Finanzierung der Familie

Hallo,
Habt ihr bei der Familienplanung die Finanzierung gerade älterer Kinder mit bedacht?

Also, was kosten Schule, Hobbies, Studium?

Oder ist das kein Thema bei der Planung von Nachwuchs und ihr denkt euch, wird schon irgendwie gehen.
Habt ihr Ansprüche, was ihr euch als Familie oder auch für euch selbst leisten wollt oder wie ihr leben möchtet?
Und hat dieser Anspruch die Kinderzahl beeinflusst?

Ich habe ein Kind, weil ich einfach nicht mehr wollte.
Aber auch finanzielle Überlegungen haben eine Rolle gespielt.

Ich hätte noch mal pausieren müssen im Job was mich wieder zurück geworfen hatte beim Gehalt.

Es war mir aber wichtig, ein gewisses Einkommen zu halten bzw das Gehalt stetig zu erhöhen um mir Dinge leisten zu können die mir wichtig sind.
Wie habt ihr das entschieden?

Geld zu haben ist wie.... schnellen Sex mit einem Fremden zu haben.

Eine wirklich tolle und aufregende Sache...aber auch flüchtig und irgendwie....irrelevant.

Also, wenn ich wirklich ganz ehrlich zu mir selbst bin: Nein, finanzielle Aspekte waren in meiner Kinderplanung kein Thema.

Ich habe sehr grosse Ansprüche. An mich. An meinen Partner. An mein Leben.

Allerdings nicht finanzieller Natur.
Versteh mich nicht falsch.....ja, ich trage auch Designerkleidung, habe moderne, teure technische Spielzeuge, geniesse kostspielige Urlaube...bla.

Sollte das Geld dafür irgendwann nicht mehr reichen: Was soll's? Es gibt ja wohl wichtigeres als Geld.

Ich kann ja noch verstehen, wenn man die Kinderplanung davon abhängig macht, ob man den Nachwuchs überhaupt ernähren kann.....aber in unseren Ländern verhungern nicht reihenweise Kinder.

Ein Kind braucht nicht das neuste Smartphone (es braucht überhaupt kein Phone), keine Markenkleidung und keine teuren Hobbies. Es muss überleben können, braucht Liebe, Geborgenheit, Erziehung und Bildung.

Die Kinderplanung hat bei uns nicht so geklappt wie lange Jahre geplant. Sprich: Ich bin kinderlos. Aber ich muss schon sagen, dass ich von der Hosenscheisserei meiner Generation etwas enttäuscht bin. Huch, ich hab Angst...Hach, ich mach mir fast in die Hose....Hui, kann ich meinem Kind jemals das zwölfdreissigste Studium bezahlen....Ai ai ai, was wenn mir der Himmel auf den Kopf fällt....Ui ui ui, was wenn nicht?....bla.

#augen

https://www.youtube.com/watch?v=UxxajLWwzqY

Haha musste sehr lachen über deinen Post!
Bin da total deiner Meinung!

Wenn ich manchmal meine Eltern frage... Die haben einfach GEMACHT und sich nicht wegen allem gleich in die Hose gemacht.

Naja, drüber nachgedacht haben wir schon. Auch das wir eben nicht jeden Cent rumdrehen wollen die nächsten X Jahre usw.

Aber planen kann man eben nicht immer alles. Wenn es so bleibt wie es jetzt ist geht die Planung auf. Aber es kann so vieles anders kommen. Deshalb war das nicht alleine ausschlaggebend.

Hallo

ich habe drei Kinder bekommen , weil ich die notfalls auch alleine groß gekriegt hätte/habe.

Auch finanzielle Überlegungen haben natürlich eine Rolle gespielt, krumm legen wollte ich mich nicht.

L.G.

Hallo,

wir wollten vor allem Kinder bekommen, mindestens zwei. dazu musste zumindest einer ein gesichertes Einkommen haben, wenn die Kinder größer sind, können auch beide arbeiten, dann wird es auch einfacher. Notfalls hätten wir auf Urlaub, Hausbau etc. verzichtet, aber auf Kinder wollten wir nicht verzichten. Wir standen damals aber noch am Anfang unseres Berufslebens, wo die Reise einmal hingeht, wussten wir beide damals noch nicht.

LG

Sicherlich sind die Finanzen auch ein Punkt, den man bedenken muss. Aber er sollte nicht ausschlaggebend sein bei der Familienplanung. Ähnlich wie bei einer Hochzeit. Es gibt Sachen, die sollten nur mit dem Herzen entschieden werden, ist meine bescheidene Meinung.

