Aussage meiner Mutter- gehört hier nicht hin

    • (1) 24.08.16 - 19:54
      Erwachsen oder nicht

      Hallo,
      Ich habe eben eine Situation erlebt, die mich beschäftigt und verunsichert hat und ich frage mich, welcher Nerv da bei mir getroffen wurde.
      Meine Tochter wird morgen eingeschult, meine Mutter brachte sie eben nach Hause, ich bin da gerade von der Arbeit gekommen.
      Erst ihre Frage: wie, kommst du jetzt erst nach Hause?

      Dann sprachen wir über morgen und ich sagte, dass ich zur Einschulungsfeier mit komme, aber weg muss, bevor die Kleine zurück kommt aus de ersten Unterrichtsstunde und wir eigentlich gemeinsam nach Hause gehen könnten.

      Eigentlich hatte ich morgen meinen freien Tag, ich habe eine 4 Tage Woche.
      Bei uns steht in der Firma eine Deadline für ein Projekt an, für das ich verantwortlich bin.
      Es gibt Probleme und meine Chefs sind nervös .
      Nach der heutigen Besprechung wurde mir gesagt dass morgen wichtige Entscheidungen anstehen und ich dabei sein muss.
      Ich hab dann gesagt dass meine Tochter eingeschult wird, aber das hst meine Vorgesetzten nicht interssiert und sie meinten, fass ich kommen müsste. Ist mir eigentlich auch klar.
      Also gehe ich morgrn früh mit, aber muss dann hslt früher weg.
      Meine Muttee meinte, dass ich ja bei meinem Job vom Regen in die Traufe gekommen bin, wenn da kein Verständnis für familiäre Verpflichtungen ist.
      Das stimmt aber nicht, ich bekomme flexibel frei, und hab freie Zeiteinteilung, aber jetzt liegen halt Terminsachen an.
      Meine Mutter meinte dann ich solle doch meinen Mann für das Geld sorgen lassen und meine Karriere nicht auf dem Rücken der Kinder aufbauen.
      Ich weiß dass es nicht so ist aber warum fühle ich mich dann schlecht?

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      • (2) 24.08.16 - 21:51

        Vielleicht weil du als Mutter lieber den vollen ersten Schultag deiner Tochter erleben wollen würdest.

        Für mich käme es nicht in Frage den ersten Schultag meiner Tochter zu verpassen. Zumal es ja noch dein freier Tag ist.

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        • Was würdest Du dann machen, wenn der Termindruck für ein Projekt zu groß wird ? Kündigen ? Es geht ja nicht um die Geburt oder Hochzeit eines Kindes, sondern nur um die Zeit nach der Einschulungsfeier. Den schönen Nachmittag kann man doch auch am nächsten Tag nachholen.

          Ich kann mir außerdem nicht vorstellen, dass bei einer Einschulung an einem Freitag bei allen Kindern beide Elternteile Urlaub nehmen können. Aus diesem Grunde sind in Niedersachsen die Einschulungen immer samstags.

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          Arbeitest Du???
          Wenn ja, würdest du dann eine Abmahnung riskieren (wäre Arbeitsverweigerung),
          wenn Nein, kannst du gar nicht mitreden!

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          • (5) 25.08.16 - 10:25

            Warum ist es Arbeitsverweigerung wenn es mein freier Tag ist? Das seh ich rechtlich anders und ja ich arbeite.

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            • Wenn dieser freie Tag nicht im Vertrag steht und kein genehmigter Urlaub, dann kann man zur Arbeit aufgefordert werden.

              Ist bei mir auch so. Ich arbeite zur Zeit 25 Stunden auf 3 Vormittage, donnerstags dafür von 9-22 Uhr oder, wie heute 12-22 Uhr. TRotzdem könnte mich mein Arbeitnehmer morgen einspringen lassen, wenn z.b. ne KOllegin ausfällt. Weil nur die Stundenzahl fest im Vertrag steht, nicht die Tage. bis vor kurzem arbeitete ich nur vormittags 5 Tage.

