Mein Freund dreht durch

    • (1) 29.12.16 - 13:22

      Hallo ihr Lieben,
      ich bin hier neu, denn ich muss mir meinen Frust aus der Seele schreiben, sonst platze ich.Entschudligt jetzt schon, wenn Fehler im Text sind oder ich springe; meine Gedanken spielen verrückt.

      Mein Freund, oder Ex-Freund und ich sind seit 3.5 Jahren zusammen.

      Ehrlich gesagt lief es nie einfach gut zwischen uns. Das größte Problem war seine Präferenz für bestimmte Substanzen beim Feiern. Ich hatte vor ihm nie Kontakt damit – Alkohol beim Feiern und Zigaretten waren die einzigen Laster, die ich hatte.
      Mich hat das anfangs auch nicht gestört – jeder so wie er möchte. Aber irgendwie was das Feiern immer wichtiger als ich, so zumindest mein Gefühl. So haben wir uns jedoch auch kennengelernt, ich bin auch in der Hinsicht kein Kind von Traurigkeit, aber es ist für mich immer eine Grenze – Liebe gehört dazu. Das ist das 1. Problem. Ich muss zugeben, dass ich nach einem Jahr auch die eine oder andere Substanz probiert habe und Gefallen daran fand, aber nie so, dass das für mich die Priorität war. Wenn es was gab - ok, wenn nicht, auch ok.

      Er ist ein Mann, der ohne Familie aufgewachsen ist – hat sich alles alleine erkämpft und erarbeiten müssen und fiel somit auch in eine Sucht als Jugendlicher. Man merkt aber, dass er im Endeffekt einfach nur Ruhe und Harmonie haben möchte, wäre da nicht seine Laster und Ängste.
      Ich hingegen brauche sehr viel Aufmerksamkeit – mein Vater hat getrunken als ich klein war, keine schöne Sache. Es herrscht in meiner Familie sehr viel Verbitterung und Frust,damit bin ich aufgewachsen. Ich brauche jemanden, der da ist, dessen nummer 1 ich bin.

      Wir haben uns also gefunden - zwei Kinder, die eigentlich nur Liebe und Harmonie haben wollen, leider auf unterschiedlichen Ebenen.

      Naja, kurz: unsere Beziehung war bis letztes Jahr geprägt von einer Trennung, viel Feiern, viel Liebe, aber auch für Frust. Gab es Streit, ging er einfach bis morgens feiern. Ohne was zu sagen. Er zog sich an und haute einfach ab, am nächsten Tag war für ihn alles wieder ok.

      Gleichzeitig hatte er aber auch die Seite an sich, die mir Essen an den Tisch brachte während ich für die Uni büffeln musste, mir den Haushalt abnahm und sagte, ich würde alles schaffen. Der, den meine Eltern so sehr ins Herz geschlossen haben, der meiner Mama bei ihren Problemen hilft – wie ein eigener Sohn.

      Dann wurde ich im Januar schwanger – ungewollt. Er sagte sofort JA. Das Thema Kinder war von Anfang an für ihn klar. (er hat schon eine tochter, zu der er keinen kontakt hat, weil die mutter ihm das verwehrt, nachdem er seine sachen gepackt hat, weil sie fremdgegangen ist).

      Er sagte, wir schaffen das alles. Wir zwei zusammen. Ich hatte eigentlich andere Pläne – wollte mein Studium beenden und dann für 6 Monate ins Ausland. Um für mich zu sein. Einen Monat igelte ich mich zuhause ein, weil ich nicht wusste, ob ich das Kind möchte oder nicht, bis es irgendwann nach unzähligen Gesprächen mit meinem besten Freund klick machte. Ja, lass uns Eltern werden, denn trotzallem – die Liebe zwischen uns war groß. Ich blieb schwanger, hatte nur noch meine Abschlussarbeit zu schreiben und dachte mir: Easy – ich habe die richtige Unterstützung....
      Gleichzeitig waren für mich einige Sachen mit der Entscheidung schwagner zu bleiben total klar - Keine Drogen mehr. brauche ich nicht. keine exzessiven sachen mehr. eine familie jetzt.

