Stress wegen Arbeitszeit Seite: 4

            • Ich kann andere Meinungen gut akzeptieren, letzten Endes entscheide ich ja über mein Leben.
              Hier ist nun mal ein Familienforum, da sind die Aussagen halt entsprechend.

              Mein Vater war BauIngenieur

              Der war damals gar nicht da, sondern baute irgendwo in der Pampa einen Staudamm als ich geboren wurde.
              Meine Muttee wusste auf was sie sich einlässt, was sein Beruf an Abwesenheit mir sich bringt und genau so war es hier auch.
              Mein Vater hat much zum ersten Mal gesehen, als ich 6 Monate alt war.
              Es dreht sich halt nicht füe jeden Vater oder Mutter alles um die Kinder. ...die leben tatsächlich ihr Leben einfach weitee.
              Mein Mann hat im ersten Lebensjahr der Kinder gar nicht gearbeitet, eben weil ich damals viel unterwegs war.
              Und auch danach hat mein Mann mir den Rücken frei gehalten und hat viel viel n zu Hause gearbeitet, die Kinder um 16.00 vom Kindergarten bzw jetzt vin der Schule abgeholt.
              Ich komme mittlerweile bis auf 2 Tage im Monat abends nach Hause,

              insgesamt bin ich nur noch max 8 Wochen im Jahr nicht da, und da bin uch meist immer nur 1-2 Wochen am Stück weg.
              Meine Kollegen haben das gleiche Pensum, und die haben fast alle Kinder, sind allerdings alles Männer.

              Meine Freundin ist Journalistin und ist oft im Nahen Osten unterwegs, wochenlang.
              Auch sie hat zwei Kinder, ihr Mann ist Autor und arbeitet daher von zu Hause aus.
              Sie ist sehr viel weg, das erste Mal war ihr Kind auch erst wenige Monate alt.
              Es ist lebensgefährlich was sie macht, zuletzt war sie in Aleppo.
              Sie fragt allerdings erst gar nicht nach Meinungen anderer sondern macht ihr Ding.

              Ich habe noch nie gehört, dass sie deswegen als schlechte Mutter bezeichnet wird..im Gegenteil.

              Mein Bruder ist selbständig und flexibel, seine Frau Ärztin in einer Uniklinik, da sind 60 Stunden Wochen normal.
              Einmal im Jahr fährt sie für 2 Monate für Ärzte ohne Grenzen in Krisengebiete und operiert dort Tag und Nacht Menschen, die sonst wahrscheinlich sterben würden.
              Sie kreist also nicht in erster Linie um ihre Kinder sondern hilft Kindern anderer Eltern.

              Soll sie das besser nicht machen?
              Dürfen also Ärzte wie sie, Soldaten, Journalisten mir Reisetätigkeit alle keine Kinder haben?
              Dann dürften in meiner Familie keiner Kinder haben, da hier mindestens ein Elternteil beruflich viel weg ist und es gibt in meinem Freundeskreis nur Eltern wo beide Vollzeit arbeiten uns beide auch Karriere machen wollen.
              Wenn nur Leute mit nine to five Jobs Kinder bekommen würden, dann wäre Deutschland ausgestorben.

              • Mich musst du nicht überzeugen!

                Wir haben einige Freund, die selbständig sind und zumindest ein Elternteil überdurchschnittlich viel arbeitet. Das ermöglicht dann den Menschen mit geistig eingeschränktem Horizont immerhin die besagten 9 to 5 Jobs.

                Ein Freund ist niedergelassener Arzt und hat auch immer viel gearbeitet. Sogar samstags hat oder hatte die Praxis vormittags geöffnet (zumindest umschichtig waren die Kollegen aus der Praxis dran). Die geistig eingeschränkten User würden natürlich niiiiiemals samstags zur Notfallsprechstunde gehen und die Ärzte von ihnen Familien fernhalten sollen.

                Und der Sohn unseres Freundes ist derart geschädigt durch den Vater, dass er inzwischen mit nach Afrika fährt, wenn sein Vater dort Menschen behandelt. Er will ebenfalls Medizin studieren. Ja, so kanns kommen.

                Was ich gerade nochmal nachgelesen hatte:

                Die ungesund steigende Weltbevölkerung könnte man prima in den Griff bekommen, wenn die geschätzt rund 200 Millionen !!!!!!!! Wanderarbeiter weltweit (lt. Internationaler Organisation für Migration) grundsätzlich keine Kinder hätten. Man stelle sich mal vor: ein Elternteil verlässt das Zuhause, um anderswo Geld zu verdienen und ist somit monatelang oder gar jahrelang nicht bei der Familie und das Geld reicht auch manchmal nicht für regelmäßige Besuche zuhause. In China ist das ganz ausgeprägt mit der Wanderarbeit - sind ja eh überbevölkert.

                Und wir sitzen hier bräsig und sozial abgesichert und maßen uns an, andere beruflich oder fortpflanzungstechnisch zu reglementieren. Lächerlich........

      Wenn er gesagt hätte " ich will, dass wir mehr Zeit als Familie verbringen ", hätte ich drüber nachgedacht. Aber weniger arbeiten, damit er die Putzfrau abschaffen kann?!?! Nie im Leben!

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