Wenn beide auf ihren Wohnort beharren - somit eine Beziehung überhaupt von vornherein eine Chance ?

    • (1) 18.07.16 - 11:34

      Hallo ,

      Ich habe einen Sohn und einen Mann kennengelernt. Mein Sohn wird fussläufig von meinem Wohnort eingeschult. den Mann den ich kennengelernt habe , der hat sein Haus 70 km weiter auf einem Dorf und hat dort auch Tiere leben und seine Firma in der er arbeitet , auch in der Nähe.
      Er sagt er würde dort sein Haus nicht verlassen und ich lebe in der Großstadt mit meinem Sohn und schulplatz. Wie sehr ihr das ? Noch haben wir nichts miteinander groß angefangen aber sehr großes Interesse füreinander.

      Würdet ihr von vornherein deine Beziehung dann sein lassen ? Der Vater meines Kindes wohnt 3 km von mir entfernt und würde es auch nicht zulassen wenn wir wegziehen.
      Wie würdet ihr einsilbiges kennenlernen dann betrachten ? Nein ich mag nicht erst probieren und sehen wohin es läuft um dann nach 1 Jahr festzustellen das beide ihren Wohnort Nicht verlassen würden und man da schon Zeit investiert hat / hätte .
      Wie sehr ihr das ?

      • (2) 18.07.16 - 11:40

        <<Nein ich mag nicht erst probieren und sehen wohin es läuft um dann nach 1 Jahr festzustellen das beide ihren Wohnort Nicht verlassen würden und man da schon Zeit investiert hat / hätte .>>

        Warum fragst du dann? Deine Antwort scheint bereits festzustehen. Er will im Moment nicht weg - du wilst im Moment nicht weg. Einer Fernbeziehung scheinst du auch nicht besonders offen gegenüber zustehen - also worauf genau bezieht sich deine Frage?

        • (3) 18.07.16 - 11:43

          Ich hätte gern ein Rat was ihr tun würdet !

          Ich bin natürlich offen für alles aber ich bin aus gründen des Vaters meines Kindes gezwungen in der Stadt zu bleiben.

          Aber der Mann ist toll ! Was kann man tun ?

          • Entweder ihr geht getrennte Wege.

            Du und er führt eine Fernbeziehung.

            Du klagst es vor Gericht ein das du zu ihm ziehst. Da 70 km keine unzumutbare Entfernung ist. Besitzt dein ex ein Auto?

            Das sind drei Möglichkeiten

          • (5) 18.07.16 - 11:50

            Nun, ich würde genau das tun, was du kategorisch ausschließt: Es langsam angehen, die Sache als Fernbeziehung anlaufen zu lassen und letztlich abzuwarten, ob die Gefühle irgendwann stark genug werden, dass einer (oder auch beide) sich vorstellen könnten ihr Nest zu verlassen (kommt ja letztlich auch drauf an, wer die stärkeren Argumente hat, warum er in der Heimat bleiben "muss"). Und wenn nicht - so What, dann wars halt nix.

            Mein jetztiger Mann und ich haben zunächst 50km voneinander entfernt gewohnt, kurz nach dem Kennenlernen ist er zur beruflichen Selbstverwirklichung umgezogen - von da an trennten uns die nächsten 2 Jahre 500km. Ich hatte ein kleines Kind, brauchte Oma und Opa und wollte den Kleinen nicht aus der gewohnten Umgebung reißen - da fiel uns irgendwann die Entschiedung leicht, dass letztlich doch er zu mir ziehen würde, denn mittlerweile war ich ihm wichtiger als sein Job, auch wenn er damals zunächst seiner Arbeit den Vorzug gegeben hatte. Mittlerweile sind wir sehr glücklich verheiratet. Hätte ich damals gesagt "Nein, niemals, du willst ne Arbeit Karriere in einem anderen Land und ich kann niemals zu dir ziehen, weil ich ein Kind habe und du kannst niemals zu mir ziehen, weil du dann deinen Job kündigen müsstest - also lassen wirs lieber gleich, bevor ich unnötig Zeit investiere" hätte ich ihn verpasst, was ich mir nachträglich nur schwer verzeihen könnte.

