Es ist ihm nicht sauber genug

    • (1) 17.10.16 - 18:07
      Alles zu viel

      Hallo zusammen, zur Zeit bin ich im 4. Monat schwanger und wir haben bereits ein kleine gemeinsame Tochter (10 Monate), ein Kind (13 Jahre) habe ich mit in die Ehe gebracht. Seitdem ich schwanger bin, ist es irgendwie unausstehlich geworden und gestern ist das Fass dann endlich übergelaufen. Folgendes ist passiert. Während ich mit unserer Kleinen beschäftigt war, fing mein Mann an Staub zu putzen, was ja auch in Ordnung ist - kann er ja mal machen und tut es sonst nie. Dabei kroch er auch auf die Schränke und ließ einige Bemerkungen fallen, wie staubig es darauf sei. Ich finde es jetzt nicht schlimm wenn der Staub auf den Schränken mal etwas dicker ist. Naja, dann fragte er mich, ob wir uns nicht eine Putzfrau holen sollen, denn wenn der Bauch wieder größer wird, wäre es für mich ja auch recht beschwerlich. Ich fragte ihn darauf hin, ob er findet, dass ich den Haushalt nicht gut im Griff habe, worauf er entgegnete, dass es schon einige Ecken gibt, die ihn stören. Das hat mich natürlich gekränkt. Zumal ich schon jeden 2. Tag Staub putze und sauge, weil unsere Katzen sehr viel rumwirbeln. Durch das Baby kann ich allerdings nicht so akribisch sein, wie er es sich vielleicht wünschen würde. Bemängelt hat er bis jetzt allerdings nie was. Ich beiße so oft die Zähne zusammen und versuche alles unter einen Hut zu bekommen und dann muss ich mir sowas anhören? Die einzigen Aufgaben, die er hat, ist das Katzenklo (wobei er auch nie komplett wechselt, das mach trotzdem ich) und den Katzeb tgl frisches Wasser hinstellen. Ansonsten bleibt alles an mir hängen - Einkaufen, Wäsche, Kinder, Haushalt... Wenn ich das Baby ins Bett gebracht habe, fang ich an alles aufzuräumen, während mein Mann es sich schon mal auf der Couch gemütlich gemacht hat. Seine Theorie ist ja, dass er schließlich auch 40h arbeiten geht. Und ich? Ich amüsiere mich drn ganzen Tag und drehe Däumchen? Er hätte ja schließlich nicht die Gelegenheit sich Nachmittags ne Stunde hinzulegen. Nein, er darf ja auch die Nacht durchschlafen während ich 3x aus dem Tiefschlaf gerissen werde. Er schläft am Wochenende aus, weil er die ganze Woche arbeiten ist. Ach ich könnte es noch ewig so weiter führen. Nach seinem Spruch gestern ist es irgendwie eskaliert. Ich hab ihn angezickt und versucht klar zu machen, warum ich so verletzt bin und er ist ausgerastet. Hat rumgeschrien und mir seine Sachen vor die Füße geknallt. Ich hab mir daraufhin meine Mädels geschnappt und in ein Hotel gefahren. Mir graut schon davor wenn er nachher heim kommt und am liebsten würde ich wieder weglaufen. Nun hätte ich gerne mal eure Sicht der Dinge? Übertreibe ich? Sind es vielleicht meine Hormone, die so verrückt spielen???

      • Was spricht denn gegen eine Putzfrau?
        Zu dem ganzen Rest: war er schon immer so?

        • Es spricht nichts gegen eine Putzfrau, ganz im Gegenteil! Wenn er ed mir so verkauft hätte, dass ich dadurch etwas entlastet bin, wäre es ein ganz anderer Schnack gewesen. Dass er mir damit zu verstehen gegeben hat, ich bekomme den Haushalt nicht auf die Kette ist der springende Punkt. Weil es einfach nicht so ist.

          Ja ja, der war schon immer so, nur beschwert hatte er sich bisher nicht.

          • Jetzt kann ich verstehen, warum es bei euch so eskaliert ist.

            Was du im ersten Beitrag geschrieben hat, verdrehst du jetzt und stellst es ganz anders dar.

            Guten Morgen,

            Du bist ganz schön empfindlich! Ich will´s mal auf die Hormone schieben.
            In keinem Haushalt ist es akribisch rein. Und mal störts den einen mehr, den anderen weniger. Nimm das Angebot Deines Mannes für eine Putzfrau an und freu Dich. Bleibt für ihn und Dich mehr Zeit für Euch und die Kinder.

