Seltsame Liaison. Was denkt Ihr darüber?

    • (1) 20.11.16 - 20:45
      2016 November 20

      Hallo Ihr

      Ich habe hier eine seltene Geschichte und mich interessiert Eure Meinung:

      Ein Paar ist seit über 6 Jahren zusammen. Kennen sich seit 8 Jahren. Leben in getrennten Städten. Mit getrennten Freundeskreisen. Getrennten Familien. Er ist meist bei Ihr und sie ganz selten in seiner Stadt. Er kennt Ihre Kinder, paar Freunde. Familie. Sie kennt nur paar Kollegen. Und einen guten Freund. Er hat große Bindungsangst, die auf fiesen ehemaligen Erfahrungen beruhen und sie hat Verlustängste die auf ihre Kindheit beruhen. Die beiden wollten gemeinsam ein Haus kaufen, doch er machte aus Angst einen Rückzieher. Das Grundstück war schon reserviert. Doch er bekam Angst, das er sich finanziell übernimmt. Es lag in seiner Stadt. Die beiden mussten zig mal gemeinsam zum Bauherren. Nun heißt es er will erstmal zu Ihr ziehen. Zur Probe. Sie streiten viel. Gerade wegen de Begebenheiten. Er traut sich nicht sie zur Familie zu bringen, weil er Angst hat das sie sich trennen und er dem erneuten Spott der Familie ausgesetzt ist (Familie =Mutter, 5 Geschwister mit allen erwachsenen Kinder) . Sie litt schwer unter seinem Veto. Nun nimmt sie ihn so wie er ist und genießt das was die beiden haben: sich. So sagt sie.

      Was sagt Ihr dazu?

      • Ist doch egal was wir oder du dazu sagen. Sie hat sich damit arrangiert und gut. Hast du Probleme es zu akzeptieren?

        • (3) 20.11.16 - 21:07
          2016 November 20

          Ich frage mich einfach nur wieso sie es zulässt das er sie so behandelt. Ich meine er ist sonst ein absoluter Traummann und macht wirklich alles was in seiner Macht steht, nur lässt er sie aus Angst ganz schwer in seine tägliche Welt. Es hat mit ihr nichts zu tun. Nur eben mit seiner Vergangenheit. So sagt er.

          • (4) 21.11.16 - 09:54

            ich würde ihm kein wort glauben was seine "argumente" angeht, aber glauben ist ja so eine einfache sache...und hinterher wundert man sich wie blöd man doch war :-)

            jeder muss seine erfahrungen selber machen, man kann niemanden reinreden.desto mehr man reinredet umso mehr wird der andere noch mehr nur das sehen wollen was er sieht bzw. gesagt bekommt...

            und mit dem begriff "traummann" wäre ich gaaaanz vorsichtig, solche männer sind nie und nimmer wirkliche traummänner - niemals!

            • (5) 21.11.16 - 16:32
              2016 November 20

              Denkst Du er nutzt sie aus? Macht ihr etwas vor? Also so wie ich das als gute Freundin beobachten kann ist er stets zuverlässig. Sie Skypen seit knapp 8 Jahren fast jeden Abend, tel mehrmals täglich und auch sonst reißt er sich für sie ein Bein aus. Reparaturen am Haus, sonstige Hilfe. Erträgt ihre Launen und durch Zweifel entstandene Eifersucht. Er hat nie in Erwägung gezogen sich von ihr zu trennen. Es hat über 5 Jahre gedauert bis er sich ihr komplett geöffnet hat. Ich denke an vieles bei den beiden aber ich habe das Gefühl er ist schon ehrlich zu ihr. Jedenfalls verhält er sich so.

      Hallo

      <<<Er hat große Bindungsangst, die auf fiesen ehemaligen Erfahrungen beruhen und sie hat Verlustängste die auf ihre Kindheit beruhen.<<<

      Ungünstige Kombination auch auf lange Sicht.