Allein mit dem Herzen werden aber keine Kinder groß, die Schul- und Berufsausbildung nicht bezahlt. Herz ist gut, aber der Kopf sollte schon auch mitarbeiten.
Warum vertrittst Du diese Meinung mit Graunick? Weil Du selber weißt, dass Kinder nicht allein mit Luft und Liebe groß werden?
LG Moni

Ich sage ja nicht, dass man die Finanzen nicht bedenken muss (siehe mein Text oben), ich sage nur, er sollte nicht ALLEIN ausschlaggebend sein, wie zB auch nicht bei einer Hochzeit (zB es wird nicht geheiratet, weil die Feier zu teuer wäre ... Dann muss man eben Alternativen finden oder es wird aus finanziellem Aspekt geheiratet, was ich genauso "falsch" finde)... Ich bin eines von mehreren Geschwistern, wir haben alle studiert, unsere Eltern haben bei weitem nicht die Welt verdient. Vl waren es andere Zeiten, keine Ahnung. Alle meine Geschwister und ich waren nebenbei arbeiten. Ich sage nur, dass es meiner Meinung nach geht.

Meine Schwägerin ist nach der Geburt ihres zweiten Kindes so traurig, dass es die Familienplanung nun abgeschlossen ist. Weil das Haus nur zwei Kinderzimmer hat. Ich lasse mir von meinem Haus nicht sagen, wie viele Kinder ich zu bekommen habe ;)

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Unsere Familienplanung ist mit dem zweiten Kind dann abgeschlossen.

Das liegt vorallem an den finanzieller Überlegungen und was für Ansprüche wir an uns selbst haben. Unser Haus hat nur 2 Kinderzimmer (geteilte Kinderzimmer wären für mich auf Dauer undenkbar) und muss natürlich abgezahlt werden. Zusätzlich wollen wir trotz Kinder in den Urlaub fahren. Außerdem halten wir beide nichts von früher Fremdbetreuung, auch das können wir uns nur für 2 Kinder leisten....bei mehr wäre es wirklich eng.

Wenn man dann noch Hobbys, evtl Nachhilfe, Klassenfahrten usw bedenkt kann kein Kinderwunsch der Welt die Fakten überbieten, dass trotz sehr guten Einkommen von meinem Mann ein drittes Kind ausgeschlossen ist ;-)

Gerade mein Mann ist auch ein Planer und ein "wird schon werden" käme nie in Frage

Genau so halten wir es auch. Ich habe allerdings ne Freundin die bei Kind Nr. 2 plötzlich mit Zwillingen schwanger war. Da kann man dann nichts machen- da muss man durch..

Natürlich...wenn sich jetzt statt einem Kind Zwillinge überraschenderweise eingeschlichen hätten dann wäre das wohl erstmal ein Schock gewesen aber natürlich trotzdem willkommen :-) Ich bin ehrlich ..in der ersten Schwangerschaft hab ich mir das gewünscht. .in der zweiten war es meine Befürchtung ;-)

Wenn es sein muss geht es sicher (wir hätten zB eine ganz tolle Familie die helfen würde) nur geplant weitere Kinder zu bekommen, obwohl es dann finanziell sehr schwer wird käme für uns nie in Frage. Wir sind aber auch gerne Spießer wie das weiter unten genannt wurde :-p

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Bei uns haben nicht nur finanzielle Aspekte eine Rolle gespielt, dass es bei zwei Kindern bleibt, aber auch. Ich möchte trotz Kindern in Urlaub fliegen, regelmäßig auswärts essen gehen, jedem seine Hobbys ermöglichen und sie natürlich auch in Ausbildung oder Studium später unterstützen. Ein drittes Kind wäre wohl noch drin finanziell gesehen, doch sowohl organisatorisch als auch finanziell würde es sehr wohl mehr Aufwand und Einschränkungen bedeuten und das wollen wir beide nicht. Lieber konzentrieren wird uns auf die vorhandenen Kinder ihnen so viel es geht zu ermöglichen, mit zu geben auf ihren Weg und zu unterstützen.

