Abtreibung und Partnerschaft

    • (1) 07.07.16 - 20:02
      Wir und ich

      Guten Abend zusammen,

      Mein Partner und ich waren uns einig, dass wir kein gemeinsames Kind möchten.

      Ich habe schon Kinder , er ebenfalls.

      Ich war dann leider ungewollt schwanger und habe die Schwangerschaft abgebrochen .
      Er war auch einverstanden und ich dachte,wir würden auch beide da hinter stehen.
      Ich hatte such vorgeschlagen, dass er sich sterilisieren lässt, das wollte er nicht, also hab ich es machen lassen.
      Letztens hat er mir dann gesagt, dass er mit dem Abbruch nicht klar kommt, dass er das Kind doch gerne gehabt hätte.

      Ich war sehr verwundert und wollte wissen, warum er seine Bedenken nicht geäußert hätte.
      Daraufhin meinte er, dass ich ja sofort für den Abbruch war und er mich auch nicht zu einem Kind überreden wollte.
      Und dass er ja letzten Endes als Mann eh nichts tun kann und immer die Frau entscheidet, ob sie abtreibt oder nicht.
      Ich musdte dann zugeben, dass für mich ein Abbruch außer Frage stand und ich mich auch gegen seinen Wunsch dazu entschlossen hätte.
      Und darauf hin eurde er ganz traurig und meinte, dass er genau das nucht verstehen kann wie ich sein Kind abtreiben konnte, was hätte das mit Liebe zu tun?
      Er kommt danit nicht klar, dass ich so etwas getan habe und nicht mal drunter leide.
      Ich bin dann gegangen und bin zu der Überzeugung gekommen, dass wir uns trennen sollten.

      Aber das will er auch nicht.
      Aber was soll das noch, wenn er mir meine" Tat" ewig vorhält?

      Ich sehe keine Zukunft mehr.
      Was ist jetzt der richtige Weg?

      • Hallo,

        ich finde es absolut legitim, dass man nach einem solchen Eingriff traurig ist, auch als Mann. Man kann doch einerseits der Meinung sein, dass man kein weiteres Kind möchte, und auch hinter einem Abbruch stehen und andererseits hinterher dennoch trauern.

        Vielleicht hat er seine Worte nicht allzu glücklich gewählt. Aber er hat seine Bedenken nieder gekämpft, um zu Eurer Abmachung zu stehen, wenn ich das richtig verstehe. Jetzt kommt er nicht damit klar.
        Da fände ich eine Trennung von Deiner Seite aus ziemlich mies, muss ich sagen.

        Ich sehe nicht, dass er Dir das zwangsläufig ewig vorhalten wird. Ich sehe, dass da jemand mit seiner bzw. Eurer Entscheidung hadert und offenbar Redebedarf hat.

        Was jetzt der richtige Weg ist? Ich würde sagen, diese Entscheidung aufarbeiten. Reden. Zur Kenntnis nehmen und anerkennen, dass der Partner anders mit der Abtreibung umgeht als man selbst.

        Vielleicht kommt er eher damit zurande, wenn er sich verstanden fühlt.

        Und schaut mal, wie ernst es ihm noch ist mit seinem Kinderwunsch. Das scheint ja auch noch eine offene Frage zu sein.

        Alles Gute.

        • (3) 07.07.16 - 22:56

          Danke für deine Antwort.

          Du hast sicher Recht, dass Reden und Verständnis jetzt der richtige Weg sind.
          Das Problem ist, ich bin über seine Aussage dass ich das Kind behalten hätte wenn ich ihn lieben würde, einfach sehr verletzt bin.
          Er zweifelt damit ja unsere Beziehung an.
          Und über einen Kinderwunsch mit mir zu sprechen macht keinen Sinn, da ich mittlerweile mit seiner ausdrücklichen Zustimmung sterilisiert bin. Wenn er da jetzt trotz engegen gesetzter Aussage auch sagt, er wollte eigentlich noch ein Kind, dann kann ich ihm nicht mehr vertrauen.

