Zum gleichen Therapeuten?

    • (1) 02.08.16 - 23:09
      Oktopus78

      Hallo zusammen,

      mein Mann und ich sind seit 16 1/2 Jahren ein Paar und seit 11 Jahren verheiratet. Wir haben 2 tolle Kinder, sind beide berufstätig (er Vollzeit, ich 26 Std/Woche ) und wir haben ein Haus.
      Mein Mann ist seit langem sehr Antriebslos, kommt von der Arbeit (beschwert sich ständig, wie sch... es dort ist und die Kollegen und, und, und ...) und macht so gut wie nichts mehr. ALLES bleibt an mir hängen (Haushalt, Erziehung der Kinder etc). Ich bin natürlich sehr frustriert und enttäuscht, weil ich keinerlei Hilfe von ihm erwarten kann und das wirkt sich natürlich auch auf unser Sexualleben aus.

      Da wir beide nicht glücklich mit dieser Situation sind, möchte ich gerne eine Psychologen/Psychiater hinzuziehen, dem er all seine Sorgen (privater als auch beruflich Natur ) erzählen und der ihn aus diesem Tief herausholen kann. Gleichzeitig möchte ich auch etwas für mich tun.

      Meint ihr es wäre gut, den gleichen Therapeuten aufzusuchen oder lieber einen anderen, der meinen Mann und SEINE Probleme nicht kennt???

      Was meint ihr?

      Liebe Grüße

      M.

      P.S.: Eine Paartherapie haben wir schon hinter uns. Sie hat leider nicht viel gebracht. Ich habe das Gefühl, das Problem liegt tiefer begraben.

      Vorweg: Ich halte nichts von "Plüschologen", dennoch würde ich- wenn es nicht anders geht- auf zwei getrennte Gesprächspartner(innen) bestehen.

      So objektiv eine professionell geschulte Person auch sein mag, wird ein abwägen stattfinden, und auch wenn nicht direkt "Partei ergriffen" wird, ist dies unterbewusst IMMER (!) der Fall, egal wie sehr sich ein Mensch um Objektivität bemüht.

    Sehe ich auch so. Ich habe schon mehrfach erzählt bekommen, dass Psychologen ihren Klienten ja oft erstmal ganz lange schön nach dem Mund reden, bevor sie dann VIELLEICHT klarmachen, dass man etwas auch anders machen könnte.
    Wie soll er das machen, wenn zwei Partner mit konträren Anliegen und Problemen vor ihm sitzen? Beiden schön rechtgeben?

    Dann ist alles ohnehin für die Katz.
    LG Moni

    PS: Ich mag die Berufsgruppe auch nicht sonderlich. Besonders seitdem mir ein Psychologe wirklich allen Ernstes erklärt hat, dass die meisten seiner Berufskollegen das nur studieren, um sich selber zu therapieren.... pfffff
    Kein Wunder, warum soviele Therapien erfolglos Jahre um Jahre gehen - für viiiiiel teures Geld.

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