Finanzierung der Familie Seite: 3

          • (51) 17.01.17 - 11:41

            Das ist leider nicht nur in Ballungsgebieten so. Die meisten Familien, in denen ein mittleres Einkommen vorherrscht, sind mittlerweile gezwungen, dass beide arbeiten gehen.

            • (52) 17.01.17 - 11:53

              Das ist ja nicht das Schlimmste.Davon geht mittlerweile ja auch der Gesetzgeber aus ( Unterhaltsrecht )
              Hauptsache es kommt genug rein um Miete und Lebenshaltungskosten zu tragen.
              Besonders die Mieten sind in einigen Gegenden stark gestiegen.

              Meine studierenden "Kinder" jobben alle, aber ohne Unterstützung würde es nicht gehen.Es gibt Zeiten und Studienfächer ( Prüfungen etc. ) da kann man nicht durchgehend jobben.Die Unterkunftskosten sind ja fix.
              Auch deshalb wohnen noch zwei zu Hause.

              Wenn man das Geld gut einteilen kann, ist alles machbar.Jeder Fall liegt anders.Manche haben z.B.geerbt und zahlen kaum Miete.

      (53) 17.01.17 - 11:19

      Hallo,

      beim ersten Kind haben wir uns über die finanzielle Seite keine Gedanken gemacht. Wir hatten genug Geld und keine Schulden. Beim zweiten wussten wir, was da in der ersten Zeit für Kosten kommen können, aber richtig bewusst wird es erst nach und nach. Kindergartenbeiträge, Bekleidung, schulische Ausgaben vom Theater bis hin zum Kakaogeld, Familienaktivitäten. Alles summiert sich irgendwie.

      Wir haben Glück, es ist noch immer genug Geld für unseren Lebensstil da und wir leben nach wie vor schuldenfrei. Aber im Hinblick auf die Zukunft muss ich sagen, dass wir da jetzt auch über finanzielle Aspekte mehr nachdenken und besser planen. Und das das natürlich auch mit entscheidend ist bei der Frage, ob wir noch weiteren Nachwuchs bekommen oder nicht.

      Viele Grüße,
      lilavogel

      (54) 17.01.17 - 12:54

      Wir haben nicht gerechnet, denn welche Summen soll ich ansetzen?

      Mit welcher Steigerung soll ich rechnen?
      Weiß ich, ob meine Kinder alle studieren gehen wollen?
      Wie kann ich eventuelle Unwägbarkeiten (Bsp. Allergien, dadurch müssen teurere Lebensmittel eingekauft werden) einrechnen? Oder betrachte ich das gar nicht?

      Ich denke, jeder für sich sollte seine Voraussetzungen anschauen und wenn einem diese positiv erscheinen, nach Gefühl entscheiden wieviele Kinder man haben möchte!
      Damit meine ich, reicht der aktuelle Wohnraum oder kann ich mir gut mehr Wohnraum leisten? Oder bin ich vielleicht schon am absoluten Limit?

      Denn genau ausrechnen was ein Kind kostet ist unmöglich!

      Klar war uns, beim dritten wird es ein anderes Auto geben - wir haben uns zeitig auf die Suche begeben und eines in unserem preislichen Rahmen gefunden.
      Möbel für die Kinderzimmer nehme ich gerne gebraucht, wie auch die Kleidung - noch geht es und dabei sparen wir, was wir dann zum Beispiel in Urlaub umsetzen.
      Urlaube machen wir jetzt noch mal in der Ferne, da die Kleinen noch nichts kosten und wir nicht auf die Hauptreisezeiten angewiesen sind. Später wird es eben nicht mehr jedes Jahr eine Flugreise geben, dann vielleicht nur noch alle 2 oder 3 Jahre.

      Für uns war nur klar, wir wollen unsere Kinder nicht sofort in eine Fremdbetreuung geben und haben uns gemeinsam dafür entschieden, dass ich erst einmal Elternzeit nehme. Aber ich möchte und ich werde auf jeden Fall wieder arbeiten gehen - in welchem Umfang, das wird sich zeigen, was von meinem Arbeitgeber aus möglich ist und was wir für unsere Kinder vertreten möchten - also wie wir sie gut betreut bekommen bzw. betreuen lassen möchten.

    • (55) 17.01.17 - 13:42

      Hallo,

      anfangs wollte ich "einfach nur immer 2", weil ich den Gedanken gut fand, dass nicht ein Kind immer allein ist ( so wie ich als Einzelkind früher). Mein Mann wollte nur 2, weil er mit 3 Geschwistern aufgewachsen ist und weniger Kinder mit Blick auf seine Kindheit besser zu bewältigen fand.

      Die Geldüberlegung kam dann irgendwann dazu, als beide Kinder da waren und in mir der Gedanke kam, es könne noch eines folgen...mein Mann mochte aber nicht nochmal von vorn anfangen und fühlte sich zu alt ;-)

      Wir verdienen als Familie nicht schlecht und mussten uns nicht so viele Gedanken machen, ob bei 3 Kindern noch das Geld reicht...aber es ist mit zweien jetzt einfach gut so wie es ist.

      LG

      a79

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