      <<<Er traut sich nicht sie zur Familie zu bringen, weil er Angst hat das sie sich trennen und er dem erneuten Spott der Familie ausgesetzt ist <<<<

      Dem Typ ist nicht zu helfen.Wenn das denn stimmen sollte.

      Die beiden sollten sich ausreichend lange prüfen bevor sie ein Haus kaufen.

      L.G.

    • Hallo!

      Wenn seine Familie ihn runter gemacht hat nach einer fiesen Trennung, dann sind das wahrscheinlich auch keine Menschen, die seine Freundin unbedingt kennen lernen muss, sondern ziemlich fiese Leute, keine liebevolle Familie.

      Es ist nur vernünftig, nicht gleich mal zusammen ein Haus zu bauen, wenn man bisher noch nicht mal zusammen gewohnt hat, noch keine Arbeit und Freunde in der jeweiligen Stadt hat. Sorry, das war total dämlich und wirklich überstürzt. Man muss doch erst mal raus finden, ob man sich in gemeinsamen Vier Wänden mit den Kindern zusammen im Alltag wirklich wohl fühlt, so wie ich das sehe, kannten sie das ja nur von Urlaub und Wochenende, aber nicht vom Alltag her.

      Und da würde ich eher die Schuld bei IHR suchen, die gleich mal ihre Kinder mitschleppen würde, obwohl sie da fremd wären, Schulen und Kitas wechseln müssten - es ist nur gut, dass er zur Vernunft gekommen ist. Was wäre denn gewesen, wenn es in seiner Stadt nicht geklappt hätte? Nochmal mit den Kindern umziehen und zigtausend Euro Schulden mitnehmen?

      Es ist viel besser, wenn er erst mal zu ihr zieht oder sie gemeinsam in ihrer Stadt was zur Miete suchen, wo aber die Kinder ihr Umfeld behalten können, und sie so in Ruhe erst mal sehen können, wie es als Familie klappt - und dann lieber später noch bauen, wenn sie sicher sind, dass es mit dem zusammen wohnen wirklich hin haut.

      Von Null auf Hundert geht halt nicht. Beide leben in verschiedenen Städten, das Privatleben ist komplett getrennt. Und dann soll sofort eine feste räumliche Bindung her, mit dem Vorsatz, ein Haus zu kaufen?
      Normalerweise probt man doch erstmal das Leben zusammen in einer gemeinsamen Mietwohnung, die man jederzeit wieder aufgeben kann, wenn es am Ende doch hakt.

      Völlig falsch angegangen, würde ich sagen. Bei der Vorgeschichte konnte das ja nur schief gehen und einer kalte Füsse bekommen.

      Die Idee, dass er erst einmal zu ihr zieht, halte ich für das Richtige, wenn es irgendwann mal etwas Gemeinsames geben soll. Vor allem im Hinblick darauf, dass ja Kinder im Spiel sind und er jederzeit alleine wieder zurück kann, aber es sich als Alleinerziehende mit Anhang schwieriger gestaltet. Und eine Familie, die ihn verspottet, wenn er einen Trennung durchmacht, würde ich persönlich nur mit gesundem Misstrauen begegnen wollen.

      Finde ich vernünftig, das mit dem geplatzen Hauskauf. Für mich klingt das nämlich nicht nach einer garantierten Erfolgsgeschichte. Auch gut, dass er zu ihr ziehen will und nicht umgekehrt. Sie (und ihre Kinder) geben viel mehr auf.

      Und wenn die Familie so zerrüttet ist, dass er keine Lust hat, seine Beziehung mitzubringen - tja, dann ist es wahrscheinlich besser, man lässt es vorerst, wie es ist. Er kennt seine Familie schliesslich. Sie ja nicht.

      Nun nimmt sie ihn so wie er ist und genießt das was die beiden haben: sich. So sagt sie.
      Ja, was denn sonst. Die Alternative ist eine Trennung. Wäre das besser?

      Verlustängste? Wozu? Wir leben und wir sterben und dann ist Schluss.

