Wegen des Themas Arbeitszeit

    • (1) 29.10.16 - 17:01
      Mischung

      Hallo,
      Bezüglich des Themas um die Arbeitszeiten der Mutter möchte ich was fragen :
      Ich habe auch ein Kind, arbeite aber auch sehr viel und mein Partner versorgt den Kleinen hauptsächlich.

      Ist das wirklich " zweite Wahl" wenn der Vater das Kind hauptsächlich betreut?
      Sind Väter grundsätzlich der schlechter geeignete Elternteil ?
      Besonders wenn ein Baby von Geburt an hauptsächlich vom Papa versorgt wird, ist das bei Urbia Müttern komischerweise ein Problem.

      Im RL aber kaum.

      Ich habe abgepumpt und der Kleine hat auch Pre Milch bekommen, ich bin nach 7 Wochen wieder Vollzeit arbeiten gegangen.

      Ich bin zwar nicht 8 Wochen wrg gewesen, aber kam und komme oft erst spät abends nach Hause und habe mein Kind nur am Wochenende gesehen.

      Ehrlich gesagt kommen diese Arbeitszeiten bei vielen meiner Freunde vor, meist bei den Männern aber auch bei ein paar Frauen.
      Warum ist das anscheinend nur hier so ungewöhnlich und wird als Nogo eingestuft wenn Kinder da sind?
      Mein Mann arbeitet freiberuflich, also nur fürs Kind da zu sein, damit wäre er nicht glücklich. ..
      Ich bekomme oft positive Rückmeldungen bezüglich unseres Arrangement und einige Freundinnen beneiden mich sogar um meinen beruflichen Erfolg und die Freiheit die ich habe.

      Gibt es da überhaupt richtig oder falsch?

      • Hallo du.

        Ich habe jetzt den Ausgangspost nicht gelesen auf den du anspielst, aber ich finde die Antworten hier auch oft recht strange.

        Es gibt halt irgendwie zwei "Lager", auf der einen Seite soll frau um Gottes wollen nicht "nur" Mutter sein und in veraltete rollenmodelke zurückrutschen, gibt eine Frau hier öffentlich zu die Hausfrau und Mutter zu sein wird sofort gegiftet.

        Wenn aber Mama Vollzeit arbeitet und Papa daheim bleibt ist es dann komischerweise auch ein Grund die betreffende Frau anzugiften.

        In meinen Augen ist es vor allem wichtig, dass das Kind eine (oder besser mehrere) verlässliche Bezugsperson hat die sich großteils kümmert und sich dem Kind wirklich zuwendet und Zeit nimmt und das Kind nicht ständig in hast und eile zwischen Mama, Papa, Oma, Opa, tamu oder Kita hin und hergeschoben wird.

        Das ist nunmal am besten gewährleistet wenn ein Elternteil zu Hause bleibt bzw die Arbeitszeit stark reduziert.

        Ob das Mama oder Papa ist, ist in meinen Augen total egal.
        Und ganz sicher sind Väter da nicht der schlechter geeignete Elternteil oder zweite Wahl oder was auch immer.

        Ein allgemeingültiges richtig oder falsch kann es da gar nicht geben.
        Das einzig wichtige ist, dass alle, die Eltern und das Kind, mit der jeweiligen individuellen Lösung gut klar kommen und es für alle passt.

        Lg waldfee

        Huhu,

        es gibt sicher kein richtig und falsch, es muss einfach für die Familie passen. Ob jetzt der Mann oder die Frau sich hauptsächlich um das Kind kümmert ist dabei für mich nicht entscheidend. Hauptsache es ist überhaupt jemand da der sich kümmert. Klar ist es im "Normalfall" die Mutter, aber ein Vater kann das sicher genauso gut (bis aufs stillen aber auch nicht jede Frau stillt)

        Ein Nogo sind solche langen Arbeitszeiten für mich nur wenn es vor der kinderplanung anders besprochen/gelebt wurde. Ich persönlich wollte kein Kind mit einem Mann der seine Kinder nur am Wochenende sieht, ständig auf Geschäftsreise ist oder sonstwas. Aber das haben wir vorher geklärt und ja wenn mein Mann jetzt wechseln würde und plötzlich sehr viel weg wäre hätten wir ein Problem.

        Warum hier manche gleich wieder arbeitende Mütter als gefühlskalt darstellen versteh ich allerdings auch nicht. Jeder sollte sollte das Modell finden das für ihn am besten passt.