      Aber es kam wir es kommen musste.... Beim ersten Streit in der Schwangerschaft blieb er wieder weg bis 7h morgens...Ausrutscher, kommt nicht wieder vor. Das zog sich die ganze Schwangerschaft hindurch. Beim Geburtstag seines Besten Freundes - ich wollte nich wieder die Böse Freundin sein. Er war extrem lieb am Tag davor - ging einkaufen, putze, kochte, alles war da und ich versorgt. dann ging er und ich wusste was passieren würden, auch wenn ein funken hoffnung da war, dass es nicht so ist. Um 9h morgens rufe ich ihn an, er noch bei einer afterhour – käme gleich. und er kam... total zerstört. ich verbannte ihn aufs sofa und haute dann bis abends zu meinen eltern ab...da war ich im 7 monat schwanger...abends platzte ich, sagte ich oder die drogen. er kam nach einem tag un dmeinte: natürlich du und das kind.es sei der geburtstag gewesen, bla bla bla

      Ein weiteres Problem: war er weg, in einer anderen Stadt und ging er trinken mit Kollegen – kam dann aufeinaml nix mehr. Kann sein dass er schrieb: wir sind essen und ich dann bis 8h morgens nichts mehr von ihm hörte. Entweder weil er vor Erschöpfung ins bett fiel oder feiern war und es nciht als wichtig erachtete mal ein gute nacht zu sagen. ich bin da sehr empfindlich. ich brauche diese sicherheit - ich brauche jemanden, der mich am ende des tages fragt wie es mir geht, vor allem als ich schwanger war..... es war ein riesen streitpunkt, er sah das als kontrolle, ich als wunsch nach aufmerksamkeit... er fühlt sich so oder so stark von allen menschen kontrolliert. er lässt sich nix sagen, fühlt sich schnell eingeengt.

      SO hatten wir zwei große STreitpunkte - mein Wunsch nach "Aufmerksamkeit", den er als Kontrolle sah und die Drogen, wenn er unterwegs war.

      Gleichzeitig fing er in der Schwangerschaft an noch mehr zu arbeiten – von morgens 6h bis abends. Er will, dass es dem Kind un dmir gut geht, er will, dass sein Sohn besser aufwächst als er und ich solle zuhause bleiben für ein halbes Jahr - das Kind solle sich niemals alleine fühlen. Ich war ok damit, ich würde meinen Weg schon machen udn er ist der letzte, der mich daran hindert. Für ihn ist immer alles lösbar.

      Erst gegen Ende der Schnwagerschaft, nachdem ihc ihn für eine Woche rausgeworfen hatte, kam er irgendwie zu sich. Verstand was das für mich als Frau bedeutete, was für einen Mann ich an meiner Seite brauche. Er war aufeinmal einfach da, wie ich es brauchte.

      Nun gut - vor zwei Monaten kam der kleine auf die Welt. Leider verletzte ich mich so stark, dass ich drei Stunden genäht werden musste und es war nicht daran zu denken, alleine nach hause zu gehen. Meine Mama, die gleichzeitig meine Nachsorge-Hebamme war, quatierte uns bei sich ein. Ich konnte nicht laufen, nicht pinkeln - nix alleine tun. Ich hatte höllische Schmerzen.

      Für meinen Freund war das mehr als ok, er verstand sich ja mit meinen Eltern sehr gut.
      Eine Woche später entzündete sich auch meine Gebärmutter und ich lag flach, total am Ende und nur noch am weinen. ich war so dankbar, dass meine eltern da waren. Da fingen aber wieder weitere Probleme an.
      Meine Mutter kann sehr hart sein, ohne es zu merken oder es so zu meinen. Sie ernährt die Familie seit 30 Jahren allein, mein Vater ist arbeitsunfähig. Sie schafft allles alleine. Hatte also da ihren alten Mann, der sie nervte und auch krank war in der Zeit, mich, die total am Ende war und ihren Enkel und arbeitete noch jeden Tag. Klar, dass ihr Stimmung nicht immer die Beste war.
      Naja, mein Freund fühlte sich durch vieles angegriffen, die Stimmung kippte nach Tage. Insgemsagt waren wir 3 Wochen da. Am Tag an dem wir gingen, kam es sogar zu STreit zwischen ihm un dmeiner Mutter und er knallte Türen....meine Mutter war schockiert und enttäuscht.