Klar sind das vernünftige Überlegungen gewesen, die wir angestellt haben. Und wieviel Geld Kinder tatsächlich kosten, merken wir zumindest erst jetzt richtig im Teenageralter. Und das dauert noch etwas bis die beiden mit Ausbildung und/oder Studium fertig sind. Und dazu kommen Handykosten, trotz 3 Jahren Altersunterschied inzwischen die selbe Konfektionsgröße, d. h. alles zur gleichen Zeit x 2 in Herrengröße, Hobbys/Sport (da kann man auch nicht mehr die Sprtklamotten vom Mannschaftskollegen übernehmen,,weil,der innerhalb von 2 Monaten aus den nagelneuen Sachen rausgewachsen war), Taschengeld wird stetig mehr, die "fressen" sich durch die Vorräte wie eine Heuschreckenplage. Der Kühlschrank kann alle 2 Tage aufgefüllt werden und Freunde sind auch ständig da, die gern mitessen......usw.usw.

Und mein Mann war der Meinung, man sollte nur so viele Kinder bekommen, wie man sich finanziell auch leisten kann: will heißen: er würde sich nicht bis zum Selbstbehalt von läppischen 1100 € durch Kindesunterhalt ruinieren wollen im Falle einer Trennung. Ich würde auch nicht gerne mit mehr als zwei Kindern im Falle einer Trennung eine Wohung suchen müssen, die einigermaßen bezahlbar ist oder die Kinder womöglich plötzlich in ein gemeinsames Zimmer sperren im Teenageralter. Und beide mochten wir noch nie diese typischen Familienkutschen leiden. :-p

Urlaube sind schon mit 2 Kindern blöd. Eines bekommt man gern mit Zustellbett als Kleinkind im Zimmer der Eltern unter. Dafür liegen wir auch schon über dem Limit mit zwei Kindern. Fand ich auch immer ärgerlich, weil wir generell eine Ferienwohung oder ein Familienzimmer brauchten oder sogar zwei Doppelzimmer. Geht auch ins Geld, wenn man gern in den Urlaub fährt.

Wenn man in der Kinderplanung steckt, denken die wenigsten an später, wenn die Kinder größer sind oder an eine mögliche Trennung. Eigentlich absurd, weil,es ja auch Eheverträge gibt und sich zukünftige Eheleute VOR der Hochzeit um eine Trennung nachher Gedanken machen. Aber Hormone bei der Kinderplanung lassen einen rationale Überlegungen offensichtlich schnell vergessen.

Ich bin in einem Alter, wo ich inzwischen viele Trennungen miterlebt habe. Mir würde es eine Heidenangst einjagen, mich mit 3, 4 oder mehr Kindern zu trennen. Bei uns ist Wohnraum recht teuer und leider bekommt man überall die selben Sätze lt. Düsseldorfer Tabelle zum Überleben. Egal ob man in Niederwürschnitz wohnt und dort eine preiswerte Wohung für alle bekommt oder für den 4-fachen Preis im Umland von München. Viele Alleinerziehende haben echt zu kämpfen, um finanziell über die Runden zu kommen und Kinder sowie ihre eigenen Jobs auf die Reihe zu bekommen.

Wer allerdings wenig Ansprüche hat und auf gewissen Luxus, Freizeitgestaltung etc. keinen Wert legt, der muss sich auch keine Gedanken machen.

Es gibt ja offensichtlich auch eine Menge Männer, die sich vermehren wie nur was und die mit jeder neuen Partnerin gern auch ein Kind umsetzen. Entweder ist bei denen sowieso nix mehr zu holen oder sie arbeiten gern ausschließlich , um ihre Alimente für die Kinderschar zu berappen.

Hallo,

als mein Mann und ich damals, vor über 10 Jahren unseren Sohn bekamen, wollten wir nur ein Kind. Wir wollten erst mal sehen, wie das so klappt.

Nach einer Fehlgeburt hatte ich eine schreckliche zweite Schwangerschaft und unser Wunschbaby kam unter katastrophalen Umständen und eisblau zur Welt! Von den 30 Stunden Geburtsschmerzen mal ganz abgesehen - das mache ich nicht noch mal mit!

Meine Entscheidung gegen ein zweites Kind fiel schon im Kreissaal, als ich die Ärztin direkt im Anschluss an die Geburt bat, mich gleich mal zu sterilisieren #rofl.

Also: keine Entscheidung des Geldes, sondern meines persönlichen Empfindens. Ich bin auch nach fast 11 Jahren noch nicht über das Geburtserlebnis hinweg.

Wohingegen ich das "Mehr" an Finanzen durchaus genießen kann :-D

jg

Ist das ein affiges Getue. 11 Jahre später immer noch nicht drüber hinweg.