        (4) 29.10.16 - 19:39

        ich finde es wichtig, dass es eine feste Bezugsperson gibt, so dass das Kind sichere Verbindungen aufbauen kann...
        wer sich mehr dazu berufen fühlt und wie man es macht, dass sich beide Eltern wohl fühlen, ist individuell.
        dass darüber geurteilt wird, kann ich mir nur insofern erklären, dass das Modell im Kontext der Verurteilerinnen nicht realistisch umsetzbar oder nicht vorstellbar scheint.

        lg

      • Ein richtig oder falsch als allgemeingültige Antwort gibt es nicht. JEdelstahl Familie muss das für sich ausmachen. Wichtig ist einfach, dass es für ALLE Beteiligten so ok ist und nicht nur für den hsuptverdiener. Alle müssen sich damit wohl fühlen. Sonst funktioniert das nicht.

        Ich finde es allgemein allerdings traurig, wenn einer der Eltern sein Kind fast gar nicht sieht und so auch nicht die Chance hat, es zu kennen oder kennen zu lernen. Ich finde es traurig, wenn mann oder Frau kaum oder gar nicht am Alltagsbetrieb teilnehmen kann und nicht weiß, was das eigene Kind mag oder er oder sie überfordert ist, wenn er/ sie dann mal einen Tag mit dem Kind verbringt und weder weiß, was zu tun ist noch weiß, wie man sein eigenes Kind beruhigen, trösten oder füttern soll. Wenn halt keine oder kaum zeit mit dem eigenen Kind verbracht werden kann, kann auch keine Nähe, kein Vertrauen und keine Bindung entstehen. Und das täte mir einfach für das Kind und den betreffenden Elternteil sehr leid.

        • Für mich stand die Karriere immer an erstee Stelle.

          Immer und ohne Kompromisse.

          Das wusste mrin Mann schon als wir uns kennen lernten und wir habrn auch über unsere Vorstellungen gesprochen bevor das erste Kind kam.

          Da hab ich nochmal gsnz klar gesagt dass ich mir ein Leben mit Halbtagsjob wo ich nachmittags zu Hause nin um den Kindern bei drn Hausaufgaben zu helfen oder durch die Gegend zu kutschieren, nicht vorstellen kann.

          Damit wäre ich sehr unglücklich und das wusste ich.

          Es war klar das er das übernehmen wird.
          Wenn er das jetzt nicht mehr will muss ich das akzeptieren aber dsnn ist unserw Ehe zu Ende.

          Ich habe schon zweimal beruflich zurück gesteckt, nochmal mache ich das nicht.

          Ich habe promoviert und zwei Studiengänge mit Bestnoten abgeschlossen, was ich will ist Spannung im Job, geistige Hersusforderung.

          • Nun ja, aber in einem Familienleben geht es ja nicht mehr nur um einen selber sondern um alle, die zu der Familie gehören. Wenn man eine Familie gründet, muss man doch auch dazu bereit sein, Kompromisse ein zu gehen. Du sprichst die ganze Zeit davon, was DIR wichtig ist, worauf DU nicht verzichten willst. Aber was ist mit deinem Mann? Was ist mit deinen Kindern? Was ist den ANDEREN wichtig? Man kann in einer Familie nicht nur den Ego Kurs fahren, das kann man nur, wenn man für niemanden außer sich selbst verantwortlich ist. Sobald andere Personen dazu kommen, muss man Rücksicht nehmen. Ist man nicht bereit dazu, sollte man keine Familie gründen sondern allein bleiben oder sich jemanden suchen, der genau so ist.

            • Ich habe ja schon meine Berufstätigkeit der Familie angepasst ich komme jedrn Abend nach Hause, so wie es die meisten Männer auch tun die einen etwas anspruchsvolleren Job haben.
              Ich habe als Kind eins kam, meine Tätigkeit als Projektleiter in der ganzen Welt aufgegeben.

              Mir war klar dass das mit Kind nicht mehr geht.
              Dann habe ich promoviert und eine Dozentenstelle übernommen.

              Da musste ich oft bis 22 .00 arbeiten, da die Vorlesungen oft abends stattfanden.

              Auch das hätte ich liebend gern weiter gemacht aber es war klar : mit mittlerweile zwei Kindern suche ich mir familientaugliche Arbeitszeiten.

              Und das habe ich aber die Positionen die mich interessieren sind keine Standardjobs, da ist vollee Einsatz gefragt und genau das will ich.
              Es macht mich zufrieden und ausgeglichen.

