Finanzierung der Familie Seite: 2

        • (26) 17.01.17 - 08:55

          Hallo!

          Ich nochmal. Was mir auch auffällt ist, wollen viele nur 1 Kind und dass dann aber so richtig verwöhnen. Für mich nicht nachvollziehbar. Ich bin froh, dass ich kein Einzelkind bin.

          Gabi

      (27) 16.01.17 - 23:31

      Ich habe mir keinerlei Gedanken gemacht, wie ich das Leben einer wie auch immer gearteten Familie in 15 Jahren finanziere, in dem Moment, an dem ich Vater wurde. So weit vorauszuschauen, habe ich für unnòtig gehalten, da es oft ganz anders kommt als man denkt. Sehr wohl hat mich die damals aktuelle Versorgung mit Wohnung, Einkommen, Bedarf an diesem und jenem gekümmert.

      Ich sehe mich außerdem ab einem bestimmten Alter der Kinder nicht mehr dafür zuständig, diesen alles zu bezahlen. Ich habe während meines Studium gearbeitet und mein Leben weitesgehend selbst finanziert, meine Eltern haben mich gelegentlich unterstützt. Und kostenintensive Hobbies während meiner Schulzeit oder Führerschein habe ich mir durch Ferienjobs mitfinanziert. Für bestimmte Dinge, wie Urlaubsreisen, war immer Geld von meinen Eltern zur Verfügung, da meine Eltern selbst oft und gerne verreist sind und den Besuch anderer Lãnder als wichtige Bildungsggrundlage erachtet haben. Andere Dinge, für die sie kein oder weniger Verständnis hatten oder als nicht so wichtig angesehen haben, wie z.B. meine massive Konsumsucht nach Musik, musste ich selbst bezahlen.

      So, denke ich, werde ich es auch bei meinen Kindern handhaben.

      (28) 17.01.17 - 05:37

      Wir haben uns über die Finanzen keine Gedanken gemacht. Eher die Gedanken, dass wir vor Ort "alleine" sind und ob sich das mit unseren Berufen vereinbaren lässt.

      Unser Sohn war jedoch ein " unverhofft- kommt- oft" Kind! Er hat sich einfach eingeschlichen, als wir nicht mehr damit gerechnet haben. Ich hätte gerne noch ein zweites Kind gehabt, aber es hat danach nicht wieder geklappt. Wir sind schon lange in unseren Berufen und daher finanziell abgesichert.

      (29) 17.01.17 - 07:02

      Natürlich habe ich das. Bevor wir in die Familienplanung gestartet sind habe ich gründlich recherchiert und berechnet das zwei Kinder drin sind- mehr ginge nur mit Abstrichen. Ich dachte auch das machen alle so und bin etwas erstaunt über die Antworten..

      Und ja, mir ist bewusst das Teenager mehr essen und mehr Geld für Freizeit und Kleidung brauchen. Hier sind die Kita Kosten allerdings so happig, wenn die wegfallen ist plötzlich auch wieder mehr Geld da.

      Und ich finde Teenager können für die Marken Kleidung auch jobben. Und Studenten können auch mit zur Finanzierung der Ausbildung beitragen. Ich hab auch immer während des Studiums gejobbt und von meinen Eltern nicht mehr bekommen wie ich jetzt für einen Kita Platz zahle..

    • (30) 17.01.17 - 07:17

      Wir haben uns für 3 Kinder entschieden.
      Warum?
      Weil wir die Lust und das Herz dafür haen.
      Finanziell? Geht es uns ganz gut. Wir haben am Ende des Monats kein Minus auf dem Konto. Die Kids haben zuessen, Kleidung, auch teure nordische Kleidung und sie sind in Sportvereinen.
      Urlaub? Sitzt nur alle paar Jahre drin!

      Ja, ich denke das reicht :-) viel Wille, Herz und etwas Geld :-)

      (31) 17.01.17 - 07:58

      Hallo,

      ehrlich gesagt, über die Finanzierung von Schule und Studium haben wir uns nur wenig Gedanken gemacht. Ich hätte damals auch überhaupt nicht abschätzen können, von welcher Größenordnung ich da ausgehen müsse, wer kann schon sagen, wie er 20 J. später finanziell aufgestellt ist, Preisentwicklung etc.....?
      Klar - eine gewisse Basis war vorhanden. Uns war klar, Kinder werden Geld kosten. Wir hatten uns vor dem ersten Kind ein Eigenheim geschaffen und wussten auch, daß es uns finanziell gut tut, erst mal noch zwei Vollzeit-Einkommen zu haben. Wir haben dann zwei Kinder im Altersabstand v. 2 Jahren bekommen, mit dem dritten hat es 5 Jahre später leider nicht mehr geklappt.