Etwas, was man nicht verstehen und nachvollziehen kann als "affig" zu bezeichnen, ist schon mehr als dreist. Google doch zumindest mal nach "Geburtstrauma" oder unterhalte Dich mit einer Hebamme, was man unter einer "katastrophal verlaufenden Geburt" versteht und wie lange man das dann verarbeiten "darf". Vielleicht hat danach Dein Empathiepegel nicht mehr die Qualität eines Ziegelsteins.

Es gibt viele Frauen, die eine Entbindung als wirklich grauenhaft erlebt haben. Das zu verarbeiten kann extrem schwer fallen oder auch unmöglich sein. Deshalb ist Dein Beitrag hochgradig unangemessen.

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Meine Ex und ich habend rei Kinder und wir haben vorher nie überlegt, ob wir uns noch ein weiteres "leisten" können.

ABER ich verdiene anständig, meine Ex hat einen sehr gut bezahlten Job und familiär noch einiges im Hintergrund (im GEgensatz zu mis) von daher konnten wir sehr leicht sagen "wird schon".

Allerdings weiß ich, dass es geht wenn man will denn ich bin selbst unter absolut angespannten finanziellen Verhältnissen groß geworden. Meine Mutter hat geputzt (schwarz) und es war oft für die einfachsten Dinge kein Geld da.

Da ging es nichtmal drum dass ich keine Markenturnschuhe hatte sondern darum, dass ich einfach überhaupt keine hatte weil ein Paar Schuhe (und das waren zu dem Zeitpunkt eben normale Halbschuhe) ausreichend mussten und mehr nicht zu bezahlen war.

Oder Klassenreisen habe ich grundsätzlich "verpasst" weil sogar der geringe Eigenbetrag der nach Unterstützung durch irgendwelche anderen Mittel übrig blieb, zu hoch war.

Ich hätte als Kind gerne ein Instrument gelernt oder im Verein Sport gemacht...undenkbar. Ich habe mir ein Rennrad gewünscht, jahrelang, während ich auf dem alten, kinderkackebraunen Klapprad der Nachbarin zur Schule gefahren bin...unter spöttischem Johlen der Klassenkameraden. Ich habe mal als Werbegeschenk einen solarbetriebenen Taschenrechner geschenkt bekommen, muss etwa mit 10 gewesen sein. Den habe ich umgedreht und damit nachmittags "Computer" gespielt (ein Computer der nur ein einziges Wort, nämlich "Esel" schreiben konnte#rofl) weil ich mir so sehr einen wünschte so wie viele andere Jungs aus der Klasse...

Und nein das war nicht witzig und ich hab mich oft geschämt, geflucht oder einfach geheult aber ich habe mich durchgebissen und weiß dass man auch ohne weiches finanzielles Polster als Kind durchkommen kann.

Ob man das seinem Kind bewusst antun will ist ne andere Frage.

Genau das ist es.
Eltern die ihre Kinder ohne weiterzudenken in die Welt setzen finde ich sehr egoistisch.

Kinder wollen nicht nur überleben,sie wollen mitleben. Mit den Freunden, mit der Gesellschaft und das heisst jetzt nicht, das sie alles in den Arsch geblasen bekommen sollen.

Hallo,

ich habe mein erstes Kind im Studium bekommen und keine Sekunde habe ich darüber nachgedacht, wie ich später mal seine Hobbys und sein Studium bezahlen soll.

5 Jahre später wurde der Wunsch nach einem zweiten Kind drängend und wir haben ein zweites Kind bekommen. Auch hier spielten finanzielle Überlegungen keine Rolle.

"Oder ist das kein Thema bei der Planung von Nachwuchs und ihr denkt euch, wird schon irgendwie gehen."

Ja, so dachte und denke ich mir das. :-)

Natürlich habe ich Ansprüche. Ich habe eine Vorstellung, wie ich leben möchte und wie nicht. Aber der finanzielle Aspekt spielt dabei keine allzu große Rolle.

Ich plane insgesamt nicht so viel. Trotzdem lebe ich mein Leben (fast) genau so wie ich es will.

Viele Grüße!

Hallo!

Ich nochmal. Was mir auch auffällt ist, wollen viele nur 1 Kind und dass dann aber so richtig verwöhnen. Für mich nicht nachvollziehbar. Ich bin froh, dass ich kein Einzelkind bin.

Gabi

Ich habe mir keinerlei Gedanken gemacht, wie ich das Leben einer wie auch immer gearteten Familie in 15 Jahren finanziere, in dem Moment, an dem ich Vater wurde. So weit vorauszuschauen, habe ich für unnòtig gehalten, da es oft ganz anders kommt als man denkt. Sehr wohl hat mich die damals aktuelle Versorgung mit Wohnung, Einkommen, Bedarf an diesem und jenem gekümmert.

