Freund hat sich sehr verändert!

    • (1) 09.09.16 - 13:38

      Hallo ihr Lieben!

      Heute möchte ich mich auch ein wenig bei euch ausheulen. Es geht um meinen Freund. Eigentlich ist er mein Traummann, wir haben uns immer super verstanden und vertraut. Wir konnten über alles reden und haben versucht den anderen zu unterstützen wenn er Probleme hatte. Doch nun ist alles so einseitig geworden. Ich tue und mache und helfe und baue ihn auf und von ihm kommt nichts. Im Gegenteil. Er ist nögelig, genervt von allem, von mir, will seine Ruhe und kümmert sich um nichts. Alles muss ich alleine machen. ich organisiere, plane, tue und von ihm kommt nur mecker. Er ist arbeitslos und bemüht sich nicht etwas zu finden. Ich suche im Internet und in der Zeitung Anzeigen und lege sie ihm hin, er lässt es ewig schleifen bis es sich auch nicht mehr lohnt sich zu bewerben weil zu viel Zeit vorbei ist. Ich arbeite 30 Stunden und meine eine Tochter war krank und er hat versprochen auf sie aufzupassen damit sie nicht in den Kindergarten gehen muss. Weil er doch zu Hause ist. Und was war? Ich komme heim und sie ist auch im Kindergarten :-( Ich habe ihn gefragt warum er sie doch gebracht hat darauf sagt er ihr ging es gut und ihr war langweilig zu Hause. Super. Sie hatte nachts gebrochen und sie war schlapp, aber er schickt sie lieber hin als sich um sie zu kümmern 6 Stunden. Und weil die Schwester gegangen ist wollte sie auch.

      Oder mit dem Geburtstag. Er hat den Kindern versprochen dass er ihnen ein Playmobil Schloss kauft. Es kostet sehr viel Geld für unsere Situation und ich habe ihm immer gesagt wenn er das kaufen will muss er wo anders sparen. Was tut er? Er gibt das Geld lieber für Freunde aus und schenkt ihnen je eine Playmobil Fee für 4,99 statt das Schloss. Sie waren sehr enttäuscht. Wenn ich so etwas anspreche dann heisst es ich mosere zu viel und schreibe ihm alles vor. Doch solche Dinge bringen mich auf die Palme. So war er früher nicht. Das war unsere Familie ihm wichtig. Und die Kinder. Es macht mich traurig. Er ist sehr rücksichtslos geworden und viel ist ihm egal. Ich möchte schon lange eine neue Wohnung weil wir nur zwei Zimmer haben. Und ich finde unsere Kinder brauchen ein eigenes Zimmer und andere Möbel als mit 4,5 Jahren noch im Babybett bei uns zu schlafen. Wir sind zu viert im Schlafzimmer seit Ewigkeiten. Wir sitzen aufeinander und die Kinder bekommen jeden Streit mit und es platzt aus allen Ecken. Aber so lange er keinen neuen Job hat wird es erst recht nichts. Ihm ist es egal. Geht doch irgendwie. Aber wie???

      Er ist auch immer gereizt und schreit die Kinder schnell an wenn sie zu laut spielen. In dieser engen kleinen Wohnung wundert mich das nicht. Hier stört jeder jeden. Sie verbringen schon den Nachmittag jetzt im Sommer unten am Spielplatz wo sie toben können, aber ich kann sie nicht jeden Tag von 14 bis 20 Uhr raus schicken und dann noch 2 Stunden vor den Fernseher damit er seine Ruhe hat. Letztens meinte meine eine Tochter bei ihrer Freundin sei es viel schöner als zu Hause, sie möchte lieber eine andere Familie und eine andere Wohnung haben. :-( Das hat mir fast das Herz heraus gerissen. Mit 4 Jahren so etwas zu sagen. Scheinbar merken sogar die Kinder dass es hier alles nicht mehr stimmt, nur er nicht. Wenn ich sage wir müssen auch etwas schönes mit den Kindern unternehmen, Freibad oder Zoo, dann hat er keine Lust. Das tut mir leid für sie, andere fahren in schöne Urlaube und ihrem Vater ist sogar ein Freibad Besuch zu viel und er hat keine Lust. Ich bin ratlos wie es weiter gehen kann. Wie kommen wir da wieder raus? Ich will nicht immer motzen. Doch er merkt es nicht wenn ich so tue als ob alles gut ist. Wer hat einen Tipp für mich was man da machen kann? Danke!!!