      Ja - wir haben auf einiges verzichtet in diesen "jungen Jahren" - keine teuren Urlaube, wenn überhaupt Urlaub. Auto als Fortbewegungsmittel, nicht die EINE explizite Marke, die wir unbedingt haben wollten...usw.

      Irgendwann waren die Raten fürs Haus abbezahlt, ich steigerte meine Stundenzahl in meinem Teilzeitjob ein paar Mal nach oben. Heute geht es uns finanziell gut, die Kinder wohnen beide noch hier.

      Mein Motto war eigentlich immer: es soll zum leben reichen, aber wir müssen nicht reich werden.

      LG

    • (32) 17.01.17 - 08:21

      Hier antworten ja meist die, die zwei oder max drei Kinder haben.

      Was ich mich frage mich ist, wie Leute die hier schreiben, sie planen oder bekommen das xte Kind , klarkommen?

      Gehen da beide Vollzeit arbeiten?

      Wie soll das gehen bei so vielen Kindern?

      Und wenn einer zu Hause bleibt, wie funktioniert das dann finanziell?
      Ich hab ein Kind und finde die Kosten schon enorm.

      (33) 17.01.17 - 08:34

      Hi,

      klar war das ein wichtiges Kriterium. Wir haben zwei Kids und haben damit die Familienplanung abgeschlossen. Sie sind jetzt 11 und ehrlich, ich hätte nicht gedacht, das Kinder wirklich sooo teuer sein können.

      Wenn sie einig Hobbys haben und es ihnen auch ermöglichen will, dann können Kinder echt ein Luxusgut sein.

      Nicht umsonst sagt man, bis zum 18 Lebensjahr hat mein ein Ferrari und Porsche zu Hause sitzen. #rofl

      Und ehrlich, ich spare gerne aber nicht am Wohl der Kinder, nicht an der Kleidung, Hobby, Freizeitaktivitäten oder Essen. Nicht das wir sie verwöhnen aber sie sollen z.B. in der Schule nicht auffallen, weil sie schlecht gekleidet sind, nie ins Kino dürfen oder oder oder

      LG
      Lisa

      (34) 17.01.17 - 08:42

      Als wir unser erstes Kind planten, gab es natürlich Überlegungen in diese Richtung.

      Mein Leben allerdings hat in knapp 20 Jahren so viele Kapriolen geschlagen, die ich nicht vorher hätte mitbedenken können, so das sich manches einfach anders entwickelt hat, als gedacht.

      Ich habe drei Kinder, die nicht alles haben können, was sie sich wünschen, die auch mal den Pullover vom großen Bruder auftragen oder das Spielzeug gemeinsam nutzen.
      Urlaube machen wir, vielleicht nicht jedes Jahr.

      Der Große wird studieren wollen. Das werden wir hinkriegen, wenn er nicht unbedingt nach München will, um dort zu wohnen.

      Selbstverständlich haben meine Kinder Wünsche, die ich nicht erfüllen kann.

      Der Große arbeitet seit er 14 ist immer mal wieder in Ferienjobs, Zeitungen austragen oder auf dem Weihnachtsmarkt, seit er 16 ist.

      Ich finde, es ist nichts dabei, dass sie lernen, das Geld nicht einfach da ist, sondern verdient werden will.

      Ich selbst habe mit 10 Jahren schon in einem Tante-Emma-Laden ausgeholfen, damit ich meine Reitstunden bezahlen konnte, weil meine Eltern die nicht finanziert haben. Obwohl sie es vielleicht gekonnt hätten.

      Es war keine wirkliche Arbeit für mich, ein paar Konservendosen in die Regale zu räumen und zu beschriften. Aber auch ich habe früh den Wert des Geldes kennengelernt.

      Wichtiger als genug Geld finde ich, Werte zu vermitteln, Kinder in Liebe großwerden zu lassen und Familie zu leben.

      Mir selbst war es aber auch nie so wichtig, die dollsten Designerfummel zu tragen oder zweimal im Jahr zu verreisen.

      Gruß Hezna #klee

      (35) 17.01.17 - 08:45

      Ich glaube, dass ist irgendwie so typisch, diese "durchplanerei".