      Wie auch immer...wir ab nach hause....nach einer Woche musste er wieder für eine Nacht in eine andere Stadt. Ich fand es ein wenig schade, dass er nicht mal fragte, ob ich es alleine schaffe - körperlich war ich immer noch ziemlich mitgenommen, brauchte sehr viel hilfe und war ja auch noch einfach mal aufeinmal mama. aber ich war ok damit.

      er ging und es passierte wieder - er meldete sich aufeinaml nicht mehr. als ich anrief um 1h nachts nach dem stillen, war er total besoffen am teleofn. ich platzte. schlief nicht, war sauer. er kam am nächsten tag und entschuldigte sich. das erste mal so von alleine. es täte ihm wirklich leid. ich konnte es aber nicht mehr hören, ich platzte, ich schrie, ich weinte, ich schmieß sachen nach ihm. ich fühlte mich so sehr verletzt, einfach um die tatsache, dass ich ein bedürfniss habe und er, auf gut deutsch, einfach drauf schei....

      Der Schalter kippte und ich merkte, dass ich so nicht weiter machen kann. Ich brauche etwas, was er mir partout nicht geben kann. Er kam nicht auf die Idee einfach mal kurz durchzurufen und zu fragen: Babe, wir war der erste Tag und die erste Nacht alleine mit dem Baby? wie geht es dir?
      Nix nix nix - es kommt einfach nix. und dann haute er den satz der sätze raus:
      "Ich hatte keine lust mich zu melden, du bist gemein zu mir seitdem der kleine da ist, du machst mich fertig und ihc habe keine lust auf deine kontrolle."

      da merkte ich, dass er nicht annährend verstand was ihc durchmachte. die tatsache meines demolierten körpers, die überforderung, alles - da muss ich nicht nett sein. jeder verstand was los war, nur mein eigener mann nicht....

      ich platzte nochmal und spürte wahren hass auf ihn. was ihc dann auch meinte; ich sagte ihm, dass ich ihn nicht mehr liebe, so gehe das nicht weiter. ich spürte richtig wie ich nicht mehr weiter gehen kann.

      seitdem ist hier land unter. er trennte sich sofort, rastete aus. rief meine mutter an, sie solle mich abholen, ich würde hier durchdrehen. tat ich ja auch.5 wochen nach der geburt des kindes.

      mein vater kam und ihc ging mit ihm mit - war eine woche bei meinen eltern bis ich mir dachte: nö, gemeinsames sorgerecht? bitteschön der herr. ich ging zurück und er fand das garnicht lustig. er will mich nicht mehr, er sieht keinen grund mit mir zusammen zu leben bla bla. ich meinte nur, dass er gerne gehen kann, aber er kann mich nicht immer bei meinen eltern parken, wenn es schwer wird.

      Seitdem.... kämpfen wir. ich habe erfahren, dass er in der woche wo ich weg war, hart unterwegs war. dann nach einem streit vor zwei wochen quartierte ich ihn wieder aus für drei tage - da war er wieder unterwegs und ich verbot ihm in dem zustand nach hause zu kommen. mein kind wird niemals so angefasst. niemals. verstand er auch.
      er meinte dann auch vor ein paar tagen, dass er erst damit aufhört, wenn er es für richtig hält, nicht nur weil ich es möchte. ich solle wegen meinem kontrollzwang zu arzt gehen und er würde niemals sein kind gefährden. er hätte es damals unter druck gesagt, dass er damit aufhört und wenn es mir nicht gepasst hat, hätte ich in der schwangerschaft schon gehen sollen....ja wunderbar..der traum jeder frau...

      jetzt war weihnachten, er wollte mit zu meinen eltern. ich war fein damit, die tage waren gut. so erschien es mir. kaum zurück zuhause, rastete er wieder aus – meine mutter und ich seine gemein zu ihm. er wäre auf mich zugegangen und ich sei immer noch böse.

      als rache geht er heute auf die weihnachtsfeier seines besten freundes. mit allem drum und dran. wieder meinte ich, dass er es vergessen kann so dann nahc hause zu kommen; nur das er jetzt anders reagiert und es nicht einsieht, warum ich ihn rausschmeiße. wir seien nicht zusammen, ich hätte keine daseinsberechtigung, ich dürfe ihn nicht bestrafen, weil er mit seinen freunden feiert wie jedes jahr etc pp.

      Ach und was dazu kommt - wegen dem ganzen Stress habe ihc es nicht geschafft meine Abschlussarbeit vor der Entbindung abzugeben – ich habe jetzt noch 4 Wochen und es läuft einfach nicht. Er hat mir den kleine jetzt vormittags abgenommen aber ich kann mich vor Wut nicht konzentrieren.