      • Hallo!
        Was hält dich noch bei dem Mann???

        Klingt alles nicht so schön. Die Kinder tun mir besonders leid. Den Mann kannst du nicht ändern, also mußt du etwas an der Situation ändern.

        Alles Gute,

        Sportskanone

        • Es ist auch alles nicht so schön zur Zeit. Trotzdem liebe ich ihn denn er war früher nicht so. Noch vor 2 Jahren hätte ich nie gedacht dass er jemals so sein könnte. Vor einem Jahr wollten wir noch heiraten und eine größere Wohnung suchen und ein Baby bekommen. Das ist jetzt alles in weiter Ferne. Die Kinder tun mir auch leid weil er immer Versprechungen macht und nichts einhält und dauergenervt ist von ihnen. Sie sollen am liebsten unsichtbar hier herum sitzen und still sein. Ich wollte so gerne noch ein Baby doch wenn die zwei ihn schon so stören dann wäre ein Baby ein Super Gau zur Zeit. Vom fehlenden Platz mal abgesehen.

          • Ich würde mir an deiner stelle eine eigene Wohnung suchen. Wie sportskanone schon schrieb, ihn kannst du nicht ändern aber an der Situation kannst du etwas verändern. Eine räumliche Trennung ist notwendig für euch alle. Das ist doch so kein Zustand.

            • ich hatte mir das auch schon überlegt aber die Mädchen hängen so sehr an ihm, trotz allem. Und neben meinen Gefühlen für ihn macht mir auch das viel Kopferzerbrechen und es noch schwieriger als es sowieso schon ist.
              Einmal war ich eine Woche zu einer Freundin gezogen mit ihnen und es war der Horror. Sie haben jeden Abend geweint sie wollen wieder zurück nach Hause und wo der Papa ist :-( Jedes Mal wenn wir uns streiten und einer von uns beiden sagt wenn er sauer ist Dinge wie dann geht doch, hau ab, zieh endlich aus, dann sind sie hinterher 2 tage aufgewühlt und fragen immer nach ob wir wieder vom Papa weg gehen müssen. Das sollte man sich schon gut überlegen ob man das will. Aber vielleicht braucht er das auch um endlich wach zu werden. Und sich zu ändern.

              • Natürlich hängen die Kinder an ihm. Jedes Kind liebt seine Eltern, egal, wie furchtbar sie sich den Kindern gegenüber benehmen. Und da ihr ja auch keine Rückzugs Möglichkeiten habt, kennen es die Kinder auch nicht anders. Trotzdem, langfristig funktioniert das so nicht. Du musst langfristig denken und nicht kurzfristig.

      Puuuuuuuuu, da fallen einem ja alle Züge aus dem Gesicht. Du solltest vllt etwas nach vorne schauen. Ich sage das, weil du Angst hast, dass deine Kinder Abends nach dem Papa weinen. Ja das mag sein und das ist auch okay und ganz normal. Wäre schlimm, wenn es nicht so wäre. Aber auf Dauer werden deine Kinder sehen, dass sie ein schöneres Leben erwartet. Eins mit mehr Platz, eins wo die Mama sich vllt nicht ständig vom Papa bremsen lässt und mit den Kindern mal in den Zoo geht oder ins Freibad oder oder. Dein Freund muss einmal wach werden. Und das scheint unter diesen Umständen nicht zu klappen. Vllt braucht er sogar Hilfe... wobei so wie es sich für mich anhört, ist er Beratungsressistent und ist kerngesund. Leben deinen Kindern nicht so ein Leben vor. Du hast einen Job, zwei Kinder... mach was schönes daraus. Wenn er nichtmal in der Lage ist ne Bewegung schreiben, dann brauchst du die nächste Zeit nicht darauf Hoffen. Es wird immer schlimmer... vor allem wird es für dich immer schwieriger neu zu starten und zu gehen. Klar bricht erstmal eine Welt zusammen... aber wenn du jetzt nichts tust, wird dich diese Situation evtl bald krank machen. Dann sitzt ihr beide da... mit euren Kindern... die lieber bei Freundinnen wohnen würden, weil es da schöner ist....