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      Lass Dir kein schlechtes Gewissen hier einreden. Die, die das versuchen, haben meist keine Ahnung, wie es in bestimmten Betrieben zugeht und wie lange man dafür gearbeitet hat, einen gut dotierten und verantwortungsvollen Job zu bekommen.
      Bei der Haupt-Einschulungsfeier bist Du ja dabei - also - alles gut.
      Mein Vorschlag. Unternehmt ihr Eltern mit dem Kind am Wochenende doch noch was ganz Besonderes, was Deine Tochter später mit der Einschulung in Verbindung bringen kann. Z.B. einen besonderen Zoobesuch, Besuch eines Spaßbades oder sonstwas, was ihr selten macht.
      Und Deine Mutter hat sich da komplett rauszuhalten. Sie hat eine ganz altbackene Hausmüttercheneinstellung, die ich so sicher nicht teile.
      Frag sie mal, von welcher Rente Du mal leben sollst, falls Dein Mann frühzeitig stirbt oder sich eine andere Frau sucht. Sie soll froh sein, dass DU einen guten Job hast.
      Die Zeiten der lebenslangen Versorgung des liebwerten braven Ehefrauchens durch den männlichen Herrn und Gebieter sind lange vorbei.
      Trotzdem morgen einen schönen Tag und Deinem Projekt viel Erfolg.
      LG Moni

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      Hallo,
      lass dich nicht verunsíchern, deine Mutter stammt noch aus einer anderen Generation. Damals hatte der Mann die Familie zu versorgen und Mutti kümmerte sich um die Kinder. Wenn es die Zeit zuließ, ging sie nebenbei arbeiten, damit die Familie sich noch etwas Luxus leisten konnte. Frauen, die Kinder hatten und Karriere machen wollten, galten als Rabenmütter. Bis 1977 konnte ein Mann auch ohne Angaben von Gründen das Arbeitsverhältnis seiner Frau kündigen, wenn er der Meinung war, die Familie wird vernachlässigt.

      Davon abgesehen halte ich das Brimborium, das heute um die Einschulung gemacht wird, für reichlich übertrieben. Das Kind wird keinen Schaden nehmen, wenn ihr als Familie zur Feier der Einschulung am Wochenende was schönes unternimmt, du bringst das Kind ja zur Schule und hinterher ist zumindest deine Mutter da, um das Kind hinterher in Empfang zu nehmen. Was ist eigentlich mit dem Vater des Kindes ? Ist er nicht dabei, oder ist es für deine Mutter normal, dass der Vater als Ernährer der Familie wichtigeres zu tun hat, wohingegen die Mutter ihre berufliche Entwicklung "auf dem Rücken der Kinder" austrägt. Komische Einstellung #kratz

      LG

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      Hallo!
      Urbia ist ein ganzer schlechter Ort, für "solche" Threads. Es werden viele viele super duper Übermuttis aktiviert, die dir noch ein schlechteres Gewissen machen wollen.

      Natürlich mußt du der Aufforderung deiner Chefs folgen, wenn es, wie du ja selber sagst, wichtig ist.
      Wir haben 4 Kinder und waren sehr selten als Eltern beide bei Schul/Kigaterminen.
      Das ist oft gar nicht möglich. Wir arbeiten auch beide.
      Unsere KInder hatten damit NIE ein Problem. Ich mache dafür dann etwas mit dem jeweiligen Kind EXTRA. Also z.b. sagen (und machen), dass wir dann ein Eis essen gehen, ins KIno gehen....

      Lg Sportskanone P.s. Die heute am 9. Geburtstag ihrer Tochter von 12 bis 22 Uhr arbeiten muß und die Geburtstagsparty dann SAmstag groß nachholt! Da sogar der Papa arbeiten muß, feiert Tochter heute bei Opa und Oma und hat so 2 tolle Tage!

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      • Die heute am 9. Geburtstag ihrer Tochter von 12 bis 22 Uhr arbeiten muß und die Geburtstagsparty dann SAmstag groß nachholt! Da sogar der Papa arbeiten muß, feiert Tochter heute bei Opa und Oma und hat so 2 tolle Tage!

        Freuuu - es gibt sie also auch bei urbia - die "ganz normalen arbeitenden Mütter, für die auch andere Lösungen mal total in Ordnung sind" - Klasse #herzlich
        Als mein Mann noch sein Gewerbe hatte, mussten wir sogar bei der Beerdigung seines Bruders direkt nach der Einsegnung weg. Er machte Großbeschallungen und der Vertrag dafür war bindend, die Konventionalstrafe hoch.
        Und nein, einen Vertreter gibt es da einfach nicht.
        Er war viele Jahre auch an meinem Geburtstag nie da, im Sommer waren da immer Veranstaltungen - aber das wusste ich alles vorher - und das Geld brauchten wir auch#cool
        LG Moni

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        • Ja, so ist es eben. Meinen KIndern geht es sehr gut. Ihnen fehlt es weder an Liebe und Fürsorge, aber auch nicht an anderen Dingen. Sie leben in der Realität. Und die Realität sieht nun mal so aus, dass Mama u Papa arbeiten müssen, um Geld zu verdienen. Ich bin dafür an 4 MIttagen zu Hause, wenn sie nach Hause kommen, dafür muß ich einen Tag gaanz lang und der ist donnerstags, weil ich nur den Tag auf Opa u Oma zuruckgreifen kann.

