fühle mich von meinem Freund nicht unterstützt und respektiert.

    • (1) 09.12.16 - 20:10

      Halli Hallo liebe Gemeinde,

      kurz zu mir: ich heiße Sophie, bin 24 Jahre, komme aus Leipzig und habe einen 5 jährigen Sohn.

      Nun zu meinem Anliegen:

      ich weiß mir leider selber nicht mehr zu helfen. Da meine Freunde, in meiner Lage inbegriffen sind bzw., diese und meinen Freund kennen, können diese oftmals nicht objektiv urteilen, was ich mir jedoch wünsche.

      Aus diesem Grund, habe ich mich hier angemeldet und hoffe auf eure Meinungen.

      Mein Freund und ich sind jetzt mit einer Pause seit über 6 Jahren zusammen.

      Vor fünf Jahren habe ich unseren gemeinsamen Sohn bekommen.

      Ich befand mich damals in einem Freiwilligen Sozialen Jahr und mein Freund lernte ein Jahr nach der Geburt seinen Koch aus.

      Seit unser Sohn auf der Welt ist, übernehme ich die hauptsächliche Rolle der Erziehung und des Haushaltes.

      Als unser Sohn ein Jahr alt wurde, habe ich meinen Schulabschluss nachgeholt. Danach direkt meine Ausbildung zur Altenpflegerin begonnen und arbeite nun als Intensivschwester.

      Durch seinen Job als Koch, hat er wirklich bescheidene Arbeitszeiten. Diese habe ich jedoch sowohl als Altenpflegerin, als auch als Intensivpflegerin.

      Leider musste ich mich immer dafür bereit erklären, meine Arbeitszeiten für das Kind passend zu gestalten.

      Dies führte sowohl in der Ausbildung, als auch in meinem derzeitigen Beruf zu Schwierigkeiten mit meinen Kollegen, welche mit sich zogen, dass ich nur Stress auf Arbeit hatte.

      Dazu kam es, dass mein ehemaliger Arbeitgeber keinen Lohn bezahlte.

      Diese Situationen machten mich sehr unglücklich, weshalb ich mich meinem Freund gegenüber auch zurück zog. Ich weiß, dass das nicht richtig von mir war. Jedoch war ich einfach für jeden die Dumme. Auch für meinen Freund. Er zeigte leider nie Verständnis dafür, dass ich nur noch gestresst und sehr unglücklich war.

      Ich habe seit der Geburt, bis vor einem Jahr, nicht mehr das Haus verlassen. Außer für Einkäufe, Arbeiten und für das Kindwegbringen. Jedoch hatte ich keinen Kontakt mehr zu meinen Freunden und fühlte mich daher einfach nur noch Unwohl.

      Als ich dies bei meinem Freund ansprach, kam es zwischen uns erstmal zum Bruch. Er konnte mich einfach nicht verstehen. Er konnte nicht nachvollziehen, warum ich so einen Stress auf Arbeit hatte und somit mich auch Zuhause anders verhielt und er konnte nicht nachvollziehen, warum ich unglücklich war und mit einem Mal wieder mehr Zeit mit meinen Freunden und mehr Zeit für mich selber haben wollte.

      Er zog aus diesem Grund auch aus der gemeinsamen Wohnung aus.

      Im Juli habe bin ich nochmal einen Schritt auf ihn zu gegangen und wollte es noch einmal mit uns probieren. Anfangs lief auch alles sehr gut. Aber mittlerweile gibt es vermehrt Streit und er macht, was er will.

      Er schläft ohne ein Ton bei sich Zuhause. Er verlässt ohne einen Ton meine Wohnung und lässt mich mit dem Kind komplett allein. Er geht ständig ins Fitnessstudio, ohne mit mir abzusprechen, ob ich eventuell auch etwas vor hätte.

      Versteht mich bitte nicht falsch. Er soll ja seinem Hobby nachgehen, aber man kann dies doch absprechen?

      Ich muss immer wie ein kleines Kind fragen, ob ich die Wohnung verlassen darf und er auf unseren Sohn aufpasst.