      Wut auf ihn, aber auch Wut auf mich - dass ich damals so verdammt blind und dumm war zu glauben, es würde sich was ändern. Es macht jeden Tag klick und ich frage mich jeden Tag was mihc dazu geritten hat bei ihm zu bleiben. Ja, er hat sich stark gebessert, ja er will eine Familie, ja alle sagen mir, ich solle mich mal entspannen und er hätte soviel aufgegeben und sei auf einem guten weg. aber ich platze einfahc nur noch innerlich, weil ich nicht verstehen kann, dass es so wichtig für ihn ist. heute morgen meinte er: mit den worten, dass du mich nicht mehr liebst, hast du alles verändert. ich bin nur noch für das kind da. du hast kein recht mehr auf irgendwas. wären wir zusammen, würde ich heute da nicht hingehen, aber du bis tmir egal.

      wunderbar......anstatt, dass er sich mal gedanken darüber macht, warum ich sowas sagen, scheißt er drauf und gibt sogar mir die schuld. ich sei undankbar, er würde alles für mich tun, ihc muss nicht arbeiten, ich muss mir keine gedanken machen und wolle ihm trotzdem vorschreiben wie er zu leben hat....

      einfach sich mal melden und die scheiß drogen lassen...ich wäre die glücklichste...aber anscheindend erwarte ich einfach zu viel....

      ich merke gerade wie verwirrend der text ist, entschuldigt bitte. ich bin einfach nur krass sauer. so extrem sauer und enttäuscht von mir selbst! dass ich einfach blind war... und es geglaubt habe.

      Ich versuche jetzt nur noch meine Arbeit zu beenden, und ziehe dann wohl mit dem Kleinen aus. Er wollte eine Familie, die hatte er, aber ist nicht bereit sein hedonistisches Leben aufzugeben...sorry, alles kann man nicht im Leben haben....

      Bin ich da vielleicht zu radikal, oder so spießig oder sonst was? Erwarte ich Sachen, die so vollkommen falsch sind?

      • Eigentlich hielt ich Studenten immer für intelligent. Nun, irren ist menschlich.

        Dein Freund ist ein asozialer Junkie.

        Ob du um ihn kämpfen willst oder nicht, musst du selbst wissen. Ich würde nicht kämpfen. Ich fände es nicht so toll mit nem drogensüchtigen Asi zusammen zu sein.

        (3) 29.12.16 - 13:38

        Hallo!

        Meine Güte bei euch ist was los! Dein Freund ist krank. Drogenabhängig. Niemals hättest du ein Kind von ihm bekommen sollen solange er noch krank ist. Du kannst ihm nicht helfen. Zieh aus mit dem Kind. Er muss selber weg wollen von den Drogen sonst wird das nichts. Willst du das dein Kleiner so aufwächst die nächsten Jahre. Kinder sind so feinfühlig, die spüren wenn etwas nicht passt. Schau auf dich und den Kleinen und bau dir ein eigenes Leben auf. Die Drogen sind ihm wichtiger als Du oder der Kleine.

        Er braucht Hilfe.

        Bitte gib deinem Kind die Möglichkeit in einem normalen, gesicherten Umfeld aufzuwachsen.
        Jedes Kind hat das verdient!

        Lg Gabi

        Hallo,

        nur mal so als Idee - du bist dafür da, dass deine Bedürfnisse erfüllt werden. Nicht eine andere Person. Du forderst ziemlich viel und gibst vor, wie alles zu laufen hat. Wo sind denn seine Wünsche und Vorstellungen?

        Mit den Drogen hast du aber recht, es geht einfach nicht, wenn man Verantwortung für ein Kind hat. Aber das er nicht clean ist, wusstest du vorher. Bleib dabei, Drogen oder wir. Aber lass sonst die Leine lang, fordere nicht ständig.
        Du möchtest abends telefonieren, er aber nicht. Wieso muss er immer nachgeben?

        Das war nur meine Idee beim Lesen deines Textes, es muss nicht passen für Dich.

        Viele Grüße

      (7) 29.12.16 - 13:44

      Eure Vorstellungen vom gemeinsamen Leben gehen zu weit auseinander.

      Grundsätzlich ist sein Drogenkonsum ein Problem.

      Grundsätzlich ist sein mangelndes Verantwortungsgefühl dir und dem Kind gegenüber ein Problem.