      Ich wünsche dir viel Kraft und alles Gute

      (8) 09.09.16 - 15:08

      Hallo!

      Ist er erst so seit er Arbeitslos ist?! Oder war er schon immer so ähnlich?
      Er scheint sehr unzufrieden mit sich und der Welt zu sein und lässt das dann an euch aus. Vielleicht hat er auch eine kleine Depression.
      Wenn ich du wäre hätte ich einfach schon eine Ansage gemacht. Er MUSS aus dem Quark kommen oder du suchst dir wirklich mit den Kindern eine eigene Wohnung.
      Ich finde es stimmt nicht ganz wenn man pauschal sagt man kann einen Menschen nicht mehr ändern. Es kommt ganz darauf an ob er immer schon so war oder erst seitdem er keine Arbeit mehr hat.

      Mein Mann war desöftern mal Arbeitlos, hat sich aber immer wieder Mühe gegeben etwas Neues zu finden. Ihn hat es aber sehr gefrustet wenn es dann nicht geklappt hat. Dann war er auch unzufrieden und gereizt, allerdings hatte er sich soweit unter Kontrolle das er dies dann nicht an uns ausgelassen hat. Aber man merkt schon das eine Anspannung da war.
      Es ist einfach die Frage wie wichtig ihr ihm seit. Wenn er merkt das du so nicht weitermachen willst und Zeichen setzt, könnte es sehr gut sein das er in Wallung kommt und sich nach einem Job umsieht. Denke mal wenn er einen Job hat, entspannt sich das alles wieder.

      Auch würde ich ihm nicht mehr helfen beim Job suchen. Du hast einfach anderes zutun und es ist seine Aufgabe. Er hat Zeit genug das selber zu machen und ist Erwachsen. Mach eine klare Ansagen was passiert wenn er sich weiterhin so gehen lässt und such OFFEN nach Wohnungen für dich und die Kinder.

      Ihm fehlt meiner Meinung nach einfach ein Tritt in den Hintern. Seit nicht mehr Nett zu ihm, sondern Bestimmt.
      Sollte er dann nichts machen kann man sagen es hat keinen Sinn. Wenn es in eurer Beziehung bisher gut gelaufen ist, würde ich nicht so schnell aufgeben. Es ist jetzt auch einfach eine Situation die für viele nicht einfach ist, die aber auch vorbei gehen sollte.

      LG Sonja

      (9) 09.09.16 - 16:01

      Hallo,

      für mich klingt das ganz stark nach einer Depression. Und das ist gar nicht so selten wenn man in die Arbeitslosigkeit gerät.

      Mein Partner war/ist selbst betroffen (gewesen) (Bei ihm war es aber nicht Arbeitslosigkeit, sondern zu viel Druck an allen Fronten, was ihm allerdings auch das Gefühl gab nichts gut genug zu können).

      Ich schildere mal bloß einen kleinen Teil der Symptome die im Familienleben auffielen (vielleicht erkennst du euch wieder?):

      Erst hörten die liebevollen Aufmerksamkeiten auf, dann seine Anteile die er sonst ohne jegliche Aufforderung im Haushalt erledigte (er hat sonst immer Arbeit gesehen und konnte sie nie unerledigt liegen lassen). Auf einmal war für alles ich zuständig.

      Und er war so schnell gereizt. Der kleinste Ton den die Kinder "über die Norm hinaus" von sich gaben waren Grund auszurasten (z.B. wenn ausversehen die Zimmertür zufiel, statt sie vernünftig leise zu schließen, oder wenn die Kinder zu laut über das Parkett liefen usw...).

