Nach der Trennung - wird beim nächsten Partner alles anders?

    • (1) 11.08.16 - 11:19
      Heute ratlos

      Eine lange Partnerschaft ist ja ein mühsames Geschäft: reichlich Alltag, wenig Kribbeln, viele Sorgen, wenig Sex...

      Manchmal denke ich: Wozu das alles noch, vielleicht war es wirklich von Anfang an die falsche Frau, wir kriegen eh nicht mehr die Kurve, nerven uns und die Kinder nur noch, bei der nächsten wäre alles anders, schon weil ich manches anderes machen würde (und die Frau eine andere wäre).

      Und dann schaue ich mir einen Typen wie Lothar Matthäus an, der diesen Gedanken wohl schon so oft hatte und auch umgesetzt hat, dass er jetzt bei Frauen angelangt ist, die halb so alt sind wie er: Klar, dann kribbelt es immer wieder, aber eine funktionierende Partnerschaft gelingt so auf Dauer nicht.

      Deshalb meine Frage alle, die nach *jahrelanger Partnerschaft* (mit Kinder, Haus und allem drumunddran) schon Mal eine Trennung durchgezogen haben:

      Ist es Euch gelungen, beim 2. Mal alles (oder zumindest vieles) besser zu machen oder standet Ihr am Ende wieder da, wo Ihr auch vorher wart (und bereut vielleicht insgeheim sogar, dass Ihr nicht noch mehr versucht habt, um mit dem ersten Partner die Kurve zu kriegen?)

      • (2) 11.08.16 - 11:27

        ... bei meiner jetzigen Partnerschaft ist tatsächlich vieles anders geworden,
        aber auch aus folgenden Gründen:

        ich habe mich intensiver mit meinen Mustern aus meiner Kindheit beschäftigt (es gibt aber auch mehr Vertrauen, mein Inneres aufzudecken und mich mit meinen Fehlern nicht zu verstecken)

        ich bin mutiger geworden, wenn etwas nicht passt, direkt anzusprechen

        ich bin erfahrener geworden und kann Dinge konkreter ansprechen und habe auch den Mut

        ich bin entspannter geworden und kann manche Dinge lassen, wie sie sind - und kann inzwischen besser unterscheiden, ob das etwas ist, was ich sein lassen kann oder wo ich besser eingreife

        nach wie vor schmerzt mir das Herz, wenn mal ein etwas unhöflicherer Ton herrscht - weswegen ich inzwischen auch mehr mitbeeinflusse, dass wir in einer liebevolleren, herzlicheren und wärmeres, ästhetischeres Klima zu Hause haben. das kostet mich manchmal Überwindung - aber das lohnt sich

        ich denke, jeder hat seine Schräubchen, an denen er drehen kann, dass es längerfristig gut läuft. mit dem Ex-Partner war aber die Basis nicht stark genug. und der Alltag ist immer eine besondere Herausforderung...

        vg

      Guten Morgen,

      ich stehe jetzt zum ersten Mal nach jahrelanger Beziehung mit allem drum und dran an einer Trennung mit Haus und Kind.... und ja, ich hoffe, dass es beim nächsten Mal anders wird. Ich glaube, anders ist das falsche Wort, man ist weiter und man hat gelernt, was man will oder nicht mehr will im Leben....

      Viele Menschen, die sich getraut haben zu trennen, geht es heute besser, zumindest ist das was ich raushöre.... und letzten Endes, man hat nur dieses eine Leben, da möchte ich nicht in 20 Jahren aufwachen neben dem falschen Menschen, aber so redet man auch nur, wenn die Liebe zu einem Menschen weg ist. Deswegen überleg Dir gut, was Dich noch hält und ob ein Kämpfen sich lohnen würde... aus Langeweile eine gute Ehe hinzuschmeißen.

      Was mich an Deinem Text stört, dass Dich die Kinder auch nur noch nerven.... sorry, der Partner ja, aber nicht die Kinder.