              Ich brauche drn Streß, den Erfolg .
              Ich bin lediglich abends fegen 19.30 zu Hause, oft auch rine Stunde früher.
              Diese Arbeitszeiten sind doch nicht ungewöhnlich auch für Leute mit Kindern.
              Und jetzt soll ich die Stelle wieder aufgeben um nur noch in Teilzeit meine Talente zu vergeuden und weil unter meinen Möglichkeiten zu dümpeln?
              Ich habe also sehr wohl schon einife Kompromisse gemacht, ist mir nicht leicht gefallen aber ich wolltw fie Kinder auch und habe zurück gesteckt.
              Hätte ich an der Uni weiter gemacht, dann würde mein Interesse an der Grundlagenforschung jetzt nicht brach liegen.
              Meine Fähigkeiten liegen im beruflichen Umfeld da fühle ich mich 100 Prozent wie ich.Da kann ich nur ich sein.
              Was wäre wenn ich das nicht mehr hätte?

              Ich wäre um ein wichtiges Teil meiner Persönlichkeit amputiert.
              Ich bin schon sehr weit von drm abgerückt was ich beruflich erreichen wollte, aber das ist ok.
              Meine Töchter sind wundervolle Mädchen, wir haben auch schöne Zeiten zusammen, aber:
              Kinder zu haben ersetzt nicht beruflichen Erfolg und befriedigt auch nicht die intellektuellen Bedürfnisse. Das kann für mich nur bedeuten dass ich einer anspruchsvollen Arbeit nachgehe um nicht zu verkümmern.
              Familie zu haben kann für mich nie der Hauptinhalt des Lebens sein.
              Das gibt mir zu wenig und ich könnte dann als unzufriedene Person auch meinen Kindern nichts Gutes tun, nur weil ich schon um 16.00 zu Hause bin.

              • Mir ist klar, dass man auch noch etwas anderes sehen kann und muss, als Kinder und mann um sich intellektuell ausgelastet zu fühlen. Es verlangt auch niemand von dir, komplett Hausfrau zu sein. Fakt ist aber, dass mindestens einer bei euch mit der jetzigen Situation unglücklich ist und dass ihr gemeinsam schauen müsst, ob und wenn ja welche KKompromiss möglich sind, damit alle wieder zufrieden sind. Dein mann hat in der Vergangenheit sehr zurück gesteckt und das war für ihn auch ok. Du hattest jetzt 14 Jahre, in denen du Dank ihm beruflich gut durchstarten konntest. Wäre es jetzt nicht nur fair, selber zurück zu stecken um ihm die Chance zu geben, sich selbst zu verwirklichen? Der vorherige Kompromiss macht ihn nicht mehr glücklich, das ist sein Recht. Aber wenn du ihn liebst, wäre es jetzt eigentlich an dir, ihm die gleiche Chance zu zu gestehen, die er auch dir zugestanden hat. Nämlich beruflich weiter kommen. Wenn du das nicht willst, bleibt euch nur die Trennung. Aber auch dann müsstest du dein berufspensum zurück schrauben, damit eure Kinder im Fall, dass er jetzt selbst Karriere machen will, eine bezugsperson behalten. Wenn ihr getrennt seit, kann er arbeiten, so viel er will. Die kinder Betreuung würde auf euch beide aufgeteilt und du müsstest wahrscheinlich präsenter sein als jetzt. So oder so, unterm Strich sieht es so aus, als ob du weniger arbeiten müsstest. Und ja, dein mann hat die gleiche Chance auf berufliche Selbstverwirklichung verdient, wie du auch. NUrlaub du hattest deine zeit- er nicht. Auch das bedeutet Kinder haben; sich selbst zu ihrem wohl nicht so wichtig zu nehmen und sich auf der Arbeit für unentbehrlich halten. Dein mann hat 14 Jahre verzichtet- ich finde, dass er jetzt eben auch mal dran ist und du jetzt mal zurück stecken musst.

                • Er will überhaupt keine Karriere machen.
                  Er möchte nur dass ich nochmal zurück stecke.
                  Im Gegenteil, er hat mir gesagt dass er gerne auf Halbtags gehen will . Er möchte dass ich häuslicher werde, er beschwert sich, dass ich nich nie mit den Kindern Plätzchen gebacken oder Geburtstag gefeiert habe....stimmt aber warum jetztnachkarten? Er wae zu Haus und hätte das machen können.

                  Ee hat aber immer in seinem Zimmer gesessen, zu viel getrunken und regelmäßig die Geburtstage der Kinder komplett vergessen.

                  Geburtstagskuchen backen?

                  Nö, warum?
                  Er ist zu Hause gewesen und hätte Zeit zum Plätzchen backen gehabt.