          Das kann ich eigentlich jetzt schon nicht mehr.
          Er weiß anscheinend nicht was er will.
          Ich aber schon und das ist ganz sicher nicht noch ein Kind, aber einen Mann der zu seiner Aussage steht und mir nicht in den Rücken fällt und mir Vorwürfe macht.

          • Und er ist halt wahrscheinlich von der Aussage, dass du sein Kind in keinem Fall ausgetragen hättest, auch dann nicht, wenn er es sich sehr gewünscht hätte, verletzt. Kann ich auch irgendwie verstehen.

            Und ich kann auch die Haltung, dass jemand auf keinen Fall noch ein Kind möchte, aber trotzdem ein Problem mit einem Abbruch hätte, nachvollziehen. Ich glaube, so würde es mir, bzw. meinem Mann mit einer ungeplanten (in meinem Alter zum Glück nicht mehr wahrscheinlichen) Schwangerschaft gehen.

            Gegenseitiges Verständnis und Reden, aber ob´s hilft? Ich wünsch es euch.

      Ich kann Deinen Partner gut verstehen.

      Meine Ex-Partnerin hat 1988 ein Kind -gegen meinen Willen- abtreiben lassen und die Abtreibung verfolgt mich bis heute.

      Ich wache nachts auf und denke darüber nach. Wenn ich junge Menschen, die heute so um die 28 sind, sehe, denke ich, das könnte mein Kind sein etc.

      Die Abtreibung war auch ein Grund dafür, dass die Beziehung später in die Brüche ging.

      Du hast ein lebensfähigen Menschen weg machen lassen. Jetzt Deinem Partner Vorwürfe zu machen, finde ich #schock

      • (6) 08.07.16 - 01:27

        Hast du nicht richtig gelesen? ER macht IHR Vorwürfe.
        Es war abgesprochen, dass es keine gemeinsamen Kinder geben wird. Jetzt von ihm nachzukarten, nachdem die Abtreibung Geschichte ist und sie sterilisiert ist, finde ich absolut daneben von ihm.
        Wenn er damit im Nachhinein nicht gut fertig wird, ist das traurig für ihn, aber kein Grund, jetzt der Frau Vorwürfe zu machen.

        • (7) 08.07.16 - 16:14

          Ja, sie aber auch. Siehe ihren Post.

          Ich gebe aber auch zu, dass ich befangen bin. Ich verstehe es halt bis heute nicht.

          Jede Situation ist sicherlich eine andere. Eine Abtreibung würde ich heute nur noch in bestimmten Gründen als ok empfinden; z.B. Kind wird schwer krank geboren, Vergewaltigung

      (8) 10.07.16 - 12:56

      "Du hast ein lebensfähigen Menschen weg machen lassen."

      Na, da hat aber jemand in Biologie so ganz und gar nicht aufgepasst.

      Unverschämt, dein Posting! Dreist und unverschämt!

    (10) 10.07.16 - 13:06

    Lebensfähig ist ein Baby erst viel viel später...so ab dem 6. Monat. Vorher stirbt es außerhalb des Mutterleibs.

(11) 08.07.16 - 07:16

Hallo,

ja als Mann würde ich mich von dir trennen , ihr habt vielleicht mal kurz darüber geredet aber nicht ausfühlich , sonst würde er jetzt nicht so darunter leiden .
Nein mit so einer Frau könnte ich nicht mehr zusammen sein , ist ja schon fast gefühlskalt...dieser Satz ich hätte mich so oder so für eine Abtreibung endschieden :-[

Lg

  • (12) 08.07.16 - 08:23

    Woher willst Du wissen, warum eine Abtreibung unumgänglich war für sie? Kennst Du ihre Vorgeschichte. Man muss nicht jedes Kind austragen nur weil es ungewollt entsteht.

    Ich selbst wollte auch kein weiteres Kind mehr und hatte genug Gründe, auch Medizinische. Mein Mann hätte es gewollt und es hätte Differenzen gegeben, da aber nur ich und nur ich das alles hätte durchmachen müssen wäre es wie bei der TE nur mein Ding gewesen.

    Ich bin nicht für Abtreibung, aber wenn was vorliegt und man wirklich nicht mehr will oder kann (oder beides) ist es besser als ein Kind was später immer hören muss "Dich wollte eh keiner"

    An die TE: ich finde es auch merkwürdig wie jemand so seine Meinung ändert. Das irritiert.

