Dilemma - wie würdet ihr euch verhalten?

    • (1) 08.08.16 - 19:08

      Frage steht ja schon oben, und es geht um eine Situation, die bestimmt viele kennen:

      Ihr wisst das jemand, dem ihr nahesteht,betrogen wird.Von jemandem,dem ihr auch nahesteht.

      Sagen oder nichts sagen?

      Ich finde solche Situationen einfach schrecklich,ich verfluche jedesmal, wenn man in sowas mit hineingezogen wird.

      Man sieht es oder bekommt es vom Fremdgeher erzählt und weiß es dann.
      Unfreiwillig.

      Hält man sich raus,ist man der "Arsch" der nichts gesagt hat, sagt man was, ist man der "Arsch" der die Beziehung kaputt gemacht und sich eingemischt hat...wie man es macht, es ist verkehrt..

      Ich würde es wissen wollen, wenn ich betrogen werde..

      Ach man, das ist so eine doofe Situation.

      Wisst ihr was ich meine? :-(

      Wer kennt das und was würdet ihr machen bzw habt ihr gemacht?

      Grübelgrüße,
      Lulu

      • (2) 08.08.16 - 19:14

        Das kann man so leicht nicht beantworten.

        Ich bin auch mitwisser in so einer fürchterlichen Situation.
        Meine freundin betrügt ihren mann.
        Ich habe ihr gesagt das ich ihren mann nicht anlügen werde FALLS er mich fragen sollte.
        Ebenso möchte ich gar nicht mitwisser sein :-(
        Also keine details.

        Sonst möchte ich mich raushalten. Bin mit beiden befreundet und habe ganz klare moralvorstellungen und bin mir grad mit meinem schweigen nicht mal selber treu...

        Ich habe eine ziemlich klare Vorstellung von richtig und falsch und ja, ich würde es dem, der betrogen wird sagen. Oder vielleicht würde ich dem, der betrügt sagen:" entweder sagst du es deinem Partner oder ich mache es." Es ist moralisch schon total scheiße, dass der, der betrügt dir überhaupt diese last aufbürdet. Allein damit schon unfair. Mir ist Fairness, Gerechtigkeit und Aufrichtigkeit extrem wichtig. Deshalb würde ich dieses "Spiel" gar nicht mit spielen wollen und dem, der betrügt, die Chance geben, es dem Partner selbst zu sagen. Tut er es nicht, sage ich es. Denn ich bin nicht der Spielball für andere.

      (5) 08.08.16 - 19:53
      ich weiß auch zu viel

      Hallo,

      meine Freundin betrügt ihren Mann seit 4 Jahren.

      Ich bin mit ihrem Mann natürlich auch befreundet und kenne auch ihre Affäire.

      Ich finde es einfach schlimm und feige aber meine Freundin will an der Situation nichts ändern.

      Den Vogel hat sie abgeschossen als auf ihrer Geburtstagfeier ihre Affäire aufgetaucht ist und mitgefeiert hat als "Kumpel".

      LG

        • (7) 08.08.16 - 20:03
          ich weiß auch zu viel

          Hallo,

          naja, es ist weder meine Beziehung noch meine Familie.

          Da hängt ja immer noch mehr dran. 2 Häuser, ingesamt 4 Kinder und 2 betrogene Partner.

          Meine Freundin hat mir das im Vertrauen gesagt, für mich nicht ok aber da mische ich mich nicht ein.

          Vielleicht schafft es meine Feundin irgendwann mal reinen Tisch zu machen.

          Wenn ich es ihrem Mann sagen würde, was hätte ich gewonnen? Nur Unruhe stiften möchte ich nicht.

          LG

          • Dann solltest du aber auch nicht jammern. Es gibt doch nur zwei Möglichkeiten für dich: klappe halten und sehen, was sie ihrem Mann antut oder Mund aufmachen und ehrlich sein und hoffen, dass sie es irgendwie lösen. Wenn man sich für schweigen entscheidet,hat man aber nicht das Recht, deswegen rum zu jammern und Mitleid haben wollen. Nee, nee, dann muss man damit leben. Man könnte es auch anders haben, will man aber nicht. Bewusste Entscheidung.