      Viele Grüße
      Joana69

      • (5) 11.08.16 - 11:39

        Das mit den Kindern war schlechter Satzbau. Gemeint war: Wir nerven nicht nur uns gegenseitig, sondern auch noch die Kinder mit uns unserem Streiten etc.

        • Die Kinder kriegen so viel mit, auch das was unausgesprochen ist... glaub mir, wenn Du das eines Tages von Deinen Kindern hörst...

          Damals hab ich mir eine Auszeit gewünscht, die mir verwehrt worden ist. Wer weiß, vielleicht hätte das was geändert. Aber wenn man nichts mehr zieht vom anderen, alles nur noch ein Kampf ist, denke ich, ist es leichter, getrennte Wege zu gehen und gute Eltern zu bleiben.

    (7) 11.08.16 - 11:38

    HI,

    bei den einen wird es besser bei den anderen schlechter.
    Hinterher ist man echt schlauer!

    Ich finde, wenn man unglücklich ist, sollte man reflektieren warum.
    Ist es wirklich die Frau und die Kinder oder ist es die eigene Person? Ist mal selber in der Routine gefangen, hat man die richtigen Hobbys, Freunde, Arbeit, etc.

    Die Lösungen und Probleme bei anderen suchen ist immer einfach, leider oftmals auch total unfair!

    Alltag wirst Du überall haben!

    Lisa

    (8) 11.08.16 - 12:00

    Ich bezweifel, dass Lothar Matthäus irgendwie denkt....

    Ich denke man sollte sich im klaren sein, warum man sich trennt und dabei auch die Fehler bei sich suchen und finden. Nur dann kann man an sich arbeiten und bestimmte Fehler in der nächten Beziehung vermeiden.

    Ich bin mir zum Beispiel sicher, dass ich meiner nächsten Partnerschaft viel mehr über Dinge, die mich störe reden muss und diese nicht in mich rein fressen sollte und gleichzeitig mein neuer Partner weniger Ich bezogen sein sollte.

    Die Frage ist doch eher, warum es nicht funktioniert hat.

    Viele Menschen neigen leider dazu, jemanden zu suchen, der für das eigene Glück verantwortlich ist und haben entsprechende Ansprüche. So lange man aber seine eigenen Probleme und Altlasten nicht bewältigt bekommt, wird das auch keine Partnerin der Welt auf Dauer lösen. Vielleicht geht es einige Zeit gut, weil eine empathischer oder toleranter ist, als die andere.

    Außerdem wird eventuell die Erwartungshaltung größer, weil man weiß, was nicht gepasst hätte und was "nice to have" wäre. Manchmal kann auch das eine Partnerin allein nicht erfüllen.

    Dein Satz "ich mache einiges anders/besser" ist mir so in Erinnerung geblieben. ein Bekannter fing etwas mit einer Kollegin an und trennte sich letztlich von seiner Frau und Familie. Er heiratete die Kollegin und alles schien besser zu sein. Er erzählte mal, dass er vieles in der 1. Ehe falsch gemacht habe und in der neuen Beziehung vieles besser machen wde und am "gemeinsamen Eheerfolg" arbeiten würde. Nach drei Jahren fing seine neue Frau eine Affäre an, die nach 2 Jahren aufflog. Tja, hat er sich nun nicht genug bemüht, war die Neue nun doch nicht die Erfüllung aller Träume? ...... Es kann so oder so ausgehen....

    Ich steck grad mitten drin in der Trennung.

    Haus, Baby... Kann dir also noch keine Antwort geben. ;-) würde mich aber auch interessieren....

