Verlange oder erwarte ich zuviel?

    • (1) 17.11.16 - 20:58
      Zuvielverlangt?

      Hallo
      Also es ist folgendermaßen ich habe jemanden kennengelernt und es lief aufgrund dessen das er in einer anderen Stadt wohnt auf Fernbeziehung hinaus...das was ich nie wollte.

      Schnell war klar er wird nicht weg ziehen wenn dann müsste ich schon dahin ziehen auch eine Stadt in die ich nie wollte....

      Nach zwei Jahren hab ich gesagt das ich bereit wäre es zu versuchen. Nun ist es aber alles so kompliziert das ich gar nicht mehr sicher bin ob es überhaupt einen Sinn hat.

      Ich weiß auch gar nicht wie ich es erklären soll. Er ist bei seiner Oma aufgewachsen und die ist nun mal schon ein wenig älter und benötigt Hilfe. Ansich ja nicht schlimm. Nur hab ich ein ganz ungutes Gefühl. Er meinte ich sollte erst mal in "seine" Stadt ziehen und dann würden wir gemeinsam was suchen. Ich finde die Idee nicht blöd weil ich finde so kann man es langsam angehen und so ist es sicher was anderes als eine Fernbeziehung. Hoffe ihr versteht was ich meine?

      Ich überlege gerade ob und wie ich es ansprechen soll was aus seiner Oma wird... Zieht sie mit ein wenn wir zusammen ziehen? Sie gehört zu seinem Leben dazu das ist mir klar leider aber auch das es nicht immer einfach ist wenn die Oma oder Mutter oder wer auch immer mit einzieht.

      Ich selbst hab keinen guten Kontakt zu meiner Mutter könnte auch mit ihr nicht zusammen leben. Weiß nicht ob ich das mit meiner Oma gekonnt hätte Sie ist leider schon verstorben und war schwer krank genau genommen hat meine Mutter Sie seinerzeit im Stich gelassen Sie ist erst kurz vor ihrem Tod ins Pflegeheim gekommen nach dem meine Schwester ihr gesagt hat: Wenn ihr nicht bald was macht wegen Oma dann wird Sie ganz elendig verrecken!
      Das hat erst mal zu streit geführt und ein halbes Jahr später war meine Oma tot.

      Ich habe alles in allem doch etwas angst wie das dann wird. Ich bin der Meinung das Angst ein schlechter Berater ist aber trotzdem wenn ich da naiv und blauäugig in die Situation rein laufe könnte es ja auch in einer Katastrophe enden. Ich kenne niemanden der der mit der schwiegermutter in einem Haus lebt oder der schwiegeroma somit kann ich niemand um Rat fragen.

      • Hat er denn gesagt das die Oma mit einziehen soll oder vermutest du das nur? Wo wohnt die Oma denn momentan? Ich würde ihn einfach direkt fragen dann hast du Klarheit.

        Mit der Schwiegermutter in einem Haus leben? Wir wohnen gegenüber und sehen uns täglich alles super. Gibt aber auch genug Leute bei denen das gar nicht klappt.

        Aber bevor du dir Gedanken machst über Sachen die du nichtmal sicher weißt rede mit ihm.

        • (3) 17.11.16 - 21:38
          Zuvielverlangt?

          Naja ich vermute mal das sie bei uns einziehen wird wie bei einer Familie. Er wohnt bei seiner Oma, ist aber kein Muttersöhnchen!

          Ich habe angst das sie mich evt. nicht akzeptiert, habe das bei meinen Exschwiegereltern erlebt. Die haben mir damals da waren wir schon drei Jahre verheiratet unser sohn war gerade geboren da haben die mir erst das "du" angeboten und drei Jahre später zur Trennung sagten sie mir "Für uns warst du warst immer nur das Mädchen von der Straße"

          Ich habe angst das ich da was tue was ich später bereue.

          • Ok du hast schlechte Erfahrungen gemacht....aber genau deswegen würde ich es einfach ansprechen.

            Nur weil er momentan bei seiner Oma wohnt heißt es ja nicht automatisch das er auch nur mit ihr zusammen umziehen würde. Vllt will er einfach in der Nähe wohnen um im Bedarfsfall zu helfen.

            Mein Mann hat übrigens auch lange bei seinen Eltern gewohnt und ist dann direkt mit mir zusammen gezogen...von daher glaube ich auch nicht das er ein Muttersöhnchen ist :-)

      Sprich es an. Herum raten hilft dir nicht weiter.