            • (9) 09.08.16 - 06:12
              ich weiß auch zu viel

              Hallo,

              hast du den EIndruck, dass ich gejammert habe !?!? Will ich Mitleid??

              Ich hab in einem Forum einen Beitrag kommentiert ohne zu jammern.

              Klar, hab ich einen Meinung dazu.

              Ich jammer aber nicht und mich belastet sie Situation nicht.

              Schade, dass man immer gleich angegriffen wird bei urbia. Ich schreibe schon aus diesem Grund äußerst selten was.

              LG

              (10) 09.08.16 - 06:21

              jammern?mitleid haben wollen?

              nur weil man vielleicht anderer meinung ist, sollte man nicht so dermaßen übertreiben bzw. behaupten was eindeutig nicht rauszulesen war.

              aber sowas von typisch hier...passt ein satz nicht, ein wenig andere meinung und schon wird irgendwas dem anderen übertrieben angeheftet.

              und solche leute dann, außerhalb von urbia, sind die tratschfotten die man meiden sollte...

    (11) 08.08.16 - 20:33

    Ich finde,dass das eine Angelegenheit des betroffenen Paares ist. Ich würde mich raushalten und mich da auch nicht persönlich reinhängen. Lügen haben kurze Beine,die Wahrheit kommt schon ans Tageslicht. Ich würde mir die Hände nicht schmutzig machen

    • (12) 08.08.16 - 20:44

      Wenn man mit beiden befreundet ist, ist raushalten wahrscheinlich schwierig. Denn die Frage ist ja, wem gehört die Loyalität; der Freundin, die sagt, sie betrügt ihren Mann oder dem Freund, der betrogen wird, es aber nicht weiß? Ich persönlich bin wirklich dafür, dem Betrüger die Chance auf beichte zu geben. Nutzt er sie nicht, beichte ich es dem betrogenen. Das finde ich am fairsten, denn schweigt man, macht man sich mit schuldig. Redet man, ohne dem anderen die Chance zu geben es selbst zu sagen, ist man auch nicht loyal. Eigentlich kann man kurz verlieren. Die frage ist nur, womit man selbst besser leben kann. Ich könnte nicht damit leben, stiller mitwisser zu sein.

      • (13) 08.08.16 - 21:39

        Na also-du hast doch schon eine Entscheidung getroffen. Du wirst plötzlich mittendrin in einem Rosenkrieg stehen. Als Überbringer der "frohen Botschaft" trägst du ein Stück Mitverantwortung. Im schlisten Fall verlierst du beide Freunde. Trotzdem viel Glück.

(14) 08.08.16 - 21:39

Hi,

der Überbringer solch einer Nachricht ist eh immer der Trottel!
Weißt du es und sagst nix, bist du der Arsch hinterher.
Sagst was und es stimmt nicht, ebenso
Sagst was und es stimmt, fällt dir keiner jubelnd um den Hals.

Je nachdem wie die Freundschaft ist, würde ich Abstand nehmen.
Sprich, geht die Freundin fremd, würde ich den Kontakt reduzieren.

Dieses...." ich habe gehört" darauf gebe ich absolut nix. Stille Post ist gefählich!

lg
lisa

  • (15) 08.08.16 - 21:55

    Richtig. Am Ende streitet der Betrüger alles ab,der Betrogene glaubt das und man steht wie ein begossener Pudel da. Ausser man hat stichfeste Beweise wie Fotos oder Filme. Quasi wie ein Paparazzo bei untreuen Promis

(16) 08.08.16 - 21:41

Hallo, mh schwierig. ich war leider auch in dieser Situation als "die Betrogene" und keiner hat mir am anfang etwas davon gesagt. Mein Gefühl lag damals richtig und erst Jahre später habe ich beiläufig erfahren, dass ich Recht hatte. Meine "Freunde" haben damals dicht gehalten, was für mich die Hölle war... Ich hätte vllt. besser mit meinem Ex abschließen können, wenn ich davon gewusst hätte, als das ich dem Kerl trotz meiner Vermutung noch hinterher laufe... Ich würde demjenigen die Chance geben es dem Partner selbst zu beichten, ansonsten würde ich reinen Tisch machen... wenn man selbst mal in dieser Situation ist, ist es wirklich schlimm. Aber lieber weiß man es, als wenn man denkt es sei alles bestens und am Ende eskaliert es umso mehr.