            Ich denke mal, du musst es einfach langsam angehen. Kannst ja jetzt noch nicht Entscheidungen treffen, die nachher in der Entwicklung vielleicht hinderlich sein könnten bzw. jetzt nicht schon festlegen, da du nicht weißt, wohin es führt. Also gebt euch und eurer Beziehung Zeit.

      Ich kann verstehen, dass der Mann da nicht weg will.
      Er hat dort ein Haus, (das verkauft oder vermietet man nicht mal eben), er hat dort Tiere (die kann man in der Großstadt nicht unterbringen, und er hat dort seine Firma (seine eigene?), da muss man als Chef auch vor Ort sein.

      Du lebst in einer Mietwohnung? wo ist das Problem?
      Hast du eine Arbeit? Ist es eine, wo man auch leicht woanders was findet?
      Schulen gibt es auch am "Land".
      Ob der Vater das zulassen muss oder nicht weiß ich leider nicht.
      Hast du deine Familie vor Ort?
      Du hast ein Kind dass du nicht aus allem rausreißen willst....das ist das einzige Argument was zählt bei dir (wenn es nach meiner Meinung geht und das wiegt schwer).

      Ich verstehe aber euch beide und ich würde sagen wenn ihr beide so strikt seid, dass es auf keinen Fall in Frage kommt.... dann lasst es gleich sein.
      Ich würde es nicht nochmal machen und für einen Mann wohin ziehen.

      • Mir stellt sich überhaupt nicht die Frage ob ich umziehen möchte : ich darf nicht !
        Der Vater meines Kindes geht dann vor Gericht und ich würde unser Kind Verlieren und es alle zwei WE besuchen müssen ! Laut meinen Anwalt hat er gute Chancen da er viel Geld hat , viel Zeit weil er nicht arbeiten muss und unsere kleine die gewohnte Umgebung nicht verlassen müsste . Wir hatten das schon alles durch als ich ein gutes Jobangebot annehmen wollte welches 80 km von uns war und er hat mich nicht gelassen und ich würde nie aufs Kind verzichten !

        • Also das ist im Grunde käse! Such dir einen guten anwalt! 70 km sind absolut zumutbar und zumutbar ist es auch ein kind in eine neue Umgebung zu verpflanzen! Das ist überhaupt kein Problem und wenn du dich zum sklaven deines ex Mannes machst dann darfst du dir niemandem anlachen der ein paar km weg wohnt. Ein Mann mit haus /Tieren /Firma.... Von dem kann man nicht erwarten das er umzieht, wegen eines dummen ex mannes!

          • (10) 18.07.16 - 16:59

            Kriege ich sofort Puls wenn ich so eine Einstellung lese.

            Es geht hier ums Kind. Und da ist es nicht Wurscht von 3 km - ich kann zur Not immer zu meinem Papa auf 70 km zu ziehen.

            Und ja: ich sage klar. Ich habe ein Kind, ich war nicht in der Lage die Beziehung zum Papa aufrecht zu erhalten (oder warum auch immer es auseinander gegangen ist) und deswegen ist meine Aufgabe, dass mein Kind beide Eltern hat!

            Das ganz natürlich jeweils von Mutterseite oder Vaterseite betrachtet und Gewalt etc. ausgeschlossen.

            • Was gibt's da puls zu haben. Ich halte auch nichts davon wenn man ans andere Ende von D zieht und das kind das andere Elternteil nur noch eingeschränkt sehen kann. Hier geht's um lächerliche 70 km und das Umgangsrecht könnte weiterhin ganz normal statt finden.

              Ist ja supi wenn die Elternteile quasi Nachbarn sind aber man darf nicht vergessen das es getrennte Elternteile sind und es legitim ist das jeder sein eigenes Leben weiter lebt. .... 70 km sind putzig, fahren andere jeden Tag zur Arbeit.

              Aber man kann natürlich auch ein eingeschränktes Leben leben bis das kind 18 ist und sich nur in 500 m Reichweite bewegen. Jeder wie er mag.

              • (12) 18.07.16 - 17:49

                Du hast es nicht verstanden.
                Ich beschneide auch mit 70 km das Kind. Es kann nicht mal eben spontan zum Papa.