    Euch alles Gute.

    Was soll denn daran gefühlskalt sein?
    Man sollte nur dann eine Abtreibung durchführen, wenn man auch wirklich 100%ig dahinter steht. Solange man unsicher ist, würde ich jeder Frau von einer Abtreibung abraten.
    Und außerdem: sie beide waren sich von vorn herein einig, keine Kinder zu wollen und vor der Abtreibung haben beide darüber gesprochen und beide haben sich für die Abtreibung entschieden.

    Dass er JETZT damit um die Ecke kommt, er hätte es doch gar nicht so gemeint und gewollt, finde ich total daneben, denn jetzt ist es ja eh gelaufen und man kann es nicht mehr rückgängig machen. Jetzt kann er ihr nur noch ein schlechtes Gewissen machen. Sowas ist für mich nicht nachvollziehbar und spricht nicht für einen respektvollen Umgang.

    Ein ungewolltes Kind austragen ist ganz sicher nicht immer die bessere Lösung. Sie hatten es besprochen, es war klar, dass sie kein weiteres Kind mehr haben wollen. Und ja, es ist richtig, dass die Mutter die Entscheidung fällt. Sie trägt das Kind in ihrem Körper aus und sie wird es höchstwahrscheinlich aus sein, die das Kind grossziehen wird und viele Jahre ihres Lebens für es investiert.

    lg thyme

    Unmöglich ist es, wenn Mann zuerst einer Abtreibung zustimmt und dann es ihr später vorwirft.

Hallo,

eine Abtreibund ist immer eine schwierige Entscheidung und wie oft können sich beide Parteien nicht einigen...Ich glaube, das ist eine Angelegenheit, in der niemand mit Vorwürfen überhäuft werden sollte. Wenn Du zu der Erkenntnis gekommen bist, daß Du Dich trennen möchtest, dann tu das. Wenn Du den Mann liebst und er Dich, dann steht Ihr das aber auch gemeinsam durch, meine ich.

LG und alles Gute!

(17) 08.07.16 - 08:53

Hallo,

es ist nicht jedem gegeben, sich für einen Abbruch zu entscheiden, ihn durchzuziehen und danach nichts zu bedauern. Wie viele Frauen gibt es, die völlig überzeugt einen Abbruch durchführen lassen und danach in ein tiefes Loch fallen? Dürfen Männer nicht diese Empfindungen haben? Dürfen sie nicht Reue empfinden und das Gefühl haben, einen großen Fehler gemacht zu haben? Wenn du diejenige wärst, die den Abbruch schlecht verarbeiten könnte, was würdest du dir von deinem Partner wünschen? Dass er dir die Trennung vorschlägt?

Vor einem Abbruch hat man meist keine Möglichkeit, in Ruhe über alle Optionen nachzudenken. Man handelt zeitnah und das im absoluten Ausnahmezustand. Wenn dann Ruhe einkehrt, kommen häufig die schweren Gedanken.
Ich finde es richtig, wenn dein Partner seine Gefühle ansprechen will. Wünscht man sich nicht genau das in einer Partnerschaft?

Dass man sich in der Phase der Aufarbeitung und Auseinandersetzung gegenseitig verletzten oder ungerecht sein kann, liegt in der Natur der Sache. Dein Partner verarbeitet gerade nicht nur den Abbruch, er hat eine Seite an dir kennen gelernt, die ihm fremd ist und das verunsichert nunmal. Und umgekehrt geht es dir ebenso.

Es liegt an euch, ob ihr bereit seid, das Gewesene gemeinsam aufzuarbeiten, ob ihr in der Lage und gewillt sein, auf den anderen zuzugehen. Das geht nicht von heute auf morgen, das ist ein Prozess.

Alles Gute,
Luka

  • (18) 08.07.16 - 17:50

    Das ist wohl das Problem.

    Ich bin eben nicht bereit, diesen Prozess mit ihm zu durchlaufen.

