"ich will frei sein"

    • (1) 06.06.16 - 09:25
      meggi-88

      Huhu ihr lieben ,

      Ich stecke in ner totalen Krise.
      Ich bin 28 , seit 9 Jahren mit meinem Mann verheiratet und 7 Jahre verheiratet und haben 3 Kinder zusammen ( 9 und Zwillinge 5 )

      Wir führen eigentlich eine harmonische ehe und streiten uns eigentlich sehr selten aber ich fühle mich wie in ketten.

      Ich würde am liebsten das alles beenden und mich wieder frei fühlen ich habe das Gefühl so viel zu verpassen und die jahre ziehen an mir vorbei.

      Klar klingt das irgendwie egoistisch aber ich bin so unglücklich und weis einfach nicht was ich tun soll. Für mein mann würde ne Welt zusammen brechen und er tut mir bei dem Gedanke schon so unendlich leid.

      War schon mal jemand in so einer Situation ?

      Liebe Grüße :)

      • (2) 06.06.16 - 09:46

        Vielleicht liegt das am Alter #kratz

        Ich bin auch 28, auch 3 Kinder und auch einige Jahre mit dem Partner zusammen.

        Es ist nicht direkt die Beziehung und auch nicht direkt die Kinder sondern im allgemeinen im Moment alles.

        Es fühlt sich zugeschnürt an.

        Ich sehne mich nach Pause und Zeit für mich um klar zu kommen. #heul

        (3) 06.06.16 - 10:03

        Hallo,

        das kenne ich zu genau. Letztlich habe ich herausgefunden, dass es die Routine / der Alltagstrott ist, der mir die Luft abschnürt. Familie, Kinder, Haushalt, Arbeit mit den immer wiederkehrenden identischen Aufgaben. Ich hatte das Gefühl, wie fremd gesteuert zu sein. Ich fühlte mich -wie Du- im Gefängnis. Das Leben fand irgendwie ohne mich statt. Ich auf Autopilot.

        Ich habe mit meinem Mann darüber gesprochen. Tja - ihm ging es fast genauso wie mir, was mich erstaunt hat. Von außen betrachtet hätte ich das nicht gedacht.
        Ich habe mein altes Hobby wieder aktiviert, was mir sehr geholfen hat. Das ist eben die Zeit für mich ganz allein. Währenddessen keiner was von mir will.

        Mit Kindern wirst Du nie "frei" sein, so we Du Dir das wünschst. Aber jeder kann sich seine kleinen Inseln schaffen.
        Und: rede mit Deinem Mann darüber. Uns hat es sehr geholfen.

        Grüße
        be free

        (4) 06.06.16 - 10:06

        Ich bin auch 28 mit 3 Kindern und kenne das Gefühl. Wir versuchen jetzt möglichst oft eine Babysitterin zu bekommen, um auch mal wieder Paar zu sein und gemeinsam frei zu sein. Das hilft ganz gut! :-)

      • (5) 06.06.16 - 10:11

        Nein, aber ich habe die Kindergeschichte auch jenseits der 30 begonnen.

        Klingt, als wärst du reif für die grössere Veränderungen in deinem Leben. Warum beginnst du nicht ein Studium, machst eine Galerie auf oder gehst einen Monat in ein Sabatical?

        lg thyme

        Naja du bzw. ihr seid noch jung und habt schon 3 Kinder - verständlich wie es dir da geht.
        Wie viel Freizeit nehmt ihr euch denn zusammen und auch mal jeder für sich?

        So wie es sich für mich anhört, spielst du ja fast mit dem Gedanken, deine Familie zu verlassen - hoffe dem ist nicht so, denn damit wirst du auf Dauer auch nicht glücklich werden.

        Ich denke, du solltest mit deinem Mann reden und gemeinsam eine Lösung finden.
        Alles Gute!

      • Hallo!

        Du hast sehr früh Kinder bekommen, und dann auch noch gleich drei Stück. Du hast keine Jugend in dem Sinne gehabt, sondern bist direkt vom Teenie zur Mama geworden.

        Da wird es Deinem Partner aber kaum besser gehen und eine Trennung wird da auch nicht helfen, weil das Problem ja eher die frühe Entscheidung für Kinder war - die wirst Du bei einer Trennung ja nicht los.

