Sterilisation ohne Wissen des Partners

    • (1) 14.08.16 - 12:17
      ???!!!

      Hallo,
      Ich habe mich dazu entschlossen, mich sterilisieren zu lassen.

      Ich habe zwei Kinder, das zweite von meinem derzeitigen Partner.Er schließt ein weiteres Kins für sich nicht aus, ich schon, da ich zwei habe und das zweite schon mehr ihm zu liebe entstanden ist.
      Er weiß auch dass ich so denke.
      Jetzt habe ich ihm gesagt, dass ich mich vor 5 Jahren habe sterilisieren lassen.
      Er ist jetzt sauer, was ich auch verstehen kann, aber auch wenn ich es nicht hätte machen lassen, hätte ich kein Kind mehr bekommen.

      Das ist ihm auch klar und trotzdem ist er verletzt.

      Ich fragte ihn, ob eim Kinderwunsch denn tatsächlich noch da wäre und er sagte: nein, er will keins mehr.
      Wo liegt das Problem?

      Er wollte wissen warum.ich es ohne sein Wissen gemacht habe. Ganz einfach : meine Entscheidung stand fest , es zu tun, warum unnötig Diskussionen führen über Entscheidungen, die ich über meinen Körper treffe?
      Was er nicht weiß ist, dass ich vor 5 Jahren ungewollt schwanger war und einen Abbruch hatte.
      Ich hab ihm davon nichts erzählt, da für mich fest stand, dass ich kein Kind mehr wollte.
      Er hätte auch da keine Möglichkeit gehabt mich umzustimmen.

      Es hättw nur unsere Beziehung zerstört, ihm das zu sagen.
      Ich hab mich ein paar Wochen später sterilisieren lassen, damit ich diese Situation nicht nochmal erleben muss.
      Es ist doch mein Körper und meine Entscheidung.
      Er versteht es nicht und ich verstehe nicht, was es da zu diskutieren gibt.

      Wir seht ihr das?

      • Er spürt wohl, dass da noch mehr ist und so eine Entscheidung ohne Diskussion zu treffen, ist ein Vertrauensbruch für ihn, nehme ich an. Wie würdest Du reagieren, wenn er heimlich ein Haus kauft? Sein Geld, seine Entscheidung. Und dann sagt er Dir, entweder ziehst Du da halt nun mit ein oder eben nicht.

        Dasselbe gilt übrigens noch viel mehr für die heimliche Abtreibung, das macht man einfach nicht in einer vermeintlich intakten Beziehung.

        Den Partner vor vollendete Tatsachen stellen hat für mich nichts mit "Beziehung auf Augenhöhe" zu tun. Ja, es ist Dein Körper.. aber es war EUER Kind. Ich hoffe - noch mehr für ihn, als für Dich - dass das niemals herauskommt.

        Du hast eine für mich seltsame und egoistische Einstellung zur Partnerschaft. An der Stelle deines Partners wäre ich auch wütend und enttäuscht, kann ich also nachvollziehen. Nicht nachvollziehen kann ich deine Einstellung, natürlich ist es dein Körper, aber klammheimlich und ohne darüber gesprochen zu haben, eine solch endgültige Entscheidung zu treffen, würde mich auch sehr sauer machen, um es vorsichtig auszudrücken.

        Natürlich ist es dein Körper und somit deine Entscheidung. Aber in einer Beziehung BESPRICHT man einfach solche Dinge, BEVOR man sie Nacht. Man bezieht den anderen mit ein. Das hast du nicht getan und ich verstehe, dass dein Partner deshalb verletzt ist. In einer Beziehung trifft man Entscheidungen, die für beide Konsequenzen haben auch gemeinsam. Man erzählt von seinen Plänen, bevor man sie in die Tat umsetzt. Das macht doch eine Beziehung mit aus, über Dinge die wichtig sind zu reden und sie nicht einfach so ohne dem anderen was zu sagen macht.

      • (5) 14.08.16 - 12:28

        Mir ist nicht so ganz klar, wie man eine Abtreibung und eine Sterilisation verheimlichen kann, auch wenn es ambulant gemacht wird.
        Bei einer Sterilisation sind doch eine zeitlang auch noch die kleinen Narben zu sehen.

        >>>Es ist doch mein Körper und meine Entscheidung.
        Er versteht es nicht und ich verstehe nicht, was es da zu diskutieren gibt.<<<

        Und ich verstehe nicht, warum du das jetzt nach fünf Jahren erzählt hast, wenn du der Meinung bist, dass es deinen Partner nichts angeht.
        Für meine Begriffe ist das kein partnerschaftliches Verhalten.

        • (6) 14.08.16 - 13:29

          Hm...ich hatte ihm gesagt, dass ich auf keinen Fall noch ein Kind will.Das war klar besprochen und das hat er auch akzeptiert.

          Ob mit oder ohne Sterilisation ist doch letztens Endes egal.
          Ich habe nur die Konsequenzen aus dem was besprochen wurde, gezogen.
          Wie hätte da eibe gemeinsame Entscheidung denn.aussrhen sollen?
          Ich sage: Du weißt ja, dass ich kein Kind mehr möchte, also halte ich eine Sterilisation für konsequent.

