Ich mag mein Kind nicht

    • (1) 09.07.16 - 13:55
      Tausend Fragen

      Hallo,

      Ich schreibe hier weil es in schwarz geht und es ein heikles Thema ist.
      Wie oben schon steht, mag ich meinen Sohn nicht.
      Er ist mittlerweile 12 und es war vin Anfang an so, dass ich ihn nicht mochte.

      Nach der Geburt fand ich ihn hässlich, stillen war undenkbar. Das schrille Schreien hat mich noch mehr abgeschreckt.
      Er war halt ein Baby, aber ich konnte nichts daran süß oder liebenswert finden.

      Außerdem ist er sich nicht besonders hübsch, hatte eine Lippen Gaumen Spalte, die auch nach drei Ops immer noch sichtbar ist.
      Er ist such nicht der Hellste, gevt auf eine Förderschule.
      Ich bin so enttäuscht von ihm, obwohl er nichts dafür kann.
      Mein Ex kümmert sich gar nicht mehr um ihn.
      Ich habe mich auch dann nicht mehr zu einem 2. Kind entscheiden können, als ich noch mal schwanger war, habe ich angetrieben.

      Es ist sicher schlimm für mrin Kind da er es sicher merkt, daas ich ihn ablehne.
      Ich war schon bei einigen Beratungsstellen und Therapeuten, aber meine Gefühle ändern sich nicht.
      Kennt das jemand, dass man sein Kund nicht mag? Nicht stolz drauf ist und es nicht zum Knuddeln findet?

      Diskussion stillgelegt
      • Hallo,

        es gibt leider die wenigen Mütter, welche keine Gefühle oder negative für ihr Kind entwickeln. Aber eine gute Therapie sollte die Mütter so weit vermitteln, daß sie es akzeptieren und nicht ihr Kind für die enttäuschten Erwartungen verantwortlich machen.
        Stutzig macht mich allerdings, warum Du Dein Kind nicht in eine Pflegefamilie oder zur Adoption freigegeben hast. Entweder hast Du keine qualitativ hochwertige Therapien erhalten oder Du fühlst Dich in der Rolle nach außen hin als aufopfernde Mutter zu wohl in der Aufmerksamkeit.

        LG
        Lexy

        Diskussion stillgelegt
        • (3) 09.07.16 - 18:25

          Warum soll ich ihn weg geben?

          Das wollte ich nicht und auch von den Therapeuten ist das nie als ernsthafte Alternative erwogen worden.
          Er wird ja nicht misshandelt, nur mag ich ihn halt nicht.
          Mangelde Liebe ist kein Grund für das Jugendamt ein Kindeswohlgefährdung zu sehen.
          Auch das Jugendamt kennt meine Situation, da mein Sohn einen Schulbegleiter hat, der genehmigt worden ist.
          Es fehlt nur Zuneigung, sonst nichts.
          Seine Entwicklung wird regelmäßig beurteilt und es wurden nie psychische Traumata festgestellt und ich werde die paar Jahre wohl noch aushalten bis er erwachsen ist.
          Er ist jetzt 12, warum soll ich ihn jetzt noch weg geben?

          Das würde er niemals verstehen und ihm schaden.
          So sieht es auch das Jugendamt.
          Ich denke, ich habe alles getan, was in meiner Verantwortung lag, aber Gefühle sind nun mal nichts, was ich erzwingen kann.
          Da kann auch keine Therapie was dran ändern.
          Er kam auf die Welt und ich wusste, dass ich keine Mutterliebe empfinden werde.
          In der Schwangerschaft hatte ich noch gedacht dass das kommt, weil man es ja immer so liest.
          Es kann auch gut sein, dass ich ihn auch nicht mögen würde, wenn er hübsch und intelligent wäre.

          Vielleicht ist Mutterliebe etwas , was mir nicht liegt. Ich weiß es nicht.
          Was ich nicht verstehe ist, warum man nicht offen sagen kann, dassman sein Kind nicht liebt.
          Beim Jugendamt hat das keinen geschockt.
          Durch meine derzeitige Therapeutin hab ich erfahren, dasa mangelnde Gefühle für das eigene Kind relativ verbreitet sind. Und dass sie einige Frauen in ihrer Praxis hat, die das schildern.

          Das sind ganz normale Frauen, die lediglich nichts für ihr Kind empfinden.

          Was soll man da therapieren?
          Es ist nicht pathologisch sondern eine mögliche Variante in der Bandbreite menschlichr Gefühle.

          Ich musste in letzter Zeit ift an meine Oma denken.
          Sie hat mir früher immer erzählt, dass ihre Mutter 13 Kinder hatte und für keines davon etwas übrig hatte.

          Es ist also nichts völlig Abwegiges sondern kam schon immer vor.
          Das heißt aber noch lange nicht dass man sein Kind allein deswegen weg geben muss.
          Immerhin hab ich mein Kind nicht verstoßen, mein Ex hat nur gesagt, dass ich sehen soll wo ich mit der Missgeburt bleibe und ist abgehauen.

          Ich habe mich immer gut um mein Kind gekümmert und bin nicht weg gelaufen.

          Diskussion stillgelegt
          • Emotionale Vernachlässigung ist sehr wohl kindswohlgefährdend. Frag doch Deine Therapeuten, was aus Kindern wird, die keine Liebe erfahren.

