Heiraten

    • (1) 03.11.16 - 00:48

      Guten Abend :-)

      Mal aus Interesse, was bedeutet euch Heiraten ? Was ist dadurch anders geworden, hat es etwas an eurer Beziehung geändert?
      Ich persönlich sehe zwar die paar Vorteile die es gibt, denke aber auch das eine Hochzeit an einer Beziehung selbst nichts ändert. Man hat es halt quasi schriftlich das man zusammen ist.
      Jetzt kommt es aber, ich kann gar nicht heiraten. Also zumindest nicht richtig. Meine Freundin und ich könnten uns, und jetzt alle genau hin hören, verpartnern #schock
      Diese Interessante Bezeichnung hat mich in meinen Erinnerungen zurück in die Schulzeit gebracht wo man einen Partner für ein Projekt,eine Partnerarbeit,.. suchen musste #kratz
      Wie dem auch sei, sie sieht es ähnlich wie ich. Eine Ehe bringt Vorteile mit sich aber abgesehen davon, wer gefühlt ewig zusammen ist, ist nur deshalb bestimmt nicht "anders" zusammen als vorher.
      In unserem Freundes- und Bekanntenkreis sehen die meisten die Hochzeit interessanterweise mehr als Formalität als alles andere. Dann wiederrum haben wir aber auch 2/3 Freunde die den ganz klassichen/traditionellen Weg gegangen sind . Manchmal denke ich das wir vielleicht anders eingestellt wären wenn wir hier in Deutschland die möglichkeit hätten zu heiraten. Das wäre aber wieder ein anderes Thema ;-)
      Wäre interessante zu hören wie ihr das seht!

      Beste Grüße#blume

      • huhu

        also heiraten war für mich wichtig. nicht der tag an sich sondern eher der gemeinsame Name am klingelschild. und das ist auch das einzige was sich so wirklich verändert hat. ich hab ihn eh vorher schon immer als mein mann vorgestellt;-)
        aber jetzt wo nur 1 Name da steht... das find ich schön. wir sind 3 Personen, bald 4, aber nur ein name. warum auch immer aber da gucke ich auch noch nach einem jahr hin und denke " ach wie schön"

        und der spruch "wenn es net so verdammt teuer wäre dich loszuwerden würden mir jetzt tausend dinge einfallen " konnt ich vorher auch nicht so vor mich hin meckern;-)

        abba wir lieben und hassen uns genauso wie vor der hochzeit

        lg

        Hallöchen,

        mir ging es ehrlich gesagt hauptsächlich um die namentliche Verbindung und darum ne fette Party zu feiern mit allen, die uns lieb sind (klar, hätte man das auch so machen können aber ich finds schön. Basta!) :-D

        Für mich sind wir uns dadurch viel näher gekommen. Komisch, denn ich dachte, dass das gar nicht geht.
        Trotzdem finde ich nach wie vor, dass es ein viel größerer Schritt ist, gemeinsam ein Kind zu bekommen, da das ja tatsächlich ein Leben lang verbindet.

        Jeder wie er mag!

        Alles Gute!

        wind.kind

        Wir haben nur geheiratet, weil die Erbgesetze in Deutschland so bescheiden sind. Wir haben gemeinsamen Besitz und andere materielle Werte, aber keine Kinder. Selbst mit Testamenten, Verfügungen, ... können bei uns Leute kräftig erben, die es nicht wert sind und zu denen wir kaum Kontakt haben. Das kann zum finanziellen Ruin führen, wenn ein Partner stirbt und die Mischpoke des Toten ihr Erbe nicht ausschlägt. Durch die Heirat haben wir den gesetzlichen Erbteil für die Mischpoke auf das Geringste minimiert, sodass der finanzielle Schaden nicht zu groß wäre.

        Wir waren damals fast 13 Jahre zusammen. Für uns hat sich nichts geändert - nicht der Name, nicht das Nettogehalt, nicht die Liebe zueinander. Nur die Rechte und Pflichten haben sich geändert, aber das bemerkt man im Alltag ja kaum.

