Mein Mann wird von seinen Eltern ausgenutzt.

    • (1) 31.10.16 - 10:25

      Hallo ihr lieben. Brauche einen Rat, vielleicht kann mir ja jemand helfen. Wir wohnen seit 2011im Haus der Eltern meines Mannes.Wir, das ist mein Mann, meine 11 Jährige Tochter, unser 6Monate alter Sohn und ich. Wir haben keinen separaten Eingang aber sonst sind die Räumlichkeiten getrennt. Trotzdem sind die Eltern dauernd bei uns und wollen mir vorschreiben wie ich mit dem kleinen umzugehen habe. Wir zahlen jeden Monat 500 € Miete und trotzdem wollen die Eltern ständig Geld von meinem Mann! Ihre Konnten sind ständig im Minus, obwohl der Mann arbeitet. Jetzt vor ca. drei Monaten kam der Hammer. Es hat sich herausgestellt, dass seine Mutter eine Kreditkarte hat mit 16 % Zinsen. Ich weiß nicht seit wann sie die Karte hat, aber da haben sich auch schon 6000 € angesammelt die jetzt zurückgezahlt werden müssen. Und ratet mal an wen sie sich gawandt haben, ganz klar, mein Mann. Der eigentlich selber eine Familie zu versorgen hat. Aber das scheint bei denen keine große Rolle zu spielen. Jedenfalls zahlt mein Mann jetzt diese 6000 € für seine mutter ab (500€ montl.), worüber ich richtig sauer bin und ihn gefragt habe ob er noch ganz dicht ist. Sein Vater hat ihm natürlich versichert dass er das Geld zurückbekommt. Bis jetzt kam nichts und ich bin mir sicher dass das auch so bleibt. Die beiden sind über 50 Jahre alt und besitzen weder Verstand noch Anstand, und von einem Gewissen ist auch keine Spur. Ich weiß nicht wie lange das hier noch so weiter gehen soll. Was soll ich tun? Mich mit denen anlegen und streiten? Bringt nichts! Ausziehen geht auch nicht, viel zu viel Geld in das Haus reingesteckt. Wenn ihr einen guten Rat für mich habt, wäre ich echt dankbar. Ich weiß wirklich nicht weiter.

      • Hallo,

        wenn von unserem gemeinsamen Familieneinkommen jeden Monat 500,00 Euro unabgesprochen für die Konsumsschulden meiner Schwiegereltern abgehen würden, dann würde ich meinen Mann so die Hölle heiß machen #wolke#aerger#wolke, dass er die Zahlungen sofort einstellt und die Sache mit den Verursachern klärt.

        Ich hoffe sehr er zahlt lediglich den Kartensaldo ab und seine Eltern sind weiterhin die Schuldner, hat er einen Kredit aufgenommen und den Kartensaldo ausgeglichen habt ihr ein Problem... solange er mit seinen Eltern keinen KreditVertrag geschlossen hat, werden die Herrschafften wohl kaum für Ausgleich sorgen.

        Ich würde erstmal wissen wollen, wie die Rechtsverhältnisse genau sind ...

        So oder so, wird es zu einer Eskalation kommen und ich sehe kaum eine Möglichkeit für ein verträgliches Zusammenleben in der Zukunft.

        Alles Gute

        Magnumweiss

        Wenn Du ehrlich mit Dir selber bist, dann wirst Du feststellen, dass diese Situation mit Ansage kam und nicht einfach so und plötzlich.

        Die Lösung ist, auf das Geld zu pfeifen und auszuziehen.
        Alternativ könnt ihr auch da bleiben, noch mehr Geld hinterher werfen und weiter jammern, dass dann aber bitte leise im Keller.

        (4) 31.10.16 - 13:02

        -Mich mit denen anlegen und streiten? -

        Wieso mit denen? Wie wäre es mit Deinem Mann?

        Wenn reden nichts bringt und ausziehen nicht geht, dann gibt es keinen Rat,

      • Er soll es sich schriftlich geben lassen mit dem Geld, und ihr macht Euch bitte schnellstmöglich auf die Suche nach einer Wohnung mit einer Eingangstüre die so weit wie nur möglich von seinen Eltern weg liegt.

        Anders kommt da nie Ruhe rein.