      Er kann jedoch gehen, wie er lustig ist? Ohne Absprachen? Finde ich nicht fair.

      Mittlweile habe ich heraus gefunden, dass ich im Job nicht wegen meinen Kollegen, sondern wegen dem Job an sich so unglücklich bin.

      Mein Traum war es immer, als Notfallsanitäter zu arbeiten. Ich brauche Abwechslung, welche mir meine Intensivpflege mit nur Einem Patienten nicht bieten kann.

      Auch dies habe ich angesprochen. Da er als Koch nur knapp 1050 Euro verdient, bekomme ich legendlich nur Unterhaltsvorschuss vom JA.

      Eine Ausbildung zivil könnte ich mir finanziell nicht leisten.

      Daher habe ich mich bei der Bundeswehr beworben und möchte über diese meine Traumausbildung machen. Jedoch passt ihm dies überhaupt nicht. Dies würde für ihn mehr Verantwortung für unseren Sohn bedeuten, da ich anfangs auch einige Lehrgänge hätte.

      Ich habe auch eher das Gefühl, dass er gar nicht möchte, dass ich die Ausbildung mache und schon gar nicht bei der Bundeswehr.

      Ich erfahre von ihm keinerlei Unterstützung. Er lässt mich komplett allein stehen.

      Ich habe schon oft versucht mit ihm darüber zu sprechen. Aber er kann es nicht nachvollziehen und macht mir Vorwürfe, dass ich eine neue Ausbildung machen möchte und wahrscheinlich anfangs weniger Zuhause wäre.

      Aber , habe nicht auch ich, als Mama , das Recht, in dem Beruf zu arbeiten, der mich erfüllt?

      Gehe ich gerne Arbeiten und habe ich Spaß, bin ich auch privat- Zuhause viel entspannter.

      Habt ihr Tipps, wie ich mich verhalten könnte?

      Liebe Grüße

      Sophie

      • Mal vorab, ihr führt derzeit eine Beziehung, da besteht kein Anspruch auf Unterhaltsvorschuss.

        Du kannst dir nur ein privates Netzwerk aufbauen, das unabhängig von deinem Partner funktioniert. Ich denke, Bundeswehr wird schwierig für dich, insbesondere wenn ihr euch trennt. Ich stelle mir das mit Lehrgängen und ggf. Einsätzen nicht sehr kindkompatibel vor.

        Wer könnte dich denn sonst noch unterstützen? Dein Kind kommt ja auch bald in die Schule, auch da müsste man die Betreuung prüfen und Unterstützung und Zeit braucht es auch. Der Vater scheint mir nicht so, als würde er ein Befürworter von viel eigener Betreuung sein. Und Umgang muss er auch nicht so wahrnehmen, wie er für sich terminlich passen würde, falls ihr euch trennt.

        Grüße Küstenkönigin

        • da wir in getrennten Wohnungen leben, habe ich einen Anspruch. Er übernimmt ja sonst keine Kosten für das Kind.

          Unseren Sohn finanziere ich komplett allein.

          Ich möchte mich nicht trennen und er auch nicht.

          Ich erfrage mir nur Tipps, wie ich ihm klar machen kann, dass auch ich als Mama ein Recht auf einen für mich zufriedenstellenden Job habe.

          Trennung sollte der letzte Weg sein.

          Bei der Bundeswehr wären das erste Jahr ein paar Lehrgänge. Danach bin ich 3 Jahre in einer völlig normalen Ausbildung und danach bin ich bis Dienstzeitende in Leipzig stationiert.

          Sprich, ich wäre jede Nacht Zuhause, jedes Wochenende. Es wäre an sich eine völlig normale Arbeitsstelle. Außer eben das erste Jahr mit bis jetzt 2 Lehrgängen, die nicht in unmittelbarer Nähe wären.

          Und selbst während den Lehrgängen, wäre ich jedes Wochenende Zuhause. Es wären 2 Tage in der Woche, welche er seinen Dienstplan nach dem Kind richten müsste.

          Dies wäre ja auch nicht zu viel verlangt.

