltern nur noch nebeneinander herleben, das Nötigste miteinander sprechen und dann jeweils eventuell Nebenpartnerschaften pflegen. Ich kann mir vorstellen, dass es für die Bindungsfähigkeit von Kindern schon ausschlaggebend ist, in welcher Umgebung sie aufwachsen. Irgendwann kriegen sie ja durch Freunde mit, wie liebevoll deren Eltern miteinander umgehen und fragen sich dann, warum das bei ihnen anders ist.

    • (11) 19.05.16 - 20:57

      Das hört sich furchtbar an!

      Hast du es denn früher schonmal so kommuniziert?

      Ich denke, dass es bei uns nicht annähernd diese Stufe erreicht hat. Ich hoffe, dass ich das rechtzeitig bemerken würde.

      Hallo!

      Wie soll ein Kind sowas denn kommunizieren? Am Ende sind es ja immer noch die eigenen Eltern.

      Natürlich leiden Kinder, wenn ständig gestritten wird. Sie leiden, wenn es immer nur miese Stimmung gibt, sie leiden unter Sticheleien und Meckerei und schlechter Laune. Sie leiden, wenn einer immer nur in den TV starrt, sie leiden, wenn beim Essen kein Gespräch in Gang kommt, weil alle böse aufeinander sind.

      Ich war einfach froh, wenn einer von beiden nicht zu Hause war, weil da mal sowas wie normale Stimmung geherrscht hat. Man mal reden und lachen konnte. War ja sonst immer eine Stimmung wie bei einer Beerdigung. Es gibt Fotos von der Silberhochzeit meiner Eltern, wo alle eher peinlich um den Tisch sitzen, weil alle wussten, dass es nichts zu feiern gibt.

      Ich habe oft mit meiner Mutter geredet, wenn sie mal wieder verletzt war und in ihr Zimmer gegangen ist um zu heulen, aber ich habe mich lange gar nicht getraut was zu sagen. Mit 16 hatte ich dann einfach erst den Punkt, wo ich das geschafft habe, sie endlich zu fragen, warum sie nicht endlich geht.

      So eine Ehe wird ja mit der Zeit nicht besser, wenn nicht beide wirklich dran arbeiten, sondern nur schlimmer. Als ich klein war, waren die Streitereien auch noch nicht so schlimm, aber nachdem dann meine Mutter aus dem gemeinsamen Schlafzimmer ausgezogen war, es gar keine freundlichen Gesten mehr gab, da war eben der Punkt des erträglichen überschritten.

      Ich weiß nicht, ob meine Mutter mitbekommen hat, dass ich die Scheidungen bei meinen Mitschülern eher gut fand, oder ob sie es nicht sehen wollte. Sie dachte immer, sie dürfe sich "wegen der Kinder" nicht trennen und hat dabei gar nicht verstanden, dass dieses Familienleben viel schlimmer war.

      Meine Mutter ist selber ohne Vater aufgewachsen, das wollte sie uns ersparen, dabei hätten wir ja nach einer Trennung immer noch einen Vater gehabt. Oft ja sogar einen, der sich dann die Tage mit den Kindern richtig frei hält und sich anstrengt, statt vor dem TV zu sitzen.

      • (15) 20.05.16 - 09:23

        Das sollte keinesfalls als Vorwurf rüberkommen.

        Ich habe nur schon von Kindern gehört, die eben deutlich früher bereits gesagt und gezeigt haben, dass man ohne Papa oder auch Mama besser dran wäre.

        An einem solchen Punkt würde ich natürlich handeln. Aber da kommt es natürlich auch auf die Persönlichkeit des Kindes an. Du sagst ja, du hast es erst mit 16 geschafft.

        Danke für deine Schilderungen. Ich hoffe wirklich, dass ich nicht annähernd ungesehen an einen derart belastenden Punkt fürs Kind kommen würde.