      Du musst eigentlich nur entscheiden, ob du diese Umstände (weiterhin) mittragen willst, oder nicht.

      So einfach ist das.

      Gruss
      agostea

      Ich muss ehrlich sagen, obwohl ich selbst schon Beziehungen hatte mit Suchtkranken, irgendwie klingt deine Geschichte so unvorstellbar einseitig.

      Die Rollen sind zu klar verteilt, du Opfer (und Pechvogel) er Täter.
      So eindeutig und einfach kann es jedoch nicht sein, du erzählst in Nebensätzen, dass er durchaus regelmässig und viel arbeitet, scheinbar genug verdient um euch ein finanziell sorgenfreies Leben zu ermöglichen. Du schreibst nicht um welche Drogen es sich handelt, dein Text wirkt auf mich sehr beklemmend, du wirkst sehr bedürftig und fordernd, ich-fokussiert, da schnürt es mir beim Lesen die Luft ab und ich bekomme Lust auf viiieel THC und Alkohol (dies obschon ich seit 20 Jahren nicht mehr rauche und im Leben noch nie betrunken war).

      Jede Geschichte ist subjektiv, aus Sicht des Erzählers, sollte sich deine subjektive Erzählweise tatsächlich der objektiven Realität gleichen, würde ich mir fachkundige Hilfe suchen. So oder so: es scheint als wärt ihr nicht kompatibel, unabhängig davon, wer welche Fehler begeht oder eben nicht.

      • Ich weiß wie der Text wirkt =(
        Ich bin nur die letzten zwei Monate krass an meine Grenzen gekommen, einen so mentalen Stress hatte ich noch nie und ich hätte niemals gedacht, dass es soweit kommt.

        Meine eigene Erkenntnis, dass wir einfach nicht passen und beide trotzdem weiter gemacht haben, macht mich sauer.

        Ja, ich bin bedürftig und fordernd und schreie wie ein kleines Kind was gehört werden möchte.

        Ich fand es schade, dass er nicht von alleine auf ein paar Sachen kam.

        Ich habe eine Freundin, die zeitgleich mit mir schwanger wurde, ihr Freund ist gleichzeitig einer seiner besten Freunde.

        Er hat während der Schwangerschaft ihr beigestanden – kam garnicht auf die Idee etwas zu tun und wenn, dann wurde es abgesprochen. Sie wusste was sie erwartet...es passierte einmal.

        Zu sehen, dass es auch anders möglich ist, tut eben weh.

        und ihc habe durchaus auch meine macken; ich weiß genau, dass er sich auch oft eingeengt fühlt von mir. die angst ihn zu verlieren, kam mit seinen ausflüchten. ich habe immer das gefühl gehabt, nicht die nr. 1 zu sein.

        ich war so tolerant am anfang, hab ihn machen lassen, stand hinter ihm. habe ihm beim aufbau seiner selbstständigkeit geholfen, war immer da und jetzt fühle ich mich einfach alleine.

        vor dem kind war es mir auch noch egal - es waren streitpunkte, aber es was anders. er wollte den kleinen so sehr und geht auch wunderbar mti ihm um, wenn er da ist. er hat bei seiner geburt geweint, obwohl er nie so gefühle zeigt. gleichzeitig ist es ihm anscheinend egal, dass ich ihn heute nacht nicht in die wohnung lasse und er das kind morgen nicht sieht, wenn er drauf ist.

        ich bin einfach zurzeit echt verzweifelt; dabei weiß ich genau, dass es einfach das beste ist nach der abschlussarbeit meine sachen zu packen. will er den kleinen sehen - bitteschön .will er drauf feiern - bitteschön, aber da muss ihc mir das nicht geben.

    (10) 29.12.16 - 15:17

    Hallo,

    der Reihe nach: zuerst schreib' die Abschlussarbeit. Solange müsst ihr an einem Strang ziehen und dann: nichts wie raus da. Such' dir mit deinem Sohn eine kleine Wohnung und erhole dich... Schwangerschaft, Kind, Abschluss und zwischendurch derart Beziehungsstress sind nun echt kein Pappenstiel.