LG

(17) 08.08.16 - 21:58

hallo,

wenn ich mir ganz sicher wäre und der/die Betrogene steht mir sehr nahe, dann würde ich diese Person fragen, wie sie in solch einer Situation sich verhalten würde. Und wenn sie es wäre, ob sie lieber Bescheid wissen wollen würde - oder nicht. Und dementsprechend würde ich es sagen oder nicht.

Ist der Betrügende mir näher, würde ich dem sagen, dass ich damit echt ein Problem habe (wenn dem so wäre) und dass ich davon nichts mitbekommen möchte und nichts darüber hören will. Ich kenne aber auch den Fall, dass Mitwissende damit gar kein Problem hatten, die Ehe lief gut und die Affären nebenbei auch... also zumindest waren alle Beteiligten irgendwie zufrieden (und in der Ehe sind beide Partner beruflich viel unterwegs, dadurch ist ein Parallel-Leben auch leicht).

Ich würde es in jedem Fall wissen wollen. Und ich würde dich dann erst mal ausfragen und ausquetschen.... und wüsste dann nicht, wo oben und wo unten ist...

liebe Grüße

  • Ich danke euch allen für eure Antworten!

    Es ist wirklich eine total blöde Situation...

    Ich steh beiden nahe,und weiß, dass es seit vielen Jahren nicht gut läuft...

    Er hat mich dann "eingeweiht" als er betrunken war,und anscheinend alles rauslassen musste.

    Jetzt weiß ich was, was ich überhaupt nicht wissen wollte.
    Natürlich habe ich mehrfach mit ihm gesprochen, und er hat mittlerweile auch zu Hause soweit eingelenkt, dass er seiner Frau gesagt hat,dass er sie nicht mehr liebt und es nicht mehr geht...
    Nun weint sie sich natürlich auch bei mir aus,und sie weiß ja nicht den tatsächlichen Grund, und die ganze Situation ist einfach unerträglich und belastet mich total....

    Ich will ihm nicht die Chance nehmen, es selbst zu klären,noch dazu ist die Affäre aus dem selben Ort mit Mann und 6 jährigem Kind....auch da hängt ja noch was dran :-(

    Ich habe mittlerweile gesagt,dass ich zu ihr halten werde, wenns hart auf hart kommt, denn er spielt teilweise so fiese Psychospielchen,um ihr einzureden,dass ihre Verdächtigungen Unsinn sind- und das finde ich unter aller Kanone,auch wenn ich verstehe,warum er das macht- aus Angst das alles auffliegt natürlich.

    Was es eh wird,und das hab ich ihm auch gesagt.
    Auch dass ich diese Spielchen unmöglich finde,und dass ich meinen Mund aufmachen werde,wenn er diese Spielchen nicht lässt - aber glücklich bin ich insgesamt mit dem Mist nicht...

    Ich komme mir wie ein mieser Verräter vor...

    Dabei hab ich echt genug eigene Sorgen, was er auch weiß.... :-(

    Ist ja schön und gut, wenn jmd einem so toll vertraut...man so eng befreundet ist usw.
    Aber so eine "Mitwisserschaft" braucht echt kein Mensch....

    • (19) 09.08.16 - 06:29

      wenn ich jemanden sage, dass ich zu ihr halte, dann mache ich das auch und sage es ihr, auch wenn es nur durch die blume ist.
      und wenn er, auch wenn ich ihn eigentlich mag, solche gemeinen spielchen dann mit ihr macht, dann sag ich das auf jeden fall und das dann nicht mehr durch die blume.

      solche charakteren wie den typen hab ich ja gefressen...das man fremdgeht...hmmm, ok....aber dann solche spielchen, nein, geht nicht und mir wäre es egal wie gern ich den freund dann eigentlich mag, denn sowas mag ich null.

      und, entweder halte ich zu ihr oder nicht...so, wie du es machst. ist es nicht korrekt....sag ihr nichts was du gar nicht wirklich vertrittst.

      ich kann verstehen wenn man etwas nicht sagen will oder kann, dass es unangenehm ist und man angst hat...aber wenn man mir sagt, dass man zu mir hält, dann tu das gefälligst auch im ganzen!