          Lg von der Arbeit:)

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          Die Realitätsentfremdung die hier z.T. hier im Forum bei einigen Damen in anderen Beiträgen vorherrscht wäre ja eigentlich schon wieder amüsant, wenn es nicht so traurig wäre.

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    Hi,

    mein Mann ist in seinem Job weltweit unterwegs und ich habe parallel auch einen sehr guten Job, ABER bestimmte Termine sind uns heilig!
    Da kann man hier noch so ablästern wiw "typisch Urbia Mütter", " Helikopter Eltern", etc. etc.

    Aber wenn man den Beruf IMMER über alles andere stellt, was ist einem denn dann überhaupt noch wichtig im Leben?
    Hast Du Dir keinen Urlaub eintragen lassen? Wirst du deswegen gefeuert? Hast Du keine Vertretung?

    Es wird selten so heiß gegessen wie es gekocht wird.....und dann hätte ich lieber die Nacht vorher durchgearbeitet aber Einschulung teils verpassen? Never ever...!

    Und außerdem ....warum solch ein Thema in Black wieder schreiben?
    Wenn Du Deine Entscheidung für Dich getroffen hast ist es vollkommen OK, egal was andere denken aber dann sollte man auch dazu stehen und sich dementsprechend vor der eigenen Mutter positionieren. Auch unschöne Entscheidungen wirst Du im Job 100% überzeugend vertreten müssen, wenn Du eine wichtige Position inne hast.

    lg
    lisa

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    • (14) 25.08.16 - 21:42
      Erwachsen oder nicht

      Woraus ziehst du die Schlussfolgerung, dass mein Job mir immer!! wichtiger ist als die Familie?
      Ich hatte gerade erst drei Wochen frei und musste am Dienstag wieder arbeiten.

      Donnerstag hätte ich einen Gleittag nehmen können, aber der Termin heute hat meine Anwesenheit einfach notwendig gemacht.

      Es ist doch logisch, dass man dabei immer abwägt was dringlicher ist und was man vertreten kann.
      Wenn mein Kind krank ist und zum Arzt muss, ist das z.b nicht aufschiebbar.
      Aber ich habe einen Mann, der bei so wichtigen Terminen wie heute das Ganze übernimmt. Dann fährt er halt zum Arzt wenn es für ihn leichter machbar ist.
      Es heißt ja nicht, dass ich hauptsächlich für die Termine der Kinder zuständig bin.
      Und sicher kann ich nicht zum Laternenbasteln oder zur Weihnachtsfeier in der Schule.

      Das kann niemand, der annähernd Vollzeit arbeitet.

      Ich war letztes Jahr zwei Wochen beruflich unterwegs, eine Auditierung einer Firma in Spanien.

      In dieser Zeit hatte mein Sohn Geburtstag, meine Tochter musste wegen eines Bruchs ins Krankenhaus und es lagen noch andere Dinge an, wie Elternabende , Klassenfahrt etc.
      Mein Mann hat dann priorisiert und sich um die Kleine im Krankenhaus gekümmert.
      Alle anderen Dinge waren da zweitrangig.

      Zu Elternabenden gehen wir auch nicht immer, Elternsprechtag passt terminlich nie...
      Die Lehrer sind auch telefonisch erreichbar und man kann so bei Bedarf alles Wichtige klären.
      Wenn mein Sohn in zwei Jahren seinen Abschluss macht, wird mit Sicherheit einer von uns dabei sein, wahrscheinlich sogar wir beide.
      Mein Mann und ich teilen uns die Termine und sprechen auch ab, was wir wahr nehmen wollen und was nicht.
      Selbst wenn ich Urlaub bekommen hätte, wäre der heute hinfällig gewesen.
      Meine Kinder sind wichtig, aber heute war der Job wichtiger.
      Sie stehen nicht immer an erster Stelle, das ist auch nicht nötig, solange man die Kinder nicht aus den Augen verliert.