                  Was
                  So,und nun?
                  Ich auch halbtags , nur damit wr zufrieden idtt?
                  Ich habe meine KarrierePläne schon sehr stark eingeschränkt und habe ihm heute gesagt, dass unsere Ehe für mich beendet ist.
                  Ich kann sein Gejammer nicht mehr ertragen.

                  Er wird mit den Kindern ausziehen, ich werde beruflich wieder ungehindert durchstarten und ihm Unterhalt zahlen, meinetwegen kann wr dann komplett zu Hause bleiben.

                  Ich bin schon so oft ihm entgegen gekommen, er ist aber nie zufrieden, ich weiß nicht warum.
                  Was uch wohl weiß, ist dass ich einen Mann wie ihn nicht mehr an meiner Seite haben will.
                  Jemand der mich bremst, der mir Vorhaltungen macht.
                  Er soll sich eine Frau suchen, die zu ihm passt, ich will ihm nicht im Weg stehen.

                  Ich werde die Kinder alle 2 Wochen Sonntags sehen ansonsten wird es sich drum kümmern.

                  Die Große geht ab nächstem Sommer eh auf ein SportInternat im Ausland, dann bleibt nur noch ein paar Jahre die Kleine.

                  Wenn es doch nur so wäre, dass er ehrgeizig wäre und Karriere machen will. Das wäre genau das gewesen, was ich gut gefunden hätte.

                  Dann hätten wir eine Kinderfrau eingestellt oder beiden Kindern locker eine Privatschule finanzieren können.

                  Aber so. ..meine Gefühle sind mit den Jahren weg diffundiert u d uch habe auch keinen Respekt nehr vir ihm.
                  Er hat sich um die Kunder gekümmert aber anscheinend immer widerwillig, denn seine Unzufriedenheit war von Anfang an da.
                  Er soll mal ausfindig machen was er überhaupt will.
                  Und das kann er jetzt tun denn ich bin raus.

                  • Na, dass dein mann SO ist, hast du vorher mit keiner Silbe erwähnt. Das geht natürlich nicht. Allerdings sehe ich dich da auch in der Pflicht, eure Kinder zu schützen, wenn er lieber trinkt, während er für die Kinder verantwortlich ist und sich nicht kümmert. Du kannst dich da nicht komplett raus ziehen und denken ""gal, ich mach mein Ding ", denn es sind EURE Kinder. Du bist genauso für ihr wohl verantwortlich. Im allgemeinen kann ich dich irgendwie so gar nicht verstehen. Warum wolltest du überhaupt Kinder, wenn du eh ihm alles überlässt, dir deine kinder nichts geben können und du nicht mal in Sorge bist, dass er sie widerwillig betreut und sogar Alkohol trinkt, während er für sie verantwortlich ist? Sorry, aber du bist nicht der Typ Mensch, der Kinder will. Trotzdem hast du nun welche und deshalb bist du auch für sie mit verantwortlich. Es macht dir keine sorgen, deine kinder bei ihm zu wissen obwohl er trinkt und ss seiner Aufsichtspflicht nicht nachkommen kann oder es auch nicht will? Du kannst dich da nicht raus ziehen, du bist ebenfalls verantwortlich für die Kinder.

                    Ach, noch was. Es ist mir wirklich unbegreiflich, wie gefühlskalt du von deinen Kindern sprichst. Hauptsache, du musst sie nicht sehen und nichts mit ihnen zu tun haben. Es bricht mir das Herz, wie du so kalt sein kannst. Gut, du kannst mit Kindern nichts anfangen, sie behindern und stören das, was du erreichen willst. Ist ja nichts schlimmes. Aber warum bekommst du dann 2 Kinder? Du bist nun mal auch Mutter und seit 14 Jahren nicht mehr nur für dich verantwortlich sondern auch für deine Mädels. Aber alles, was du schreibst ist so dermaßen ICH bezogen und in kleinster weiße irgendwie herzlich, so dass ich mir kaum vorstellen kann, wie ich mich fühlen würde, wenn du meine Mutter wärst. Papa kkümmersich mehr schlecht als recht weil Mama Karriere machen will, Mama interessiert sich kein Stück für irgendetwas, was mich betrifft und will mich am liebsten abschieben und liebt ihren Job mehr als mich. Mir tun eure Mädels wirklich von Herzen leid, gewollt und geliebt hört sich nämlich nichts was sie betrifft an.