                Hier geht es nicht darum, ob der Vater zum Umgang weiter fahren müsste, sondern ich nehme meinem Kind eine Möglichkeit seinen Vater auch mal
                spontan zu besuchen.
                Es wird sicher viele legitime Gründe geben warum Umzüge nötig sind, aber es ist nicht ein neuer Partner.
                Ja, da stelle ich mein Kind ganz klar an erste Stelle und wenn keine finanziellen Gründe dagegen sprechen, haben sich Eltern auf Elternebene als Eltern zu verhalten... Und das heißt für mich: mein Kind sollte so wenig Nachteile wie möglich aus einer Trennung haben.

                • Du hast es eher nicht verstanden oder nein, wir sehen das einfach unterschiedlich! Sein kind beschneiden tut man doch in erster Linie wenn man sich als eltern eines Kindes trennt! ... Bei einer Trennung ist es nunmal so das es legitim ist das beide Parteien ihr Leben weiter leben/neue Partner/neue Berufe oder was weiß ich haben und da kann eben auch, aus welchen Gründen auch immer, ein Umzug statt finden. So sehe ich das.

          Ebenso zumutbar ist es auch, dass das Kind dann einfach beim Vater bleibt.

        Ehm... sorry, aber wenn 70 Kilometer für eine Vater-Sohn/ Kind Beziehung absolut zumutbar sind, sind 70 Kilometer gleich dreimal für eine Beziehung zu einem oberflächlich tollem Mann, den man seit geringer Zeit noch nicht einmal richtig kennt zumutbar!

        Was für eine schwachsinnige Logik deinerseits!

    (18) 18.07.16 - 17:49

    """""""""muss und unsere kleine die gewohnte Umgebung nicht verlassen müsste""""""

    ich dachte du hast einen sohn?#gruebel

    Und warum sollte er freiwillig aufs Kind verzichten?

    • Wieso verzichten? Man kann doch auch bei lächerlichen 70 km Distanz Mutter und Vater sein?

      • (21) 18.07.16 - 20:07

        Für dich wäre es demnach in Ordnung, wenn deine Kinder 70 Km von dir entfernt wohnen würden?

        • (22) 18.07.16 - 21:44

          Bei getrennten Eltern ist es in der Regel so üblich dass das Kind bei einem Elternteil seinen Lebensmittelpunkt hat und bei dem anderen nur 14tägig zu Besuch. ... Wenn man damit in keiner Art und weise zurecht kommt dann darf man sich von der Mutter /dem Vater im grunde garnicht erst trennen denn eine Trennung bedeutet leider auch automatisch in gewisser Weise Trennung vom kind, zumindest findet ein zusammenleben mit dem Kind nicht mehr so statt wie es vorher war.

          • (23) 18.07.16 - 22:04

            Das ist keine Antwort auf meine Frage...

            • (24) 19.07.16 - 07:57

              Wäre nicht schön aber in Ordnung! Leider muss man bei einer Trennung akzeptieren das ein Elternteil nicht mehr im gleichen haushalt lebt und das kind täglich sehen kann. 70 km wären für mich absolut zumutbar und würden mich nicht daran hindern mein kind regelmäßig zu sehen/gemeinsame Zeit zu verbringen. Ich kann von dem anderen Elternteil nicht erwarten das er/sie nach der Trennung von nun an auf ein eigenes Leben verzichtet und dazu gehört es auch sich mit kind in einem gewissen Radius bewegen zu können.

              Aber seis drum, jeder kann das anders sehen. Für uns ist 70 km ein Arbeitsweg und von dem her ist es für mich keine Entfernung.

      Sie schreibt was von verzichten. Und ich finde 70 km überhaupt nicht lächerlich - zumindest nicht, wenn es vorher 3 km waren und das Kind theoretisch und wenn es alt genug ist, selbstständig das andere Elternteil besuchen kann. Unabhängig von der Umgangsregelung. Alle Kinder, die ich kenne, die die Möglichkeit haben, nutzen sie und finden das gut.

      Und offensichtlich hat der Vater den Umzug mit einem triftigeren Grund schon verwehrt. Und das ist sein gutes Recht.

      Davon abgesehen reden wir hier über ziemlich ungelegte Eier ;-)

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