    (11) 11.08.16 - 12:51

    ja, bei mir wurde alles anders/besser und auch bei denen die ich kenne, außer es waren junge ( bis ca. 30 ) leute.warum auch immer....

    was ich wollte, war ziemlich sicher und was ich nicht wollte wenn, war 1000% sicher.auf keinen fall, nie, nie, niemals wieder jemand der so dermaßen schludrig, unordentlich und dreckig ist wie mein Ex, wo der Wert einer Sache sowas von egal ist.da kann er ansonsten noch so lieb und toll sein, es ging nicht mehr.dafür räumte das zuviel platz in unserer ehe ein und daraus entstanden auch andere probleme.aber der trennungshauptgrund war für mich seine schlampigkeit...

    was ich wollte war, falls:

    - ordentlich
    - selbstbewusst mit herz und verstand
    - gutes, soziales umfeld
    - sexuell ticken wie ich

    - humor, richtig guten humor und ironie lieben und können
    - so ziemlich die gleichen interessen
    - gemeinsamkeit lieben ohne einzuengen
    - selbstverständlich zu sein ohne selbstverständlich zu sein
    - der sich mit meinem kind versteht auch wenn es schon "alt" ist und nicht mehr zuhause wohnt.
    - der sich mit seiner ex versteht

    - charme und gutes benehmen
    - keine altlasten
    - der ein "gestandener mann" in seinem beruf ist
    - der, egal was ich mache, einfach da ist und mich in meinem kreuz und quer unterstützt
    - mit dem man lachen, weinen und tratschen kann
    - usw. :-)

    ich gehe keine kompromisse ein und ich bin auch nicht der meinung gegensätze ziehen sich an, nicht auf langer sicht.kompromisse kann man eingehen wenn es um die fernbedienung oder so geht, aber nicht bei ( für mich ) so grundlegende wichtige sachen.
    auch bin ich nicht der meinung, wie so viele andere, man muss kämpfen...nein, ich finde in einer beziehung muss man nicht kämpfen...man muss sich hier und da mal bemühen, ja, aber auch das weil man es einfach verdammt gerne macht und nicht aus anderen gründen.

    ich brauche nicht auf teufel-komm-raus einen mann und ich muss auch nicht auf-teufel-komm-raus einen halten.
    ich gebe viel und ich nehme viel und so soll auch mein partner sein...und so einen habe ich gefunden...angekommen :-)

    so sehe ich das auch bei anderen, manche sind vermutlich ein wenig lockerer als ich, aber ich wollte diesbezüglich nicht lockerer sein, dann lieber keinen :-)

(15) 11.08.16 - 13:04

Hallo.

Also ich war 18 Jahre liiert mit meinem ersten Mann (davon 10 Jahre verheiratet). Es ging einfach nicht mehr, da zu viele Unstimmigkeiten waren.

Jetzt bin ich seit 10 Jahren mit meinem zweiten Mann liiert (davon gute 6 Jahre verheiratet). Es ist jetzt viel ruhiger und besonnener und auch harmonischer. Er ist ein ganz anderer Typ. Da passt einfach alles. Auch wir haben unsere Unstimmigkeiten, aber man muss drüber reden und sie beseitigen.

Also, pauschal kann man es nicht sagen. Man muss es versuchen und dann sehen.

LG

(16) 11.08.16 - 13:16

Ist es in der jetzigen Situation nicht egal ob es evtl. später, wenn man einen hat, besser läuft?!
Man ist doch jetzt nicht glücklich, irgendwie geht es nicht mehr und wenn man es nicht mehr schafft und es nur Knies und Unruhe gibt, sollte man sich trennen.

Und dann guck ich wie es mit jemand anderen evtl. laufen kann, aber erst bereinige ich mal die Situation die man jetzt hat.
wenn man aber ohne Partner nicht kann und evtl. wegen einer andere Person geht, nun, dann würde ich mir das mehrmals überlegen ob man nicht vom Regen in die Traufe kommt.da kann man meist lieber bei Frauchen bleiben, da kennt man ja den Mist.

LG

Du solltest schon überlegen, was Du zu dem Ende der Beziehung beigetragen hast, und Dich selbst reflektieren. Vielleicht machst Du das ein oder andere in der nächsten Beziehung anders/besser?

Gleichzeitig würde ich meine Lehren daraus ziehen, welcher Partner aus welchen Gründen zukünftig nicht in Frage kommt.