            Ich an Deiner Stelle würde drüber weg sehen, in welchem Ton er es Dir vorgeschmettert hat.

            Über alles andere solltet ihr aber auch mal -in Ruhe- reden. Mein Mann und ich sind beide berufstätig und teilen uns Kinder, Haushalt etc. auf. Darüber wird gar nicht diskutiert. Außerdem bin ich die, die Wochenende meist ausschläft. Oh, ich hab ein herrliches Leben, stell ich grad fest ;-)

            Haken dran. Das Leben geht weiter!
            VG A.

      Du bist verletzt weil er eine Putzfrau einstellen will? Soll er doch machen, weniger Arbeit für dich. Ansonsten klingt es, als solltet ihr mal über Verteilung und Wertschätzung der häuslichen Arbeit sprechen. Mein Tipp: Lass ihn Elternzeit nehmen, und zwar wenn du nicht zuhause bist. Der wird nie wieder meckern!

      LG

      Hallo

      <<<< es ist ihm nicht sauber genug<<<<<<<<<<<<

      Warum keine Putzfrau?

      Offensichtlich erfüllst du seine Ansprüche nicht, das wird mit dem 3. Kind bestimmt nicht besser.
      Mein Ex-Mann hatte auch sehr hohe Ansprüche, wollte u.a. das jeden Tag das komplette Haus geputzt wird.Also hatten wir eine Putzhilfe.

      Wenn du nicht aufpasst wird das zum Dauerkonflikt in eurer Ehe.

      L.G.

      Huhu,

      1.) Sag ihm, dass du gern ein Putzfrau möchtest und das eine gute Idee ist. Sei doch froh um alles, das du nicht machen musst und fühle dich dadurch nicht gekränkt. Das ist ein guter Vorschlag und wenn ihr es euch leisten könnt, warum nicht?

      2.) Führt mal ein klärendes Gespräch bezüglich eurer (gegenseitigen) Wertschätzung. Ich glaube, dass du dich nicht nur wegen der Sache mit der Putzfrau, sondern generell wegen einer zu geringen Wertschätzung angegriffen fühlst und das solltet ihr dringend klären, ist aber eine andere Baustelle. Euer Problem sitzt da tiefer, fürchte ich.

      Alles Gute für dich/ euch!

      Hi,
      das mit Putzfrau ist doch eine hervorragende Idee. Er ist nicht willens seinen Teil im HH beizusteuern, den er m.M. nach auch mit voller Berufstätigkeit hat, und dafür möchte er Ersatz schaffen. Dein Beruf ist momentan eure 10 Monate alte Tochter, dass der HH da natürlich nicht bis ins letzte Eck perfekt ist, kann ich komplett nachvollziehen. (Ziemlich viele hier bei urbia wahrscheinlich nicht#schein).
      Du wärst doch echt schön bescheuert, wenn du dir keine Putzhilfe nimmst.

      Vlg tina

      • Ich hätte schon gerne ein Putzhilfe, nir dass wr mir das mit den Worten der Unzufriedenheit mit dem Haushalt zusammen bringt, finde ich unfair. Wenn er es mir als Entlastung verkauft hätte wäre da ein ganz anderer Schuh draus geworden.

    >>>Übertreibe ich?<<<

    Ja, du übertreibst.

    Dein Mann hat den Vorschlag gemacht, eine Putzfrau einzustellen "denn wenn der Bauch wieder größer wird, wäre es für mich ja auch recht beschwerlich."

    >>>Ich fragte ihn darauf hin, ob er findet, dass ich den Haushalt nicht gut im Griff habe, worauf er entgegnete, dass es schon einige Ecken gibt, die ihn stören.<<<

    Einige Ecken stören ihn, was ist soo schlimm daran, dass er das gesagt hat? Immerhin hattest du ihn ja gefragt.

    Irgendwie erfüllst du danach total das Frauenklischee: Mann traut sich (auf Nachfrage) etwas zu sagen und du tickst direkt aus, was damit endet, dass du ins Hotel fährst.
    Und hier verfasst du Zeile um Zeile, wie fleißig du bist, was du alles machst, was dein Mann nicht macht und überhaupt.

    Dabei ging es doch nur darum, eine Putzfrau einzustellen.

    Was dir an deinem Mann nicht passt bzw was du von ihm erwartest, solltest du ihm sagen

    (15) 18.10.16 - 07:52

    <<<< Dabei ging es doch nur darum, eine Putzfrau einzustellen.<<<

    Ich glaube genau darum ging es IHR nicht.

    Ansonsten stimmt ich dir voll und ganz zu,.

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