          Er: nein, das möchte ich nicht, da zu endgültig.

          Ich: es steht aber fest, dass ich kein Kind mehr möchte, diese Entscheidung ist auch endgültig.

          Er: also lässt du es so oder so machen?
          Ich: ja, denn ich möchte sicher sein nicht mehr schwanger zu werden....
          Dann wäre er auch verletzt gewesen, da ja egal was er gesagt hätte und wie er darüber denkt, fas Ergebnis das Gleiche gewesen wäre, nämlich dass ich mich sterilisieren lasse.
          Den ich wusste: ich würde auch nochmal abtreiben wenn was schief geht.
          Und da ist es doch nur richtig, das ein weiteres Mal zu vermeiden.

          • Warum möchtest du das dann hier noch weiter ausdiskutieren? Du bleibst doch eh bei deiner Meinung und möchtest nichts anderes hören. Die hier komplett gegenteiligen Meinungen wischst du einfach beiseite, Du hast recht und wir unsere Ruhe.

            Du schreibst doch selbst, was der Unterschied ist:
            Eine Entscheidung ist revidierbar, eine Sterilisation ist endgültig.

            Und in deinem Eingangsposting schreibst du, es hätte eure Beziehung zerstört, wenn du es ihm damals gesagt hättest. D.h. es hätte die Möglichkeit bestanden, dass er sich von dir trennt, weil er vielleicht doch noch ein Kind haben möchte. Diese Wahlfreiheit hast du ihm genommen. Das ist nicht fair.

            Gruß
            Meggie

            (9) 14.08.16 - 13:59

            Fein, jetzt hast du dir selber nochmal bestätigt, dass deine Handlungsweise richtig war, aber konsequent bist du nicht gewesen.
            Dann lebe mit deiner "richtigen" Entscheidung und gut ist.

            >>>Wir seht ihr das? <<<

            Das interessiert dich doch überhaupt nicht...

            • (10) 14.08.16 - 14:14

              Wo war ich denn nicht konsequent?

              Und richtig war die Entscheidung, oder hättest du Verständnis dafür, wenn ich nach einer Abtreibung und der klaren Vorstellung auf keinen Fall noch ein Kind zu wollen, noch mal schwanger geworden wäre und die logische Konsequenz wieder ein Abbruch gewesen wäre.
              Mein Mann wäre immer gegen Sterilisation gewesen ,obwohl die Kinderplanung auch für ihn abgeschlossen ist. Und ich jätte sie auf jeden den Fall machen lassen um weitere Abtreibungen zu vermeiden.

              Ich hatte außer dieser noch zwei in meiner Jugend.
              Das muss ich nicht nochmal riskieren. Wo ist da die Konsequenz meines Mannes, keine Kinder mehr zu wollen, aber eine endgültige Lösung abzulehnen?
              Das ist Feigheit und eine :wasch mich, aber mach mich nicht nass....wischi waschi- Einstellung.
              Ich mache Nägel mit Köpfen, ein: vielleicht mal sehen was noch kommt, das ist nicht meine Welt.
              Ja oder nein und dann wird klar entschieden.

              • (11) 14.08.16 - 14:36

                >>>Wo war ich denn nicht konsequent?<<<

                Indem du nach fünf Jahren deinem Partner gegenüber mit dieser Story um die Ecke kommst, statt einfach den Mund zu halten.

                Zum Rest deiner Antwort: siehe meine vorherige Antwort...

                • (12) 14.08.16 - 15:22

                  Ich habe ihm davon nicht erzählt, weil ich Lust dazu hatte.
                  Ich musste die Pille absetzen wegen einer anstehenden medizinischen Behandlung.

                  Da kam die Frage : wie verhüten wir nun?
                  Und da hab ich es gesagt.

                  • (13) 14.08.16 - 15:40
                    Konsequent bleiben

                    Warum hast du die Pille genommen wenn du sterilisiert warst?

                    Wenn dann hätte ich es auch bis an mein Ende für mich behalten, wenn du schon vor 5 Jahren nicht den mut hattest ehrlich zu sein.

                    Auch die Frage wie ihr dann verhütet hättest du es weiter verschweigen sollen und auf Kondome bestehen solle .

                    So ist es einfach nur so, dass du ihn anscheinend mit Absicht verletzen wolltest.
                    Du hast ja auch 5 Jahre die Pille genommen um dein lügengebilde aufrecht zu erhalten. Dann hättest du es weiter so machen sollen und ihn nicht mit Absicht verletzen sollen.

                    (14) 14.08.16 - 17:03

                    Wenn es nicht gegen die Forumsregeln verstoßen würde, würde ich jetzt schreiben: Du hast nicht alle Latten am Zaun. Also verkneif ich mir das...

                    Ich hoffe, du bist ein Fake...

              Ja es ist ja ok wenn du so denkst. Ich kann deine Seite auch verstehen. Aber was genau möchtest du jetzt von UNS?? Der Drops ist doch längst gelutscht.

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