Passt nicht hier her :(

    • (1) 22.01.17 - 09:07
      Frau Leid

      Hallo :)
      Meine Frage hat null mit Partnerschaft Zutun,aber ich hoffe dennoch das mir jemand iwie helfen kann...
      Google sagt dazu nicht viel bzw gar nichts...

      Ich leide seit 14 Jahren an Bulimia Nervosa..

      Gelernt habe ich Bäckereifachverkäuferin.

      Ich arbeite auch immer noch in diesem Beruf.

      Jetzt bin ich dank Therapie seit vier Monaten kotz frei..

      Ich merke,dass der Beruf völlig kontraproduktiv ist zu meinem Krankheitsbild...

      Welch Wunder...
      Ich wollte es dennoch nicht aufgeben weil mir der Beruf Spaß macht.
      Meine Therapeutin meinte auch,der Job wäre jedesmal meine Konfrontation die ich brauche um geheilt zu werden,denn ich kann vor essen nicht weg renn..
      Das ist mir klar.
      Nur macht mir der direkte Bezug zur Droge immer mehr zu schaffen....

      Von meiner Psychiaterin habe ich bereits 2016 ein Brief bekommen,dass sie mir empfiehlt aufgrund meines Krankheitsbildes,den Job aufzugehen..

      Meine Frage...

      Wie stehen die Chancen auf ein Berufsverbot? Kennt sich damit jemand aus?

      Ich würde dann gerne eine Umschulung machen...

      Weiß aber nicht wie ich das zahlen oder beantragen soll...

      Hat hier jemand einen Rat / Tipp oder Erfahrung? Danke euch.

      • Ich konnte damals auf Grund meiner Gesundheit meinen Job nicht mehr ausüben.
        Ich habe ein Attest von meinem Arzt bekommen und gekündigt.

        Probleme vom Arbeitsamt habe ich dadurch nicht bekommen, also keine sperre oder sonstwas.
        Hätte ich eine Umschulung machen wollen hätte ich sicher zum Amtsarzt etc. Gemusst.

        Da mein Job aber Berufssfremd war, bin ich in meinen erlernten Beruf wieder eingestiegen. Somit kann ich dir in diesem Punkt nicht weiter helfen.

        Mach nen termin beim Arbeitsamt aus. Lass dich beraten. Erst dann bist du wirklich schlauer.

      (4) 22.01.17 - 14:31

      Hallo, kann dir direkt nichts zu deiner Frage sagen. Ich kann dir nur sagen, dass du überall mit der Sache konfrontiert wirst, auch im Büro etc. Kollegen geben gerne einen aus, gerne und täglich Kuchen oder wollen was bestellen, gerne Pizza. Ich hatte die Krankheit über 15 Jahre. Du musst lernen es in den Griff zu bekommen, egal wo du arbeitest. Man kann das schaffen. Wenn du anfängst deinen Beruf schon an die Krankeit anzupassen obwohl es dir Spaß macht, ist das nicht der richtige Weg. Ich berichte dir das nicht um dich zu ärgern sondern aus meiner Erfahrung heraus. Sei stark, man kann es schaffen. Ich habe bis zu 12 Stunden täglich gekotzt und gefressen, über sehr viele Jahre. Hatte kaum noch soziale Kontakte und dachte, das ich es niemals schaffen kann. Und ich habe es geschafft. Eiserner Wille gesund zu sein, ablenken und stark sein nicht zu kotzen, auch wenn man vollgefressen ist, die Angst vorm dick werden verlieren. Man muss lernen seinem Körper zu vertrauen. Halte durch und lass dir von der Krankheit nichts vorschreiben. Mit Essen wird man jeden Tag konfrontiert, auch ohne direkt beruflich damit zutun zu haben. Alles Gute

    • (5) 22.01.17 - 14:33

      Hallo,

      ich möchte/kann auch aus psychischen Gründen nicht mehr in meinem erlernten Beruf arbeiten.

      Soweit ich es verstanden habe gibt es zwei Möglichkeiten eine Umschulung finanziert zu bekommen.

      1. über das Arbeitsamt

      2. über den Rentenversicherungsträger

      Ich habe mich für 2. entschieden, da es für mich der leichtere Weg war. Ich habe eine Kur beantragt und bekommen und die Ärzte dort haben mir eine Berufsunfähigkeit bescheinigt.

      Wichtig, wenn du den Weg wählst, ist den Grund beim Antrag schon anzugeben, da wohl nur bestimmte Einrichtungen diese Bescheinigung ausstellen können.

      Glg

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