Schwanger von nem anderen...

    • (1) 18.07.16 - 19:19
      Kenntdasjemand

      Meine Frau und ich haben uns vor 1 Jahr getrennt. Sie war zwischendurch mit einem anderen zusammen Und ist von dem schwanger, sie sind aber getrennt mittlerweile (sie hat es beendet). Ich liebe sie noch immer und will sie auch zurück. Von ihrer Seite sind auch noch Gefühle für mich da. Wir haben 1 Kind und ich weiß nicht ob und wie ich damit klar kommen soll. Es ist schließlich nicht meins.

      Kennt das jemand von euch und hat vielleicht tips?

      Sie möchte auch aus bestimmten Gründen das Kind und Erzeuger kein Kontakt haben. Kann man ein Kind so annehmen und behandeln wie sein eigenes?

      • Hallo!

        Wenn ihr verheiratet seid, dann ist das Kind ganz offiziell Deines. Das heißt aber auch, dass Du voll und ganz zu unterhalt verpflichtet bist. Auch im Falle einer Trennung.

        ich denke, das emotionale ist am Ende gar nicht so sehr das Thema, wahrscheinlich hättest Du bald verdrängt, dass er gar nicht Dein "richtiges" Kind ist, es wäre wie bei einem adoptierten Kind auch eben Dein soziales Kind und ebenso viel wert wie ein leibliches Kind.

        Aber vom rechtlichen her ist es schon schwierig, weil Du eben den unterhalt bestreiten musst und auch ein Kind ein Recht hat, seinen biologischen Vater zu kennen. Es wäre ein riesiges Familiengeheimnis, keine Schöne Sache.

        besser wäre, es dem Kind zu sagen, das es da noch einen biologischen erzeuger gibt, Du aber trotzdem der Papa bist.

        • (3) 18.07.16 - 19:42

          Sie ist ja auch gerade erst im 4 Monat und somit bekomme ich ja auch alles mit und ich will auch bei der Geburt für sie da sein.

          Irgendwann wird es das schon erfahren wenn es älter ist. Wobei meine Frau auch sagte das das Kind mich lieben wird weil es mich als "Vater" ansehen wird. Danke das du mir mut zusprichst!

          • Hallo!

            Natürlich wird das Kind Dich lieben, für das Kind sind die Gene egal. Für das Kind zählt, wer es in den Arm nimmt, wenn es ein Aua hat, und wer ihm gute nacht geschichten vorliest.

            Aber es ist wichtig, dass es von Anfang an weiß, dass es einen Papa und einen Zusatz-Vater hat. Das ist ganz wichtig. Wenn ihr das dem Kind erst später sagt, dann ist das ein riesiger Schock, dann bricht seine ganze Welt zusammen. Je später, desto schlimmer. Wenn es das von Anfang an weiß, dann ist das besser.

            Das kann man von Anfang an Kindgerecht erklären, dass der Papa sich für die Mama UND das Kind entschieden hat, als das Kind schon im Bauch von der Mama war, wie bei einem Überraschungsei, und sich dann total gefreut hat, dass die Mama ihm so ein tolles Kind geschenkt hat.

            Später kommen dann die biologischen Details und vielleicht auch Besuche vom biologischen vater, wenn interesse besteht. Aber bitte nicht verschweigen.

            Stell Dir einfach nur mal vor, was das für Dich bedeuten würde, wenn Deine Eltern Dich anrufen würden und mal so eben sagen würden, ach übrigens, Du bist adoptiert. Das ist ein echtes Brett.

            Und sowas kommt viel zu oft raus, und wenn das Kind nur in 16 Jahren im Bio-unterricht gut aufpasst und ihm dabei auffällt, dass es dank der Vererbungsregeln vond er Blutgruppe her gar nicht dein Kind sein kann. Oder es verplappert sich die Oma, wenn sie langsam etwas senil wird. Sagt von Anfang an die Wahrheit, dann ist das kein Schock, sondern eine Selbstverständlichkeit.

      Guten Abend,

      ich kann Dir keine Erfahrungen oder Tipps nennen, doch wie bereits geschrieben, wenn Ihr noch verheiratet seid wird das Kind auf den Papieren / rechtlich zu Deinem Kind.

      Ganz ehrlich, ich würde die Vaterschaft anfechten - erkundige Dich beim Jugendamt nach dem genauen Verfahren.

      Das würde ich auf jeden Fall machen, denn was ist, wenn Du doch nicht damit klar kommst, oder Eure Beziehung nicht hält? In den Fällen magst Du doch bestimmt nicht noch Jahre für ein Kind von einem anderen Erzeuger bezahlen, oder?

