Wie teilt ihr euch die Hausarbeit auf

    • (1) 06.10.16 - 16:01
      herbsttag

      Bei uns gibt es leider oft Streit, wer was in Haus und Familie macht und ich frage mich, ob wir das wirklich schlau aufteilen.

      Deshalb meine Fragen:

      Teilt ihr die Arbeit gleichmäßig auf oder macht der Hauptverdiener abends und am Wochenende mehr, um Hausmann/-frau zu entlasten? Oder macht er/sie weniger im Haus, weil der Tag in der Firma anstrengend war?

      Habt ihr einigermaßen feste Aufgabenbereiche wie "Frau macht Abendessen und Mann bringt danach die Kinder ins Bett" oder "Frau macht die Wäsche und Mann mäht Rasen" oder entscheidet ihr das immer spontan, wie es gerade kommt?

      Sind die Aufgabenbereiche grundsätzlich eher getrennt, d.h. jeder macht seine Sachen grundsätzlich selbst oder entscheidet ihr meist gemeinsam (was aber auch heißt, dass man dem Verantwortlichen in seine Sachen reinredet).?

      Und zuletzt: Klappt das bei euch oder gibt es auch häufig / regelmäßig Reibereien, weil ihr nicht zufrieden mit der Aufgabenverteilung seit?

      • (2) 06.10.16 - 16:05

        er kauft ein, manchmal ich...

        ich trage die Wasserkisten ins Haus, koche, räume danach auf, putze,
        räume seinen Müll auf, den er im Haus verteilt,
        wasche Wäsche, räume seine Wäsche auf, die überall herumliegt

        er zahlt die Putzfrau, die bügelt und ab und zu putzt

        Aufgabenbereiche getrennt nach Fähigkeiten mit fallweiser Überschneidung.

        Es klappt schon seit Jahren ohne Streit.

        • "Aufgabenbereiche getrennt nach Fähigkeiten"

          Wie muß man sich das denn vorstellen?
          Derjenige von euch, der in der Lage ist, einen Staubsauger zu bedienen, der saugt Staub und derjenige, der es auf die Reihe bekommt, einen Putzlappen zu schwingen, der putzt das Bad? #kratz

          • Der Staubsauger ist ein gutes Beispiel für eine Überschneidung. Wir können beide damit umgehen. Meistens mache ich das Haus sauber, während meine Frau kocht oder die Blumenbeete im Garten pflegt.

            Die Arbeit teilen wir so auf, dass wir viel gemeinsame Freizeit haben.

            Meine Frau legt großen Wert auf gutes Essen und lässt mich deshalb nur selten kochen. Sie bedient auch die Waschmaschine und kümmert sich um Wäsche und Bettzeug.

            Ich bin für die Haustechnik zuständig. Dazu gehören alle technischen Einrichtungen des Hauses inklusive Computer und Unterhaltungselektronik. Auch die Hausverwaltung ist meine Aufgabe.

      Huhu,

      also feste Aufgaben gibt es bei uns nicht, jeder macht das was gerade anfällt und der andere nicht geschafft hat.

      Zur Zeit bin ich in Elternzeit und ich mache natürlich mehr im Haushalt. Sprich alltägliches wie Spülmaschine ein/ausräumen, Wäsche und durchsaugen mache ich. Am Wochenende gibt's dann den Hausputz mit wischen und allem da macht mein Mann mehr...der ist da etwas penibler ;-)

      Es gibt aber auch keinen Streit wenn er sich mal selbst ne Ladung Wäsche reinschmeisst weil ich mit der kleinen unterwegs war und nicht dazu kam.

      Am Anfang unserer Beziehung gabs schon mal Knatsch weil mein Mann eben der ordentlichere Part ist und ich auch mit in wenig Chaos (nicht Schmutz) leben kann. Inzwischen haben wir einen Mittelweg und der klappt ganz gut :-)

      (9) 06.10.16 - 16:13

      Hallo, bei uns ist die Aufteilung eher "weniger zufriedenstellend"... bin seit über einem Jahr Allein-Verdiener. Wir haben zwei Kinder 15 und 6 und mein Mann ist den ganzen Tag zuhause und werkelt am Haus und Garten (sind vor gut einem Jahr eingezogen/Neubau). Er macht wirklich viel, aber der Haushalt bleibt an mir hängen. Arbeite von zuhause aus, was das Ganze nicht immer stressfreier macht... Also aufräumen (finde ich fast den größten Teil, da immer irgendwer irgendwas rumliegen lässt), Frühstück machen, Spüler ein- und ausräumen, Abwasch, Wäsche, bügeln, einkaufen, putzen, Auto putzen, Termine der Kinder... naja, alles was so anfällt bleibt an mir hängen. Und meine Eltern, die zwar um die Ecke wohnen, wo aber jeder tägliche Besuch meist ca. 1 Stunde "raubt"...Habe schon versucht, es zu ändern, was aber immer im Streit endet, also lass ich es lieber...

      Wir haben eine feste Aufgabenverteilung, die sich mit den Jahren eingespielt hat.
      Wenn einer etwas nicht schafft, springt ein anderer ein.

      Funktioniert ohne Reibereien.

      Hallo!

      Also, bei uns sieht es so aus..

      Unter der Woche mache die Hausarbeit großteils ich, da ich viel früher zuhaus bin.

      Wäsche, Einkaufen und Rasen mähen sind generell meine Bereiche.

