Ihm nach 5 Jahren vom Kind erzählen?

    • (1) 22.06.16 - 22:25
      Angsta

      Hallo, heute mal in schwarz... Ich habe ein Problem, es ist eine längere Geschichte...

      2010 hat sich mein damaliger Verlobter per Sms von mir getrennt und ist "untergetaucht ", war nicht mehr zu erreichen. Ich stellte dann fest, dass ich schwanger war. Ich war psychisch definitiv nicht in der Lage ein Kind groß zuziehen. Kurzum mein Ex(wohl schon Monate mit einer anderen Frau zusammen) war echt nicht mehr zu erreichen. Zu dem Zeitpunkt wusste nur eine Person von meiner Schwangerschaft. Diese versucht mich jetzt zu "erpressen?", eigentlich ist es kein Erpressen , weil sie (noch?) nichts fordert. Sie macht mir nur Angst. Das Kind lebt in einer anderen Familie von Geburt an, es geht ihm dort gut! Er weiß nichts von seiner Herkunft. Ein Brief habe ich für ihn hinterlegt, alles erklärt und den Namen seines Vaters+alle Daten die ich weiß und Fotos sind dabei. Er bekommt den Brief nach Ernessen seiner Elterb(spätestens mit 18 von Notar).
      Ich selbst lebe nun ganz normal, habe geheiratet und ein Kind bekommen, mein Mann weiß nichts von der vorherigen Schwangerschaft, aber das ist auch nicht das Problem.

      Ich habe wahnsinnige Angst, dass sie meinenEx kontaktiert(lebt mit seiner Frau wieder hier in derStadt und ist öfters zu sehen) und er es dann schafft das Kind ausfindig zu machen. Ich will nicht, dass er den Jungen aus der Familie reißt bzw. das geht ja eh nicht, aber dass er dem Kind die Wahrheit sagt und das es für den Kleinen schrecklich sein wird. Das wird den Kleinen bestimmt extrem zu schaffen machen. Es geht ihm so gut, ich habe, auch wenn ich keinen Kontakt habe, so sehr das Bedürfnis ihn zu schützen!!!

      Ich weiß nicht was ich tun soll. Ich verstehe auch nicht, warum die Person ihm von dem Kind erzählen will. Ich habe zu ihr seit über 3Jahren keinen Kontakt mehr und jetzt macht sie mir so eine Angst, ich möchte nicht, dass dem Jungen der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Ich bin echt fertig und mache mir so Sorgen!
      Was soll ich bloß tun?

      Hallo.

      <<<Ich selbst lebe nun ganz normal, habe geheiratet und ein Kind bekommen, mein Mann weiß nichts von der vorherigen Schwangerschaft, aber das ist auch nicht das Problem.>>>

      Ich würde an deiner Stelle meinen Mann einweihen. Denn alles, was du jetzt unternimmst, um dein anderes Kind zu schützen, bleibt nicht ewig geheim. Da wäre schon besser, wenn du wenigstens bei deiner jetzigen Familie mit offenen Karten spielst. ER kann dir auch dabei ein Stütze sein, gerade wenn die gesagte Dame (nehm ich mal an, dass es eine Frau ist) Stress reinbringen möchte. Und meinste nicht, dass es besser wäre, Kontak zur Pflegefamilie aufzunehmen? Wie ist da der Kontakt überhaupt. Schwierige Situation.

      Ich wünsche euch viel Glück und Kraft, auch für den anderen Jungen.

      LG

      PS: Und mit dem Anwalt, dass ist auf jeden Fall der richtige Weg. Denn es ist nicht nur die Sache mit der Dame, der Vater wird irgendwann auch mal dahinter kommen bzw. Recht auf das Kind haben.

      Ich verstehe deine Story überhaupt nicht. Hast du den Vater damals angegeben?

      Ist das Kind in einer Pflegefamilie oder wurde es adoptiert? Woher weißt du überhaupt, Sodas Kind untergebracht ist, wenn du keinen Kontakt hast. Wird das nicht unter Verschluss gehalten?

      Dann schleppst du diese Vergangeneheit mit dir herum und weihst nichtmal deinen Mann ein, der sicher ganz überrascht sein wird, wenn das Kind irgendwann den Brief bekommt (das kann ja mit 13 oder erst 18 sein) und vor eurer Tür steht. Nur er war der Depp, der von nichts wusste. Einschließlich eurer Kinder, die einen Halbbruder haben.

      Weswegen sollte sie dich erpressen? Was hätte sie davon?

      Das ist nicht mehr deine Baustelle. Im Zweifelsfall sprich mit dem JA, dass da Ärger auf die Familie zurollt. Aber ansonsten halt dich raus.

