Abschlussfeier

    • (1) 03.06.16 - 08:03
      Heute mal besser so

      Hallo zusammen

      Meine Tochter weiß sich gerade nicht zu helfen:

      Sie hat ihre Abschlussfeier von der 10. und Eltern sind geladen.

      Nun bin ich seit fast 6 Jahren mit meinem neuen Partner zusammen, den sie natürlich kennt seit sie 10 ist und ihn sehr mag und gerne mitnehmen möchte.

      Nun hat sie aber auch einen Vater. Der ist etwas weniger beliebt bei ihr, aber nicht wirklich durch sein Vergehen, die stehen sich da beide etwas im Weg. Bis 14 konnte ich noch gut vermitteln, ab da haben die beiden das selbst versucht zu regeln. Egal. Das ist ein anderes Thema.

      Nun die Frage:

      Wen soll sie mitnehmen?

      1. Freund der Mutter ( wohnen nicht zusammen) den sie sehr mag und für sie auch vorzeigbarer ist (ihre Worte)
      2. beide versuchen einzuladen ( was Vater vermutlich verärgern wird )

      3. nur Vater und Mutter

      Eure unabhängige Meinung ist mir gerade wichtig.

      Ich tendiere zu 3. egal was ist

      • Entweder alle 3 oder die Eltern.

        Mutter mit Freund aber den Vater nicht- das finde ich richtig schlimm.

        K

        Warum etwas tun, was man wirklich nicht möchte??? Das Leben ist zu kurz für SOLCHE Kompromisse für andere. Ich wäre für 2. Es ist ihr Abend, dann soll sie sich daran auch erfreuen können. Und wenn der leibliche Vater ein Problem damit hat, soll er zuhause bleiben. Oder, wenn er Anzeichen gibt, dass er dann bockig ist und sich nicht zusammenreißen kann, dann eben sogar 1.

        Ist nicht diplomatisch, nur manchmal soll man auch mal bissl egoistisch sein dürfen. Und sie soll ihren Abend genießen können.
        Soll sie fürs Leben lernen, dass sie etwas für andere tut, damit sie nicht beleidigt sind, und ihr eigenes Bauchgefühl übergehen?
        Hab ich jahrelang gemacht, war und teilweise bin zu harmoniesüchtig und kusche dann. Geht mir aber dann nie gut mit der Lösung...

        Viel Glück und einen schönen Abend für deine Tochter ;-)

        (4) 03.06.16 - 08:16

        Huhu...

        Schwierig...finde deine Tochter sollte da mit beiden darüber reden...

        Schließlich ist dein Partner seit 6 Jahren ein Teil ihres Lebens und war wahrscheinlich mehr Vater als ihr Erzeuger...was sagt denn er dazu? Könnte mir vorstellen, dass es ihn ziemlich verletzen würde, wenn er nicht mit "dürfte".

        Und naja dein Ex ....sry, aber wenn ihm seine Tochter wichtig ist, dann akzeptiert er es, dass dein Partner auch dabei ist..

        Irgendwie tendiere ich dazu beide mitzunehmen...kann man sich nicht einmal abends für 3 bis 4 Stunden zusammen reißen? Dem Kind zuliebe?

        LG

      • Hallo,

        also für mich gäbe es da ehrlich gesagt nichts groß zu überlegen. Mein Partner kommt selbstverständlich mit auf die Feier, immerhin ist er Teil meines bzw. unseres Lebens und gehört dazu. Warum sollte ich ihn also ausschließen?

        Der Vater wird natürlich auch eingeladen. Wenn er nur deswegen nicht zur Feier kommt, weil dein Partner (den du schon seit 6 (!!!!) Jahren hast) ebenfalls hingeht, dann ist er echt selbst schuld. Er sollte erwachsen genug sein, um es seiner Tochter zuliebe zu machen und nicht aus gekränkter Eitelkeit!

        Wir hatten vor knapp 2 Wochen die Erstkommunion meines Großen....sowohl mein Partner als auch der Vater samt seiner Freundin waren dabei. Es war total entspannt und mein Sohn hat sich riesig gefreut, dass alle gekommen sind:-)! Genauso würde ich es immer wieder machen, bei jedem großen Anlass! Vater und Mutter gehören dazu, aber genauso auch deren (neue) Partner!