Ich sehe mich außerdem ab einem bestimmten Alter der Kinder nicht mehr dafür zuständig, diesen alles zu bezahlen. Ich habe während meines Studium gearbeitet und mein Leben weitesgehend selbst finanziert, meine Eltern haben mich gelegentlich unterstützt. Und kostenintensive Hobbies während meiner Schulzeit oder Führerschein habe ich mir durch Ferienjobs mitfinanziert. Für bestimmte Dinge, wie Urlaubsreisen, war immer Geld von meinen Eltern zur Verfügung, da meine Eltern selbst oft und gerne verreist sind und den Besuch anderer Lãnder als wichtige Bildungsggrundlage erachtet haben. Andere Dinge, für die sie kein oder weniger Verständnis hatten oder als nicht so wichtig angesehen haben, wie z.B. meine massive Konsumsucht nach Musik, musste ich selbst bezahlen.

So, denke ich, werde ich es auch bei meinen Kindern handhaben.

Wir haben uns über die Finanzen keine Gedanken gemacht. Eher die Gedanken, dass wir vor Ort "alleine" sind und ob sich das mit unseren Berufen vereinbaren lässt.

Unser Sohn war jedoch ein " unverhofft- kommt- oft" Kind! Er hat sich einfach eingeschlichen, als wir nicht mehr damit gerechnet haben. Ich hätte gerne noch ein zweites Kind gehabt, aber es hat danach nicht wieder geklappt. Wir sind schon lange in unseren Berufen und daher finanziell abgesichert.

Natürlich habe ich das. Bevor wir in die Familienplanung gestartet sind habe ich gründlich recherchiert und berechnet das zwei Kinder drin sind- mehr ginge nur mit Abstrichen. Ich dachte auch das machen alle so und bin etwas erstaunt über die Antworten..

Und ja, mir ist bewusst das Teenager mehr essen und mehr Geld für Freizeit und Kleidung brauchen. Hier sind die Kita Kosten allerdings so happig, wenn die wegfallen ist plötzlich auch wieder mehr Geld da.

Und ich finde Teenager können für die Marken Kleidung auch jobben. Und Studenten können auch mit zur Finanzierung der Ausbildung beitragen. Ich hab auch immer während des Studiums gejobbt und von meinen Eltern nicht mehr bekommen wie ich jetzt für einen Kita Platz zahle..

Wir haben uns für 3 Kinder entschieden.
Warum?
Weil wir die Lust und das Herz dafür haen.
Finanziell? Geht es uns ganz gut. Wir haben am Ende des Monats kein Minus auf dem Konto. Die Kids haben zuessen, Kleidung, auch teure nordische Kleidung und sie sind in Sportvereinen.
Urlaub? Sitzt nur alle paar Jahre drin!

Ja, ich denke das reicht :-) viel Wille, Herz und etwas Geld :-)

Hallo,

ehrlich gesagt, über die Finanzierung von Schule und Studium haben wir uns nur wenig Gedanken gemacht. Ich hätte damals auch überhaupt nicht abschätzen können, von welcher Größenordnung ich da ausgehen müsse, wer kann schon sagen, wie er 20 J. später finanziell aufgestellt ist, Preisentwicklung etc.....?
Klar - eine gewisse Basis war vorhanden. Uns war klar, Kinder werden Geld kosten. Wir hatten uns vor dem ersten Kind ein Eigenheim geschaffen und wussten auch, daß es uns finanziell gut tut, erst mal noch zwei Vollzeit-Einkommen zu haben. Wir haben dann zwei Kinder im Altersabstand v. 2 Jahren bekommen, mit dem dritten hat es 5 Jahre später leider nicht mehr geklappt.

Ja - wir haben auf einiges verzichtet in diesen "jungen Jahren" - keine teuren Urlaube, wenn überhaupt Urlaub. Auto als Fortbewegungsmittel, nicht die EINE explizite Marke, die wir unbedingt haben wollten...usw.

Irgendwann waren die Raten fürs Haus abbezahlt, ich steigerte meine Stundenzahl in meinem Teilzeitjob ein paar Mal nach oben. Heute geht es uns finanziell gut, die Kinder wohnen beide noch hier.

Mein Motto war eigentlich immer: es soll zum leben reichen, aber wir müssen nicht reich werden.