      Als Einstieg kannst du ja einmal fragen, wie groß und mit welchen Zimmern er sich eure zukünftige Bleibe so vorstellt.

      Außerdem bleibt auch die Frage wie es mit der Oma im Fall der Fälle weitergeht. Manche bleiben bis ins hohe Alter fit und sehr selbstständig - so wie mein Opa. Andere brauchen irgendwann Rundumbetreung (von füttern bis Windeln wechseln) - so wie meine Oma.

      LG

      Hallo!

      Rede mit ihm, und zwar jetzt. Wenn seine Oma Pflege braucht, dann muss sie in unmittelbarer wohnen. Wenn sie 2-3 Mal am Tag Hilfe braucht verbringt man sonst ja schon bei 15 min weg gleich eine Stunde mehr damit.

      Wenn bisher das Haus ihr gehört, dann wird das verkauft werden müssen um davon ein Pflegeheim zu zahlen, das muss man ja bedenken. Auch das wollen alte Leute oft nicht, dass das Haus für das sie so viele Jahre zahlen mussten dann weg ist. Und nach 5 Jahren ist dann von dem Geld vielleicht nichts mehr da.

      Ihr müsst auch drüber reden, wer dann pflegen soll. Nur er oder auch du? Könnt ihr noch in Urlaub oder wird es immer schlimmer?

      Und wie viel davon bekommt dein Kind mit? Das muss ja auch mit umziehen und da schon drunter leiden, muss es dann zwei Jahre später gleich wieder umziehen?

      Ich kenne die Situation. Als mein Mann und ich die Wohnung über meinem Vater bezogen haben, ging es ihm noch gut, aber es wurde immer schlimmer bis er ins Heim musste als ich die Pflege körperlich nicht mehr schaffen konnte. Aber das war schon eine echt große Belastung für unsere Ehe. Wirklich nicht einfach. Nochmal würde ich mir das sehr intensiv überlegen weil man schon viel vom eigenen Leben aufgibt und demente Menschen oft sehr unangenehm werden.

    • Du hast vermutlich nicht grundlos ein schlechtes Bauchgefühl. Wenn du schon den großen Schritt wagst, würde ich an deiner Stelle schon wollen, dass auch er zu Veränderungen bereit ist. Man kann sich ja um Oma kümmern, ohne dass man zusammen wohnt.

      Dann ist ein Kind betroffen, das für so eine waghalsige Geschichte aus seinem Umfeld gerissen wird. Wie soll der Umgang laufen? Ist der Vater einverstanden, dass das Kind wegzieht?

      Dein Freund will nicht aus seiner Komfortzone und der Umzug betrifft auch ein Kind. Und du wolltest nie in diese Stadt.

      Ich würde nicht umziehen.

      Grüße Küstenkönigin

    (10) 18.11.16 - 10:47

    ich verstehe gar nicht warum da nicht vorher "einfach so" mal drüber gequatscht wurde man redet doch immer mal über dies und das ohne genauer darauf einzugehen.nun denn, ich verstehe allerdings auch jetzt nicht warum du ihn nicht genauer darauf ansprichst...
    es ist nämlich was völlig normales so ein gespräch...

    ich verstehe allerdings auch nicht warum du generell diesen schritt gehst...du machst sachen die du nie wolltest ohne einen kompromiss von der anderen seite, sowas geht niemals gut!

    du bist für mich eine typische alleinerziehende die auf "teufel komm raus" an etwas ( mann ) festhält und sich verbiegt, tut und macht....auf dauer möchte kein mann so eine frau, solche männer wollen einfach bequemes und wirklich glücklich wirst du mit diesen mann 100% sowieso nie

    man muss kein muttersöhnchen sein nur weil man bei oma oder mama wohnt, aber man(n) kann es sehr bequem haben wollen...

    was mich auch noch wahnsinnig stören würde ist die tatsache das ER mal wieder meint, dass du dir zuerst eine wohnung alleine suchen sollst und du auch das alles völlig verständlich siehst.
    ich sehe es nicht so denn ihr seid seit über 2 jahren zusammen und hin und wieder werdet ihr wohl auch mehr zeit zusammen verbracht haben als nur ein wochenende.
    mir ist kein mann bekannt der erstmal haben wollte, dass seine freundin alleine zu ihm zieht nach so langer zeit...
    dieser mann wird nie mit dir zusammen in eine wohnung ziehen, niemals...er kommt zu dir wie und wann er möchte und das war's.

    und jetzt bitte nicht wieder dieser satz, dass dein sohn ihn ja so mag...das ist kein grund nicht mal klar über diese beziehung nachzudenken...