      Trotzdem kannst Du:
      - der soziale Vater sein
      - das Kind lieben
      - eine Familie mit Deiner Frau und Deinem Kind sowie dem "Stiefkind" sein

      Ich denke, wenn Du jetzt positiv denkst und schon die Entwicklung im Bauch begleiten kannst, hast Du gute Chancen dieses Kind als Deines anzunehmen und groß zu ziehen.

      Für Eure gemeinsame Zukunft wünsche ich Euch alles Gute und viel Kraft!

      Gute Frage, die du dir nur selbst beantworten kannst... Es gibt gewiss Menschen, die niemals ein "fremdes" Kind annehmen könnten, weil sie darin immer den "Verrat" des Partners sähen - oder auch aus anderen Gründen. Ich kenne aber auch genügend Beispiele, in denen soziale Väter total in ihrer Rolle aufgehen. Mein Mann hat meinen Sohn "übernommen" als er 2-3 war, hat also im Gegensatz zu dir nicht die Möglichkeit gehabt, Schwangerschaft, Geburt und die ersten Wochen zu begleiten. Dennoch liebt er ihn wie seinen eigenen Sohn und mein Kleiner sieht in ihm den Vater - "Fremdes Kind"? Davon spürt man hier nichts.

      Ein Bekannter von mir hat seine Frau kennengelernt, als sie schon einen kleinen Jungen hatte und mit dem zweiten Schwanger war - die beiden nennen ihn selbstverständlich "Papa" und er ist wahnsinnig stolz auf "seine Jungs" (die beiden studieren mittlerweile) und hat sich bewusst entschieden KEINE weiteren Kinder zu zeugen, weil er die beiden so sehr als eigene Kinder ansah, dass er kein Bedürfnis mehr danach hatte.

      Ich könnte dir jetzt noch mehr Beispiele aufzählen - helfen wird es nicht. Du musst selbst herausfinden, ob du zu den Männern gehörst, die damit umgehen können und eine tiefe Liebe für das "fremde" Kind entwickeln können, oder zu denen, die es immer als "fremdes" sehen... Und vielleicht findest du das auch erst heraus, wenn das Kind schon da ist. So oder so: Ich wünsche dir viel Glück, dass du für euch alle die richtige Entscheidung triffst!

    • (7) 19.07.16 - 06:25

      wenn ihr euch vor einem jahr getrennt habt gab es wohl gründe dafür und wenn die trennung von ihr damals ausging würde ich vielleicht etwas mehr den verstand einsetzen als das herz...

      sie hatte einen anderen, sie ist schwanger.....die gefühle die sie jetzt für dich noch angeblich haben soll, würde ich erstmal hinterfragen ob sie diese nur hat weil kein anderer da ist?!ob sie diese nur hat, weil du gerade der bequemste und vertrauensvollste bist?! ....oder einfach nur der naivste, der sich am besten bequasseln lässt....und da du sie noch liebst glaubst du ihr natürlich alles bzw. willst es glauben...

      braucht sie dich wegen der situation oder braucht sie dich weil sie dich wirklich liebt?!

      noch gefühle zu haben heißt ja nicht das sie gefühle hat die nötig sind um eine beziehung zu führen aus liebe, sondern eher weil du gerade da bist....

      ich halte nichts von gefühle können wieder wachsen und mit sicherheit nicht wenn so etwas geschehen ist...ich glaube dem nicht!

      auch halte ich nichts davon , dass sie den kontakt zwischen kind und vater nicht möchte und das hat nicht nur was damit zu tun, dass sie es vielleicht nicht möchte weil der vater ein zu negativer mensch für das kind wäre.....sondern auch, dass sie sich so einen kerl ins bett geholt hat den sie so ablehnt...und jetzt bei dir einen auf "gefühle" macht....in diesem zusammenhang glaube ich ihr nicht die innigkeit und die echtheit der gefühle die man braucht bzw. die du hast....

      darum, auch von mir den ratschlag, die vaterschaft nicht anzunehmen.....sie müsste es ja eigentlich sehr gut verstehen #schein

      und zu deiner frage: nein, ich könnte nicht damit umgehen und würde es bei der trennung belassen.

      • (8) 19.07.16 - 23:59
        Kenntdasjemand

        Die Trennung war einvernehmlich. Ich wollte nicht mehr und sie hat es so hingenommen. Finanziell ist sie unabhängig, dafür braucht sie mich nicht ;)

        Sie. Möchte nicht das das Kind Kontakt zum Vater hat, da er mit seinen Kindern nicht so toll umgeht. Er hat 3 und zu 1 davon kein Kontakt!