      Finanzplan, Häusschen bauen...und dann Kind - nach der Hochzeit!. Aber erst vernünftig durchrechnen, bitte!
      Bloß keine Risike eingehen! Kind muss ja mit 6 schon ein IPhone haben, mit 10 Marklenklamotten, Geige und Gitarre spielen und mindestens 2 Studiengänge finanziert bekommen.

      Das wird dann bei 2 Kindern schon eng.

      Völlig überzogene Denke, meiner Meinung nach.

      Mir hat sich die Frage nie gestellt. Ich bekam plötzlich Zwillinge und musste gucken, wie ich klar kam. Völlig ohne Masterplan und doppelten Boden. Und? Es geht. Gut sogar.

      Mir sind Leute total suspekt, die so klein-klein denken. Spießer hoch zehn.

      Gruss
      agostea

      • (36) 17.01.17 - 09:38

        Das meine ich nicht.

        Also überzogene Ansprüche der Kinder zu erfüllen, oder sich selbst die Latte so hoch zu hängen, ist unnötig.

        Wir besitzen kein Eigenheim und nicht mal ein Auto.

        Meine Tochter hat gar kein Handy und ist 14.
        Ich selbst habe nur rin altes Samsung als DienstHandy.

        Urlaub ist bei uns Camping.

        Wenn sie studiert würde ich mein Kind schon gerne etwas unterstützen, von komplettes Studium finanzieren kann keine Rede sein.
        Ich kann ihr evt. 300 Euro im Monat geben.
        Und das meine ich: für ein zweites Kind könnte ich das nicht mehr bezahlen.

        Führerschein wird sie teilweise von der Patentante gesponsert bekommen, den Rest muss sie selbst zahlen, ich werde nur wenig dazu tun können.
        Markenklamotten gibt es nicht, sie bekommt Klamotten von ihren Cousinen, oder ich Kaufe bei H& M ein.
        Hobbys hat meine Tochter gar nicht.

        Sie trifft sich mit Freunden, geht mal schwimmen oder ins Kino.
        Ich hätte ein zweites Kind einfach nur schwet finanziert bekommen.

        Die 3 Zimmer Wohnung hätte dann nicht mehr gereicht, eine 4 Zimmer Wohnung wäre aber wieder teurer und dauerhaft nicht finanzierbar gewesen. ...daher meine Frage: wie sieht das bei 4, 5 x Kindern aus. ..da muss js zumindest Geld für Essen und Wohnen und Kleidung da sein.

        • (37) 17.01.17 - 10:27

          Wie gesagt, die Ein - Kind - Politik wurde bei mir ausgehebelt. Von daher hatte ich solche Gedanken wie du erst gar nicht. Und stelle fest: Die sind auch nicht relevant.

          (38) 17.01.17 - 12:10

          Ich nehme mal an du bist alleinerziehend?
          Auf jeden Fall eine der wenigen realistischen und ehrlichen Antworten.

      Na besser als Spießer als ein kind nach dem anderen zu kommen was man sich überhaupt nicht leisten kann.

    Leute, die so agieren, sind eh jenseits von Gut und Böse.

(46) 17.01.17 - 08:52

Hallo

Mein Bruder hat mit seiner Frau 5 Kinder. Er ist kein Großverdiener. Sie war 17 Jahre Hausfrau. Geht jetzt wieder arbeiten. Sie konnten sich nie teure Urlaube leisten. Waren als Camper unterwegs, Abenteuerurlaub. Keine Markenklamotten. Kein ständiges Auswärtsessen. Keine Handys, keine Playstatio. Keine eigenen Zimmer.

Aber soll ich euch was sagen, ich kenne kaum eine solche Familie deren Kinder so wohl geraten sind. Sehr liebe heranwachsende junge Menschen. Mit Hirn und Herz. Ich finde man kann es auch heute ganz schön übertreiben. Ich hatte damals auch lange kein eigenes Zimmer. Wir waren sogar teilweise zu dritt. Na und? Es hat uns Spaß gemacht.

Wir hatten auch keine Markenklamotten. Meine Eltern sind einfache Arbeiter gewesen.

Wir hatten keine Handys.

Ich finde dass die heute Generation zum Teil schon total verwöhnt wird und auch nichts mehr aushält. Nichts mehr erwarten kann. Alles muss immer gleich angeschafft werden. Wehe wenn man mal nicht in den Urlaub fahren kann- große Krise.