        Schaffe Dir also Freiräume neben den Kindern, Dein Mann ebenso. Das hilft schon ein ganz großes Stück weit.

        (8) 06.06.16 - 10:57
        Alte Schildkröte

        Gerade am Wochenende als Daniela Katze... geheiratet hat und demnächst wird ein Neffe von mir heiraten und Vater werden, dachte ich mir wieder "wissen die, was auf sie zukommt?".

        Die meisten Menschen, ich auch mal, dachte mit Hochzeit und Familie wird mein Glück perfekt sein. Das sagen doch immer alle. Man benötigt nur den richtigen Partner und dann ist man lebenslang glücklich. Pah....

        Heute, nach vielen Ehejahren und bereits etwas größeren Kindern, sage ich "diese glückliche Welt von Hochzeit und Familie wird einem nur vorgelogen". Ja, Kinder und Ehe machen auch sporadisch glücklich, aber nie dauerhaft und permanent. Es steckt auch viel, viel Arbeit darin und es ist nicht leicht eine harmonische Ehe zu führen und gleichzeitig gute Eltern zu sein.

        Das ganze "Paket" aus Ehe, Familie und Kinder macht bestenfalls sicher, aber es engt auch massiv ein. Die Partnerschaft leidet nicht selten darunter, da die Kinder ihre Zeit einfordern.

        Wir hatten auch schwere Krisen, sehr schwere sogar und ich dachte auch häufiger an Sachen packen und wegrennen oder an Trennung etc. Eigentlich hat mich mein Verantwortungsbewusstsein zurück gehalten und dass ich aus solchen Foren und Gesprächen mit Anderen erfahren habe, dass es vielen Eltern genauso geht und ein anderer Partner kocht auch nur mit Wasser.

        Mit Durchhalten haben wir auch längere Durststrecken ausgehalten. Weglaufen ist k e i n e Lösung, da danach ganz andere noch schlimmere Dinge auf einen zukommen.

        Mein Tipp:

        Wichtig ist, dass jeder (Mann und Frau) auch ihre Hobbies pflegen und sich nicht nur von den Kindern dirigieren lassen. Das bedeutet sicherlich auch viele Absprachen zwischen dem Paar. Sind die Kinder dann größer, kann man auch mal egoistisch sein und auch mal die Kinder 2-3 Std. alleine zu Hause lassen. Sie genießen vielleicht die Stunden ohne Mama und Papa auch mal; es ist einfach eine Erziehungsfrage. Wichtig ist auch, dass man sich Zeit als Paar gönnt. Hin und wieder mal einen Babysitter und etwas gemeinsam als Paar unternehmen. Regelmäßiger Sex schadet auch nicht. Sex ist einfach ein Bindungsmittel und fördert die Stimmung/Motivation. Hatten wir keinen oder wenig Sex war die Stimmung zu Hause auch meist mies. Dazu sollte man sich dann auch manchmal zwingen. Der Appetit kommt dann beim Essen.

        • Der Fehler im System ist aber nicht die partnerschaft an sich, sondern die Kinder.

          Kinder sind eben nicht immer nur toll, sondern einen großteil der Zeit verdammt anstrengend, nehmen einem jede Freiheit und engen unendlich ein. Trotzdem wollen die meisten unbedingt Kinder.

          In einer kinderlosen Ehe geht es anders - man hat die notwendige zeit zu zweit, kann kurzurlaube und Ausflüge genißen, Sonntags lange im Bett kuscheln und hat nicht halb so viel alltag. Wenn man in der Arbeit Feierabend macht, hat man ab da wirklich reizeit, schließlich machen zwei Erwachsene nicht wirklich viel Dreck und die 2-3 Maschinen Wäsche pro Woche sind auch nicht der Rede wert. Und ohne Kinder mit zwei vollen Einkommen kann man locker öfter Essen gehen, wenn man keine Lust aufs Kochen hat.

          Wenn man sich erst mal einig ist, dass man kinderlos ist und kinderlos bleibt, egal ob erwünscht oder nicht, dann erreicht man einen Punkt, den die meisten paare nur VOR den Kindern mal hatten, einfach nur unbeschwerte Zweisamkeit.