    Alles Gute,

    wind.kind

(12) 29.12.16 - 18:58

Hallo,

>>er hat schon eine Tochter, zu der er keinen Kontakt hat, weil die Mutter ihm das verwehrt, nachdem er seine Sachen gepackt hat, weil sie ihm fremd gegangen war<<

Da bin ich als erstes drüber gestolpert. Glaub nicht alles, was man dir sagt. Er scheint es ja einfach hinzunehmen, ohne um sein Kind zu kämpfen. Meinst du wirklich, dass das der wahre Grund ist, warum er sein Kind nicht sieht? Ich denke nicht. Lässt ihn nur in einem besseren Licht erscheinen.

Schreib deine Arbeit fertig, um dir und deinem Kind eine gute Zukunft aufbauen zu können.

Ich wünsche dir viel Erfolg!
Knödel

  • (13) 29.12.16 - 20:31

    Ich versteh was du meinst, aber die Geschichte ist so.
    Ich habe mit seinem Vater gesprochen, der sich damals da eingemischt hatte. Die kleine ist jetzt 9 Jahre alt; er hat bis sie 7 war immer wieder gerichtlich versucht sein Besuchsrecht durchzusetzen; sie war dann entweder nicht da oder hat Stress gemacht. Er zahlt immer noch den Unterhalt monatlich; hat aber jetzt aufgegeben.

    Nichtsdestotrotz habt ihr alle Recht. Ich saß heute auch fleißig am Schreibtisch - gott sei dank ist mein Kleiner ein Engel und ich habe die Zeit dazu, auch wenn ich alleine bin...

(14) 29.12.16 - 22:02

Über deinen Freund brauchen wir nicht groß reden, diese ganzen drogendinger gehen für mich gar nicht.

Aber zu dir: du musst erwachsen werden, selbsständig. Entweder muss er sich um dich kümmern oder deine Eltern müssen springen. Du bist jetzt selbst Mutter und musst meines Erachtens mal dein Leben selbst auf die Reihe kriegen ohne permanent andere für deine unglückliche Situation verantwortlich zu machen.

Hallo,

er ist abhängig und du kontrollierst ihn. Googel mal Co-Abhängigkeit.

Er wird daran zu Grunde gehen und du mit. Siehst du ja jetzt an deiner Abschlussarbeit. Euer Kind reißt ihr mit in den Abgrund.

Kannst du ein Krankheitssemester beantragen, jetzt sofort ausziehen, dich beruhigen und dann die Arbeit schreiben?

Ich würde alles daran setzen, dass der Vater das Kind niemals mehr sieht und wenn ich es weggeben müsste.

LG

(16) 30.12.16 - 09:41

Hey,

das ist eine blöde Situation, aber versinke nicht in Selbstmitleid, sondern nimm dein Leben in die Hand!
Schreib jetzt deine Abschlussarbeit, such dir eine Wohnung und baue dir und deinem Sohn ein schönes Leben auf. Dein Freund wird das mit den Drogen nicht sein lassen und so sollte kein Kind aufwachsen.
Alles danach wird ich klären. Wie der Umgang siCh gestaltet usw.

Und zur Abschlussarbeit: Das ist machbar! Meine Tochter kam Anfang des Jahres 6 Wochen zu früh auf die Welt. In diesen 6 Wochen wollte ich meine Abschlussarbeit schreiben, bei der ich bis dahin mit dem Schreiben noch gar nicht angefangen hatte. Musste ich dann also mit Baby. Es hat gut funktioniert, man muss sich nur wirklich bewusst darauf konzentrieren.

Liebe Grüße

(17) 30.12.16 - 12:13

Hallo,

ich lese immer wieder "aber wir lieben uns doch" o.ä. Ja, toll, aber damit kannst Du Dir nichts zum Essen kaufen oder eine Wohnung finanzieren oder ein Kind großziehen. Du hast für Dich und das Kind zu sorgen. Dein Freund/Ex-Freund kann es nicht. Und für die Drogen habe ich kein Verständnis. Wirf den Kerl aus Deinem Leben, fordere Unterhalt, zur Not über einen Anwalt. Und jede Uni heute bietet Möglichkeiten und Unterstützungen für Studenten, welche Kinder haben.

LG
Lana

Ganz ehrlich er hat nix kapiert und wird es auch nicht wenn da immer jemand ist der ihn auffängt! Und du solltest auch mal darüber nachdenken ob du nicht mal eine Therapie machen solltest. Du bist eine erwachsene Frau kein kleinkind! Ich finde es unsagbar traurig für euer Kind und hoffe und wünsche ihm das seine Eltern wenigstens für ihn eine Therapie machen.

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