Ich mache mir sorgen :/

    • (1) 28.10.16 - 21:13

      Hallo,

      Und zwar geht es darum dass ich mir sehr große sorgen um mein Freund mache, denn er trinkt immer harten Alkohol wenn er Stress hat und vor ungefähr 4 Wochen hatten wir einen großen Streit wegen unserem ungeborenen Kind den wir aber komplett hinter uns haben und seit dem an trinkt er jeden tag 1-2 Flaschen Whisky... Ich und mein Freund sind seit knapp 2 Jahren zusammen und haben bald vor zusammen zu ziehen da wir auch ein Kind erwarten, wir sehen uns eig. Jeden Tag aber da er Arbeiten geht und ich noch zur Berufschule gehe schlafe ich nur am WE bei ihm wo er auch trinkt Mir ist das am Anfang nicht aufgefallen das er so viel trinkt aber als ich den Müll raus gebracht habe, waren da massenweise leere Whiskyflaschen drin und ein Kumpel von ihm hat es mir auch bestätigt aber Anstatt ihn davon abzuhalten trinkt er mit ihm ???? Ich habe ihn auf das Thema schon öfter versucht anzusprechen aber immer wieder kommen nur Ausreden zbs. "Ich höre nächsten Monat auf wenn ich Fitness wieder anfange" oder "wenn das Kind da ist trinke ich nicht mehr" oder dass er viel Stress hat ???? ich weiß garnicht was ich dagegen tuhen kann ich fühle mich dafür Verantwortlich wegen dem Streit und habe große Angst dass es ihm zuviel wird mit dem Kind oder dass er vielleicht Angst vor der Zukunft hat :/

      • Er ist, wie die anderen schon schrieben, Alkoholiker und wird/kann auch nicht ohne Weiteres damit aufhören.
        Zieh bloß nicht mit ihm zusammen.

        • Danke erstmal für eure Meinungen :)

          Das ding ist ich will ihn ya helfen und unterstützen er ist auch noch nie handgreiflich geworden oder hat sich im Ton vergriffen er trinkt zwar Mitten in der Woche aber steht jeden Morgen um 7:00 uhr auf und geht zur Arbeit. Er trinkt auch nur abends und direkt danach geht er schlafen so als wenn er trinken muss um irgendeine Situation zu ertragen... Er hat auch nie schlechte Laune oder sowas deswegen fühle ich mich auch dafür Verantwortlich ???? Ich meine es hat auch erst vor 4 wochen angefangen und seine Eltern wissen auch von nichts und er hat sehr großen Respekt vor seinen Eltern und die haben auch einen guten Einfluss au ihn meint ihr ich sollte mal mit seinen Eltern reden ?

          • Wenn er am Tag eine Flasche Whisky trinkt ohne tot umzufallem, trinkt er länger als 4 Wochen. Und dann steht er auch nicht um 7 morgens auf und geht nüchtern zur Arbeit. Kann es sein, dass er den Job verloren hat?

            Auf keinen Fall zusammen ziehen. Das wäre das dümmste, was du tun könntest.

            Grüße Küstenkönigin

          Aus deinem Beitrag liest man raus, dass du ihn anscheinend permanent verteidigst und in Schutz nimmst. Damit tust du aber weder ihm, noch dir noch dem Baby einen Gefallen!

          Zusammenziehen würde ich in dieser Situation definitiv nicht. Das macht keinen Sinn! Im Grunde kannst du nur hoffen, dass er tatsächlich aus eigenem Interesse etwas ändern will - und das scheint bisher (noch nicht) wirklich der Fall zu sein.
          Wie heißt es so schön " jeder ist seines Glückes eigener Schmid " - und das ist tatsächlich so. Du kannst ihm nur die Hand reichen und Hilfe anbieten. Den ersten Schritt muss er machen.

          Und dann wird man in den kommenden Tagen und Wochen sehen ob er es Ernst meint.

          Aber für mich persönlich wäre dann der Ofen aus wenn er mir gegenüber handgreiflich werden würde...

    Auf gar keinen Fall zusammen ziehen!

    Du bist nicht für ihm verantwortlich, für das Kind schon.

    Willst Du wirklich einen Alki als Vorbild haben?

    Wie soll er sich denn im besoffenen Kopf mit um das Kind kümmern?

    (11) 29.10.16 - 07:53

    Hallo,

    höre auf dir alles schön zureden , er trinkt schön länger als 4 Wochen und er wird auch schon vor der Arbeit trinken , nur du merkst es nicht....da du keine Ahnung hast was ein Alkoholiker ist ...und ich weiß von was ich rede , mein Opa und mein Onkel waren Alkoholiker und das über Jahre und trotz mehrmalige versuche aufzuhören , alleine schafft man sowas nicht ...haben immer eine Entzug gemacht und sind immer wieder rückfällig geworden und leider sind beide auch nicht sehr alt geworden da der Alkohol alles kaputt gemacht hat....

    Und wie schlimm es für ein Kind ist , dies mitzuerleben willst du gahrnicht wissen und erst recht wenn euer Kind da ist , wird der Stress nicht weniger denkste da hört er auf , sehr blauäugig...aber wenn du dir dein Leben kaputt machen willst.bitte dann tue es

    Hallo,
    dein Freund hat ein ganz großes Problem und alleine wird er es nicht lösen.
    Leider kannst du da auch wenig tun.

    Der Alkoholkonsum ist enorm. Davon kann er nur in einer Klinik weg kommen.