      Er hat selbst sehr schnell gesehen, dass er Hilfe braucht. Allerdings hat es eine Weile gedauert bis die richtige Therapieform und das richtige Medikament für ihn gefunden war.
      Er ist letztlich für einige Wochen in einer Klinik gewesen in welcher sie ihn Medikamentös richtig eingestellt haben und war dann noch 12 (? ich bin mir nicht mehr ganz sicher) Wochen in einer Tagesklinik.

      Seine Entlassung dort ist gut ein halbes Jahr her. Die Tabletten nimmt er noch und er geht regelmäßig zur Therapie. Er ist wieder ganz der Alte, mit viel Lebensfreude und -energie, die er auch gut auf unsere Familie überträgt. Ich bin so froh, nicht einfach aufgegeben zu haben, weil er vermeintlich zum "cholerischen Egoisten" mutierte, sondern ihm in seiner -vor allem für ihn- schweren Zeit unterstütze. Das weiß er auch heute noch sehr zu schätzen.

      Bitte überdenke, ob du wirklich vor Enttäuschung über deinen Mann vorzeitig das Handtuch wirfst, oder er vllt. doch auch einfach krank geworden ist. Arbeitslos zu werden und dann auch einige Zeit zu sein kann einen krank machen.
      Informiere dich bitte und schau ob sein Verhalten symptomatisch ist und dann rede mit ihm. Aber er muss es wollen. Er muss sich dann auch eingestehen dass er krank ist und Hilfe braucht.

      Ich wünsche euch alles Gute!

      • (10) 09.09.16 - 16:05

        Achso, noch ein kleiner Nachtrag:

        Sollte er wirklich depressiv sein (was ich nicht weiß, aber ja auch nicht auszuschließen ist), dann ist ein "Arschtritt" und "Ansage mit Bestimmtheit" wirklich das Letzte was er gebrauchen kann. Denn in diesem Fall ist er sich selbst bewusst, dass er nichts mehr leisten kann und leidet unter dieser Erkenntniss doll genug. Wenn man ihm dann auch noch sagt, dass er doch einfach mal nicht so faul sein soll, dann kann dass sein Tief noch sehr verschlimmern.

        Ihm aber aufzuzeigen, dass es vllt. gar nicht er ist der versagt, sondern eine Krankheit die ihn lähmt (bei 40 °C Fieber fordert auch niemand, dass er "funktioniert"), dann kann ihm das evtl sogar helfen doch noch Licht am Horizont zu sehen.

        das war auch mein erster Gedanke dazu. #blume

    Ich würde sagen da hilft nur die Holzhammer -Methode.

    Sag ihm dass du dich trennen willst, weil du und die Kinder so nicht mehr glücklich sind und du dir dein Leben so nicht vorgestellt hast (wir haben alle nur eines - wir sollten es nicht verschwenden)

    Danach hast du zwei Möglichkeiten
    entweder er wacht auf, kämpft um euch und nimmt sein Leben wieder in die Hand oder es bleibt so/ist ihm egal/er nimmt es hin und dann ist es zwar für dich erstmal hart - aber dann ist es besser so.
    Ich weiß du liebst ihn - aber so wie er vorher war, so ist er nicht mehr. Wenn er selber sich nichts wert ist und ihr ihm nicht, dann sollte dich - auch wenns schwer fällt, nichts bei ihm halten.

    Das Problem an der Methode ist, dass du es dann auch durchziehen musst. Sonst verlierst du deine Glaubwürdigkeit. Also du musst wirklich bereit sein, dann auch zu gehen. Wenn du nur so tust, dann bringt es nicht. Mach dir klar ob du wirklich so weiterleben willst. Ich finde dann ist man lieber alleine als so. Und wenn du wieder glücklich und ausgeglichen bist, sind es die Kinder auch. Ich würde das aber nicht überstürzen. Denke in Ruhe nach, überstürze es nicht. Mir hat es geholfen mich Freunden usw. anzuvertrauen, mich umzuschauen wie ich alleine zurecht kömmen könnte. Muss ich umziehen, brauche ich andere Betreuungszeiten, wer hilft mir, welche Möbel gehören mir usw. Ich habe im Kopf alles durchgespielt und dann hat mir die Vorstellung zu gehen auch nicht mehr so Angst gemacht.

