Moral währen Trennung

    • (1) 08.08.16 - 12:49
      HeuteEgal

      Hallo Urbianer,

      im Rahmen unserer möglichen Trennung und Scheidung hat mein Mann gestern zu mir gesagt, dass es ja sein könne, dass mir rechtlich etwas zustehen würde (Zugewinnausgleich, Unterhalt, etc. - mein Mann ist recht vermögend), moralisch aber nicht, da er ja immer für unseren hohen Lebensstandard gesorgt hätte und mir während meiner Elternzeit das Studium finanziert hat (ich habe noch meinen Betriebswirt gemacht). Er würde keinen Grund sehen, warum er mir irgendetwas zahlen sollte.

      Ich war echt baff und wusste darauf nichts zu sagen. :-(

      Wie ist denn Eure Meinung dazu?

      Wir sind übrigens 5 Jahre verheiratet und 9 Jahre zusammen.

      Gruß,

        • (5) 08.08.16 - 13:24

          Ich wusste darauf echt nix mehr zu sagen. #kratz:-[

          Was sagt man zu so einem Satz??

          Dann habe ich mich gefragt, ob er recht haben könnte, zumal mir keine Antwort eingefallen ist.

          Dass es rechtlich anders ist, habe ich ihm ja auch gesagt, aber er redet ja von der Moral. #augen

          • ER redet von Moral???

            Wie viel Kinder habt ihr denn?
            Wenn ihr euch trennt, wirst Du ja dann wahrscheinlich mit dem Kind/den Kindern alleine sein und musst auch zusehen, wie Du dann klar kommst.
            Und Du warst ja nicht zu Hause, weil Du zu faul zum arbeiten warst (gehe ich mal von aus...), sondern weil Du euer Kind/Kinder beaufsichtigt hast, oder?

            • (7) 08.08.16 - 13:35

              Wir haben eine 7jährige Tochter

              Wir werden uns beide um sie kümmern, haben wir auch immer so gemacht. Ich habe mich in den ersten 1,5 Jahren Elternzeit um das Kind gekümmert, und dann habe ich meinen Betriebswirt gemacht - in dieser Zeit hat er mir mit Kind und Haushalt sehr viel abgenommen.

              • Irgendwer wird die "Hauptlast" tragen und entsprechen weniger verdienen, weniger in die Altersvorsorge stecken können, trägt die höheren Kosten. Wenn ihr euch nicht gerade je eine Doppelhaushälfte teilt, wird das Kind bei einem Elternteil hauptsächlich leben.

                Der andere Elternteil wird dafür den finanziellen Ausgleich tragen. Im Endeffekt deckt der Unterhalt ja den Mehraufwand eh nicht ab. Abgesehen von den schlechteren Berufschancen, den vielen "Nachteilen" wie Krankheitstage etc....

                Darum: Gar nicht erst auf die Moralschiene schieben lassen, schon gar nicht freiwillig verzichten.

                lg thyme

                • "Irgendwer wird die "Hauptlast" tragen und entsprechen weniger verdienen, weniger in die Altersvorsorge stecken können, trägt die höheren Kosten. Wenn ihr euch nicht gerade je eine Doppelhaushälfte teilt, wird das Kind bei einem Elternteil hauptsächlich leben."

                  Ist doch pauschal gar nicht gesagt.

                  Es gibt zum Beispiel ein Wechselmodell wo die Partner 50/50 betreuen....

      (11) 08.08.16 - 13:26

      Ich bin so ausgeflippt, dass ich ihm den ganzen Schmuck, den er mir in den letzten Jahren geschenkt hat, hingeworfen habe und ihm gesagt habe, dass mir das moralisch nicht zusteht, und dass er es weiterverschenken soll. #schock#aerger

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