          • Hallo hasipferdi,
            Das hilft der TE nun garnicht weiter, sie hat nun mal Kinder. Außerdem kann man das mit den Kindern auch total anders sehen. Für uns waren die jetzt erwachsenen Kinder immer eine Bereicherung.

            Natürlich gibts auch Probleme, die gibt es auf andere Art aber auch in kinderlosen Ehen.

            Urlaube fand ich mit Kindern immer schöner als ohne Kinder. Vielleicht kann man es sich ohne Kinder nicht vorstellen, im Normalfall hat man eine enge Bindung zu seinen Kindern, man WILL mit ihnen zusammen sein, wenn sie mal nicht da sind, fehlt etwas, besonders wenn sie noch klein sind. Zwischendurch ein paar kinderlose Stunden kann man sich immer einbauen, zumal, wenn die Kinder im Kindergarten oder in der Schule sind.

            Ich glaube auch nicht, dass ein kinderloses Paar die Situation mit Kindern nachvollziehen kann. Man kann sich alles Mögliche denken, ob das richtig ist, was man denkt, ist eine ganz andere Frage.

            Ich bin im Herbst meines Lebens, ohne Kinder würde ich nicht leben wollen.
            Mein Beitrag hilft der TE auch nicht weiter, aber die glückliche Idylle ohne Kinder ist auch keine Wirklichkeit. Ich habe hier auch schon viel gelesen von frustrierten Frauen ohne Kinder, die nichts mit sich anzufangen wissen

            Wenn ein Paar nicht auch mit Kindern Stunden unbeschwerter Zweisamkeit hat, macht es etwas verkehrt.

            Gruß Bernd

      (12) 06.06.16 - 12:52

      Hallo

      nein war ich nicht.In diesem Alter hatte ich noch keine Kinder.
      Meine Älteste ist auch 28 und fängt gerade das Pläne schmieden an.

      Aber ich verstehe dich.
      Versuche dir Freiheiten zu schaffen:Mädelsabende, Hobby, Sport , Kurzreisen mit deinem Mann.Vielleicht hast du Familie oder Freunde , die eure Kids mal nehmen?

      Man kann sich auch mit Familie frei fühlen.Bei mir war und ist das so.

      Du kannst auch mit Kindern dein Leben abwechslungsreich gestalten.

      Außerdem musst du dir über deine biologische Uhr , keine Sorgen machen.:-)

      Versuche das Positive zu sehen.Belohne dich so oft wie möglich, mit irgendwelchen Kleinigkeiten.
      Durststrecken gibt es immer wieder mal im Ehe-und Familienleben.

      L.G.

      Hallo,

      du bist noch recht jung und hast schon drei Kinder, darunter Zwillinge (Hut ab!).

      Das ist doch klar, dass Du auch mal *sorry* die Schnauze voll von allem hast.

      Ich kann Dir auch nur raten, auch mal ab und zu was alleine zu machen.
      Entweder ganz alleine oder mal mit der Freundin.

      Das klingt egoistisch, aber es tut gut.

      Bei mir war es vor einiger Zeit mal einfach ein Tag in der Stadt.
      In München.
      Nur für mich.
      Ich hatte in der Früh einen Termin, danach bin ich mal alleine durch die Läden.
      Habe 10 Paar Jeans und 20 Paar Schuhe anprobiert ohne Genöle und Gequengel der Kinder und ohne meinen Mann, der mit dem Handy da steht und schon wieder Hummeln im Hintern hat vor lauter Terminen.
      Konnte mich in einem Café mal entspannen, ohne Rumgepantsche oder "das schmeckt mir nicht!", "wann gehen wir nach Hause" oder Zankerei um ein Schleich-Tierchen.

      Ich brauche es nicht monatlich, aber ab und zu kann gut tun.

      Wir haben gute Bekannte, die auch gerade ein Kind bekommen haben.
      Neulich unterhielten wir uns über Hamburg, da war sie früher oft beruflich für 1-2 Tage.

      Und wie schön es wäre, dort mal ein bisschen zu shoppen oder zu klönen, abends was zu essen.
      Ich liebe die Stadt auch, und wir haben mal ein bisschen zu spinnen angefangen.