        Große Hochzeiten und darauf schnelle Scheidungen habe ich genug in meinem Leben gesehen. Ich brauchte sowas nicht. Nur schnell ins Standesamt und wieder raus. Auch heute noch ist das für mich die beste Alternative. Ich würde es nie anders machen wollen.

      • (5) 03.11.16 - 07:21

        Warst du schonmal bei einer "Verpartnerung" dabei? Der Begriff ist eher unschön, das stimmt.

        Aber auf dem Standesamt war es genauso, wie bei einer Hetero-Hochzeit auch. Meine Schwester und meine Schwägerin haben sogar den kirchlichen Segen bekommen. Zitat vom Pastor: "Hab ich noch nie gemacht. Aber klar, mach ich". Den beiden war es einfach wichtig zu zeigen: Wir gehören zusammen.

        Meine Schwester hat übrigens den Nachnamen ihrer Frau angenommen. Das war auch für mich damals ein Grund zu heiraten: Den Nachnamen loswerden. An unserer Beziehung hat sich dadurch gefühlt eigentlich nichts geändert. Aber es hat halt Vorteile, dass man als Ehepartner auch ohne großen Papierkram z.B. das Recht auf Auskunft hat, wenn der Partner im Krankenhaus liegt. Auf die steuerlichen Vorteile könnte ich da z.B. eher verzichten.

      Hallo,

      wir haben ausschließlich aus rechtlichen und finanziellen Gründen geheiratet. Meine Frau hat nach dem ersten Kind aufgehört zu arbeiten, durch die Heirat hatte sie Anspruch auf Familienversicherung und auf Witwenrente im Falle meines Todes. Außerdem ist sie vielfach rechtlich besser gestellt.

      Das Namensschild war bei uns kein Thema, da wir unsere Namen beibehalten haben. Die Beziehung hat sich auch nicht geändert, eine Familie waren wir spätestens nach dem ersten Kind.

      LG

      (9) 03.11.16 - 07:50

      Davon mal abgesehen dass finanziell es besser war stand es außer Frage von Beginn an fest, dass wir heiraten. Religiös auch. Sind es beide. Wir wäre nie ohne Heirat zusammengeblieben. Es stand fest ab dem Tag wo wir uns näherten.

      Uns verbinden viele Jahre. Liebe. Kinder und heiraten war einfach ein wichtiger Punkt, den es zu vervollständigen galt. Gewollt. Ohne Antrag da es klar war.

      • (10) 03.11.16 - 07:56

        Ps ginge Eheglück von den Festlichkeiten aus wären wir geschieden. Grins
        Jung, wenig Geld. Ungute Organisation. Ich gucke mit Erstaunen gerne auf Vox die Hochzeitssendungen. Was für ein Hype wegen 1 Tag. Wieviel Geld verschleudert wird wegen 1 Tag.

        Bei mir wars schlicht. Ich sah gut aus aber wenn ich mit Allem was ich sehe vergleiche war meine Hochzeit dilletantisch.

        Und trotzdem: besser so als tausende Euros in Wind geschossen und jetzt geschieden.

    (11) 03.11.16 - 08:00

    Ich wollte jahrelang nicht heiraten. Und auf einmal - doch. Keine Ahnung warum, muss wohl das Alter sein.

    Irgendwann rücken so lästige Dinge wie die Frage, was passiert eigentlich, wenn einer von uns plötzlich stirbt? in den Bereich des Denkbaren. Erste Freunde hatten Krebs, die Eltern kommen langsam ins Alter, etc.

    Für mich ist irgendwann der Schalter gekippt und ich wollte diese Art Formalität geklärt haben.

    Und dann hat sich noch was geändert: Ich wollte, dass mein Mann mir ehrlich, offen und vor dem Gesetz erklärt, dass er zu mir steht. Auch wenn ich das vorher schon wusste.

    lg thyme, frisch verheiratet :-p

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