Wir haben selber auch drei Kinder. Die Größte ist leider verstorben. Wir wollten unbedingt mindestens zwei Kinder. Kinder sind was schönes. Ich werde ihnen helfen so gut ich kann. Aber auf sie müssen auch lernen auf eigenen Beinen zu stehen. Wenn sie studieren wollen, müssen sie nebenbei auch arbeiten gehen. Ich bin sehr einfach aufgewachsen, dafür aber mit Liebe und Fürsorge aufgewachsen. Ich habe gelernt was eine Familie ausmacht und man zusammen steht wenn was ist. Geld macht nicht glücklich. Man braucht es zum Leben aber Abhängig davon lasse ich mich nicht machen.

Gabi

Typisch ist glaube kinder zu bekommen OHNE sich gedanken zu machen was diese überhaupt in der Zukunft kosten werden und ob man diese Kinder sich leisten kann und ihnen auch was bieten kann. Menschen sind von Natur aus egoistisch und wenn 3 kinder gewünscht werden dann bekommt man diese, auch wenn der Mann alleinverdiener mit kleinen/normalen Gehalt ist.

Uns war und ist immer wichtig kinder sich leisten zu können, dazu gehört nicht nur Bildung und co sondern auch regelmäßige Urlaube, 2 Autos, großer Wohnraum... Finanzielle Sicherheit.

  • (48) 17.01.17 - 10:59

    Früher hat es zur Familie einfach dazugehört, In der zu haben, da wurde nicht groß gerechnet, aber die Zeiten haben sich geändert. Wir waren zu Hause 4 Kinder, hatten nur ein Auto und waren nie zusammen im Urlaub, aber wir hatten immer unseren Spaß in der Familie. Wir hatten zwar nie viel Geld, aber ich möchte nicht behaupten in bitterer Armut aufgewachsen zu sein.

    Wir hätten gerne 4 Kinder bekommen, haben aber aus gesundheitlichen Gründen nach dem 2. aufgehört. Wir haben nie groß gerechnet, ob wir uns das leisten können, uns ging es nicht darum, unserem Kindern materiellen Wohlstand zu bieten, ich hatte einen sicheren Job, zum Leben hätte es immer gereicht. Regelmäßige Urlaube waren uns nicht so wichtig und ein Auto hat uns auch gereicht. Ein Zimmer für jedes Kind war uns schon wichtig, aber da wir gerne auf dem Dorf wohnen, war das auch machbar.

    Das leben ist sowieso nicht bis ins Detail planbar, durch glückliche Umstände können wir uns heute so einiges leisten, aber Voraussetzung für die Familienplanung war das nicht.

    • (49) 17.01.17 - 13:40

      Das ist natürlich auch sehr individuell und ich denke auch, so wie man selbst aufgewachsen ist. Wir sind früher jedes Jahr in den Urlaub gefahren, ich habe tolle Erinnerungen daran. Meine Mama ist früh verstorben und ich bin meinen Eltern sehr Dankbar dass sie mir das ermöglicht haben, die Erinnerungen an die Familienurlaube kann mir keiner nehmen, ich glaube deswegen ist es für uns auch sehr wichtig regelmäßige Urlaube zu machen und ja, auch seinem Kind etwas bieten zu können. Auch den Luxus Zeit. Beide Vollzeit arbeiten zu müssen um überleben zu können, wollten wir nicht. Gerade wenn sie älter werden haben sie Wünsche und Träume. Auslandsfahrten mit der schule kosten auch nicht nur 100 Euro.

      Zwei Autos bedeutet für uns Unabhängigkeit. Wir wohnen auch auf dem Land und hier ohne Auto fest zu sitzen käme für mich nie in Frage.

      Arbeiten würde ohne Auto ebenfalls nicht funktionieren.

      Es ist eben sehr individuell

(50) 17.01.17 - 11:31

Das widerspricht sich:

<<<Menschen sind von Natur aus egoistisch und wenn 3 kinder gewünscht werden dann bekommt man diese, auch wenn der Mann alleinverdiener mit kleinen/normalen Gehalt ist.

Uns war und ist immer wichtig kinder sich leisten zu können, dazu gehört nicht nur Bildung und co sondern auch regelmäßige Urlaube, 2 Autos, großer Wohnraum... Finanzielle Sicherheit.

<<<<<

Ein Einzelhandelskaufmann z.B. wird sich das in Ballungsgebieten drei mal überlegen und die Frau hoffentlich auch.Wie soll das dann gehen mit dem großen Wohnraum, Urlauben, Sicherheit?!
Ich kenne hier im Rhein-Main Gebiet junge Familien mit kleinen Kindern.Da arbeiten beide um halbwegs über die Runden zu kommen.Traurig aber mittlerweile Realität.

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