Finanzierung der Familie

    • (1) 16.01.17 - 17:02
      XYZ- 123

      Hallo,
      Habt ihr bei der Familienplanung die Finanzierung gerade älterer Kinder mit bedacht?

      Also, was kosten Schule, Hobbies, Studium?

      Oder ist das kein Thema bei der Planung von Nachwuchs und ihr denkt euch, wird schon irgendwie gehen.
      Habt ihr Ansprüche, was ihr euch als Familie oder auch für euch selbst leisten wollt oder wie ihr leben möchtet?
      Und hat dieser Anspruch die Kinderzahl beeinflusst?

      Ich habe ein Kind, weil ich einfach nicht mehr wollte.
      Aber auch finanzielle Überlegungen haben eine Rolle gespielt.

      Ich hätte noch mal pausieren müssen im Job was mich wieder zurück geworfen hatte beim Gehalt.

      Es war mir aber wichtig, ein gewisses Einkommen zu halten bzw das Gehalt stetig zu erhöhen um mir Dinge leisten zu können die mir wichtig sind.
      Wie habt ihr das entschieden?

      • Naja, drüber nachgedacht haben wir schon. Auch das wir eben nicht jeden Cent rumdrehen wollen die nächsten X Jahre usw.

        Aber planen kann man eben nicht immer alles. Wenn es so bleibt wie es jetzt ist geht die Planung auf. Aber es kann so vieles anders kommen. Deshalb war das nicht alleine ausschlaggebend.

        Hallo

        ich habe drei Kinder bekommen , weil ich die notfalls auch alleine groß gekriegt hätte/habe.

        Auch finanzielle Überlegungen haben natürlich eine Rolle gespielt, krumm legen wollte ich mich nicht.

        L.G.

        Hallo,

        wir wollten vor allem Kinder bekommen, mindestens zwei. dazu musste zumindest einer ein gesichertes Einkommen haben, wenn die Kinder größer sind, können auch beide arbeiten, dann wird es auch einfacher. Notfalls hätten wir auf Urlaub, Hausbau etc. verzichtet, aber auf Kinder wollten wir nicht verzichten. Wir standen damals aber noch am Anfang unseres Berufslebens, wo die Reise einmal hingeht, wussten wir beide damals noch nicht.

        LG

      • (5) 16.01.17 - 18:32

        Sicherlich sind die Finanzen auch ein Punkt, den man bedenken muss. Aber er sollte nicht ausschlaggebend sein bei der Familienplanung. Ähnlich wie bei einer Hochzeit. Es gibt Sachen, die sollten nur mit dem Herzen entschieden werden, ist meine bescheidene Meinung.

        • Allein mit dem Herzen werden aber keine Kinder groß, die Schul- und Berufsausbildung nicht bezahlt. Herz ist gut, aber der Kopf sollte schon auch mitarbeiten.
          Warum vertrittst Du diese Meinung mit Graunick? Weil Du selber weißt, dass Kinder nicht allein mit Luft und Liebe groß werden?
          LG Moni

          • (7) 17.01.17 - 11:28

            Ich sage ja nicht, dass man die Finanzen nicht bedenken muss (siehe mein Text oben), ich sage nur, er sollte nicht ALLEIN ausschlaggebend sein, wie zB auch nicht bei einer Hochzeit (zB es wird nicht geheiratet, weil die Feier zu teuer wäre ... Dann muss man eben Alternativen finden oder es wird aus finanziellem Aspekt geheiratet, was ich genauso "falsch" finde)... Ich bin eines von mehreren Geschwistern, wir haben alle studiert, unsere Eltern haben bei weitem nicht die Welt verdient. Vl waren es andere Zeiten, keine Ahnung. Alle meine Geschwister und ich waren nebenbei arbeiten. Ich sage nur, dass es meiner Meinung nach geht.

            Meine Schwägerin ist nach der Geburt ihres zweiten Kindes so traurig, dass es die Familienplanung nun abgeschlossen ist. Weil das Haus nur zwei Kinderzimmer hat. Ich lasse mir von meinem Haus nicht sagen, wie viele Kinder ich zu bekommen habe ;)

            • So sehe ich das auch.
              Habe 3 Geschwister und Papa war/ist größtenteils Alleinverdiener gewesen, obwohl es finanziell manches Mal knapp war.
              Aber das wird mir erst in der Retrospektive bewusst.

              Als Kind fand ich es toll
              - dass Mama zu Hause war
              - dass ich "viele" Geschwister hatte
              - das wir im Urlaub zelten waren
              .
              .
              . .....

              Ich bin erst mit 21 zum ersten Mal in meinem Leben geflogen - na und?
              Fast Food hab ich auch erst mit Anfang 20 wirklich kennen gelernt - finde ich nicht verwerflich!
              Urlaub im Hotel war auch irgendwann in meinen frühen 20ern zum ersten Mal - war langweilig.

              Wenn mein Taschengeld nicht gereicht hat, war ich eben Babysitten oder Zeitung austragen.