    Für mich gibt es kein Problem und ich sehe auch nicht was es da zu bereuen odrr besprechen gibt.
    Für mucj ist die Beziehung zu Ende.
    Ich habe nämlich eine Seite an ihm kennen gelernt, mit der ich auch nicht zurecht komme.
    Und zwar genau dieses Nachkarten von Entscheidungrn, die gefallen sind, ist absolut nicht meine Art mit der Vergangenheit umzugehen.

    Ich habe angetrieben, weil ich es wollte.

    Wss wäre die Alternative gewesen?

    Ich bekomme dss Kind ihm zu liebe, ich hätte das Kind niemals liebrn können und ihn hätte ich mit drm Kind sitzen lassen suf nimmer wieder sehrn.
    Das wusste er.Ich habe ihm gesagt, Abbruch oder er muss es ganz alleine schaffen.
    Unabhängig davon hat er sofort gesagt, dass er auf keinen Fall ein Kind möchte, da er sehr ungeduldig ist und seine Söhne oft unter seinem Jähzorn leiden müssen.

    Und ich bin ebenso ungeeignet für ein Kind durch meine unstetige Art und meinrn starken Wunsch nach Unabhängigkeit.

    Ich denke er weiß, dass ich eine ganz miese Mutter wäre , genau wie er ein ganz mieser Vater ist.
    Daher gab es nur die logische Konsequenz kein Kind in die Welt zu setzen,das dann in einer lieblosen Umgebung aufwachen muss.
    Er weiß das alles und gibt mir Recht und sagt auch dass ein Abbruch das einzig Richtige war.
    Aber trotzdem macht er mir Vorwürfe.

    Das muss ich mir nicht geben.

    Ich habe keine Lust mir sein Gejammer anzuhören.

    Das soll er mal schön mit sich ausmachen.

    Ich kann nicht so tun als würde ich ihn verstehen.
    Er hat keine Seite an mir kennen gelernt, die er nicht kannte.
    Er wusste, dass ich nichts mit Kindern anfangen kann und eine ziemlich unempathische Art habe.

    Von daher ist es besser, wir trennen uns.

    • (19) 08.07.16 - 19:37

      Wenn du nicht bereit bist, mit ihm diese Erfahrung aufzuarbeiten, weil es aus deiner Sicht nichts aufzuarbeiten gibt, dann sind die Würfel gefallen.

      Ich denke, es ist kein Widerspruch, wenn dein Freund auf der einen Seite rational hinter der Entscheidung steht, und auf der anderen Seite emotional nicht nachkommt. Es ist wohl Typsache, ob man eher seinen Kopf oder sein Herz sprechen lässt. Die Wankelmütigkeit beschreibt ja genau diesen Kampf zwischen Herz und Kopf, wohingegen rationale Menschen auf der Grundlage logischer Argumente entscheiden. Gefühle spielen in diesem Fall eine untergeordnete Rolle, daher kommt es seltener zu eben diesen Gefühlen, mit denen du wenig anfangen kannst: Trauer, Reue und Wehmut. Das muss auch nicht schlechter sein, wenn man rational durch sein Leben geht, nur eben anders.

      Die Aussage "Er wusste, worauf er sich mit mir einlässt" ist in deiner Art die Dinge anzugehen zwar nachvollziehbar, für andere Menschen folgt das Leben jedoch nicht dieser klaren inneren Logik. Man kann vorher nicht wissen, wie sich ein Wesenszug im Alltag konkret äußert oder wie er sich anfühlt. Zum Beispiel kann ein Putzfimmel zunächst niedlich klingen, aber mit der Zeit zur schweren Belastung in der Beziehung werden. Vielleicht fand dein Partner deine klare, sachlich-kühle Art anfangs anziehend. Jetzt scheint ihm in der Krise doch die Partnerin zu fehlen, die Verständnis zeigt, da ist und auch ehrlich mitfühlt. Mit Aussagen a la "Das soll er schön mit sich sich ausmachen! Oder "Ich habe keine Lust mir dein Gejammer anzuhören!", fühlt man sich als empfindsamer Mensch allein gelassen und einsam.

      Ihr scheint vom Wesen her recht unterschiedlich zu sein, daher stellt sich tatsächlich die Frage, ob man miteinander glücklich werden kann.