Hast Du ein bestimmtes Beuteschema (so wie Lothar Matthäus). Vielleicht passt ja ein ganz anderer Typ Frau besser zu Dir.....

Die Frage sollte nicht sein 'Wäre ich mit einer anderen Frau vielleicht glücklicher?", sondern "Kann ich mit DIESER Frau (wieder) glücklich leben?".

(19) 12.08.16 - 08:32
Kann, muss aber nicht

>> schon weil ich manches anderes machen würde<<
Warum machst du in der jetzigen Beziehung nicht schon manches anders?

Ich glaube, man darf nicht vergessen, wie es am Anfang mit der Partnerin/dem Partner war. Am Anfang war ja auch alles super rosig, sonst hätte man ja nicht Kinder, Haus und alles „drumunddran“ aufgebaut.
Mit den Jahren und (das darf man ja nicht vergessen) mit Kindern schläft einfach vieles oft ein. Man hat nicht mehr die Zeit, die Nerven, die Lust sich am Abend noch um die Beziehung zu kümmern.
Natürlich hat man als Single oder in einer Beziehung ohne Kinder ganz andere Möglichkeiten/Freiheiten. Hier würde man jedoch Äpfel mit Birnen vergleichen…

Ich kann aus Erfahrung sagen: Ja, bei mir ist die Beziehung anders geworden. Aber auch nur, weil ich an mir gearbeitet habe.

Ich mache nun viele Dinge anders, sehe Dinge anders und setze andere Prioritäten als in meiner Ex-Ehe.

Zudem habe ich nun einen Partner, der meiner „neuen Persönlichkeit“ eher entspricht. Mein Ex-Mann war zur damaligen Zeit exakt der Richtige für mich. Wir haben uns beide bedingt.

Grundsätzlich finde ich jedoch, dass auch neue Beziehungen immer wieder kaputt gehen, wenn man nicht selber an sich arbeitet, siehe Lothar Matthäus.

Denn eine gute und erfüllte Beziehung hängt nicht nur für dem (neuen) Partner ab, sondern zu 80% von einem selber.

Und nach dem ersten Kribbeln in der neuen Partnerschaft, fängt das „mühsame Geschäft“ erneut an.

Da ich die „Wegwerfgesellschaft“ nicht gutheiße, würde ich erstmal alles daransetzen, das „Alte“ zu reparieren.

Vielleicht geht es deiner Frau genauso? Vielleicht steckt sie genauso in dem Trott drin, mit stressigen Tagen mit den Kindern, unzähligen Sorgen, einem langweiligen Alltag usw.

Habt ihr schon einmal darüber gesprochen, wie ihr da ausbrechen könntet? Mein Partner und ich steckten auch mal in so einer Krise und haben dann „S*x-Dates“ ausgemacht.
Klang für mich ganz schrecklich. Zum S*x in der eigenen Wohnung verabreden. Wie unromantisch und „gezwungen“. Aber wir haben es durchgezogen und sind ein aus dem Kinder-Arbeit-Alltag ausgebrochen…

Und wenn man erstmal eine Sache geändert hat, fallen die nächsten Änderungen/Verbesserungen gar nicht mehr so schwer. Und man denkt sich „Warum haben wir das nicht schon Jahre früher gemacht??“

Deswegen: Eine neue Beziehung kann (muss jedoch nicht!) ein Neuanfang sein. Jedoch solltest du erstmal für dich klarbekommen, ob das mit deiner jetzigen Partnerschaft für dich wirklich keinen Sinn mehr macht, oder ob du einfach nur aus deinem Alltag flüchten möchtest…

17 Jahre Ehe, 1 Kind, dann Trennung.

Seitdem einige Versuche, eine 4 1/2 Jährige Beziehung, die komplett anders (Gegenteil) war, jetzt wieder Beziehung mit zusammen leben. Zwischen Trennung und jetzt liegen 13 Jahre.

Ja, es ist anders heute. Einfach, weil z.B. das Thema gemeinsame Kinder durch ist. Weil wir älter waren, als wir uns kennenlernten, bewusster nach den Trennungen.