        • Ich denke, damit schiebt man Kindern zu viel Verantwortung zu, wenn man drauf wartet, dass sie deutlich zeigen wie sehr sie leiden, und nein, nicht jedes Kind fängt mit Bettnässen an - habe ich auch nie und meine beiden Brüder ebenso wenig, die übrigens bis zu ihrem Auszug nie was gesagt haben.

          Man hat ja nur eine Familie und kennt es auch gar nicht anders, sieht erst viel später bei Besuchen bei Schulfreunden, dass deren Familien lachen oder deren Eltern sich vielleicht sogar küssen.

          Und Kinder neigen eben dazu, still zu leiden, es auszuhalten, sie kennen ja gar kein anderes Leben.

          Selbstverständlich wäre ich mit glücklichen Eltern wesentlich glücklicher gewesen, rückblickend gesehen hatte ich eine beschissene Kindheit und war tiefunglücklich. Aber ich wusste es ja die meiste Zeit gar nicht, dass es anders laufen könnte, anders laufen sollte.

          Ich denke, das kann sowieso kein Außenstehender beurteilen, weil der nicht dabei ist. Der hört nur, was Du ihm erzählst, erlebt es aber nicht mit.

          Vielleicht würde es eher helfen, wenn Du mal eine Kamera laufen lässt an normalen Tagen und das einfach mal anschaust - gibt es nette Kontakte oder nur Gemecker oder Schweigen? >Das sind wichtigere Punkte.

          • (17) 20.05.16 - 18:34

            Das habe ich schon an vielen Stellen geschrieben, hier herrscht keine Dauerkälte. Hier wird viel gelacht und viel Liebe gezeigt. Aber es gibt eben leider auch nicht selten Probleme. Da möchte ich sensibel bleiben. Ich hatte auch eine schlechte Kindheit, allerdings aus anderen Gründen als elterliche Konflikte.

            Es gibt nicht nur gut oder schlecht.

            LG

(18) 19.05.16 - 19:15

Hallo!

Ich bin selber ein Kind aus einer unglücklichen Ehe, ich kann vielleicht Erfahrungen aus erster Hand liefern. Eigentlich war die Ehe schon vor meiner Geburt nicht mehr so toll, Streit gab es immer oft. Als ich dann so ca. 10 Jahre alt war ist es noch schlimmer geworden, als ich 14 war so unerträglich, dass ich am liebsten weg gelaufen wäre, nur irgendwie nie den Mut fassen konnte. Mit 16 habe ich dann meine Mutter gefragt, warum sie nicht endlich geht, und da hat sie sich dann endlich getrennt.

Meine Eltern haben oft mehrmals die Woche gestritten, sich angeschrien, Vorwürfe gemacht - oft wegen dem letzten Käse. Etwa wegen Geld, obwohl es ihnen finanziell gut ging (schnell abgezahltes Eigenheim, zwei Autos, Wohnwagen, 8 Wochen urlaub im Jahr - warum muss man da über Geld streiten?) oder über Hausarbeit, obwohl sie eine Putzfrau hatten. Ganz viel Streit wegen nichts.

Als kleines Kind bin ich oft krank geworden nach großen Streits, dann haben meine Eltern sich erst mal um mich gekümmert. Später habe ich mich eher zurück gezogen, aber man hat es halt trotzdem immer gehört. Selbst wenn sie nicht gestritten haben war oft eine eisige Stimmung, mal zusammen lachen war nicht drin, und auch bei Ausflügen hat zumindest meine Mutter ständig die Augen verdreht und mein Vater rumgejammert. Bei einer Urlaubsreise waren sie mal kurz vor der Trennung weil beim Einparken ein Blinkerglas am Auto zu Bruch gegangen war - da hatte ich schon hoffnung. Aber sie sind dann leider doch zusammen geblieben.