    es gibt etliche tolle männer, warum muss man jemanden nehmen, wo nur einer wirklich was macht?!wie soll sowas jemals gut gehen?wie kann man seinem kind sowas bewusst vor die nase setzen und gleichzeitig behaupten das man das kind über alles liebt...ne, nicht über alles...nicht über so nen typen...

    achja, da wäre dann ja noch die liebe...vergesse ich doch immer glatt #schein

    • (11) 18.11.16 - 11:16

      Warum stört es dich so mit der eigenen Wohnung? Gerade weil sie ein Kind hat ist die Idee doch gut. So kann man langsam den gemeinsamen Alltag steigern und nicht von 0 auf 100 und jeder hat einen eigenen Rückzugsort.

      Ich hab eher das Gefühl es wird immer versucht etwas negatives zu finden. Der Mann sagt von Anfang an er zieht nicht weg aus seiner Stadt....das ist ne klare Ansage also was hat er denn hier falsch gemacht? In anderem Post heißt es "er will das ich in sein Haus ziehe" und dann kommen zig antworten wie mach dich nicht abhängig, nimm dir was eigenen....ja was denn nun?

      • (12) 18.11.16 - 11:32

        es war seine idee mit der wohnung, das stört mich wenn man anderes noch hinzu zieht an punkten.

        man muss das ganze sehen und nicht nur das einzelne...einzeln gesehen ist vieles im leben ok, aber nicht zusammen

        wenn andere die meinung vertreten, dass eine frau erstmal nicht in das haus mit einziehen soll, dann haben sie einen grund und vermutlich rauslesen können, dass der mann nicht ganz so in ordnung ist wie die jeweilige TE meint, ansonsten habe ich hier noch nie gelesen das jemand was anderes schreibt.

        hier wird nicht immer negatives rausgesucht, die einen haben halt mehr erfahrung und emotionale intelligenz als andere, was auch vollkommen ok ist.nur gerade die leute, die dies nicht haben, beanstanden hier immer wieder hart, gemein oder was weiß ich die anderen doch sind...dabei sind sie es gar nicht, die beanstander verstehen nur nicht die zwischentöne...

        #winke

Ein "Okay, ich ziehe erstmal zu Dir in die Nähe und dann suchen wir uns eine gemeinsame Wohnung - wann genau und mit oder ohne Oma, wie hast Du das geplant?" kriegst Du nicht über die Lippen? Du fragst Dich nicht nur wie, sondern auch ob Du es überhaupt ansprechen sollst?

Das ist jetzt nicht böse gemeint, aber wenn man nach zwei Jahren Beziehung so etwas noch nicht einschätzen kann, dann stimmt wohl Dein Bauchgefühl und es ist eine ganz schlechte Idee, zu ihm zu ziehen. Warte mal lieber noch ein Jahr, bis da mehr Nähe und Vertrauen gewachsen ist. Dann ist es vielleicht auch nicht mehr so kompliziert, dass Du derartige Zweifel haben musst.

Ich persönlich würde mich nicht in so eine Situation begeben, dafür kenne ich viel zu viele Horrorstories von intriganten und bösartigen Schwieger- oder Großeltern. Selbst auf demselben Hof in getrennten Wohnungen gibt es da noch genug Potential für richtig fiese Streitereien und es sind immer die "Zugezogenen", die darunter leiden, während die eigenen Kinder das einfach aussitzen und sich gepflegt heraushalten.

(15) 18.11.16 - 11:19

Nein genau das ist es ja nicht. Ich hatte aufgrund schlechter Erfahrungen mit dem Thema Männer abgeschlossen. Ja er kommt mit meinem Sohn klar das nie das Problem. Ich wollte schon länger hier weg ziehen und würde es auch nur wenn dieser Mann nicht wäre dann in entgegen gesetzte Richtung doppelt so weit weg. Es gibt sehr gute Gründe dafür die ich nicht erklären kann weil dann könnte ich auch gleich in blau schreiben was ich auch nicht möchte weil ich hier schon häufiger sehr üble antworten und Kommentare gelesen habe. So oder so es wird für mich und mein Kind ein Neuanfang der dringend nötig ist. Ich hab ja auch schon überlegt sofort zusammen zu ziehen aber was nützt das wenn es schief geht und ich dann da in einer fremden Stadt neu anfangen muss das hatte ich hier schon zwei mal. Ich wollte nie in die besagte Stadt weil ich da vorher nie drüber nachgedacht habe und mir nie Gedanken gemacht habe über diese Stadt.

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