      Grüße
      Luka

      (20) 08.07.16 - 23:18

      Das ist einfach nur widerlich. Pfui, pfui, pfui.

      Wow, du wirst besser. Dieses Mal hab ich dich nicht gleich am ersten post erkannt#klatsch.

      "Für mich gibt es kein Problem und ich sehe auch nicht was es da zu bereuen odrr besprechen gibt.
      Für mucj ist die Beziehung zu Ende.

      Ich habe angetrieben, weil ich es wollte.

      Ich habe keine Lust mir sein Gejammer anzuhören.
      Das soll er mal schön mit sich ausmachen.
      Von daher ist es besser, wir trennen uns."

      Dann ist doch alles klar. Ich frag mich, warum du hier überhaupt eine Diskussion eröffnest. #augen

Hallo!

nun ja, Du hast einen klaren eindeutigen Wunsch gehabt, den Du mit oder ohne seine 100%-ige Einwilligung durchgezogen hättest. - Ist nun mal so. Das hat er richtig erkannt und dann auch zumindest toleriert.

Sein Problem ist es nun, dass er damit nicht klar kommt.
In einer funktionierenden Partnerschaft sind seine Probleme auch Deine Probleme und dann versucht ihr die zu gemeinsam zu lösen. Geschehenes kann man aber eben nicht ungeschehen machen - da müsstet ihr gemeinsam eine Lösung oder eine Art damit umzugehen finden. Dazu gehört, dass er Dir das nicht "vorhält", aber den Verlust artikulieren darf er doch mal, oder?! Oder ist das für Dich eine "Vorhaltung"?

Mir scheint aber ohnehin der Wurm drin zu sein, bei Euch!
Er will sich nicht sterilisieren lassen, Du zeihst es dann für beide (?) durch!
Er hätte das Kind gewollt, Dir war seine Meinung im Wesentlichen egal!
Zwischen "sich bis zum Äußersten gegen ein gemeinsames Kind wehren" (Du) und "es nicht auf ein gemeinsames anlegen" (er) ist tatsächlich ein Unterschied.
M.E. sehr ihr die Partnerschaft unterschiedlich und ich sehe tatsächlich wenig Zukunft drin, aber nicht weil er jetzt Vorhaltungen macht und Du eigentlich ein Unschuldslamm wärst.

LG, I.

  • (24) 08.07.16 - 18:03

    Nein, er hätte es nicht gewollt.
    Das hat er ganz klar und deutlich geäußert.

    Ihn stört etwas anderes, nämlich, dass ich das ziemlich gut weg stecke und unserem Kind nicht nach trauere.
    Er kommt mit meiner unemotionalen Art, mit dem Thema umzugehen, nicht klar.
    Aber ich bereue nichts, fühle mich gut und lebe mein Leben weiter ohne zurück zu schauen.

    Er meint, ich müsste doch traurig sein über den Verlust, über die Tatsache, dass wir unser Kind nicht aufwachsen sehen
    Er wirft mir quasi vor, dass ich nicht so empfinde wie er es erwartet hat.
    Er meint auch, dass er gelesen hat, dass fast alle Frauen es bereuen, abgetrieben zu haben und er auch erwartet dass ich darunter leide.
    Aber ich leide nicht weil ich voll dahinter stehe.

    Meine Entscheidung war 100%, kein Zweifel.

    Und ich denke, dass es auch Frauen geben wird, die wie ich, vollkommen mit sich im Reinen sind, weil es eben eine glasklare Entscheidung war.

    • Hallo

      Abtreibungsgegner verbreiten die falsche Aussage, Frauen würden eine Abtreibung bereuen.

      Untersuchungen haben ergeben, dass aber 95% der Frauen eine Abtreibung nicht bereuen. Du gehörst ebenfalls zu diesen.

      Vielleicht sollte er mal diese Untersuchungen lesen, damit er sieht, dass Frauen nach einer gewollten Abtreibung erleichtert sind, sie als richtig anschauen und wieder gleich handeln würden.

      Hoffe, Eure Beziehung kommt wieder ins Lot.

      Wünsche Dir alles Gute.

      Freundlichen Gruss

      tm

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