Klar ist vieles auch irgendwie ähnlich, Alltag, wie bewahrt man Kribbeln und sexuelle Spannung, Zufriedenheit, wie streitet man.

Dennoch sind wir inzwischen aufmerksamer, reden mehr, schauen hin und passen auf auf uns. Das liegt natürlich auch immer am jeweiligen Partner, dazu müssen schon beide bereit sein. Mit jedem anderen Partner war und bin auch immer ich ein stückcken anders und ein bisschen gleich. Man kennt sich uns seine "Mechanismen" und Empfindlichkeiten aber von jedem Partner werden diese auch wieder anders aufgefangen oder eben auch nicht.

die 4 1/2 jährige Beziehung habe ich sehr bewusst einen sehr anderen Typen gewählt, Beziehung ohne zusammenleben, weil ich das nicht mehr wollte, Jeder war 3 Tage für sich, jeder hatte seine Wohnung und seinen Kram, und 4 Tage war man gemeinsam. War für mich ein tolles Modell mit dem Mann. Ging dennoch schief.

Mit dem jetzigen Mann bin ich nach weniger als einem Jahr kennen zusammengezogen und es ist toll.

Es kann wie bei Lodda nach Schema F laufen, immer derselbe Typ Frau, oder immer wieder neuer Mann, neues Glück, neue Kinder - man kann aber auch mal ein bisschen Zeit vergehen lassen, ein bisschen bewusster sein und Dinge anders machen.

Meiner ersten Ehe habe ich nie nachgeheult, nein, da hätte alle Anstrengung nix genutzt, das wollte ich nicht zurück. Aus heutiger (Ein-)sicht.

Lichtchen

(21) 12.08.16 - 10:25

Hallo!

Ich habe mich damals (kinderlos) von meinem Mann getrennt. Mein erster Mann hat mich belogen (Geld hinter meinem Rücken zum Fenster rausgeworfen) für mich hatte er nie Geld. Und mit Nutten betrogen. Alles immer fein abgestritten. Ich bereue als einziges dass ich nicht gleich gegangen bin als es das Erste mal vorkam.

Jetzt bin ich wieder verheiratet. Wir sind glücklich. Wir haben auch harte Zeiten hinter uns. Unsere erste Tochter ist verstorben. Aber wir sind in der Zeit sehr zusammen gewachsen. Wir haben zwei gesunde Kinder. Ein Haus. Arbeit. Also ziemlich normal alles. Ich habe sicherlich auch Fehler in der ersten Ehe gemacht. Es gehören immer zwei dazu. Eine Ehe darf nicht mühsam sein. Man muss daran arbeiten. Was ich wichtig finde ist, dass man gemeinsam als Paar Auszeiten hat. Wenn man nur noch funktioniert als Mutter und Vater wird das auf Dauer nicht funktionieren. Und ehrlich gesagt der Alltag kommt doch überall. Grad wenn du den Sex ansprichst. Am Anfang kann man nicht genug bekommen. Man hat halt Sorgen und Verantwortung als Mutter und Vater und da sind andere Sachen wichtiger als Sex. Ich liebe meinem Mann und möchte niemals mehr jemand anderen. Fehler hat jeder und ehrlich gesagt Lothar Matthäus macht sich doch lächerlich mit seinen jungen Damen. Die stehen halt auf die Kohle und wollen dass man über sie spricht. Ob da wahre Liebe dahinter steht glaube ich eher weniger. Partnerschaft kann nur gelingen wenn man sie pflegt und viel spricht miteinander ansonsten wird es mühsam.