LG

Hier antworten ja meist die, die zwei oder max drei Kinder haben.

Was ich mich frage mich ist, wie Leute die hier schreiben, sie planen oder bekommen das xte Kind , klarkommen?

Gehen da beide Vollzeit arbeiten?

Wie soll das gehen bei so vielen Kindern?

Und wenn einer zu Hause bleibt, wie funktioniert das dann finanziell?
Ich hab ein Kind und finde die Kosten schon enorm.

Hi,

klar war das ein wichtiges Kriterium. Wir haben zwei Kids und haben damit die Familienplanung abgeschlossen. Sie sind jetzt 11 und ehrlich, ich hätte nicht gedacht, das Kinder wirklich sooo teuer sein können.

Wenn sie einig Hobbys haben und es ihnen auch ermöglichen will, dann können Kinder echt ein Luxusgut sein.

Nicht umsonst sagt man, bis zum 18 Lebensjahr hat mein ein Ferrari und Porsche zu Hause sitzen. #rofl

Und ehrlich, ich spare gerne aber nicht am Wohl der Kinder, nicht an der Kleidung, Hobby, Freizeitaktivitäten oder Essen. Nicht das wir sie verwöhnen aber sie sollen z.B. in der Schule nicht auffallen, weil sie schlecht gekleidet sind, nie ins Kino dürfen oder oder oder

LG
Lisa

Als wir unser erstes Kind planten, gab es natürlich Überlegungen in diese Richtung.

Mein Leben allerdings hat in knapp 20 Jahren so viele Kapriolen geschlagen, die ich nicht vorher hätte mitbedenken können, so das sich manches einfach anders entwickelt hat, als gedacht.

Ich habe drei Kinder, die nicht alles haben können, was sie sich wünschen, die auch mal den Pullover vom großen Bruder auftragen oder das Spielzeug gemeinsam nutzen.
Urlaube machen wir, vielleicht nicht jedes Jahr.

Der Große wird studieren wollen. Das werden wir hinkriegen, wenn er nicht unbedingt nach München will, um dort zu wohnen.

Selbstverständlich haben meine Kinder Wünsche, die ich nicht erfüllen kann.

Der Große arbeitet seit er 14 ist immer mal wieder in Ferienjobs, Zeitungen austragen oder auf dem Weihnachtsmarkt, seit er 16 ist.

Ich finde, es ist nichts dabei, dass sie lernen, das Geld nicht einfach da ist, sondern verdient werden will.

Ich selbst habe mit 10 Jahren schon in einem Tante-Emma-Laden ausgeholfen, damit ich meine Reitstunden bezahlen konnte, weil meine Eltern die nicht finanziert haben. Obwohl sie es vielleicht gekonnt hätten.

Es war keine wirkliche Arbeit für mich, ein paar Konservendosen in die Regale zu räumen und zu beschriften. Aber auch ich habe früh den Wert des Geldes kennengelernt.

Wichtiger als genug Geld finde ich, Werte zu vermitteln, Kinder in Liebe großwerden zu lassen und Familie zu leben.

Mir selbst war es aber auch nie so wichtig, die dollsten Designerfummel zu tragen oder zweimal im Jahr zu verreisen.

Gruß Hezna #klee

Ich glaube, dass ist irgendwie so typisch, diese "durchplanerei".

Finanzplan, Häusschen bauen...und dann Kind - nach der Hochzeit!. Aber erst vernünftig durchrechnen, bitte!
Bloß keine Risike eingehen! Kind muss ja mit 6 schon ein IPhone haben, mit 10 Marklenklamotten, Geige und Gitarre spielen und mindestens 2 Studiengänge finanziert bekommen.

Das wird dann bei 2 Kindern schon eng.

Völlig überzogene Denke, meiner Meinung nach.

Mir hat sich die Frage nie gestellt. Ich bekam plötzlich Zwillinge und musste gucken, wie ich klar kam. Völlig ohne Masterplan und doppelten Boden. Und? Es geht. Gut sogar.

Mir sind Leute total suspekt, die so klein-klein denken. Spießer hoch zehn.

Gruss
agostea

Das meine ich nicht.

Also überzogene Ansprüche der Kinder zu erfüllen, oder sich selbst die Latte so hoch zu hängen, ist unnötig.

Wir besitzen kein Eigenheim und nicht mal ein Auto.

Meine Tochter hat gar kein Handy und ist 14.
Ich selbst habe nur rin altes Samsung als DienstHandy.

Urlaub ist bei uns Camping.