      • (20) 09.08.16 - 11:49

        Mit ihm habe ich mittlerweile mehrfach und sehr deutlich gesprochen - das schrieb ich ja bereits.

        Ich war natürlich stinkwütend,als ich diese fiesen Geschichten mitbekommen habe,ganz klar, ich bin ja nicht aus Stein und irgendwann hat das alles auch bei mir Grenzen....da bin ich richtig laut geworden und habe ihm gesagt, dass ich was sage,wenn er nicht in der Lage ist,diesen Mist einigermaßen fair zu klären- schließlich ist er der Betrüger....

        Nur so einfach schwarz und weiß ist es eben nicht..

        Sie würde gerne an der Beziehung festhalten, damit sie abgesichert ist,obwohl es schon seit vielen Jahren nicht mehr läuft ( von ihr aus, sie lässt schon lange keine Nähe mehr zu, was sie leider auch oft schon öffentlich erzählt und ins Lächerliche gezogen hat :-( ) , beide haben sich öffentlich immer mal schon so...naja....bloßgestellt manchmal, aber sie arbeitet "nur" stundenweise,will das auch nicht ändern und hat teure Hobbys....die Kinder sind beide 18 u 20....Für sie war es irgendwie auf ne verquere Art okay..nur damit ihr grob versteht,wie das da schon viele Jahre läuft...

        Von daher hatte oder habe ich wirklich auch Verständnis,wenn so was dann passiert - wer bin ich zu Urteilen, und was in den bier Wänden genau los war,weiß ich schließlich auch nicht,und eigentlich geht mich das alles ja auch eigentlich nicht an.

        Aber jetzt ist es eben so weit - er macht Schluss und sie weiß quasi nicht was los ist.....und ich steh da und weiß nicht was ich machen soll.

        Ich verrate im Zweifelsfall ja nicht nur ihn,sondern eben auch die Affäre - und dann? Wer weiß was dann passiert und bei ihr zu Hause dann los ist- und wohlmöglich wird es dann einfach abgestritten, und ich bin der Oberarsch....

        Ich stehe hinter ihr,weil ich diese Spielchen nicht abkann,sie fertig ist und ich versuche, so gut es geht für sie da zu sein.

        Ich glaube - eigentlich will sie es gar nicht wissen,denn sie ahnt schon so lange was, und ich hab ihr schon so oft angeboten,dann mal gucken zu fahren wenn er mal wieder "alleine" weg war - aber das wollte sie dann auch nicht...

        Ach, ich kann das schlecht erklären, und es wird eh in Mist übergehen, egal ob ich es nun endgültig aufklären würde, oder nicht.

        Da er sich ja nun schon getrennt hat,halte ich die Füße still,und versuche einfach da zu sein....

        Wohl fühle ich mich natürlich trotzdem nicht....
        :-(

        • Du machst das schon. Ich finde du denkst sinnvoll und gut darüber nach.

          Letztlich werden sich die beiden wahrscheinlich sowieso trennen und dann kommt es auf die Affaire auch nicht mehr an - oder... Affaire hin oder her, wichtig ist hier, dass die beiden ehrlich und offen ihren Problemen begegnen und dazu solltest du beide anregen.

          Zwischenzeitlich stehst du halt gut unter Druck..

    hallo!

    Nachdem sie schon einen konkreten Verdacht hat würde ich es ihr schon sagen.

    es ist ja überdeutlich, dass sie unter der Situation leidet und nicht betrogen werden will, sie ist keine von den Frauen, die freiwillig die Augen verschließen sondern lieber das Einfamilienhaus und gesicherte Einkommen haben wollen statt einen treuen Mann.

    sie leidet unter der Situation und auch unter der Ungewissheit, dass sie einen verdacht hat, aber nur keine Beweise.

    Ich glaube, da gibt es kein "Patentrezept"... Leider!

    Ich kenne einige Frauen, die es nicht wissen wollen, wenn ihr Mann sie betrügt. Ganz nach dem Motto "Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß!"