      Staubsaugen, Kinder baden und das Haus in Schuss halten macht fast nur er.

      Beim Kids ins Bett bringen wechseln wir uns täglich ab.

      Die anderen Dinge macht der, der grad Zeit und Lust hat. Wenn mal was liegen bleibt, stresst das aber auch keinen großartig.

      Unter der Woche koche ich, am Wochenende meist er.

      Ausschlafen darf einer am Freitag, einer am Samstag.

      Am Wochenende nehmen wir uns meist eine Stunde, in der die ganze Familie groß aufräumt und putzt. Ist am produktivsten und macht Spaß.

      Hat sich bei uns alles so ergeben, da haben wir nie groß drüber gesprochen und es gibt zum Glück auch keinerlei Diskussionen deswegen.

      LG Claudi

      Er arbeitet voll
      Sein Job den er immer und ohne Murren tut : Müll rausbringen

      Den Resthaushalt mache ich.

      Er ist sich auch nicht zu schade mal abzuwaschen oder zu saugen. Da ich aber daheim bin wegen Kindern ist das logischerweise in der Regel mein Job.

      Es gibt keinen Streit. Wenn er nur rumliegen täte ohne Job usw hätte ich ihn längst gewürgt. Ein Mann hat bei mir 2 Hände zu haben. Diese sind zu benutzen. Stand so in der manuellen Beschreibung über Hände.

      Einkaufen tun wir auch zusammen hin und wieder.

      (13) 06.10.16 - 16:54

      Eine feste Aufgabenverteilung gibt es nicht. Als ich in Elternzeit war, habe ich fast den kompletten Haushalt alleine gemacht. Da hatte ich natürlich auch die Zeit dazu.

      Mittlerweile arbeite ich 75%, mein Mann Vollzeit. Ich mache anteilsmäßig mehr, da ich früher Zuhause bin.

      Großputz mache ich meistens am Freitag nach der Arbeit, sodass am Wochenende nur "das übliche" zutun bleibt. Das teilen wir uns ohne große Absprache auf inkl. kochen, jeder weiß ja was zu tun ist.

      Bei Geschäftsreisen deckt derjenige der Zuhause ist alles ab.

      Aloha,

      wir haben es ein wenig nach Arbeitszeit getrennt. Ich arbeite Vollzeit, er ist selbständig und arbeitet immer sechs Tage in der Woche und generell sicher 10-20 Stunden mehr als ich.

      Ich gehe einkaufen, ich mache die Wäsche (das mache ich gern #hicks) und ich sauge. Beim Kochen wechseln wir uns ab, solche Kleinigkeiten wie Geschirrspüler ein- und ausräumen etc teilen wir, auch das Müll wegbringen etc.

      Alle größeren Arbeiten/Reparaturen an der Wohnung oder Heizung erledigt er. Mit dem Kleinen (8 Jahre) teilen wir uns auf. Ich mache alles, was reguläre Arztbesuche etc angeht, bei allem wichtigen ist er dabei. Elternabende mache ich, Elternsprechtage macht er, er geht auch mit zu Schulfesten oder zum Basteln #freu

      Ums Putzen reißen wir uns leider beide nicht. Seine Domäne ist das Bad, den Rest teilen wir uns bzw machen es am Wochenende zusammen so schnell wie möglich. Streit gibt es deswegen nie, manchmal meckere ich etwas wenn ich finde, dass er sich bezüglich Aufräumarbeiten zu sehr raus hält (zB mal die Wäsche mit in den zweiten Stock nehmen usw). Dann macht er es auch 1-2 Tage später #verliebt

      Also nein, es gibt keinen Streit. Wenn ich eine mega ordentliche Frau wäre, wäre das sicher anders, dann würde ich es mit ihm schwer aushalten. Aber ich bin entspannt und denke mir, wenn es mir irgendwann reicht, dann leisten wir uns eine Haushaltshilfe und fertig! #schein

      Viele Grüße,

      Ae

      (15) 06.10.16 - 20:22

      Hi,

      warum soll ein Volllzeit Partner am Abend und am Wochenende mehr machen, um die " Hausfrau" zu entlasten. Für mich sind Kinder kein 24 Std. Job;-)
      Eine Vollzeit Hausfrau sollte den Haushalt eigentlich locker schaffen, außer es sind kranke Kinder, viiiile Kinder.... vorhanden.
      Wenn der Mann dann unterstützt und hilft super, muss ja nicht gleich zum Macho mutieren...., Garten macht, etc.....aber sorry, wer zwei oder drei Stunden Haushalt am Tag nicht schafft, macht was falsch und das ist schon viel Zeit.

      Wenn beide Arbeiten ist ein teilen super, oder wenn die Frau/Partner Teilzeit geht. Mein Mann ist oft nur am Wochenende zu Hause und ich schaue, das bis dahin alles fertig ist. ABER wir teilen uns auch vieles, ich Haushalt und er Garten, ich bügel und er putzt Auto, ich sauge und er wischt, ich schlafe aus und er geht einkaufen, ich koche und er holt Getränke. Ich bin auch mal froh alleine am Wochenden im Haushalt zu wuseln, dann übernimmt er die Kids und macht was tolles. Oder der ich muss zur Orchesterprobe, dann kocht er mit den Kids...
      Bei uns hat sich alles eingespielt ohne star zu sein, oder richtige Aufgabenverteilung zu haben.

      lg
      lisa

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