          Ihm geht es hauptsächlich darum, dass er auch Verantwortung übernehmen müsse.

          • ?ich möchte mich nicht trennen und er auch nicht. ?

            Nein du hast keinen Anspruch.

            http://www.gesetze-im-internet.de/uhvorschg/__1.html

            Dauernd getrennt leben meint nicht in verschiedenen Wohnungen, sondern das "Ende der Beziehung". Lies den 1. Absatz bitte zu Ende, nicht, dass du im Nachhinein noch Ärger mit der UHV-Kasse bekommst, denn Du musst dann zurück zahlen, nicht er.

            Was du vor hast ist nicht zu viel verlangt. Aber eine wackelige Konstruktion. Er muss mitspielen und es muss von seinem Arbeitgeber her auch funktionieren. Was ist dann der Plan B bezogen auf das Kind, wenn es durch ihn nicht funktioniert?

            LG Küstenkönigin

      Hallo!

      Bist Du jetzt mit ihm zusammen oder nicht?

      Wenn ihr zusammen seid, hast Du keinen Anspruch auf Unterhaltsvorschuss. Dann muss er aber auch seinen Teil zur Beziehung leisten.

      Oder ihr seid nicht zusammen, dann muss er sich nicht mit Dir absprechen. Dafür bekommst Du dann unterhaltsvorschuss. So ist das ber Sozialbetrug und Strafbar.

      Die Bundeswehr bildet übrigens keine Sanitäter aus, damit die dann beim Roten Kreuz arbeiten, sondern um die selbst einzusetzen, etwa auch im Ausland. Wie willst Du das denn bitte mit einem kleinen Kind machen? Du kannst doch nicht mit Schulkind für ein paar Monate nach Afganistan gehen und Dein Leben riskieren.

      Warum überhaupt nur Berufe, die mit Kidnerbetreuung ganz schwer zu vereinbaren sind?

    • Hallo

      Ich finde es toll das du noch eine Ausbildung machen willst.

      Aber ist dir bewusst das Lehrgänge mehrere Wochen am Stück dauern.. da kannst du nicht mal eben so nach Hause, weil die meistens weit weg von zuhause sind. Mit Kind stelle ich mir das echt schwierig vor. Und es kann sein das du sehr weit weg von zuhause stationiert bist. Das ist nicht mal eben so.

      Ein Ex von mir hat mal eine Ausbildung beim Bund gemacht und wir haben uns 1 oder 2 Wochenenden im Monat gesehen. Ich will dir das nicht schlecht reden aber hast du dir das gut überlegt? Du hast natürlich ein Recht darauf dein Wunschberuf zu erlernen und auszuüben aber mit einem 5 Jahrigen Kind ist es doch etwas schwieriger.

      >>>Leider musste ich mich immer dafür bereit erklären, meine Arbeitszeiten für das Kind passend zu gestalten.<<<

      Das müssen andere auch, damit bist du nicht alleine. Und als Intensivschwester ist es schwierig, keine Frage. Aber du suchst die Schuld bei anderen das du das Haus solange nicht verlassen hast.. das kann ich nicht nachvollziehen. Du musst dich um deine sozialen Kontakte kümmern und sonst niemand.

      Vielleicht solltest du mit deinem Partner über die Ausbildung und alles andere was du hier geschrieben hast in Ruhe reden. Er lebt im Moment wohl noch sein Single leben das er bis vor kurzem hatte.

      Und warum musst du fragen ob du rausgehen darfst? Geh doch einfach!

      LG

      (8) 10.12.16 - 07:57

      Hallo,

      wie ich es verstanden habe , verlangst du von ihm das er sich mehr um seinen Sohn kümmert wenn die auf Lehrgänge etc.bist.
      Finde ich schon in Ordnung aber du kannst nicht verlangen wenn er am arbeiten ist gerade als Koch das er ständig frei macht etc.um auf seinen Sohn aufzupassen ...das wird nicht möglich sein....mein Mann hat auch als Koch gearbeitet und sich dann einen anderen Job gesucht weil die Arbeitszeiten unmöglich waren und das Familienleben einfach zu kurz kamm.

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