        (6) 31.10.16 - 14:44

        wie viel Geld habt ihr denn übrig und wie viel verdient er?
        legt ihr euch was zur Seite für Notfälle oder für die Kinder, für eure Rente?

        höchste Priorität hat - und da ist die Frage, ob dein Mann das auch so sieht? - die Stabilisierung eurer jungen Familie. Wenn dann Geld übrig ist, kann dein Mann damit ja machen, was er will.

        Auch wenn ihr wegziehen würdet, würde er sich vermutlich weiterhin verantwortlich für das Wohl seiner Eltern fühlen. Und da hängt er jetzt blöd dazwischen - und müsste seine Prioritäten klar stellen.

        Und ihm sollte klar sein, dass er durch seine jetzige Hilfe seinen Eltern eher NICHT hilft, sondern dass daraus eher ein Abhängigkeitsverhältnis entstehen könnte: seine Eltern gewöhnen sich daran, dass er sie immer rettet.
        50 ist eigentlich kein Alter - und da können die Eltern sich schon aufraffen und ihr eigenes Ding, ganz unabhängig von euch machen. Finanziell wie auch sonst... und in dem Alter kann man auch etwas lernen und sich verändern. 50 ist jung.

        Ihr (dein Mann und du) müsst euch dringend zusammensetzen und besprechen, wie sich das jeder von euch vorstellen kann und wie nicht - und daraus eine Lösungsstrategie entwickeln.
        Ihr braucht ja auch euren emotionalen Freiraum...

        sich von seinen Eltern zu befreien, ist manchmal ein hartes Stück Arbeit.... aber es lohnt sich.
        alles Gute

      • Hallo

        entweder es gibt umgehend einen Vertrag, zur Schuldenübernahme durch deinen Mann oder ihr verrechnet es mit der Miete.
        Ist ja der selbe Betrag.Falls deine Schwiegereltern sich dagegen wehren, bleibt euch nur der Auszug.
        Dann haben sie auch keine Mieteinnahme und müssen ihre Schulden selbst abzahlen.
        So würde ich das regeln.
        Ansonsten Türen abschließen, Schlösser austauschen etc.

        L.G.

        • (8) 31.10.16 - 14:59

          das finde ich auch...
          ich sehe nur nicht, wo der Mann der TE eigentlich steht? schafft er das, sich so von seinen Eltern abzutrennen?

          • Es gab natürlich keinen Vertrag zur Schuldenübernahme. Er ist der Meinung, so etwas macht man nicht, es wären ja schließlich seine Eltern. Er hat einen Kredit aufgenommen und bezahlt die Schulden jetzt ab. Wir werden das jetzt mit der Miete verrechnen, bzw. ich musste ihn dazu zwingen. Er hätte weiterhin 1000€ im Monat hingeblättert und darauf gewartet bis ihm sein Vater den Kredit zurückzahlt. Wir sind noch nicht lange verheiratet, seit Januar diesen Jahres. Das heißt, ich habe noch nicht lange bei den Finanzen mitzureden. Vor der Heirat waren wir sieben Jahre ein Paar, und wenn ich zurückdenke, wollten die schon immer Geld von ihm. Mal mehr, mal weniger. In letzter Zeit immer mehr. Und ich befürchte das sich daran nichts ändert. Ich werde ihn einfach vor die Wahl stellen. Entweder deine Eltern oder wir. Das was für uns übrig bleibt reicht zwar zum leben, aber das wars auch schon.

            Danke für eure Antworten. #winke

            • Hallo,

              "Das was für uns übrig bleibt reicht zwar zum leben, aber das wars auch schon."

              Das würde ich keinesfalls akzeptieren. Im Prinzip schuftet ihr euch kaputt, um die Schulden der Eltern deines Mannes abzuzahlen.
              Ich meine, ich habe meinem Bruder auch schon Geld geliehen, als er sich in einer Notlage befand. Allerdings hat er das von sich aus schriftlich fixiert für den Fall des Falles.

              Aber deine Schwiegerleute scheinen geldsaugende Individuen zu sein, die fröhlich munter ihre Kohle auf den Kopp kloppen und der Sohn soll es dann richten.
              Ich persönlich würde auf die Kohle, die ich ins Haus gesteckt habe, pfeifen und mir schnellstmöglich eine eigene Bleibe suchen.

              LG

              Nici

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