Co-Parenting

    • (1) 01.08.16 - 11:32

      Hallo zusammen,

      ich selbst lebe in einem Co-Parenting-Modell und mich würde mal interessieren, was ihr darüber denkt. Ich bin lesbisch, Single, und habe zusammen mit einem schwulen Mann, ebenfalls Single, eine kleine Tochter. Wir teilen uns die Erziehung zu je etwa 50% und leben bald in einer WG zusammen. Insgesamt bekomme ich wenig Resonanz auf das Familienmodell und frage deshalb mal in die Runde. LG

      • Mir persönlich ist es wurscht, wie du lebst.
        Den Kind geht's gut? Es wird geliebt? Ihr habt keine Messi-Wohnung?

        Dann leb doch, wie du möchtest :-) warum legst du Wert auf andere Meinungen und willst ne Rückmeldung darüber, wie du lebst? Ist doch allein euer Ding.

        • Ich bin auch vom Vater meiner Tochter getrennt, mit wem ich (und auch er) Sex habe, interresiet keinen.

          Solltest du allerdings eine dieser extrem-Kampf-lesben oder er ein extrem schwuller (da habe ich mal eine Wohnung gesehen....!) wurde ich es befremdlich finden. Nicht wegen der sexuellen Neigung zu einem Geschlecht, sondern weil mir das übertrieben extreme ausleben von der sexualität im Alltag ungeheuer ist.

          K

    Solange es eurem Kind gut geht und ihr euch auch weiterhin gemeinsam um eure Tochter kümmert wenn neue Partner bei einem oder beidem von euch ins Spiel kommen finde ich das absolut ok :-) (da sehe ich ehrlich gesagt bei solchen Modellen immer das größte Problem)

    (9) 01.08.16 - 12:16

    Und wieso heisst das Co-Parenting? Ihr lebt doch - vom Elternstandpunkt aus betrachtet -ein stinknormales Papa / Mama / Kind - Modell.
    Nur die Beziehungsebene von Papa und Mama ist eine andere als in der Mehrzahl der Papa / Mama / Kind Familien. Na und?

    Grüsse
    BiDi

    Streng genommen mache ich das auch: lebe vom Papa getrennt, wir betreuen 50/50....

    • (11) 01.08.16 - 14:20

      Naja co-parenting ist ja nicht gleich mit allen Alleinerziehenden/von kv getrennt lebenden zu vergleichen...
      Ich denke mal nicht das du und dein ex euch nur zwecks dem Projekt Kind kennengelernt habt und es nicht auf natürlichem Wege entstanden ist ;-) das ganze dann bei einer Agentur -am besten noch nach Katalog.

      • (12) 01.08.16 - 15:43

        Co-Parenting ist nichts anderes, als das man Eltern ist und gleichberechtigt erzieht ohne eine Liebesbeziehung zu haben.

        https://de.wikipedia.org/wiki/Co-Parenting

        "Sowohl die leibliche Mutter als auch der leibliche Vater des Kindes wirken aktiv an der Erziehung des Kindes mit. " - obwohl keine Beziehung herrscht.

        es muss also ganz und gar nicht aus dem Reagenzglas sein. Aber ich schrieb ja auch: streng genommen kann man uns dazu rechnen. Klar, sind wir getrennten nicht die, die wirlich gemeint sind.

(13) 01.08.16 - 12:51

Wieso erhoffst du dir Resonanz? Geht ihr damit hausieren, dass ihr andere sexuelle Neigungen habt als die übliche Familienkonstellation? Wen interessiert das? Im Grunde sollte es euch doch freuen, dass ihr so unauffällig lebt, dass eben niemand kommentiert, wie ihr das tut und mit wem.

Mit persönlich ist das völlig Wurscht, solange das Kind darunter nicht leidet - egal wie man sexuell ausgerichtet ist. Ich weiß auch nicht, ob der Super-Happy-Rama-Nachbar mit seiner Vorzeigefamilie nicht nebenher bisexuell ist und im Keller ein SM-Studio hat. Ist mir egal!

(14) 01.08.16 - 13:25

Hey, whatever floats your boat! :-)

Nein, jetzt mal im Ernst. Ich selbst bin bei einer allein erziehenden Mama groß geworden. Mein Papa hat sich den Großteil meiner Kindheit nicht gekümmert (aber immer Unterhalt bezahlt.....). Hat mich das als Kind gestört? Nö. Meine Mama war immer da, das reichte. Heute denke ich, wenn ich so meine Halbschwester sehe- ein männlicher Part in der Erziehung hätte mir manchmal gut getan.

Ich persönlich denke- solange das Kind sogar zwei Elternteile hat, die sich interessieren und kümmern- was will man mehr?? Wobei mA nach "Elternteile" auch durch Großeltern, Tanten, Onkel, Freunde der Mama/des Papas ersetzbar ist. Hauptsache es sind verantwortungsvolle Erwachsene, die eine Konstante im Leben des Kindes bilden und nicht nach 1-5 Jahren die Biege machen.....

Was die sexuelle Orientierung angeht, das ist eure Privatsache und geht niemanden etwas an bzw. hat keinerlei Aussagekraft über eure Fähigkeiten als Eltern. Man muss kein Paar sein, um gute Eltern zu sein. Ich würde es natürlich nicht verstecken oder verleugnen. Aber im Grunde genommen- ich stelle mich ja auch nicht vor mit "Hallo, ich bin XY und ich bin hetero!". Also, who cares?

Wozu brauchst du eine Resonanz auf so etwas intimes wie eure sexuelle Neigung? Das geht doch keinen was an.

So lange es eurem Kind gut geht, ist doch alles super.

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