      Und es ist auch nicht so, dass wir auf meine Eltern angewiesen sind, um zu arbeiten.

      Wir haben die Betreuung immer so geregelt, dass unsere Arbeitszeiten abgedeckt werden.
      Z.b durch ein Kindermädchen, oder jetzt durch Nachmittagsbetreuung in der Schule bis 17.30 für

      die Kleine. Mein Sohn ist ja mittlerweile aus dem Alter raus, aber früher lief das genau so.

      Meine Mutter hat sich heute bei mir entschuldigt und mir gesagt, dass sie sich durch mein Lebensmodell angegriffen fühlt, da sie immer zu Hause war und meint, sie hätte wohl nicht rüber bringen können, dass dieses Modell zufrieden und glücklich macht.
      Sonst würde ich ja nicht da genaue Gegenteil machen.
      Ich bin fast vom Stuhl gekippt. Denn meine Mutter hat immer , genau wie mein Vater, geradezu vorausgesetzt, dass ich Abi mache und studiere.

      Dass ich dann auch entsprechend im Beruf weiter zielstrebig bin, müsste sie doch eigentlich freuen.
      Und dann sagte sie mir noch, dass sie ihren Beruf mit meiner Geburt an den Nagel gehängt hat, hat ihr später Leid getan.
      Sie traute sich nicht mehr zu arbeiten, da es damals als unmöglich galt, als Frau für den Beruf die Familie zu" vernachlässigen "
      Dass ich beides will beruflichen Erfolg und Familie, findet sie nicht richtig.
      Ich fragte sie dann ob sie den Eindruck habe, dass ich meine Kinder vernachlässige und sie sagte, das nicht gerade, aber ich hätte halt wenig Zeit und könnte eben einige Termine oder Ereignisse nicht mit erleben. Das konnte sie aber auch nicht, denn sie war immer mit uns alleine und dadurch waren auch nicht alle Schultermine oder Sportveranstaltungen machbar. Ich musdte auch immer mit dem Rad zum Sport und bei Abendterminen in der Schule war sie auch fast nie.

      Ich bin lediglich nicht immer und auf Abruf verfügbar.

      Mit unerledigten Hausaufgaben, unaufgeräumter Wohnung und Kalter Küche müssen die Kinder leben und allein klar kommen.
      Und auch damit, dass es vorkommt, dass niemand da ist, wenn sie von der Schule kommen.

      Auch zum Sport muss mein Sohn 8 km mit dem Rad fahren, Sommer und Winter, aber wenn er am Wochenende ein wichtiges Spiel hat, komme ich zu schauen, nicht immer, aber wennich den Eindruck habe, es ist wichtig für ihn.
      Klar müssen die Kinder wegen meiner Berufstätigkeit zurück stecken, wenn man es mit einer Familie vergleicht wo die Mutter zu Hause ist.
      Aber ist das der Maßstab? Eine Frau darf nur arbeiten, wenn die Kinder das im Alltag nicht spüren, sie muss also trotzdem alle Termine wahr nehmen können, nachmittags zu Hause sein, ständig für die Kinder verfügbar und natürlich da der Beruf nie mit den Interessen der Kinder kollidieren weil das alles suboptimal für die Kinder ist? Dann müsste es also grundsätzlich so sein dass ein Elternteil zu Hause bleibt, weil die Kinder ja sonst auf jeden Fall vernachlässigt werden.
      Wer sagt denn, dass für die Kinder immer alles optimal und reibungslos laufen muss?
      Wer sagt, dass es besser für ein Kind ist, wenn seine Bedürfnisse ständig Beachtung finden und die Eltern grundsätzlich zurück stecken?
      Ich denke, da kann man durchaus geteilter Meinung sein, was gesünder und besser ist.

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Hi,
Du bist ja bei der eigentlichen Einschulungsfeier dabei.

Ob das Kind nach der einen Stunde "Unterricht" jetzt mit den Großeltern oder mit Großeltern und Dir nach Hause geht ist doch egal.

Wenn Du gar nicht dabei hättest sein können, hätte ich es nicht verstanden. Denn dann bleibt man im Büro bis nachts und ackert, daß es klappt.

Aber so ist doch alles gut.

Wir zerreißen uns auch, ohne Oma würde es hier schlecht aussehen.
Aber da sie weiß, daß mein Mann nicht genug verdient, wäre von Ihr so eine Aussage nicht gekommen.

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