      Mach was Schönes in der Zeit, die bleibt. Mehr kann man nicht tun.

      lg thyme, die gerade jemanden Liebes zu früh beerdigt hat.

      Auf Abstand kann das durchaus noch lange funktionieren, aber ich gehe davon aus, dass es- sobald die Beiden zusammen wohnen, sehr schnell so richtig krachen wird.

      <<<Nun nimmt sie ihn so wie er ist und genießt das was die beiden haben>>>

      Löblich von ihr....ein feiner Zug.....nur sollte sie sich darüber im klaren sein, dass sie künftig auf vieles verzichten-, und immer wieder zurückstecken muss, und ob das für jemanden der selbst auch schon "angeschlagen" ist wirklich so gut ist, erscheint mir fraglich.

      Entweder bist Du "sie"
      Oder aber geht Dich das nix an.

      Denke ich mal naiv.

      Ich finde die Kombination aus einem bindungsängstlichen Mann und einer Verlustängstlichen Frau ziemlich ungünstig. Desweiteren finde ich es durchaus richtig, erst einmal ein Zusammenleben zu testen, bevor man sich ein Haus zusammen kauft – gerade bei der Konstellation.
      LG; palo

      (13) 22.11.16 - 09:48

      es kann sein, dass die zwei sich gefunden haben und ihre Verletzungen und Ängste in der Beziehung langsam, sehr langsam lösen können, weil das Vertrauen wächst

      oder es sind kranke Typen, wo Doppelleben, Verletzungen etc. nichts ungewöhnliches ist.

      aber was willst du denn da?

      ihr hilft es vielleicht, ihn so zu nehmen und damit glücklich zu sein
      und irgendwann wird sich das ändern
      wie? mal abwarten...

      du kannst sie nicht retten - und das wäre auch anmaßend, weil du nicht in sie hineinschauen kannst und die letzte Wahrheit kennst.
      Im moment ist das ihre Wahrheit und die scheint ihr gut zu tun, oder?

      • (14) 22.11.16 - 10:36

        So wie sie sagt, ja.

        Sie sagt, sie würde es zwar ganz anders angehen als er und sie fände es auch so langsam an der Zeit sich seiner Ängste zu stellen, aber sie hat nun einen Punkt erreicht, wo sie seine Liebe so sehr spürt das es ihr im Grunde schon fast egal ist,
        Ob er sie nun der Familie vorstellt
        Mit zu sich nimmt
        Ein gemeinsames Haus haben werden
        Ja sogar ob er dort eine andere Frau hätte, was technisch gesehen schlecht ginge aber dennoch kalkuliert sie dem Gedanken mit ein. Sie hätten nun soviel miteinander durchgemacht das dies nicht zu ertragen wäre ohne seine immense Liebe, und deshalb nimmt sie das nun an und redet da nicht mehr von und geht nun auch wieder ihren eigenen Weg ein Stück sicherer und bestimmter. Er wäre selbst dazu in der Lage sich um seine Baustellen zu kümmern. Und nicht ihre Aufgabe wäre es ihn ständig zu Maßregeln. Und wenn er entschließt er so zu lassen dann wird er wissen warum. Punkt.

        Sie sagt sie möchte einfach keine Zeit mehr mit diesen Gedanken verschwenden, weil man sich sowieso nicht in andere reinversetzen kann. Von daher überlässt sie ihm wieder sein Problem und regiert ihr eigenes Leben. Und ihn sieht sie als liebevolles Geschenk und seine Liebe ebenso. Es bereichert sie so wie er ist und will das nicht missen. Will auch niemanden anderen. Sie ist eine attraktive und wenn wir gemeinsam ausgehen sind die Männer schon ziemlich interessiert. Da sagt sie immer: er erfülle sie so mit Liebe das die anderen da einfach verblassen.

        Wichtig wäre ihr das sie nun auf nichts mehr wartet und auch nichts erwartet, denn das hat sie und dadurch auch ihn sehr viel Druck gekostet.

        Ja ich denke sie meint es ernst

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