In der Grundschule hatte ich dann Freundinnen deren Eltern geschieden waren und ich habe sie sehr beneidet, weil da der Dauerstreit endlich vorbei war. Sie hatten eine entspanntere Mama, und wenn sie beim Papa waren, dann hatte der auch Zeit für sie. Mein Vater war zwar zu Hause, aber immer ausgeklinkt, er hat in den TV gestarrt aber kaum was mitbekommen. Wirklich mit einem geredet hat er selten.

Die eigentliche Trennung war gar nicht wild. Das war eine Phase der umgewöhnung, aber danach auch wieder vorbei, und vor allem war es dann wesentlich besser, weil es nicht mehr ständig Streit gab.

Wichtig ist nur, die Trennung schnell durchzuziehen ohne viel hin und her, den Kontakt zuzulassen und nicht zu behindern, vielleicht auch häufigere Besuche als jedes zweite Wochenende. Und die Kinder erst mal mit neuen Männern in Ruhe lassen. Nicht gleich nen neuen Freund präsentieren, und erst recht nicht mit jemandem zusammen wohnen und weitere Kinder nachschieben.

Die Trennung sollte ein Ende mit Schrecken sein, aber das ist allemal besser als der Schrecken ohne Ende mit dauernd streitenden Eltern. Das zieht sich halt über so viele Jahre hin die ständig Stress ist. Nach der Trennung kehrt dagegen nach einem halben Jahr wirklich Ruhe ein, man richtet sich damit im Leben ein, und dann ist es wieder viel schöner.

ja, es gibt familienberatungsstellen/ psychosoziale Beratungsstehen/ eheberatungsstellen, an die du dich wenden kannst
träger dieser Einrichtungen sind häufig caritas, diakonie, pro familia o.ä.

in ller regel arbeiten dort Sozialarbeiter, psychologen, familintherapeuten und dort findest du kometente gesprächspartner, dei mit dir gemeinsam deien indviduelle geschichte anschauen

(22) 19.05.16 - 19:56

Ich habe vor nicht allzu langer Zeit dazu eine Psychologin in FrauTV gesehen, die dazu mit ihrem Team Studien gemacht hat.
Das Fazit war, wenn es irgendwie noch geht in der Beziehung, ist es besser, zusammen zu bleiben.
Ob das nun tatsächlich so ist, möchte ich nicht unterschreiben.
Es kommt immer drauf an.

  • (23) 19.05.16 - 20:54

    ...so etwas las ich nämlich auch schonmal. Da nicht alles total zerfahren ist, keine Eiseskälte, sondern auch Freude herrscht und Liebe gezeigt wird, dennoch bei Problemen meines Erachtens zu schnell und zuviel die Post abgeht, bin ich mir eben unsicher.

    Ich möchte keine unüberlegte Entscheidung treffen, die schlimmstenfalls am Ende ein schlechteres Ergebnis nach sich zieht, als ich mir erhofft habe.

(24) 19.05.16 - 20:28

Also für mich sind unkontrollierte Wutausbrüche, Beschimpfungen unter der Gürtellinie, Alkohol- und Drogenmissbrauch, ständige angespannte Stimmung zu Hause, völliges Desinteresse eines Elternteils am Familienleben oder auch Ablehnung eines Kindes Gründe, die für eine gesunde und harmonische Entwicklung der Kinder Gift sind. Die Kinder sehnen sich nach Ruhe und Geborgenheit. Wenn beide Elternteile oder Stiefeltern dies auf Dauer nicht erfüllen können, ist eine Trennung auf jeden Fall besser.

  • (25) 19.05.16 - 20:50

    Da stimme ich dir größtenteils zu.

    Und doch ist das eine (wie du ja auch schreibst) subjektive Einschätzung. Deshalb würde ich mir so gerne Rat von einem Aussenstehenden einholen.

    Wo ich hier Probleme sehen, wären Einige sicherlich längst getrennt, Andere wäre froh, wenn sie 'nur' diese Sorgen hätten.

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