    • (7) 23.06.16 - 07:29

      erlich gesagt finde ich es von dir mehr als unmöglich das du deinem neuen Mann sowie deinem Ex nicht die Wahrheit sagst ....mein Gewissen würde mich durchdrehen lassen -das doch irgendwann die Wahrheit rauskommt und das wird sie wenn er 18 Jahre ist ..puh ich will nicht wissen wie du dann dastehst....abgesehen zeigt es das du deinen Mann nicht vertraust....immerhin geht es hier um ein Kind was du Tod schweigst :-[ und du hast selber ein zweites Kind bekommen ...Frage mich wie man als Mutter sowas machen kann #kratz

      Muss noch dazu sagen das du ja möchtest das es deinem Kind gut geht und man merkt mann auch aber das du alles Tod schweigst kann ich nicht verstehen:-[

    Hallo!

    Egal wann und wie ein Kind erfährt dass es adoptiert wurde - wenn das Wissen plötzlich kommt ist es immer schrecklich. Egal ob das jetzt der Notar mit 18 ist oder eine Fremde Person.

    Adoptierte Kinder sollten IMMER in dem Wissen aufwachsen, dass es da noch eine andere Mama gab, eine Bauchmama, die sie nicht behalten konnte.

    Diese ganze Geheimnistuerei hat euch doch nur in diese Lage gebracht, wenn die Adoptiveltern auch nur einen einzigen Ratgeber zu dem Thema gelesen haben, dann haben sie dem Kind schon längst von der Bauchmama erzählt und nichts kann es schocken.

    Auch Dein Mann sollte unbedingt von Deiner Vergangenheit erfahren, sonst bist Du aus der Richtung ja auch erpressbar.

    (10) 23.06.16 - 07:39

    Weiß also der Ex, der kindesvater, nichts von seinem Glück? Und das ging bei der Adoption?

    Dann könntest du unter Umständen Ärger bekommen, kann ich mir vorstellen. Den dann hast du ihm übergangen.

    K

    (11) 23.06.16 - 08:14

    Du hattest deine Gründe, dein Kind wegzugeben. Aber die ganze Geschichte vor deinem Mann geheim zu halten, ist ein übler Vertrauensbruch. An deiner Stelle würde ich aufräumen und deiner Famile reinen Wein einschenken und auch dem Kindsvater.

    Was das Kind angeht, so hoffe ich sehr, dass es von seinen Pflegeltern informiert wurde. Sowas erst im Teenager/Erwachsenenalter zu erfahren, zieht auf jeden Fall mehr den Boden unter den Füssen weg, als mit dem Wissen aufzuwachsen, dass die biologischen Eltern nicht die Menschen sind, die einem grossgezogen haben.

    lg thyme

    (12) 23.06.16 - 09:20

    Ach du Schreck !

    Ich hätte viel mehr Angst vor der Reaktion meines Mannes !!

    Denn das du es erzählen musst,müsste dir klar sein !

    Da hast du dir fett was eingebrockt.
    Lege alle Karten auf den Tisch und rede zuerst mit deinem Mann und dann kannst du beten, dass er dir das verzeiht…..

    (13) 23.06.16 - 09:57

    Ich möchte dich jetzt mal virtuell ganz fest drücken - auch, wenn ich dir keinen Rat geben kann.

    Die Vorwürfe und das Infrage stellen der anderen User finde ich absolut unfair. Du bist deinen Weg gegangen und hast damals das für in deinen Augen beste für das Kind entschieden und dafür gesorgt, dass es in einem guten Umfeld aufwachsen kann. Und das wichtigste: Du hast diesem Kind die Möglichkeit gegeben, auf die Welt zu kommen.

    So viele schreiben im Unterforum "ungeplant schwanger" an Frauen, die eine Abtreibung erwägen, dass sie es nicht tun sollen und das Kind lieber austragen und in eine Pflegefamilie geben sollen. Das hast du gemacht und jetzt wirst du dafür kritisiert und musst dir Sätze anhören wie "Wie kann eine Mutter sowas tun?". Das ist nicht richtig und niemand hat das Recht, deine Eigenschaften als Mutter zu hinterfragen.

    • #sorry
      Davon hat doch keiner was gesagt,wie man so was tun könne..sein Kind abgeben. Das wäre jetzt auch nicht das Problem.Das kann ja jeder halten wie er will.
      Nur was gar nicht geht ist , ihre Vergangenheit so ausblenden und es ihrem Mann nicht gesagt zu haben.Das war ein Riesenfehler.Sie soll damit ja nicht hausieren gehen.Aber ihr Mann sollte so ein einschneidendes Erlebnis in ihrer Vita schon wissen.

      "Wie kann eine Mutter sowas tun?". Das ist nicht richtig und niemand hat das Recht, deine Eigenschaften als Mutter zu hinterfragen.

      ----
      Hä? Wer hat denn das geschrieben? Dass sie ihr Kind damals weggab, steht doch gar nicht zur Debatte.

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