      Warum nicht mal im Spätsommer ab in den Flieger, und mal für 2 Tage nach HH verduften? Nur wir zwei Frauen, die Männer bleiben mit den Kids zuhause.

      Oder mal ein Wellnesswochenende mit den besten Freundinnen.

      Das kann wirklich Wunder wirken.

      LG

      Was willst/würdest Du anders machen wollen....bzw. was hindert Dich wirklich daran, das zu tun was Du willst?

      Wirklich Dein Mann, oder nicht eher Du selbst?

      • (15) 06.06.16 - 17:36

        So sehe ich das auch.

        Ich bekomme heute noch von meiner Frau vorgeworfen, wie gefangen sie doch früher als die Kinder klein waren gefangen gewesen wäre. Ich wäre arbeiten gewesen und hätte auch noch ein Hobby gepflegt. Sie hätte bei den Kindern bleiben müssen.

        Müssen?

        Ja, sicherlich. Meist sind es eher die Mütter, die bei den Kindern bleiben. Aber meine Frau hat sich früher nie beklagt oder den Mund aufgemacht. Sie war und ist es bis heute noch eine Vollblutmutter (neudeutsch Helikoptermutter). Ich hätte gern auch Babysitter gespielt, wenn meine Frau sich ein Hobby "erlaubt" hätte. Sie hat es aber nicht, weil sie nicht wollte und nicht weil ich es ihr "verboten" habe.

        Viele Frauen, sicherlich aber auch manche Männer, stehen sich eher selbst im Weg, weil sie sich aufgrund der Kinder, ein eigenes Leben und Hobbies selbst verbieten... Aus meiner Sicht ein Fehler. Aber die Weinigsten gestehen sich das ein und suchen woanders die Fehler. Ist ja auch einfacher.

    (17) 06.06.16 - 19:14

    Hast du einen Job? Falls nicht, würde ich da ansetzen. Schon weil du wieder mal nur unter Erwachsenen bist und sich die Themen um andere Dinge drehen als Kinder. Damit kommt auch eine gewisse Unabhängigkeit, Geld im Portemonnaie und für das Selbstbewusstsein ist es auch gut. Und damit hat man auch mehr Schwung, im Privatleben, das eine oder andere zu ändern oder zu wagen.

    LG

    (18) 06.06.16 - 20:55

    Ich kenne so ein Gefühl gar nicht! Bin 41, unsere Kinder sind 17, 13, 11 und 5 Jahre alt! Habe einen Job, den ich liebe!
    Jeden Tag bewusst machen, wie viel wert es ist, dass wir alle gesund sind und einander lieben! Hin und wieder Freiräume schaffen, Konzert, Kino, essen zu zweit! Die großen passen auf die kleinen auf!
    Ansonsten : gemeinsame Kurzurlaube übers Wochenende mit den Kids. ...viele Gespräche, spieleabende, Spaziergänge im Wald mit dem Hund! Die zeit genießen, sie werden so schnell groß! Dankbar sein! Und nicht alles soooo ernst nehmen!

    • (19) 07.06.16 - 08:06
      SagtSichSoEinfach!

      Tja. dass alles sagt sich so einfach!... WENN man einen Job hat den man liebt, Kinder, die einen nicht jeden Tag aufs neue an die Grenzen (und darüber hinaus) treiben, die Möglichkeit hat sich Freiräume zu schaffen!...

      Klar ist Gesundheit sehr sehr wichtig. Aber auch nicht alles (genau wie Geld).

      Wir schaffen es vielleicht zwei mal im Jahr ohne Kinder auszugehen! Ansonsten muss ein gemütlicher Abend daheim, oder ein Sonntags- oder Wochenendausflug mit den Kindern reichen. -und mit unsren Kindern ( einer Kiga und einer Grundschulalter) ist das MEHR als anstrengend!

      Sie werden so schnell groß?!?
      Ich kann diesen Spruch nicht mehr hören!!!