    Ich dagegen gehöre eher zu dem "Schlag", der Treue in einer Beziehung ganz hoch achtet. Ich würde es definitiv wissen wollen, wenn mein Partner mich betrügt und somit mein Vertrauen missbraucht.

    Ich hatte so eine Situation im Teenageralter (kann man sicherlich nicht ganz vergleichen, aber es passt dennoch ganz gut): Ich war total verknallt und wir waren zusammen. Irgendwann hat er dann Schluss gemacht und meine beste Freundin kam dann zu mir und sagte "Sei froh, dass der weg ist. Er hat mich immer wieder mal gefragt, ob ich mit ihm alleine an den See fahren möchte und ihn mal besuchen komme usw".

    Obwohl es nur eine Liebelei als Teenager war, war ich damals von meiner Freundin so enttäuscht. Ich konnte es nicht fassen, dass ich dem Idioten nachgetrauert hatte und sogar Versuche unternommen habe, ihn wieder zu gewinnen! Als ich das erfahren habe, war mein Liebeskummer dahin und hat sich in Wut gewandelt... Aber auch Wut auf meine Freundin, weil sie mich die ganze Zeit angelogen hat. Die Freundin, die mir in dieser Zeit am Nähesten stand. Dieser Vertrauensbruch (so habe ich es empfunden) hat dazu geführt, dass wir fast 10 Jahre keinen Kontakt mehr hatten...

    Die Entscheidung kann dir leider keiner abnehmen. Ich wünsche dir ganz viel Glück #klee

Es kommt sicherlich auf die Situation an, aber ich würde mich raushalten.

Eine gute Freundin hatte über 20 Jahre !!! eine Affäre mit dem selben Mann und ich kannte auch den Ehemann gut. Meine Freundin hat sich zu Beginn der Affäre mal bei mir ausgeheult, mich ins Vertrauen gezogen und dieses Vertrauen habe ich nicht gebrochen.

Ich muss jedoch einräumen, dass ich das Thema Treue etc. ohnehin lockerer und anders sehe, als die meisten Moralisten hier. In mindestens jeder 2. Beziehung/Ehe geht einer der Partner irgend wann mal fremd. Um so länger die Beziehung/Ehe dauert, um so größer wird das Risiko.

Manchmal gibt es nachvollziehbare Gründe, dass Menschen fremd gehen. Z.B. fehlender Sex zu Hause.

Ich weiß auch nicht, was hinter den 4 Wänden der Beziehung passiert. Auch daher mische ich mich nie in andere Partnerschaften ein. Egal, ob ich etwas weiß.

  • >>In mindestens jeder 2. Beziehung/Ehe geht einer der Partner irgend wann mal fremd. Um so länger die Beziehung/Ehe dauert, um so größer wird das Risiko.<<

    D.h. ja aber noch nicht, dass man das gut finden muss, nur weil das jeder 2te tut...

    Hier andere als "Moralisten" darzustellen, nur weil sie Treue wichtiger erachten bzw. höher stellen als du, finde ich nicht korrekt. Schön, dass du für dich diesen Weg gewählt hast, d.h. aber nicht, dass die anderen verklemmt, spießig oder übertrieben moralisierend sind.

    Ich frage mich eher, warum man 20 Jahre eine Affäre hat und sein Leben dann letztendlich doch mit einem anderem verbringt. Dieses Parallelleben kann doch auch nicht das Wahre sein, oder? Das alles zu organisieren, zu planen, dem anderen dann noch in die Augen schauen können usw. Wäre mir persönlich viel zu anstrengend... ;-)

    Naja, muss ja jeder selber wissen, wie er leben möchte. Ich persönlich würde es definitiv wissen wollen, wenn mein Partner mich betrügt.

    Wenn mein Partner irgendwann sagt, dass er Lust auf was Neues hat und sich gerne woanders austoben möchte, dann darf er das tun. Ich bin die Letzte, die findet, dass man jemanden, der nicht in einer Beziehung sein möchte, zu einer (monogamen) Beziehung zwingt. Aber dann ohne mich... Ich bin dafür einfach nicht der Typ dafür. Ich bin treu in einer Partnerschaft und erwarte das von meinem Partner auch.

    Wenn mein Partner anderer Meinung sein sollte, dann darf er das gerne ohne mich ausleben.

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