Wenn sie studiert würde ich mein Kind schon gerne etwas unterstützen, von komplettes Studium finanzieren kann keine Rede sein.
Ich kann ihr evt. 300 Euro im Monat geben.
Und das meine ich: für ein zweites Kind könnte ich das nicht mehr bezahlen.

Führerschein wird sie teilweise von der Patentante gesponsert bekommen, den Rest muss sie selbst zahlen, ich werde nur wenig dazu tun können.
Markenklamotten gibt es nicht, sie bekommt Klamotten von ihren Cousinen, oder ich Kaufe bei H& M ein.
Hobbys hat meine Tochter gar nicht.

Sie trifft sich mit Freunden, geht mal schwimmen oder ins Kino.
Ich hätte ein zweites Kind einfach nur schwet finanziert bekommen.

Die 3 Zimmer Wohnung hätte dann nicht mehr gereicht, eine 4 Zimmer Wohnung wäre aber wieder teurer und dauerhaft nicht finanzierbar gewesen. ...daher meine Frage: wie sieht das bei 4, 5 x Kindern aus. ..da muss js zumindest Geld für Essen und Wohnen und Kleidung da sein.

Na besser als Spießer als ein kind nach dem anderen zu kommen was man sich überhaupt nicht leisten kann.

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Hallo

Mein Bruder hat mit seiner Frau 5 Kinder. Er ist kein Großverdiener. Sie war 17 Jahre Hausfrau. Geht jetzt wieder arbeiten. Sie konnten sich nie teure Urlaube leisten. Waren als Camper unterwegs, Abenteuerurlaub. Keine Markenklamotten. Kein ständiges Auswärtsessen. Keine Handys, keine Playstatio. Keine eigenen Zimmer.

Aber soll ich euch was sagen, ich kenne kaum eine solche Familie deren Kinder so wohl geraten sind. Sehr liebe heranwachsende junge Menschen. Mit Hirn und Herz. Ich finde man kann es auch heute ganz schön übertreiben. Ich hatte damals auch lange kein eigenes Zimmer. Wir waren sogar teilweise zu dritt. Na und? Es hat uns Spaß gemacht.

Wir hatten auch keine Markenklamotten. Meine Eltern sind einfache Arbeiter gewesen.

Wir hatten keine Handys.

Ich finde dass die heute Generation zum Teil schon total verwöhnt wird und auch nichts mehr aushält. Nichts mehr erwarten kann. Alles muss immer gleich angeschafft werden. Wehe wenn man mal nicht in den Urlaub fahren kann- große Krise.

Wir haben selber auch drei Kinder. Die Größte ist leider verstorben. Wir wollten unbedingt mindestens zwei Kinder. Kinder sind was schönes. Ich werde ihnen helfen so gut ich kann. Aber auf sie müssen auch lernen auf eigenen Beinen zu stehen. Wenn sie studieren wollen, müssen sie nebenbei auch arbeiten gehen. Ich bin sehr einfach aufgewachsen, dafür aber mit Liebe und Fürsorge aufgewachsen. Ich habe gelernt was eine Familie ausmacht und man zusammen steht wenn was ist. Geld macht nicht glücklich. Man braucht es zum Leben aber Abhängig davon lasse ich mich nicht machen.

Gabi

Typisch ist glaube kinder zu bekommen OHNE sich gedanken zu machen was diese überhaupt in der Zukunft kosten werden und ob man diese Kinder sich leisten kann und ihnen auch was bieten kann. Menschen sind von Natur aus egoistisch und wenn 3 kinder gewünscht werden dann bekommt man diese, auch wenn der Mann alleinverdiener mit kleinen/normalen Gehalt ist.

Uns war und ist immer wichtig kinder sich leisten zu können, dazu gehört nicht nur Bildung und co sondern auch regelmäßige Urlaube, 2 Autos, großer Wohnraum... Finanzielle Sicherheit.

Früher hat es zur Familie einfach dazugehört, In der zu haben, da wurde nicht groß gerechnet, aber die Zeiten haben sich geändert. Wir waren zu Hause 4 Kinder, hatten nur ein Auto und waren nie zusammen im Urlaub, aber wir hatten immer unseren Spaß in der Familie. Wir hatten zwar nie viel Geld, aber ich möchte nicht behaupten in bitterer Armut aufgewachsen zu sein.