      Das Gefühl, dass die Kinder ja so schnell groß und die Zeit so schnell vorbei ist, hab ich überhautpt nicht!
      Ich bin unsagbar froh, über jeden Schritt den wir weiter kommen!
      Ich hab mir immer wenigstens EIN Kind gewünscht, mit dem ich die Baby und Kleinkindzeit genießen kann! Es war einfach nur schlimm. Jeder Tag. Schon beim Frühstück fing es an. Bis in die Nacht. Jahrelang.
      (und ich bin kein Mensch, der alles Negativ sieht, aber irgendwann kommt jeder an seine Grenzen!)

      Ich liebe meine Kinder, meinen Mann!
      Trotzdem war ich schon öfter am dem Punkt, an dem ich kurz davor stand die Koffer zu packen! Und dann?? Wohin?? Wär ich wieder gekommen??
      Ich weiß es nicht.

      Meinem Mann ging es nicht viel anders.
      Es hat nicht viel gefehlt und einer von uns wäre gegangen. Und dann??
      Haus, Familie, alles was wir wollten und hatten!...

      Wir haben uns zusammen gerissen. An uns gearbeitet - BEIDE!
      Jetzt ist alles in Ordnung. Der Alltag ist nicht einfacher, aber es stimmt schon - manchmal braucht man einfach einen anderen Blickwinkel auf die Prioritäten!
      Seit der kleine normal schläft (er steht zwar nachts oft nochmal auf, aber kein Vergleich zu den höllischen Nächten früher), sind wir auch nicht mehr so angespannt und gereizt.
      Schlaf macht eben viele aus und da wechseln wir uns ab. -Früher damit jeder überhaupt mal schlafen konnte, jetzt damit jeder mal länger liegen bleiben und ausruhen kann...

      Unsre Kinder sind nach wie vor furchtbar Schwierig, streiten und schreien mehr furchtbar viel jeden Tag. Haben eine sehr niedrige Frustrationstoleranz.
      Gerade deshalb brauchen wir unsre Freiräume. Und wenn es nicht zusammen geht, dann eben jeder für sich!

      Ich freue mich gerade jetzt im Sommer über ruhige, gemütliche Abende zu Hause, wenn die Schreibande im Bett ist!...

      Ich wünsche der TE alles Gute!

(20) 07.06.16 - 09:14

Moin,

ich kenne diese Situationen in Deinem Alter und dann nochmal so mit 35 Jahren. Ohne Kinder, der Kleine kam erst mit 38. Auch eine Freundin von mir ist gerade 35 und kinderlos und erzählte mir am Wochenende das selbe. Ist in meinen Augen also kein "Familiending" von Frauen die bald Kinder bekommen haben sondern einfach Lebensabschnittswechsel die einem zu schaffen machen. Ich hab sie aber mit Partner hinbekommen und hoffe dass ich die nächse Lebensabschnittskrise entweder dank Kind nicht bekomm oder auch wieder mit allen Meistere. Bei der ersten "Krise" hab ich den Job gewechselt, bei der 2. eine Ausbildung zur Pferdephysiotherapeutin angefangen und wollte das freiberuflich machen und hab mit Sport angefangen und hab angefangen im Verein Fußball zu spielen. Beim Fussball bin ich hängengeblieben.

Es ist einfach der immergleiche Trott aus Freizeitgestaltung, Beruf und Familie. Es reicht wenn man bei einem ausbricht, man muss nicht alles ändern. Was hast Du für Träume, ist da einer dabei der sich verwirklichen lässt wenn die Familie mitzieht? Was hast Du für Hobbies? Was würdest Du gerne tun, Arbeitest Du? Nehmt Euch ne Putzhilfe oder mal nen Babysitter. Fang an zu nähen, mach nen Fotokurs, melde Dich in nem Verein an, such Dir nen anderen Job. Auch wenn man sich nur 2-3 h die Woche freischaufeln kann und dafür was verrücktes machen kann (je verrückter umso besser sagt man übrigens) gehts einem wieder besser.

Familie ist nichts was man bereuen sollte. Ich hab unheimlich gelitten weils bei uns so lange gedauert hat und habe eine bewusst kinderlose Freundin, total frei und glücklich so wie hasipferdi schreibt, und mit 45 hat sie jetzt die Pille abgesetzt weil sie ruhiger wird und jetzt was fehlt bei den Abenden auf der Veranda.

Alles Gute,

LG
Pikku

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