        Lg

        Man muss aber im Leben auch nicht immer "ein bisschen egoistisch" sein. Egoismus gibt es genug. Den eigenen Vater zu einem einmaligen, nicht wiederholbarem Event des eigenen Kindes auszuladen fänd ich schlimm.
        Leider weiß ich, wie das ist: Mein Mann hat selbst eine Tochter, die er (in diesem Fall dank der Mutter) kaum sieht und auch bei seltenen, wichtigen Anlässen ausgeschlossen wird.

        Ich würde alle einladen, auch wenn Papa das vielleicht ärgert (das ist dann sein Problem). Der kann sich, seiner Tochter und sich selbst zu liebe, doch bestimmt dafür mal zusammen reißen, oder?

        LG

        #hasi

      Definitiv 2!
      Da muss sich der Vater halt mal zusammen reissen für seine Tochter!
      Dein Freund ist auch Teil ihres Lebens und sie mag ihn ja anscheinend auch gern!
      Das ist der Tag deiner Tochter und da soll sie entscheiden.

      Was möchte Deine Tochter?

      Egal, wer sonst noch mitkommt: der Vater sollte eingeladen werden.

      Ich denke, auf alle Fälle sollte der Vater dabei sein.

      Freund der Mutter... ist aus der Ferne schwer zu beurteilen, wenn dann der Abend durch angespannte bis miese Stimmung unter euch darunter leidet... lieber nicht.

      LG

      • (12) 04.06.16 - 00:37

        Ich denke, auf alle Fälle sollte der Vater dabei sein
        ----

        Warum? Was qualifiziert ihn denn als Vater (von der Blutsverwandtschaft mal abgesehen), wenn er nicht in der Lage ist, nach 6 Jahren die Vergangenheit EINMAL für einen Tag außen vor zu lassen und nur an seine Tochte zu denken und was sie glücklich machen würde.

        Ist das väterlich und fürsorglich, wenn er die eigene Tochter in derartige Gewissenskonflikte bringt, dass eine 16-jährige entscheiden sollte, wie sie die dämlichen Erwachsenen sortiert kriegt, ohne dass jemand eingeschnappt ist?????

    (13) 03.06.16 - 11:55

    Es ist Ihre Feier also soll sie die Personen mitnehmen, die ihr wichtig sind.

    Ob sie ihren Vater einladen will, ist ihre Entscheidung.

    Ich würde sie bestärken, die Menschen einzuladen, die ihr einen unvergesslichen, entspannten Tag bescheren. Allerdings empfinde ich da vermutlich unkonventionell und glaube nicht an den Käse "Blut ist dicker als Wasser" und diesen ganzen Familienschmu.

    Was würde schlimmstenfalls passieren, wenn beide Mönner eingeladen werden? Wäre ihr Vater in der Lage, den Tag friedlich mit seinem Nachfolger im Umkreis zu verbringen?

    Wenn NICHT, muss er zuhause bleiben. Das würde ich an deiner Stelle ganz,,ganz ernsthaft mit ihm klären und an seine Verantwortung der Tochter gegenüber erinnern.

    Mir schwillt da wirklich der Kamm, wenn ein Vater aus persönlichen Animositäten gegen den Next seiner Exfrau seine Tochter derart in Gewissenkonflikte bringt. Was ist das für ein Mensch? Ihr seid 6 Jahre getrennt und das Kind hat sich den Umstand sicher nicht ausgesucht.
    Ich werde nie begreifen, wieviel Egoismus Erwachsene an den Tag legen können, statt an ihre Kinder zu denken und ihnen einfach EINEN fucking unvergesslichen, unbelasteten Tag in ihrem jungen Leben schenken können. Nein, das Universum kreist nur um ihren A*******

    Das geht womöglich so weiter. Irgendwann heiratet eure Tochter und es gibt Diskussionen, wer neben wem sitzen kann und ihr habt schlaflose Nächte.

    • (15) 06.06.16 - 01:20
      Heute mal besser so

      Ich frage mich wie Du darauf kommst, wie ihr Vater gestrickt ist? Ich hatte nur geschrieben, das er nicht begeistert sein wird, aber er ist jemand der sich dann sehr zurückhaltend verhält und mein Freund ist auch nicht sein Nachfolger.

      Meine Tochter nimmt nun übrigens beide mit.

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