              Ich hatte nicht das Gefühl, das mir was fehlt und ich bin meinen Eltern sehr dankbar für die schöne Kindheit und ich hoffe das mein/e Kind/er mal ähnliches sagen.

              • (9) 17.01.17 - 13:27

                Genauso sehe ich das auch! Ich liebe meine Geschwister, gerade jetzt im Erwachsenenalter ist es so schön da ähnliche Interessen bestehen, alle reihenweise Kinder bekommen.... Ist für meine Eltern auch eine richtig schöne Zeit. Wir halten alle noch zusammen und wissen Dinge sehr zu schätzen, ob materielles oder ideelles. Und vor allem wenn wir uns alle zusammen mal auf einen Kaffee treffen. Unbezahlbar

                Zeiten ändern sich aber auch...

                Es geht gar nicht umbedingt um teure Markenklamotten, Flugreisen und Handys. Aber wenn man 3 oder mehr Schulkinder hat sollte man sich für alle die Klassenfahrten leisten können, evtl. Nachhilfe bezahlen(das kann wirklich teuer werden) usw. Auch 1 Hobby sollte drin sein...wie of steht hier "hatte/hat kein Hobby" naja...

                Wenn ich sehe wie lange die Kinder von Freunden im Gymnasium hocken bleibt kaum Zeit für Babysitten oder ähnliches. Es gibt auch Geschwister die sich als Kinder nicht leiden können... meinst du die sind froh wenn sie gezwungenermaßen ein Zimmer teilen müssen bis zum Auszug? Ich weiß hier schreiben immer alle wie super das geht...in der Realität kennen wir viele wo das einfach undenkbar wäre.

                Finanzen sollten vllt nicht der einzige Grund sein für die Familienplanung, aber gewisse Dinge sollten einfach nicht ignoriert werden.

      Unsere Familienplanung ist mit dem zweiten Kind dann abgeschlossen.

      Das liegt vorallem an den finanzieller Überlegungen und was für Ansprüche wir an uns selbst haben. Unser Haus hat nur 2 Kinderzimmer (geteilte Kinderzimmer wären für mich auf Dauer undenkbar) und muss natürlich abgezahlt werden. Zusätzlich wollen wir trotz Kinder in den Urlaub fahren. Außerdem halten wir beide nichts von früher Fremdbetreuung, auch das können wir uns nur für 2 Kinder leisten....bei mehr wäre es wirklich eng.

      Wenn man dann noch Hobbys, evtl Nachhilfe, Klassenfahrten usw bedenkt kann kein Kinderwunsch der Welt die Fakten überbieten, dass trotz sehr guten Einkommen von meinem Mann ein drittes Kind ausgeschlossen ist ;-)

      Gerade mein Mann ist auch ein Planer und ein "wird schon werden" käme nie in Frage

      • (12) 17.01.17 - 06:50

        Genau so halten wir es auch. Ich habe allerdings ne Freundin die bei Kind Nr. 2 plötzlich mit Zwillingen schwanger war. Da kann man dann nichts machen- da muss man durch..

        • Natürlich...wenn sich jetzt statt einem Kind Zwillinge überraschenderweise eingeschlichen hätten dann wäre das wohl erstmal ein Schock gewesen aber natürlich trotzdem willkommen :-) Ich bin ehrlich ..in der ersten Schwangerschaft hab ich mir das gewünscht. .in der zweiten war es meine Befürchtung ;-)

          Wenn es sein muss geht es sicher (wir hätten zB eine ganz tolle Familie die helfen würde) nur geplant weitere Kinder zu bekommen, obwohl es dann finanziell sehr schwer wird käme für uns nie in Frage. Wir sind aber auch gerne Spießer wie das weiter unten genannt wurde :-p

          • (14) 17.01.17 - 12:03

            Puhh, bin auch sowas von erleichtert. Hatte heute den ersten Ultraschall (bin schwanger mit Nr. 2)- keine Zwillinge!!

            #huepf#huepf#huepf

            Wenn alles gut geht bleibt es bei zwei Kindern. #ole

            Das finanzielle ist ja auch nur ein Aspekt- mein Herz hängt eh nicht so an Designer Taschen oder Fernreisen. Aber vor dem Arbeitsaufwand hätte ich auch mächtig Respekt. Berufstätig und Mutter von drei, vier oder mehr Kindern..

            Ich kenne meine Grenzen. #schwitz

    Bei uns haben nicht nur finanzielle Aspekte eine Rolle gespielt, dass es bei zwei Kindern bleibt, aber auch. Ich möchte trotz Kindern in Urlaub fliegen, regelmäßig auswärts essen gehen, jedem seine Hobbys ermöglichen und sie natürlich auch in Ausbildung oder Studium später unterstützen. Ein drittes Kind wäre wohl noch drin finanziell gesehen, doch sowohl organisatorisch als auch finanziell würde es sehr wohl mehr Aufwand und Einschränkungen bedeuten und das wollen wir beide nicht. Lieber konzentrieren wird uns auf die vorhandenen Kinder ihnen so viel es geht zu ermöglichen, mit zu geben auf ihren Weg und zu unterstützen.

Top Diskussionen anzeigen