Alles Gute
Gabi

(22) 12.08.16 - 10:44

Hallo

Ich habe mich damals mit drei kleinen Kindern von meinem Exmann getrennt.
Diesen Entschluss faste ich nach drei Jahren Überlegung, Ehetherapie, Versöhnungen etc.
und habe es nicht eine Sekunde bereut.
In meiner zweiten Ehe ist ALLES anders: Streitkultur, Harmoniebedürfnis, Umgang miteinander und den Kindern.Natürlich auch weil mein Mann eine völlig andere Persönlichkeit hat.
Ich fühle mich sehr viel freier jetzt und angekommen.Mein Mann ist aufmerksam und reflektiert.
Wir gehen auch nach mehr als 12 Jahren liebevoll miteinander um.
Gewohnheiten empfinde ich nicht negativ.Eine Garantie gibt es bekanntlich nicht.
Anstrengend ist auch eine gute Ehe immer wieder mal.
Bei uns zum Glück nur so 2-3 mal jährlich.

L.G.

Natürlich wird es bei der nächsten Frau anders, weil es eine andere Frau ist. Du bleibst jedoch die selbe Person. Daher ist es auch wichtig zu wissen, was man selbst einbringt und man vielleicht selbst besser machen könnte. Für eine Ehe sind immer b e i d e Partner verantwortlich und zwar je zu 50 %. Wenn Deine Frage jedoch in die Richtung geht, ob bei der nächsten Frau alles besser wird, kann Dir dies keiner beantworten. Am Anfang hat man sicherlich das Gefühl, dass alles besser ist, aber auch in der nächsten Beziehung kehrt der Alltag ein.

Loddar ist da das beste Beispiel. Nur Loddar hat mal selbst gesagt, dass er mit seinen Frauen nichts mehr anfangen konnte, wenn sie älter geworden sind, sprich: er benötigt immer Frischfleich. Speziell bei ihm ist jedoch, dass er sich immer den nahezu gleichen äußerlichen Frauen-Typ heraus sucht. Ich denke, es liegt jedoch nicht am Frauen-Typ. Da kannst Du auch beispielsweise unseren Ex-Kanzler Schröder oder den Schauspieler Sky du Mont nehmen, die auch bereits x-mal verheiratet waren und den Frauen-Typ wechselten. Ich denke alle Genannten "scheitern" am Alltag.

Ich selbst befinde ich mich in der xten langen Beziehung. Ich habe nahezu alles durch, was man durchmachen kann. Am Anfang ist großes Prickeln und mit den Jahren....

Ich habe mich mit dem Thema Beziehung, Ehe etc. sehr, sehr intensiv, auch therapeutisch auseinander gesetzt und biete Dir an, mich gern mittels pn mit Dir auszutauschen, sofern Interesse besteht..

  • (24) 12.08.16 - 14:47
    Regen über Regen

    "Ich denke alle Genannten "scheitern" am Alltag."

    Bei den von dir genannte scheitert es wohl eher am Altersunterschied.
    Z.B. bei Sky du Mont, liegen da nicht fast 30 Jahre zwischen ihm und seiner Noch Ehefrau?
    Genauso wie bei dem Lothar und seine Frauen, die werden auch mit jeder neuen Ehe/Partnerschaft jünger.

    Irgendwann werden diese Frauen auch erwachsen und haben andere Interessen, das Geld spielt dann nicht mehr so die Rolle, bzw. haben sie es dann ja, da sie ja (wenn sie Glück haben) Unterhalt bekommen, oder sie sind mittlerweile so "berühmt", dass sie ihr eigenes Geld verdienen bzw. ihre Berühmtheit für dne Dschungel oder fürs BB-Haus reicht...

    • Der Altersunterschied kann ein Grund sein, muss aber nicht.

      Es gibt auch Paare mit vielen Jahren Altersunterschied und das klappt (scheinbar) ganz gut und Paare, die nahezu gleich alt sind und es klappt nicht.

      Nein, nein, ich bleibe dabei. Aus eigener Erfahrung und auch aus kriselten und gescheiterten Beziehungen im Bekanntenkreis. Es war eigentlich immer der Alltagstrott und zu viel Sicherheit. Das wurde auf Dauer zu langweilig und entweder haben sie sich auseinander gelebt oder mind. einer vom Paar hat sich fremdverguckt.

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