            Diskussion stillgelegt
          • (5) 11.07.16 - 20:35

            Ich glaube du erwartest zu viel von dir!!
            Auch wenn du ihn nicht schmuddelst und küsst so liebst du ihn dennoch sonst wäre er dir egal, du würdest dich nicht um seine Bedürfnisse kümmern( nicht mal essen und Co) es wäre dir egal ihn mit 12 noch in ein heim zu geben,....
            Das optische war vielleicht bei der Geburt ein Schock für dich. Aber da hast du deine Erwartung und Priorität falsch gesetzt. Wichtig ist dass ein Mensch im Herzen gut ist und das scheint ja bei deinem Kind nicht das Problem zu sein. Was nützt dir ein schöner Massenmörder, Vergewaltiger, .....
            Intelligenz ist auch ein breit gefächerter Begriff. Er kann vielleicht die schönsten Bilder malen oder ist ein genügsamer Mensch der nicht viel braucht, kann gut mit anderen umgehen,.... Das alles ist wichtiger als ein in von 140.
            Das Wichtigste jedoch ist dass er glücklich ist und du dein bestes dafür tust....in deinem Rahmen so wie es dir möglich ist ( auch mit Unterstützung....das ist nichts wofür man sich schämen muss)
            Ich denke du bist eine gute Mutter mit zu vielen Ansprüchen an dich selbst und zu hohen erwartungshaltungen an ein von dir entworfenes Idealbild deines Sohnes. Aber lieben tust du ihn definitiv. Sonst würdest du gar nicht hier schreiben und dir Gedanken machen.

            Kopf hoch!!
            Lg

            Diskussion stillgelegt
      (6) 09.07.16 - 15:22

      Ist denn schon wieder der Samstagstroll unterwegs?

      Diskussion stillgelegt
      • >> Ist denn schon wieder der Samstagstroll unterwegs?<<

        Du meinst, weil du so etwas nicht kennst, dann gibt es so etwas nicht.

        Ich kenne es so auch nicht und doch kann ich es mir, im Gegensatz zu dir vorstellen.
        Und falls es ein Fake sein sollte, na und. Du musst doch nichts dazu schreiben.
        Wenn es aber so ist, wie die TE es beschreibt, dann ist deine Antwort eine Beleidigung, die du ihr hättest ersparen können.

        Diskussion stillgelegt
        • Ich glaube auch, dass es sowas gibt.
          Aber jetzt speziell hier tippe ich auch auf Troll#sorry.

          Diskussion stillgelegt
          (9) 09.07.16 - 23:03

          Ich kann mir auch vorstellen, dass es Frauen gibt, denen es unglücklicherweise so geht. Allerdings empfinden die Betroffenen eine Art Reue u d Schuldgefühl. Unser Troll hier ist aber so kaltschnäuzig und dabei provozierend, dass ich ihr nur von einem Fake ausgehen kann.

          Diskussion stillgelegt
          • Und ich würde sogar was drauf wetten, dass es der gleiche Troll wie der etwas weiter unten mit "Abtreibung und Partnerschaft" und im Heiratsthread im "Allgemein" ist. Ziemlich normal anfangen, um sich nach ein paar Antworten sich ziemlich abwertend auszutoben, ziemlich viele Tippfehler und der gleiche Schreibstil...mei, wenns Spaß macht;-).

            Diskussion stillgelegt

    Ich glaube durchaus das es sowas gibt. Öfter als man glaubt. Ich selbst habe auch genau davor schiss das mein Kind so wird und ich es nicht mögen kann. Tja was dann? Eine Pflegefamilie wäre bestimmt keine schlechte Idee. Denke schon das dein Sohn das merkt und das muss ja nicht sein. Mache dich dahingehend schlau!

    Diskussion stillgelegt

    Hallo,

    deine Zeilen finde ich hart und grausam.

    Vielleicht hat er deine Intelligenz geerbt?

    Was kann der Junge dafür, wenn er nicht gesund zur Welt kam? Was, dass er auf eine Förderschule muss?

    Und ich bin ziemlich sicher, dass dein Kind deine Kälte und Ablehnung spüren wird.

    Hast du schon darüber nachgedacht, ihn in eine Pflegefamilie zu geben? Da hätte er die Chance, nicht nach Äußerlichkeiten und Fähigkeiten abgestempelt zu werden, sondern würde endlich erfahren, was es heißt, geliebt zu werden, so wie man ist.

    Diskussion stillgelegt

    Kenn sowas auch nicht. Falls du kein fake bist gib dein Kind in einer Pflegefamilie. Es gibt auch wohngruppen für Jugendliche. So ein ungeliebte Umgebung hat kein Kind verdient.So eine Umgebung kann ihn eher Schaden.

    Denk mal darüber nach.

    Diskussion stillgelegt
    (14) 09.07.16 - 19:33

    Sowas gibt es wahrscheinlich öfter als man denkt, aber die allerwenigsten werden das jemals aussprechen.
    Nicht umsonst haben viele Kinder irgendwann zu ihren Eltern keinen Kontakt mehr, oder beschissene Verhältnisse. Das kann man sogar täglich bei Urbia lesen.

    Was man da tun kann? Keine Ahnung.

    Diskussion stillgelegt
    • Hallo

      Das machen wir gerade mit meinem Mann durch. Posttraumatisxhe belastungsstörung. Keine liebe als Kind bekommen, keine Geschenke. Gewalt und einen Alkoholabhängigen Vater. Gestern hat unsere Tochter ihren 18. Geburtstag nachgefeiert und meinen Mann hat das wieder zurück geworfen. Er War so traurig. Mein Mann ist so wütend auf seine Eltern. Ich wusste nix. Ich habe vor 12 Jahren den Kontakt zu seinen Eltern abgebrochen weil ich die Kinder und mich schützen musste. Mein Schwiegervater fing nämlich an unsere Kinder zu erpressen und das habe ich nicht zugelassen.

      Nun stand eine familienfeier an und da ist er dann zusammen geklappt. Ging nix mehr.

      Wird noch ein langer Weg werden. Aber den werden wir schaffen.

      Lg

      Diskussion stillgelegt
Top Diskussionen anzeigen