                    • Wo steht dass ich sie nicht sehen will?
                      Das ist sicher nicht der Fall.
                      Aber ich arbeite die ganze Woche, da ist es einfach Tatsache, dass ich sie nur wenig sehen kann aus zeitlichen Gründen.

                      Meine Große ist 14 und ich unterhalte much abends oft nich mit ihr, sie muss ja nicht schon um 20 00 im Bett sein.
                      Es ist einfach Fakt dass mein Leben auf den Beruf ausgerichtet ist, aber ich finanziere die Familie auch.
                      Zunächst werden die Kinder mit zu ihm ziehen, da ich nicht von jetzt auf gleich alles hinschmeißen kann.
                      Am einfachsten ist es ,ich ziehe aus, aber er will in dieser " Hütte" hier nicht mehr bleiben.

                      Mal sehen. Ich könnte die Kinder auch mitnehmen, sie dind dann zwar den ganzen Tag alleine, aber so wie es in letzter Zeit hier gelaufen ist, waren sie ja auch sich selbst überlassen.

                      In den letzten Wochen ist es halt immer mehr deutlich geworden und nun reicht es.
                      Die Große kann die Kleine um 17.00 von der Schule abholen, dann wären sie noch ca.2 Stunden allein.
                      Kochen kann die Große ebenfalls, das wäre also auch geregelt.
                      Sie möchten beide gerne bei mir bleiben, ich hab ihnen gesagt dass sie dann Verantwortung übernehmen müssen und auch im Haushalt viel mehr machen müssen.

                      Wahrscheinlich wird das besser klappen als im Moment.
                      Die letzten 14 Jahre hat es ja gut geklappt und jetzt geht es auch ohne ihn.
                      Wenn die Große nächstes Jahr aufs Internat wechselt, muss ich überlegen was ich mit der Kleinen mache

                      Ich denke, dass sie mit 8 Jahren in der Lage sein wird abends zwei Stunden alleine zu bleiben.

                      Wenn sie das nicht möchte, werde ich eine Lösung finden , die für sie passt.

                      Eine Freundin von mir hat einen Sohn, der jetzt 11 ist und seit drei Jahren auch nachmittags zwei Stunden alleine bleibt.

                      Aber jedes Kind ist halt anders.
                      Mein Arbeitskollege ist auch alleinerziehend mit zwei Kindern und arbeitet genau so wie ich.

                      Ich werde ihn fragen, wie er es macht und mir ein paar Ratschläge holen wie er den zeitintensiven Job mit den Kindern verbindet.
                      Er bekommt oft Bewunderung von anderen Frauen, dafür dass er alles so toll regelt.
                      Seine Frau ist irgendwann einfach gegangen und hat gesagt sie will die Kinder nicht mehr sehen.
                      Es gibt also das warmherzige Urbia Mutterherz noch lange nicht bei jeder Frau.
                      Ich kenne persönlich einige Frauen die den Beruf über die Familie stellen, ich kenne Frauen, die haben mehrmals abgetrieben, Frauen, die gehen und nicht mehr für die Kinder greifbar sind.
                      Es gibt sogar Frauen die töten ihre Kinder, du kennst die Realität doch auch und in dieser ist nicht jede Mutter empathisch oder beschützend, oft ist sie das genaue Gegenteil. Nämlich eine Gefahr für das Kind.
                      Ich habe letzte Woche noch in der Stadt eine Situation erlebt, wo eine Frau ihren Säugling übelst misshandelt hat, ich war mit einem Kollegen essen und wir haben eingegriffen und die Polizei gerufen.

                      Ich denke nicht, dass die Frau das Kind abgeben muss, wenn sie glaubhaft macht, dass das ein Ausrutscher war...leider...und irgendwann ist das Kind dann tot.
                      Ich arbeite halt viel, das mag auch nicht optimal sein aber das bin ich, ich verstelle mich nicht, meine Kinder bekommen das was sie sehen und kein gefaktes Interesse oder eine genervte Mutter, die zwar um 3 zu Hause ist und mit dem Essen wartet, aber die unzufrieden und dadurch auch emotional distanziert ist.

                      Meine Kinder bekommen mich, wie ich bin.
                      Thats it.

                  Warum soll eigentlich er ausziehen? Gehört dir das haus/in Wohnung allein? Du bist doch hoffentlich nicht so kalt, dass du deinen Kindern neben der Trennung auch noch einen Umzug zumuten willst, oder? Das ist ihr zu hause, es ist renug Platz vorhanden und du allein benötigst doch kaum mehr als ne kleine Wohnung wenn du eh kaum da bist. Arm also sollte er gehen? Du willst die Trennung, dann geh doch du.

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