    Das will er wahrscheinlich nicht einsehen.

    Wenn du mit ihm zusammenziehst hast du viele Probleme und dein Kind wächst in einem furchtbaren Verhältnis auf. Es stinkt immer nach Suff, Alkoholiker werden richtig ekelig und zerstören das Leben von ihren Partnern und Kindern. Oft kommt Gewalt, schreien oder sonst was dazu.

    Bleib wo du bist.
    Setzt deinen Freund unter Druck: entweder Klinik oder du bist weg!
    Das Baby darf er nicht bekommen.

    Alkoholiker muss man (leider, so schlimm das ist) fallen lassen um sich selbst zu schützen!
    Du bist schwanger und bekommst ein Baby. Das geht vor!

    Gruß

    Huhu,
    dass dein Mann ein Alkoholproblem hat, haben ja bereits andere geschrieben. Du bist nun in einer schwierigen Lage. In diesem Zustand solltest du auf keinen Fall zu ihm ziehen, da du sonst in eine Unterstützerrolle hineingezogen wirst (wahrscheinlich). Wenn du ihm helfen willst und eine ernsthafte Zukunft mit ihm aufbauen willst, musst du ganz klare Worte finden. Du musst ihm deutlich sagen, dass du aufgrund seiner Sucht (die er als solche wahrscheinlich noch gar nicht eingesehen hat) nicht bei ihm einziehen kannst und das Kind erstmal alleine groß ziehen musst. Du kannst erst zu ihm, wenn er erfolgreich in eine Therapie gegangen ist, sonst hast du und euer Kind ein schweres Leben. Ich spreche da aus Erfahrung, da meine Mutter Alkoholikerin ist. Aus einer Sucht kann man sich aber nur befreien, wenn man einen richtigen Druck dazu verspürt, damit man sie auch als solche erkennt. Es ist ein harter Weg für ihn und er braucht dabei sicher Unterstützung. An deiner Stelle würde ich mich auch noch an den Freund wenden und ihm vor Augen führen, dass er deinem Mann nur schadet, wenn er ihn beim Trinken unterstützt. Wenn ihr zusammenhaltet und einen entsprechenden emotionalen Druck auf deinen Mann ausübt, könntet ihr Erfolg haben, dass er sich vom Alkohol fernhält und erfolgreich eine Therapie macht. Dann muss euer Haushalt aber auch komplett trocken sein, kein Bier, kein Wein und keine weinbrandhaltigen Süßigkeiten (am besten auch für dich nicht), damit dein Mann niemals wieder reinrutscht.
    Ich wünsche euch viel Kraft und Erfolg, damit ihr als kleine glückliche Familie zusammenwachsen könnt :)
    Liebe Grüße

    Hallo,

    Ich würde auch nicht mit ihm zusammen ziehen.... du musst dich und dein Baby schützen!

    Wie alt bist du?

    Mein Schwiegervater ist auch ein pegeltrinker, seit vielen Jahren! Die ganze Familie hat es gedeckt.... "er kennt seine Grenzen nicht", "er trinkt ja nicht immer", "er hat Stress auf Arbeit" und vieles mehr!ich bin bald umgefallen als mein Mann mir das erzählt hat. Scheinbar hat die ganze Familie das Problem nicht wirklich erkannt! Er trinkt immer noch heimlich. Er erzählt seiner Frau dass er den Kasten Bier schon halb leer gekauft hat?! Sie glaubt es bzw. Will es nicht wahr haben.

    Beide arbeiten in dem selben unternehmen und haben gute Jobs. Er hat inzwischen seinen Doktortitel....also nicht dumm oder Assozial oder so.

    Was ich sagen will seine Frau ist richtig co-abhängig....musst du mal googeln. Sie kommt nicht von ihm los.... Therapie macht er nicht weil sie nicht alleine bleiben kann.... ein Teufelskreis.

    Da kommt man so schnell nicht raus!

    Lg und alles gute

    hey..
    es ist immer leichter gesagt als getan. aber ich rate dir auch, nicht mit ihnen zusammen zu ziehen.
    Ich selber kann aus eigener Erfahrung sprechen..ich war über 3 jahre mit jemanden zusammen..am Anfang hab ich es auch nicht so gesehen, mit dem trinken aber dann fing es an das er Flaschen in der Wohnung versteckt hat, hinterm sofa unterm Bett, da wo niemand nachschaut nur dann kam es und mein Vater hat das sofa verrückt..ich kann nur sagen ich wäre am liebsten in ErdbOden versunken...ich habe oft mit ihn geredet immer kamen Versprechungen das er aufhört..oft war der Krankenwagen da gewesen, da er immer mit der Bauchspeicheldrüse Probleme hatte..er hat sich oft wieder aus dem KH selbst entlassen den arzt briefe stand oft der Promille wert 4,32..man kann es nicht glauben aber es ist wirklich so..
    irgendwann war der Punkt erreicht..ich ging arbeiten, Haushalt und dann noch ein kind..so das ich es beendet habe während er das zweite mal in der Therapie Klinik war.
    erfahren hab ich dann später das er dadurch extrem an Diabetes leidet und weiterhin säuft..er gibt Alles und jeden die schuld aber sieht selber nucht die schuld
    tu dir wirklich das alles nicht an..bleibe weiter in deiner Wohnung solange er wirklich kein einsehen hat..es bringt auch nichts wenn er sagt er hört für DICH und das KIND auf zu trinken..er MUSS für sich selber aufhören..

    alles gute dir und deinem baby

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