werdener Vater macht sich Sorgen

    • (1) 25.01.17 - 15:44
      mal so

      Liebe Gemeinde,

      Wir erwarten unser erstes gemeinsames Wunschkind und die gesamte Schwangerschaft war entspannt und mit Vorfreude begleitet.

      Jetzt bin ich im 9. Monat und wir haben uns gestern wegen einer Kleinigkeit gestritten, die es nicht wert gewesen wäre.

      Bei einer kurzen "Aussprache" zwischen Mittagspause und etwas whatts app folgte eine Entschuldigung und er eröffnete mir, dass er Sorgen hat, dass er dem Kind finanziell nicht genug bieten kann, dass er Angst vor der bevorstehende Aufgabe hat und er Angst hat, dass er kein gutes Verhältnis zu seinem Kind haben könnte.

      Finanziell sind die kommenden 2 Jahre geklärt und wir wechseln uns mit der Finanzierung ab, so dass er diesbetreffend keinen Druck hat.
      Es handelt sich nicht um Existenzängste, die tatsächlich unser Leben bedrohen.

      Er selber sagt auch, dass er sich immer noch riesig freut und dass es das Schönste ist, was ihm neben mir in seinem Leben passiert ist /wird.

      Zur Zeit besuchen wir auch einen Geburtsvorbereitungskurs, erledigen Papierkram und waren in Kliniken...es wird also greifbar, dass wir Eltern werden.

      Während ich jetzt völlig entspannt in die Zukunft blicke würde ich ihm gerne etwas von meiner Zuversicht abgeben.

      Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht und wie seid ihr damit umgegangen?
      Wie haben sich andere werdene Väter gefühlt?

      Liebe Grüße

      • (2) 25.01.17 - 18:55

        Das Beste was man machen kann, Zuversicht abgeben, etwas entspannter in die Zukunft schauen, ganz pragmatisch darüber reden was geregelt und sicher ist. Woher kommen die Ängste? ... wenn doch alles geplant und in Butter ist? ... vielleicht geht es auch um etwas anderes ... Überforderung? Sich jetzt schon Angst und Bange machen weil man meint dem Nachwuchs nicht gerecht werden zu können? ... Am Besten nicht zu viel an "vermeintliche" Unzulänglichkeiten denken. Das wird schon.

        LG, Lena

        Hallo!

        Das ist doch ganz normal. Selbst wenn ihr etwas anderes besprochen habt, viele Männer fühlen sich trotzdem in der Rolle des Ernährers. Und es kann ja auch immer etwas anders laufen als geplant - Kind kommt in der Kita doch nicht so gut klar wie erhofft, Arbeitslosigkeit, Krankheit. Will man natürlich nicht hoffen, aber garantien gibt es eben keine.

        Nehm ihn einfach ernst mit seinen Sorgen, damit hilfst Du ihm am meisten. Jemand der auf jede Sorge mit "wird schon alles klappen" antwortet wird er nicht brauchen.

        (4) 26.01.17 - 09:39

        Mir ging das genau wie deinem Mann kurz vor der Geburt. Wir haben keine finanziellen Probleme- aber plötzlich hatte ich regelrecht Existenzängste und mochte kaum noch Geld ausgeben.

        Das legte sich dann als das Baby da war von alleine wieder.

        Aber die Verantwortung kann einem schon Angst einjagen. Dein Mann wird zum ersten mal Vater- eine gewaltige Umstellung.

        Du solltest Verständnis aufbringen wenn die Nerven mal blank liegen...

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