        • Er muss ja ihr Kind auch nicht sehen, zumindest nicht regelmäßig, aber dem KIND steht Unterhalt von seinem biologischen Vater zu, bis ins Erwachsenenalter hinein - bei einem Studium verdammt lange - das darf eine Mutter nicht einfach so ablehnen.

          Und erst recht nicht einem anderen mann aufhalsen, der vor lauter verliebtheit das jetzt machen würde. Wenn schriftlich nachvollzogen werden kann, dass Du jetzt schon weißt, dass es nicht dein kind ist, Du aber trotzdem zahlst, kannd araus auch eine dauerhafte Verpflichtung entstehen, auch nach der Trennung.

          und es steht dem Kind zu, zumindest zu wissen, dass es da noch einen biologischen Vater gibt.

    Hallo.

    Also ich würde dir auch raten, das Kind nicht anzunehmen. Erstens soll der leibliche Vater auch seiner Pflicht nachkommen und zweitens, sollte es wieder zur Trennung kommen, hast du die Rennerei für die Vaterschaftsanfechtung.

    Ihr könnt es zusammen nochmal versuchen, auch sollst du das Kleine annehmen, wie du es möchtest, aber lass es wenigstens auch für dich geregelt sein, dass es nicht von dir ist. Was ist, wenn der Vater des Kindes auf einmal sein Recht einklagt. Also regelt es vorher und lebt dann damit.

    Alles Gute.

    LG

    Nein kann man nicht. Ich glaube es zumindest nicht.

    Habe ich überlesen wer sich von wem getrennt hatte?

    Wenn ihr beide einen neustart wollt ok.
    Aber ich würde niemals die vaterschaft anerkennen lassen oder eben in eurem fall anfechten.

    Falls ihr euch wieder trennt zahlst du für ein fremdes kind never!

    Vllt. Braucht sie jetzt nur nen versorger weil ihr als alleinerziehende der arsch auf grundeis geht.

    Ihr habt euch doch nicht ohne grund getrennt.

    Hallo,
    man kann bestimmt das Kind so annehmen und behandeln wie sein Eigenes..
    Aber ich würde alle Umstände die zu Euer Trennung führten noch einmal bedenken...

    Warum habt ihr Euch getrennt, Wer hat sich getrennt.. Hat Sie noch Gefühle für Dich weil Sie nun einen Versorger sucht? Oder kommt das von Herzen?

    "Sie möchte auch aus bestimmten Gründen das Kind und Erzeuger kein Kontakt haben. Kann man ein Kind so annehmen und behandeln wie sein eigenes? "

    Ich finde so etwas geht überaupt nicht. Ihr könnt das Recht von Vater und Kind nicht mit Füßen treten.

    Wenn Deine Noch Frau so schnell wieder ein Kind andrehen lässt, dann ist es auch ein Teil Ihrer Verantwortung dafür zu sorgen das dieses Kind Kontakt zum biologischen Vater hat.

    Ich würde mir das alles gut überlegen, weiß aber für mich das ich so etwas nicht mitspielen würde. Nicht weil es ein fremdes Kind ist...sondern weil Sie den Kontakt unterbinden möchte.

    lg

    • (13) 20.07.16 - 00:01

      Eigentlich kam es von meiner Seite und sie hat es so akzeptiert. Finanziell braucht sie mich nicht. Und den Kontakt will sie nicht, da sie mit der Art wie er mit seinen Kindern umgeht nicht klarkommt.

Kann man ein Kind so annehmen und behandeln wie sein eigenes?

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Das kann man, bloß zahlen soll bitte der Erzeuger! Stell Dir vor Deine Frau trennt sich wieder, dann zahlst Du für das Kind!
Oder kommt sie nur wieder bei Dir an, weil sie eben schwanger ist?

Ich würde bereits jetzt die Vaterschaftsanfechtung anleiern, sozial kannst Du ja der beste Papa der Welt werden, aber zahlen soll der, der es gemacht hat.

  • Hm... Zu sagen "ich nehme dieses Kind als mein eigenes an, aber nur in guten Zeiten" finde ich schwierig...

    Allerdings gebe ich dir in sofern recht, dass man, wenn man sich von Anfang an im Klaren ist, dass man im Falle einer Trennung nicht bereit waere, seiner Vaterrolle weiterhin nachzukommen, von Anfang an klare Worte sprechen sollte. Denn kaum etwas ist schlimmer fuer ein Kind, als wenn der geliebte soziale Vater nach einer Trennung von der Mutter auf einmal von der Bildflaeche verschwindet und sagt "Du gehst mich jetzt nichts mehr an, denn ich bin ja gar nicht dein Vater"!

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