    Ich wünsche dir alles Gute.

    (13) 09.09.16 - 19:57

    Ich habe heute Mittag einige der Anworten gelesen und war ziemlich entsetzt über den Tenor.
    Es gibt sowas wie "in guten und schweren Zeiten", auch wenn man nicht verheiratet ist. Ihr habt derzeit schwere Zeiten, das darf aber kein Grund sein, jetzt die Partnerschaft als gescheitert zu erklären und sich aus dem Staub zu machen.

    Ein Punkt, der alles erschwert, ist die Enge eurer Wohnung, aber das habt ihr ja schon nicht in den Griff bekommen, als dein Mann noch einen Job hatte, ist mir irgendwie unverständlich, wie man so eng aufeinanderhocken kann. Da sind Konflikte vorprogrammiert. Allein schon, dass ihr euch VOR den Kindern fetzt und sie damit in Angst und Schrecken versetzt.

    Mein Mann war auch mal arbeitlos, über ein Jahr lang. Das war für mich eine harte Zeit. Für ihn noch viel mehr, aus dem selbstbewussten "Macher" wurde zusehends ein unzufriedener Nörgler und je nach Tagesform ein Jammerlappen.

    Nach kurzer Zeit schon fing er an, an seinen Fähigkeiten zu zweifeln und "wer will mich denn in dem Alter noch haben?"
    Das Arbeitlosengeld war ein Witz, da er vorher immer über der Beitragsbemessungsgrenze verdient hat, also haben wir von den Ersparnissen gelebt.

    Ich habe mir das ein Jahr angesehen und ihn dann ernsthaft angesprochen, ob er jetzt mit 45 Jahren nahtlos in die Rente übergehen will und wo denn sein "Arsch in der Hose" geblieben ist. Das war kein langes, aber ein intensives Gespräch. Kurze Zeit später hatte er wieder einen Job. Mit ständiger Motzerei oder Hinweisen auf Stelleausschreibungen hätte ich gar nichts erreicht. Er musste erst selber wieder wollen.

    Wie lange ist er schon arbeitslos?

    Für viele Männer ist Arbeitslosigkeit der Super GAU. Von Unzufriedenheit bis zur Depression kann alles Die Folge sein. Du spürst gerade ein paar klassische Folgen. Nörgeln, alles ist zu stressig, alles iSt zu laut.

    Leider gibt es kein Patentrezept für ein Lösung. Manche brauchen den Tritt in den Hintern, manche müssen von alleine draufkommen, manche wachen auf wenn sie schob fast Frau und Familie verlieren.

    Kann sonst jemand ihm vielleicht ins Gewissen reden?

    (15) 10.09.16 - 16:33

    Hallo!

    Ich kann dir nur empfehlen such dir ne Wohnung und geh mit den Kindern. Vielleicht braucht er einen gewaltigen Schuß vor den Bug. Meine Elter haben sich in meiner Kindheit auch dauernd oder viele Male vor uns Kindern gestritten. Es war so schlimm für mich. Bitte tu das deinen Kindern nicht an. Weißt du wie schlimm das für Kinder ist wenn sie hören dann geh doch oder hau ab. Du musst sie schützen. Wir haben viele Male geweint und Ängste gehabt dass meine Eltern sich trennen. Aber einer weiß ich, lieber eine Trennung als wie jahrelanger Psychoterror. Du willst so nicht leben, nimm dein Leben selber in die Hand. Deine Kinder haben es verdient gut aufzuwachsen. Dein Mann wird sich wahrscheinlich zu sicher sein und denken die geht sowieso nicht. Ich würde mich mal selber damit auseinander setzen ob ich die Beziehung überhaupt noch will. Menschen verändern sich. Klar tut eine Trennung weh aber lieber getrennt als zusammen einsam und dauernd Streit und Streß. Stell dir mal vor eure Kinder kommen in die Pubertät. Da wird's lustig und dein Mann erträgt sie jetzt schon nicht mehr. Das wird nichts. Räumliche Trennung also wirklich eigene Wohnung mit Kindern und dann könnt ihr mal sehen.

    Ich wünsch dir alles Gute.
    Gabi

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