Wir hätten gerne 4 Kinder bekommen, haben aber aus gesundheitlichen Gründen nach dem 2. aufgehört. Wir haben nie groß gerechnet, ob wir uns das leisten können, uns ging es nicht darum, unserem Kindern materiellen Wohlstand zu bieten, ich hatte einen sicheren Job, zum Leben hätte es immer gereicht. Regelmäßige Urlaube waren uns nicht so wichtig und ein Auto hat uns auch gereicht. Ein Zimmer für jedes Kind war uns schon wichtig, aber da wir gerne auf dem Dorf wohnen, war das auch machbar.

Das leben ist sowieso nicht bis ins Detail planbar, durch glückliche Umstände können wir uns heute so einiges leisten, aber Voraussetzung für die Familienplanung war das nicht.

Das widerspricht sich:

<<<Menschen sind von Natur aus egoistisch und wenn 3 kinder gewünscht werden dann bekommt man diese, auch wenn der Mann alleinverdiener mit kleinen/normalen Gehalt ist.

Uns war und ist immer wichtig kinder sich leisten zu können, dazu gehört nicht nur Bildung und co sondern auch regelmäßige Urlaube, 2 Autos, großer Wohnraum... Finanzielle Sicherheit.

<<<<<

Ein Einzelhandelskaufmann z.B. wird sich das in Ballungsgebieten drei mal überlegen und die Frau hoffentlich auch.Wie soll das dann gehen mit dem großen Wohnraum, Urlauben, Sicherheit?!
Ich kenne hier im Rhein-Main Gebiet junge Familien mit kleinen Kindern.Da arbeiten beide um halbwegs über die Runden zu kommen.Traurig aber mittlerweile Realität.

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Hallo,

beim ersten Kind haben wir uns über die finanzielle Seite keine Gedanken gemacht. Wir hatten genug Geld und keine Schulden. Beim zweiten wussten wir, was da in der ersten Zeit für Kosten kommen können, aber richtig bewusst wird es erst nach und nach. Kindergartenbeiträge, Bekleidung, schulische Ausgaben vom Theater bis hin zum Kakaogeld, Familienaktivitäten. Alles summiert sich irgendwie.

Wir haben Glück, es ist noch immer genug Geld für unseren Lebensstil da und wir leben nach wie vor schuldenfrei. Aber im Hinblick auf die Zukunft muss ich sagen, dass wir da jetzt auch über finanzielle Aspekte mehr nachdenken und besser planen. Und das das natürlich auch mit entscheidend ist bei der Frage, ob wir noch weiteren Nachwuchs bekommen oder nicht.

Viele Grüße,
lilavogel

Wir haben nicht gerechnet, denn welche Summen soll ich ansetzen?

Mit welcher Steigerung soll ich rechnen?
Weiß ich, ob meine Kinder alle studieren gehen wollen?
Wie kann ich eventuelle Unwägbarkeiten (Bsp. Allergien, dadurch müssen teurere Lebensmittel eingekauft werden) einrechnen? Oder betrachte ich das gar nicht?

Ich denke, jeder für sich sollte seine Voraussetzungen anschauen und wenn einem diese positiv erscheinen, nach Gefühl entscheiden wieviele Kinder man haben möchte!
Damit meine ich, reicht der aktuelle Wohnraum oder kann ich mir gut mehr Wohnraum leisten? Oder bin ich vielleicht schon am absoluten Limit?

Denn genau ausrechnen was ein Kind kostet ist unmöglich!

Klar war uns, beim dritten wird es ein anderes Auto geben - wir haben uns zeitig auf die Suche begeben und eines in unserem preislichen Rahmen gefunden.
Möbel für die Kinderzimmer nehme ich gerne gebraucht, wie auch die Kleidung - noch geht es und dabei sparen wir, was wir dann zum Beispiel in Urlaub umsetzen.
Urlaube machen wir jetzt noch mal in der Ferne, da die Kleinen noch nichts kosten und wir nicht auf die Hauptreisezeiten angewiesen sind. Später wird es eben nicht mehr jedes Jahr eine Flugreise geben, dann vielleicht nur noch alle 2 oder 3 Jahre.

Für uns war nur klar, wir wollen unsere Kinder nicht sofort in eine Fremdbetreuung geben und haben uns gemeinsam dafür entschieden, dass ich erst einmal Elternzeit nehme. Aber ich möchte und ich werde auf jeden Fall wieder arbeiten gehen - in welchem Umfang, das wird sich zeigen, was von meinem Arbeitgeber aus möglich ist und was wir für unsere Kinder vertreten möchten - also wie wir sie gut betreut bekommen bzw. betreuen lassen möchten.